04 - S. 253 - S. 333

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Doris.

  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 253 bis 333 schreiben.
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    &WCF_AMPERSAND"Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönheit zu erkennen, wird nie alt werden.&WCF_AMPERSAND" (Franz Kafka)

  • Hallo Ihr Lieben,


    dann fange ich hier mal wieder an.


    Schön langsam kommen die Fäden doch zusammen. Die Polizei ist schon soweit, dass sie den Mord an Jeanne und die Ermittlungen rund um Simon und Nathalie zusammengeführt hat. Das ist, denke ich, schon mal ein wichtiger Schritt. Die Spur der Verfolger lässt sich auch immer besser nachvollziehen: Von Jeanne haben sie die Infos zu dem Ferienhaus bekommen, von dem Hausmeister die Adresse von Simon... Offen ist nur immer noch, wie sie Nathalie so schnell verfolgen konnten und was genau mit Jêrome ist.


    Schön langsam blättert ja auch das Bild von dem tollen Jungen, dass Nathalie gezeichnet hat. Wenn mich nicht alles täuscht, hätte er sie ziemlich schnell sitzen gelassen, wenn sie nicht durch ihre Arbeit Geld in die Kasse gespült hätte. Aber schön langsam zeichnet sich doch das Bild von einem Lebemann, dem die meisten Menschen eigentlich ziemlich egal sind. Es ist mittlerweile auch schwer zu beurteilen, ob er Nathalie auch so geliebt hat, wie sie ihn oder ob sie ihm eigentlich auch schon fast nur noch eine Last war?


    Interessant die Info, dass nicht geplant war, dass er samt Laster und Fracht verschwindet. Was ist da passiert? Was ist so schnell aus dem Ruder gelaufen? Und inwiefern hängt dieser Francois mit drinnen? Er muss ja zumindest irgendwas wissen, sonst würde er ja jetzt nicht verschwinden wollen, oder? Aber so mit Laster und Fracht stelle ich mir das nicht so einfach vor, mal zu verschwinden...


    Ein bisschen schütteln, hätte ich ja Simon schon können, als die Freundin von Kristina anruft und er sich einfach keine Sorgen machen möchte. Angesichts des Schlamassels in dem er steckt, sollte ihm schön langsam doch immer mulmig sein. Aber vielleicht wollte er das auch nur nicht wahr haben? Hoffe ja sehr, dass wir Kristina lebend wieder sehen?!?! :entsetzt:


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

    &WCF_AMPERSAND"Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönheit zu erkennen, wird nie alt werden.&WCF_AMPERSAND" (Franz Kafka)

  • Hallo Tammy, ich mache mit.



    Schön langsam kommen die Fäden doch zusammen. Die Polizei ist schon soweit, dass sie den Mord an Jeanne und die Ermittlungen rund um Simon und Nathalie zusammengeführt hat. Das ist, denke ich, schon mal ein wichtiger Schritt.


    Sogar Jeannes Vater hält Jérôme für die Schlüsselfigur. Aber dazu muss er erst einmal gefunden werden.



    Schön langsam blättert ja auch das Bild von dem tollen Jungen, dass Nathalie gezeichnet hat. Wenn mich nicht alles täuscht, hätte er sie ziemlich schnell sitzen gelassen, wenn sie nicht durch ihre Arbeit Geld in die Kasse gespült hätte. Aber schön langsam zeichnet sich doch das Bild von einem Lebemann, dem die meisten Menschen eigentlich ziemlich egal sind. Es ist mittlerweile auch schwer zu beurteilen, ob er Nathalie auch so geliebt hat, wie sie ihn oder ob sie ihm eigentlich auch schon fast nur noch eine Last war? [...] Interessant die Info, dass nicht geplant war, dass er samt Laster und Fracht verschwindet. Was ist da passiert?


    Ich habe das Gefühl, dass Jérôme unschuldig ist, frage mich aber gleichzeitig, wie er Frauen in seinem Transporter fahren könnte, ohne das zu bemerken. Vielleicht wurden sie ihm irgendwie unter die Ladung geschmuggelt, aber das müsste er spätestens beim Ausladen bemerken. Was das Verschwinden des Lasters samt Ladung anbelangt, könnte die Erklärung darin liegen, dass er plötzlich selbst verschwinden musste und das Fahrzeug einfach irgendwo versteckt hat, damit man nicht auf seine Spur kommt.


    Wahrscheinlich bin ich auf dem falschen Weg mit meiner Idee, aber mir gefällt der Gedanke besser, dass er nichts mit dem Schmuggel zu tun hat, ihn irgendwie doch entdeckte und nun als unerwünschter Mitwisser in Lebensgefahr schwebt. Eine andere Begründung, warum er untergetaucht ist, fällt mir nicht ein. Diese Mördertruppe, die unterwegs ist und Jeanne, Yves und vielleicht auch Kristina auf dem Gewissen hat, kann nur zu den Mädchenhändlern gehören.



    Hoffe ja sehr, dass wir Kristina lebend wieder sehen?!?! :entsetzt:


    Das hoffe ich auch. Es können ja nicht alle, die zufällig mit Simon oder Nathalie zu tun haben, ermordet werden.



    Ivana in Bulgarien hat meinen Respekt. Sie hat die Fakten akzeptiert, dass ihre Tochter in den Händen eines Mädchenhändlerrings gelandet ist und versucht nun, ihr Möglichstes zu tun. Die bulgarische Polizei kann oder will nicht mehr machen, so lange keine konkreten Spuren vorliegen. Das ist wahrscheinlich nicht einmal so ungewöhnlich. Ich wundere mich nur, dass es keine spezielle Abteilung gibt, die dafür zuständig ist. Zumindest in Deutschland ist der Menschenhandel schon lange ein Thema. Immerhin bekommt Ivana unerwartet Hilfe von dem jungen Vater Aleko. Ihr Mann kümmert sich ja lieber um die anderen Kinder :rollen:.


    Eine Menge Frauen in Führungspositionen haben wir jetzt. Zwei Ermittlerinnen, dann Denegri, Vjara und in gewisser Weise auch Ivana.

  • Ein spannender Abschnitt.


    Jerome ist also angeblich mit seinem Laster verschwunden, was da wohl passiert ist? Wahrscheinlich ist er bedroht worden und hat sich wie Francois entschieden, nicht mehr zurückzukehren. Francois scheint ja auch zu wissen, was da passiert ist und entscheidet sich jetzt dafür, erstmal zu verschwinden. Worin Jerome da wohl verstrickt ist, wahrscheinlich wohl in den Menschenhandel, aber kann es sein, dass er nicht gemerkt hat, dass er Mädchen transportiert?


    Ivana entpuppt sich als starke Person, die jetzt wo sie befürchtet, dass ihrer Tochter in Gefahr ist aus ihrer Verzweiflung erwacht und sich daran macht, eine Spur von ihrer Tochter zu finden. Ich hoffe so für sie, dass sie erfolgreich ist.


    Simon scheint noch nicht so ganz verstanden zu haben, dass Kristina in Gefahr schwebt. Selbst als Kristinas Freundin anruft und sich Sorgen macht, scheint er noch nicht zu erkennen, dass mit seiner Freundin etwas passiert ist. Immerhin scheint ja die Polizei eine Verbindung zwischen Jeannes und Ives Ermordung zu erkennen und auch nach Jerome wird gesucht.


    Ich bin gespannt wie es weitergeht.

  • Schön langsam blättert ja auch das Bild von dem tollen Jungen, dass Nathalie gezeichnet hat. Wenn mich nicht alles täuscht, hätte er sie ziemlich schnell sitzen gelassen, wenn sie nicht durch ihre Arbeit Geld in die Kasse gespült hätte. Aber schön langsam zeichnet sich doch das Bild von einem Lebemann, dem die meisten Menschen eigentlich ziemlich egal sind. Es ist mittlerweile auch schwer zu beurteilen, ob er Nathalie auch so geliebt hat, wie sie ihn oder ob sie ihm eigentlich auch schon fast nur noch eine Last war?


    Ja, in diesem Abschnitt haben wir Jerome von einer anderen Seite kennengelernt. Die Beschreibung der Lebensumstände in Paris war schon sehr bedrückend. Kein Wunder, dass sie versucht haben, einen Weg hinaus zu finden. Leider scheint Jerome einen Ausweg gewählt zu haben, der nicht ganz sauber war. Ich bin mal gespannt in was er da genau hinein geraten ist.

  • Wenn es ein realitätsnahes Buch ist, dann müssten jegliche Versuche Ninka wiederzubekommen oder sie zu retten darin enden, dass die Familie entweder überhaupt nichts erreicht oder dass sie so stark bedroht wird, dass sie es aufgeben.
    Sowas will aber niemand lesen. Ich hoffe also, dass sie sie retten können.


    Von Kristina bin ich ehrlich überrascht. Wieso die Ganoven sie jetzt entführt haben ist mir noch ein bisschen unklar. Damit gefährden sie doch ihren Menschenhandelsring total.


    Es ist im Moment sehr spannend. Generell finde ich es schön, wie realitätsnah die Charaktere gezeichnet sind. Kein superheldenhafter Simon, sondern ein "Weichei" und besonnener Softie, was ich persönlich viel sympathischer finde. Nathalie ist mir ehrlich unsympathisch. Nicht ihre Lebensgeschichte, dafür bewundere ich sie eher. Aber dass sie jetzt diverse Leute mit in diesen Krempel hineinzieht, das finde ich unerträglich. Natürlich kann sie nicht wirklich etwas dafür. Aber sie hätte ihr Leben nicht unbedingt von diesem merkwürdigen Jérôme abhängig machen müssen.


  • Wenn es ein realitätsnahes Buch ist, dann müssten jegliche Versuche Ninka wiederzubekommen oder sie zu retten darin enden, dass die Familie entweder überhaupt nichts erreicht oder dass sie so stark bedroht wird, dass sie es aufgeben.
    Sowas will aber niemand lesen. Ich hoffe also, dass sie sie retten können.


    Ab und zu wird so ein Menschenhändlerring ausgehoben, da bestehen bestimmt auch Chancen, dass die beteiligten Frauen gefunden werden und zu ihren Familien zurückkehren.



    Von Kristina bin ich ehrlich überrascht. Wieso die Ganoven sie jetzt entführt haben ist mir noch ein bisschen unklar. Damit gefährden sie doch ihren Menschenhandelsring total.


    Ich denke, sie lassen keine Möglichkeit aus, an Informationen zu kommen. Jeder, der mit Simon und somit auch mit Nathalie zu tun hat, könnte etwas wissen. Kristina ist einfach ganz blauäugig in die Falle getappt. Natürlich kann sie nicht wissen, in welchem Netz sich Simon verfangen hat. Im Buch wurden einmal Anschläge erwähnt, die sich kurz zuvor ereignet hatten. Damit könnten die Terrorakte in Paris vom November 2015 gemeint sein. Angesichts dieser Tatsache hätte ich erwartet, dass eine verstandesorientierte Frau wie Kristina mehr Vorsicht walten lässt.



    Generell finde ich es schön, wie realitätsnah die Charaktere gezeichnet sind. Kein superheldenhafter Simon, sondern ein "Weichei" und besonnener Softie, was ich persönlich viel sympathischer finde. Nathalie ist mir ehrlich unsympathisch.


    Da bin ich ganz deiner Meinung. Nathalie finde ich aber trotzdem ziemlich interessant.

  • Ja, interessant finde ich Nathalie auch!


    Aber was will der Menschenhändlerring mit Informationen? Wäre es nicht besser für die Verbrecher, wenn sie einfach im Verborgenen weitermachen würden wie bisher auch? Vor allem, wenn sie tatsächlich Kontakte zu Polizei und Justiz haben. Wenn nun eine Frau verschwindet und als wahrscheinlich entführt gilt, dann ist es doch eher ein Grund für die Polizei tatsächlich zu ermitteln.
    Ein Auge zuzudrücken bei Menschenhandel aus einem grade-so-eben-ordentlichen Land wie Bulgarien ist eine Sache, aber wenn eine Bürgerin aus einem Nachbarland mit weniger korrupter oder aktiverer Polizei wie Deutschland entführt wird und die französische Polizei schlampt offensichtlich mit Absicht, dann dürfte das auch diplomatische Konsequenzen haben.


  • Aber was will der Menschenhändlerring mit Informationen? Wäre es nicht besser für die Verbrecher, wenn sie einfach im Verborgenen weitermachen würden wie bisher auch? Vor allem, wenn sie tatsächlich Kontakte zu Polizei und Justiz haben. Wenn nun eine Frau verschwindet und als wahrscheinlich entführt gilt, dann ist es doch eher ein Grund für die Polizei tatsächlich zu ermitteln.


    Es ist ja schon bekannt, dass Simon mit Nathalie zu tun hat und Nathalie wiederum mit Jérôme. Kristina ist eine Verbindung zu Simon. Die Menschenhändler suchen offensichtlich nach Jérôme, insofern könnte Kristina Informationen über seinen Verbleib haben.



    Ein Auge zuzudrücken bei Menschenhandel aus einem grade-so-eben-ordentlichen Land wie Bulgarien ist eine Sache, aber wenn eine Bürgerin aus einem Nachbarland mit weniger korrupter oder aktiverer Polizei wie Deutschland entführt wird und die französische Polizei schlampt offensichtlich mit Absicht, dann dürfte das auch diplomatische Konsequenzen haben.


    Das bestimmt, aber dazu muss erst bei den zuständigen Stellen Alarm geschlagen werden. Die Behördenmühlen mahlen in Frankreich bestimmt auch nicht schneller als bei uns. Irgendwelche Gründe werden ja immer gefunden, warum man nicht sofort nach verschwundenen Erwachsenen suchen muss. Für die Angehörigen stelle ich mir das furchtbar vor.


  • Schön langsam blättert ja auch das Bild von dem tollen Jungen, dass Nathalie gezeichnet hat. Wenn mich nicht alles täuscht, hätte er sie ziemlich schnell sitzen gelassen, wenn sie nicht durch ihre Arbeit Geld in die Kasse gespült hätte. Aber schön langsam zeichnet sich doch das Bild von einem Lebemann, dem die meisten Menschen eigentlich ziemlich egal sind. Es ist mittlerweile auch schwer zu beurteilen, ob er Nathalie auch so geliebt hat, wie sie ihn oder ob sie ihm eigentlich auch schon fast nur noch eine Last war? [...] Interessant die Info, dass nicht geplant war, dass er samt Laster und Fracht verschwindet. Was ist da passiert?


    Ich habe das Gefühl, dass Jérôme unschuldig ist, frage mich aber gleichzeitig, wie er Frauen in seinem Transporter fahren könnte, ohne das zu bemerken. Vielleicht wurden sie ihm irgendwie unter die Ladung geschmuggelt, aber das müsste er spätestens beim Ausladen bemerken. Was das Verschwinden des Lasters samt Ladung anbelangt, könnte die Erklärung darin liegen, dass er plötzlich selbst verschwinden musste und das Fahrzeug einfach irgendwo versteckt hat, damit man nicht auf seine Spur kommt.


    Tatsächlich ist es so, dass LKW-Fahrer teils wirklich nur Fahrer sind - sie "nehmen" ein beladenen LKW und bringen ihn von A nach B, mit dem Be- oder Entladen haben sie zum Teil überhaupt nichts zu tun, ja schlimmer noch, wenn das Beladen zu lange dauert haben sie Wartezeiten, die sie ggf. später versuchen müssen, wieder rauszuholen. Der Fahrer muss eigentlich nur die Ladungssicherung prüfen, bevor er losfährt, weil er dafür verantwortlich ist, aber das Be- und Entladen liegt selten bei diesem. Von daher kann es schon sein, dass Jerome zumindest am Anfang unbewusst Menschen geschmuggelt hat.

  • so, auch ich bin endlich angekommen. Es ist nicht so, dass mir das Buch nicht gefallen würde, bei mir ist es ehrlich ein Zeitproblem und ich möchte mich bei allen Teilnehmern entschuldigen, dass ich so ein Schneckentempo an den Tag lege. Derzeit arbeite ich etwa 60 h / Woche - was nicht abzusehen war, als ich mich angemeldet habe, aber ich bleibe hier auf jeden Fall am Ball, wenn auch langsamer als gewohhnt.


    So, ich muss gestehen, gerade die Situation in Bulgarien hat mich unheimlich in ihren Bann geschlagen. Ich bin so gespannt, ob Kiril und Ivana ihre Tochter wiedersehen werden. Überrascht war ich jedoch, wieviel Eigeninitiative sie plötzlich an den Tag legt - Hut ab, wenn jemand die Tochter wiederfindet, dann diese Mutter!!!


    Ob Jerome unschuldig ist oder nicht, vermag ich nicht zu sagen, wobei auch ich davon ausgehe, dass er nicht der Morde schuldig ist, aber so ein ganz reines Gewissen, daran glaube ich bei ihm nicht. Er ist ein Manipulator, der jetzt in eine Situation geraten ist, die er nicht mehr steuern kann.


    Mit Simon bin ich noch immer nicht so recht warm geworden und auch Nathalie erscheint mir suspekt. Gerade bei dem, was sie in ihrer Kindheit und Jugend erlebt hat - wie kann sie da noch solch eine rosarote Brille tragen? Gut, sie ist noch jung, aber auch wirklich sehr naiv.


    Sagt mal, diese Zwischenpassagen, wo Nathalie aus ihrem Leben berichtet, erinnert euch das nicht auch stark an eine Vernehmung durch einen Polizeibeamten z. B.?


  • So, ich muss gestehen, gerade die Situation in Bulgarien hat mich unheimlich in ihren Bann geschlagen. Ich bin so gespannt, ob Kiril und Ivana ihre Tochter wiedersehen werden. Überrascht war ich jedoch, wieviel Eigeninitiative sie plötzlich an den Tag legt - Hut ab, wenn jemand die Tochter wiederfindet, dann diese Mutter!!!


    Ihr bleibt nichts anderes übrig, wenn ihr Mann die Hände in den Schoß legt. In Krisenzeiten zeigt sich, bei wem die Kraft liegt. Ich denke aber, dass Kiril besser einschätzen kann, wie gefährlich die Leute sind, mit denen sie zu tun haben und dass er sich deshalb scheut, etwas zu unternehmen.



    Sagt mal, diese Zwischenpassagen, wo Nathalie aus ihrem Leben berichtet, erinnert euch das nicht auch stark an eine Vernehmung durch einen Polizeibeamten z. B.?


    Jetzt, wo du es schreibst... :zwinker: Polizei vielleicht weniger, da wären die Fragen und entsprechend die Antworten anders, besonders in Bezug auf Jérôme und seinen Kollegen, aber ich kann mir vorstellen, dass man bei einer Psychotherapie auf diese Weise die Vergangenheit zusammenfasst.