Was haben wir im Oktober 2016 gelesen? - Die Leselisten

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Enid.

  • Moin, Moin!


    Der statistische monatliche Thread mit dem Bewertungsschema wie immer:


    ++ Geniales Buch! Unbedingt lesen!
    + Gute Lektüre!
    o Ganz okay, ging so ...
    - Naja ... muss nicht sein
    -- Ab in die Tonne!


    Verlinkungen zu Rezis und/oder Kurzkommentare sind kein Muss, aber natürlich gerne gesehen.

  • Moin, Moin!


    Wilkie Collins: Blinde Liebe +
    Jaromir Konecny: Dönerröschen +
    Tim Parks: Worüber wir sprechen, wenn wir über Bücher sprechen +++
    Thomas Melle: Die Welt im Rücken +++
    Uwe Johnson: Jahrestage 3. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl ++
    Friedrich Christian Delius: Als die Bücher noch geholfen haben. Biografische Skizzen ++
    Hans-Ulrich Treichel: Tagesanbruch +
    André Kubiczek: Skizze eines Sommers +
    Jaroslav Rudis: Nationalstraße +++
    Jane Austen: Die Abtei von Nordhanger +
    Matthias Thöns: Patient ohne Verfügung. Das Geschäft mit dem Lebensende ++
    Stefan Klein: Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung ++
    Georges Simenon: Maigrets Nacht an der Kreuzung 0
    Stephan Wackwitz: Die Bilder meiner Mutter +
    Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis 0
    Willem Frederik Hermans: Unter Professoren ++

  • Mein Monat Oktober 2016 bestand aus lauter guten Büchern - ein sehr gutes war allerdings nicht dabei, aber auch kein schlechtes.


    Viola Alvarez - Wer gab dir, Liebe, die Gewalt +
    Opulenter Mittelalterroman über den bis heute berühmten Walther von der Vogelweide


    Christoph Hardebusch - Schattenkaiser +
    Fantasyauftakt für eine neue Reihe mit Anleihen an das altrömische Reich, anfangs mühsam, dann sehr kurzweilig


    Charlotte Brontë - Jane Eyre +
    Weltbekannt und eine echte Leselücke, der romantische Klassiker aus der Feder einer südenglischen Pfarrerstochter. Trotz einiger Längen hat es mir gut gefallen.


    Ines Thorn - Ein Stern über Sylt +
    Zuckersüße Weihnachtsnovelle aus dem hohen Norden Deutschlands, ein echtes Wohlfühlbuch

    :lesen: Rebecca Gablé - Das Spiel der Könige

    Einmal editiert, zuletzt von Miramis ()

  • Schon wieder so spät :rollen: :breitgrins:


    Tana French – The Secret Place +
    Diesmal ermittelt die Dubliner Mordkommission in einem exklusiven Mädcheninternat. Spannend (wenn auch eher auf der psychologischen als auf der Action-Ebene), abgesehen von unnötigem Psi-Gedöns.


    Elizabeth George – This Body of Death +
    Eine Tote auf einem Londoner Friedhof und Spuren, die in den New Forest führen. Einer der besten Fälle für Lynley und Havers, aber leider auch mit einer der nervtötendsten neuen Figuren in der Reihe.


    Lily King – Vater des Regens +
    Eine explosive Vater-Tochter-Beziehung, eine regelrechte Hassliebe, die sich bis weit ins Erwachsenenleben der Tochter hinein auswirkt. Sehr direkt, sehr offen.


    Nick Dybek – Der Himmel über Greene Harbor 0
    Mit dem Tod des Fangflottenbesitzers steht plötzlich die Existenz eines ganzen Fischerstädtchens auf dem Spiel, und einige der Betroffenen greifen zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Tolle Idee, leider nicht ganz überzeugend umgesetzt.


    Lily King – Euphoria ++
    Drei junge Anthropologen treffen in Neuguinea aufeinander, und es knistert nicht nur im positiven Sinne. Viel mehr als eine Dreiecksgeschichte ist dieses großartige Buch, eins meiner Jahreshighlights!


    Elisabeth Gifford – Secrets of the Sea House 0/+
    Nette Geheimnis-aus-der-Vergangenheit-Geschichte mit tollem Setting.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





    Einmal editiert, zuletzt von Valentine ()

  • Mein Oktober kommt zwar auch spät, sah aber gar nicht so schlecht aus.


    Agatha Christie: Blausäure +
    Mit ihr kann man eigentlich nichts falsch machen. So schnell ich die Geschichte weglesen kann, so schnell ist sie vergessen. Bei einem evtl. zweiten Lesen weiß ich schon nicht mal mehr, wer der Mörder war.


    Ines Thorn: Die Walfängerin -
    Von der Stimmung her, der Beschreibung des Lebens auf der Insel fand ich das Buch richtig interessant. Ansonsten so lala.


    Marina Bohlmann-Modersohn: Clara Rilke-Westhoff ++
    Besonders aufgewertet wird das Buch durch die vielen Briefzitate.


    Karlen Vesper: Die Puppennäherin von Ravensbrück - Zwölf Porträts ++
    Über junge Menschen, die in einer sehr schwierigen Zeit menschlich geblieben sind.


    Petra Oelker: Emmas Reise +
    Eine Autorin, die ich neu für mich entdeckt habe und von der ich noch viel mehr lesen möchte.


    Sylvia Kling: Bruchstücke I und II ++
    Diese Poetin und Humanistin habe ich bei Facebook kennengelernt. Sie brachte mich dazu, wieder Gedichte zu lesen.


    Edward Rutherfurd: Paris +
    Reicht nicht ganz an "London" heran, aber sehr lesenswert.


    Ich habe zwar zu allen Rezis geschrieben, die könnte ich ja so nach und nach noch reinstellen.

    Einmal editiert, zuletzt von Tiram ()