02 - Seite 81 bis 154 (ab Kapitel 6)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    LG, Dani


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  • Die Zahlenreihen werden immer mysteriöser. Als sich Ástrós für ihren Besuch hübsch machte, ist es mir kalt über den Rücken gelaufen. Ich fürchte fast, sie ist das nächste Opfer.


    Karl ist ein Charakter, der mich im echten Leben mit seiner Antriebslosigkeit auf die Palme bringen würde. Jemand, den man am liebsten schütteln und ins Gesicht schreien würde: "Jetzt reiß dich doch endlich einmal zusammen und krieg dein Leben auf die Reihe." Das das nichts bringt und sogar kontraproduktiv ist, ist mir natürlich klar, aber träge Menschen haben so eine Wirkung auf mich. Trotzdem empfinde ich wahnsinniges Mitleid mit ihm. Er hat niemanden mehr, sein "Freundeskreis" ist eine Zweckgemeinschaft, die noch dazu im Auseinanderbrechen begriffen ist. Danach wird er niemanden mehr haben, denn um Leute kennen lernen zu können, muss man auch aktiv auf Menschen zugehen. Das lässt sich mit seinem passiven Charakter schwer vereinbaren.


    Was haltet ihr von Margréts Aussage: "Ich will nicht bei Papa sein. Er ist an allem schuld."? Momentan glaube ich nicht, dass er mit dem Mord etwas zu tun hat. Für mich ist es eher die Reaktion eines traumatisierten kleinen Mädchens, das ihrem Vater die Schuld gibt, weil er nicht da war und damit die Familie nicht beschützen konnte.

  • Ich bin noch nicht fertig, aber ich grusele mich gerade. Die Lehrerin (Astros) duscht sich, schminkt sich, und macht sich die Haare.


    Hoffentlich legt sie das Handy irgendwo hin wo die Polizei es findet, mit den ganzen SMS.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Das ist schon extrem, oder? Wieso will der Mörder den Frauen eine Lektion erteilen?


    Ob die Berufe der Frauen was damit zu tun haben? Elísa arbeitete bei der Steuerfahndung, Ástró war Lehrerin. Er könnte sich von beiden ungerecht behandelt gefühlt haben.


    Karl bräuchte dringend einen Freund, sein Leben muss echt trübsinnig sein. Mit seinen Kumpels ist kein Staat zu machen.


    Ich frage mich, warum Karls Nummer dabei war, er kann doch sicher niemandem was zu Leide getan haben?


    Zitat

    Was haltet ihr von Margréts Aussage: "Ich will nicht bei Papa sein. Er ist an allem schuld."? Momentan glaube ich nicht, dass er mit dem Mord etwas zu tun hat. Für mich ist es eher die Reaktion eines traumatisierten kleinen Mädchens, das ihrem Vater die Schuld gibt, weil er nicht da war und damit die Familie nicht beschützen konnte.


    Genauso sehe ich es momentan auch. Die reaktion ist natürlich schon krass, und irgendwie passt sie auch nicht dazu, dass Margrét denkt sie hätte ihre Mutter retten können, und sich von daher schuldig fühlt.


    Mal sehen, wo das noch hinführt.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Das wird ja immer mysteriöser, weshalb verschlüsselt der Täter seine Nachrichten an seine Opfer?
    Ich denke auch, dass diese Astros wohl das nächste Opfer sein wird und sie macht sich nichtsahnend auch noch hübsch für ihren Mörder. Aber ich verstehe ihr Verhalten nicht ganz, wenn ich von einem Fremden so eine Nachricht bekomme, würde ich noch misstrauischer werden.


    Karls Bruder Arnar lebt in Amerika, also könnte man ihn vorerst von der Verdächtigenliste streichen, zumindest steht er bei mir erstmal nicht an erster Stelle.


    Und aus welchem Grund möchte der Mörder den Frauen eine Lektion erteilen? Hat es etwas mit den Frauen persönlich zu tun oder eher mit den Berufen, die sie ausüben oder gar beides? Astros Einarsdottir ist eine ehemalige Lehrerin, hatte der Mörder bei ihr Unterricht und fühlte sich oder wurde von ihr ungerecht behandelt?



    Karl bräuchte dringend einen Freund, sein Leben muss echt trübsinnig sein. Mit seinen Kumpels ist kein Staat zu machen.


    Ich frage mich, warum Karls Nummer dabei war, er kann doch sicher niemandem was zu Leide getan haben?


    Zurzeit bezweifle ich auch, dass Karl jemanden etwas angetan hat, aber warum wird dann seine Nummer gesendet bzw. gefunkt? Hat es möglicherweise etwas mit seiner Adoption zu tun? Ist es vielleicht sein Bruder, der so mit ihm Kontakt aufnehmen möchte? Wobei ich das grad selber anzweifle.


    Zitat

    Genauso sehe ich es momentan auch. Die reaktion ist natürlich schon krass, und irgendwie passt sie auch nicht dazu, dass Margrét denkt sie hätte ihre Mutter retten können, und sich von daher schuldig fühlt.


    Denke ich auch, ich glaube momentan auch nicht, dass der Vater irgendetwas mit dem Mord zu tun hat.



    Hoffentlich legt sie das Handy irgendwo hin wo die Polizei es findet, mit den ganzen SMS.


    Ja, hoffentlich. Aber ich frage mich immer noch, weshalb der Täter seine Nachrichten verschlüsselt und weshalb klebte er seine erste Nachricht an Elisas Kühlschrank und bringt sie dann um, also war diese Nachricht gar nicht für sie bestimmt, aber für wen dann? Ihren Mann?

  • Ja, hoffentlich. Aber ich frage mich immer noch, weshalb der Täter seine Nachrichten verschlüsselt und weshalb klebte er seine erste Nachricht an Elisas Kühlschrank und bringt sie dann um, also war diese Nachricht gar nicht für sie bestimmt, aber für wen dann? Ihren Mann?


    Das ist mir auch schleierhaft. Vielleicht für die Polizei? Ihm wird ja klar sein, dass die es zuerst finden.


    Oh, und es ist der Mörder, der die Kinder eingeschlossen hat -- zumindest vermutet das die Polizei, und ich denke, sie hat recht, denn Margrét war ja nicht eingeschlossen, aber ihre Tür war auch verschlossen.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Das ist mir auch schleierhaft. Vielleicht für die Polizei? Ihm wird ja klar sein, dass die es zuerst finden.


    Vielleicht möchte er mit der Polizei eine Art Katz-und-Maus-Spiel spielen und zeigen, wie gerissen er doch ist.


    Zitat


    Oh, und es ist der Mörder, der die Kinder eingeschlossen hat -- zumindest vermutet das die Polizei, und ich denke, sie hat recht, denn Margrét war ja nicht eingeschlossen, aber ihre Tür war auch verschlossen.


    So wird es wohl gewesen sein und er nahm vermutlich an, dass Margret in ihrem Bett liegt und hat auch deren Zimmertür verschlossen, nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn er sie unter dem Bett bemerkt hätte, da sie für ihn somit zur Gefahr geworden ist und für die Polizei eine wichtige Zeugin ist.

  • Ja, glücklicherweise scheint er die Kuscheltiere für ein schlafendes Kind gehalten zu haben.


    Ich frage mich, was passiert falls er herausbekommt, dass Margrét Zeugin war. Glücklicherweise haben die neugierigen Nachbarn noch nichts genaues mitgekriegt. In der Zeitung, bzw in den nachrichten kam ja auch nicht wirklich was. Ich hatte gehofft, Karl würde dadurch einen Zusammenhang herstellen können, aber weit gefehlt.


    Die UN- Beziehung zwischen Freyja und Huldar ist unmöglich. Bin gespannt, wie das weitergeht, zumindest bildet er sich ein, dass sie sich für ihn schick angezogen hat. :rollen:

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein


  • Die UN- Beziehung zwischen Freyja und Huldar ist unmöglich. Bin gespannt, wie das weitergeht, zumindest bildet er sich ein, dass sie sich für ihn schick angezogen hat. :rollen:


    Ich hoffe auch, dass sich das zwischen den beiden noch bessert, aber ich bin da guter Hoffnung, schließlich ist dieser Band ja der Anfang einer Reihe, also müssen die beiden es noch eine ganze Weile miteinander aushalten.

  • Ich hoffe auch, dass sich das zwischen den beiden noch bessert, aber ich bin da guter Hoffnung, schließlich ist dieser Band ja der Anfang einer Reihe, also müssen die beiden es noch eine ganze Weile miteinander aushalten.


    Das habe ich auch schon überlegt. :)

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein


  • Die Zahlenreihen werden immer mysteriöser. Als sich Ástrós für ihren Besuch hübsch machte, ist es mir kalt über den Rücken gelaufen. Ich fürchte fast, sie ist das nächste Opfer.


    Ich befürchte auch, dass Astros das nächste Opfer sein wird, aber ihr Verhalten verstehe ich nicht. Ich kriege SMS von einer unbekannten Nummer, die ankündigt, mich zu besuchen und dann frage ich nicht nach, wer das ist oder hab dabei ein komisches Gefühl oder so, nein, ich geh ins Bad und mach mich hübsch????


    Ach, der Karl. Was soll man zu dem sagen? Ein fürchterlich verschrobener Einzelgänger - und auch für die Zukunft kann ich da keine Besserung erkennen. Sein "Freundeskreis" löst sich auf, sein Haus verwahrlost, das mit dem Studium wird wohl auch nichts werden... vielleicht lockt ihn ja das Rätsel um die Zahlen (und wohl damit um die Morde) hinter dem Ofen vor? Zu wünschen wäre es ja - dann hätte es wenigstens einen positiven Effekt. Aber die Zahlenreihen bleiben mysteriös....



    Genauso sehe ich es momentan auch. Die reaktion ist natürlich schon krass, und irgendwie passt sie auch nicht dazu, dass Margrét denkt sie hätte ihre Mutter retten können, und sich von daher schuldig fühlt.


    Ich denke auch nicht, dass der Vater direkt etwas mit dem Mord zu tun hat. Entweder gibt Margret ihm die Schuld, weil er nicht da war, oder, was ich mir auch noch vorstellen könnte, sie hat doch in den Worten des Täters etwas aufgeschnappt, was sie zu der Annahme verleitet.



    Das habe ich auch schon überlegt. :)


    Ich hoffe, ehrlich gesagt, dass Huldar und Freyja sich weiterhin nicht verstehen. Das würde mich auch von einer Serie mehr überzeugen, denn sich gut verstehende, ermittelnde Paare gibt es ja doch schon genug. Ein bisschen Abwechslung täte da gut. Wichtig wäre nur, dass sie trotz Differenzen gut zusammen arbeiten - aber das sind ja zwei Paar Schuhe.

    Grüßle, Christina


  • Ich frage mich, was passiert falls er herausbekommt, dass Margrét Zeugin war. Glücklicherweise haben die neugierigen Nachbarn noch nichts genaues mitgekriegt. In der Zeitung, bzw in den nachrichten kam ja auch nicht wirklich was. Ich hatte gehofft, Karl würde dadurch einen Zusammenhang herstellen können, aber weit gefehlt.


    Ich befürchte ja, selbst wenn es in den Zeitungen steht, dass Karl davon nichts mitbekommt. Er erscheint mir so motivationslos, dass ich vermute er liest weder Zeitungen noch sieht er Nachrichten im Fernsehen an...
    Aber vielleicht googelt er ja doch nochmal nach dem Namen von Eliza und findet dann wenigstens ein paar Berichte dazu?

    Grüßle, Christina


  • Ich hoffe, ehrlich gesagt, dass Huldar und Freyja sich weiterhin nicht verstehen. Das würde mich auch von einer Serie mehr überzeugen, denn sich gut verstehende, ermittelnde Paare gibt es ja doch schon genug. Ein bisschen Abwechslung täte da gut. Wichtig wäre nur, dass sie trotz Differenzen gut zusammen arbeiten - aber das sind ja zwei Paar Schuhe.


    Das hoffe ich auch.