02 - Seite 74 bis 145 (ab Kapitel 8)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 30 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Idefix.

  • OMG - ist das SPANNEND [Blockierte Grafik: http://www.smilies.4-user.de/include/Schock/smilie_sh_026.gif]!
    Ich musste mich zwingen, das Buch nach diesem Abschnitt wegzulegen!


    Eins vorweg: Mein Hauptverdächtiger ist Philipp, Emmas Mann, und zwar nicht erst seit er vom Tierarzt im Le Zen gesehen wurde (das hat meinen Verdacht nur erhärtet), sondern seit der Beschreibung des Täterprofils. Da dachte ich sofort, die passt haargenau auf Emmas Mann.
    Nur er kommt so nah an sie ran, dass er all die mysteriösen Dinge geschehen lassen kann:


    [li]Das Paket verschwindet erst, als er aufkreuzt.[/li]
    [li]Dass Emma im Hotel nicht merkt, dass jemand neben ihr liegt, kann nur daran liegen, dass jemand Vertrautes (Geruch) neben ihr liegt.[/li]
    [li]Philipp glaubt ihr nicht, hilft ihr nicht, gießt noch Öl ins Feuer. Allein sein Verhalten, als er noch einmal nach Hause kommt: Warum ruft er nicht laut nach Emma, als er das Haus betritt?[/li]
    [li]Nur er hat ein Interesse daran, sie in den Wahnsinn zu treiben.[/li]
    [li]Emma ist nicht dem Friseur zum Opfer gefallen, denn dann wäre sie tot. Die Erklärungen zu ihrer Verschonung finde ich völlig fadenscheinig. Und Philipp hat den nur kopiert und wollte/konnte natürlich keinen Mord begehen.[/li]


    Was ich noch total unlogisch finde, ist das Photo, auf dem der Täter zu sehen ist. Warum trägt er da Latexhandschuhe? In der Öffentlichkeit? Ist ja gar nicht auffällig...


    Zu Zanks These: Es ist eine Sache, sich die Haare abzurasieren, um irgendwelche Dinge zu inszenieren, aber seinen Hund zu vergiften? Ich finde, das spricht dagegen.


    Gut finde ich, dass Fitzek keine Handlungsstränge ins Leere laufen lässt. Der nicht reagierende Hund beispielsweise hat tatsächlich einen Grund.
    Auch der Spannungsbogen ist nicht so weit ausgedehnt, dass ich's schon gar nicht mehr wissen will, was 100 Seiten vorher angedeutet wurde.
    Nur die Kursivdrucke - die hätte er sich wirklich sparen können.

    :lesewetter:&nbsp; &quot;Willkommen in der Wüste der Wirklichkeit&quot; (Morpheus)<br />

    <br />[li]Anthony Powell: &quot;Bei Lady Molly&quot;[/li]<br />

  • Auch der zweite Abschnitt hatte es wieder in sich! Erstmal natürlich der Postmann, der das titelgebende Paket abgibt und dem Hund wie immer ein Leckerli reicht. Emma scheint schon beim Klingeln sehr labil. Das Paket annehmen, möchte sie eigentlich auch nicht. Dennoch ist es plötzlich da. Der Hund, tja, armes Tier ...
    Worüber ich mich so ein bisschen aufgeregt habe, war Philipps unerwartete Heimkehr, OHNE sich vernünftig bemerkbar zu machen. Ganz ehrlich, so ein bisschen konnte ich Emmas Panikattacke nachvollziehen. Dann die Sache mit dem Brandmelder, den er ja erst vorige Woche überprüft haben will. Gar nicht zu reden von dem ominösen Hotelszenario!!! Das Piepsen vom Brandmelder müsste er doch auf dem Weg ins Bad auch noch gehört haben? Und wo befand sich eigentlich sein Kollege derweil? Der wird ja kaum mit ins Bad gewandert sein? Noch draußen im Auto? Außerdem sagen die der schreckhaften Frau nicht einfach mal Hallo, wenn sie ins Haus kommen? Wo sollte sie denn hin sein, wenn nicht irgendwo im Haus? Irgendwie fehlt mir da ein Hauch Logik, aber vielleicht habe ich nur irgendwas überlesen?
    Das Paket ist jedenfalls weg und der arme Hund scheinbar vergiftet. An Absicht vom Postmann glaube ich auf keinen Fall. Dass Philipp insgesamt einen perfiden Plan auslebt, wäre mir allerdings auch zu einfach. Wobei es mich schon ein wenig an das Szenario aus "Das fremde Haus erinnert". Und der vermeintlich gute Kollege? Hm, schwer vorstellbar, dass er damit zu tun hat. Eher könnte ich mir noch vorstellen, dass der bereits Philipp im Auge behält, weil ihm irgendwas nicht ganz koscher vorkommt. Ein Wasserschaden ... pffff. Was wird Emma nun am Tor des ominösen Paketempfängers machen? Klingeln und nachfragen, ob er sein Paket erhalten hat? Besitzt sie soviel Mut?


  • Dann die Sache mit dem Brandmelder, den er ja erst vorige Woche überprüft haben will.


    Das finde ich nicht schlimm. Eine Batterie kann ja durchaus im Laufe einer Woche leer sein, wenn sie schon eine Weile im Einsatz ist. Er hat ja nicht gesagt, dass er sie erneuert hätte.



    Und wo befand sich eigentlich sein Kollege derweil? Der wird ja kaum mit ins Bad gewandert sein?


    Doch, ist er, sie kommen zu zweit ins Bad.

    :lesewetter:&nbsp; &quot;Willkommen in der Wüste der Wirklichkeit&quot; (Morpheus)<br />

    <br />[li]Anthony Powell: &quot;Bei Lady Molly&quot;[/li]<br />

  • Ich finde das Buch wirklich spannend, auch wenn es mich gerade ein bisschen an die "Gänsehaut"-Bücher erinnert, die ich zur Zeit lese: Es wird immer wieder eine gruselige/gefährliche Situation angedeutet und dann stellt sich heraus, dass eigentlich gar nichts ist.


    Was ich immer noch nicht verstehe: Warum geht Salim einfach, als Emma nicht wiederkommt? Wenn ich Postbote wäre und man sagt zu mir "ich komme gleich wieder" und lässt die Haustüre auf - dann gehe ich doch nicht nach 5 Minuten einfach und denke mir "naja, sie wird es sich anders überlegt haben", oder? Dann würde ich doch zumindest mal rufen oder klingeln. Und wenn sie dann immer noch nicht reagiert, mir wirklich ernsthaft Gedanken/Sorgen machen.


    Glaubt ihr, dass es das Paket gab? Und dass da wirklich Haare drin waren? Es wog immerhin 300 Gramm, das sind ganz schön viele Haare.


    Komisch auch, dass der Brandmelder piepst, obwohl Philipp ihn angeblich überprüft hatte. So langsam wird der Kerl mir verdächtig. Vielleicht inszeniert er das auch alles absichtlich, um Emma daheim einzusperren. Er weiß ja auch genau, dass sie Panikattacken hat - da schleicht man sich doch nicht ohne ein Wort ins Haus! Und was hat er in dem Hotel gemacht? Recherchiert? Aber mit zwei Gläsern? Wenn er Emma betrügt, würde das auch zu der Einsperr-Theorie passen.


    Emma hingegen nervt mich mit ihrem "ich benutze meinen Anwaltfreund, um Philipp eifersüchtig zu machen"-Gelaber. Was soll denn der Kinderkram? Oder führe ich einfach so eine langweilige Beziehung, dass ich den Kick nicht verstehe? Ich bin ziemlich froh, dass Mr. Zank nicht eifersüchtig ist und dass ich auch keine Grund habe, auf ihn eifersüchtig zu sein. Das ist zumindest meine Vorstellung einer stabilen Beziehung. Andere mögen das natürlich anders sehen, das ist mir klar :zwinker:


    Dass der Hund vergiftet wurde, finde ich auch merkwürdig. Es scheint, als wollte jemand Emma damit aus dem Haus locken. Oder sie ist die krankhafte Lügnerin, für die ich sie im ersten Teil gehalten habe, und sie hat Samson selbst vergiftet, um ihre Geschichte weiter zu inszenieren. Die Theorie habe ich noch nicht verworfen!


    Will Emma jetzt bei A. Pallandt klingeln? Oder vielleicht die Benachrichtigung aus dem Briefkasten fischen?


  • Mein Hauptverdächtiger ist Philipp, Emmas Mann


    Deine Theorie und deine Erläuterungen sind schlüssig. Aber für einen Fitzek fast zu einfach. Vielleicht werden wir absichtlich auf eine falsche Fährte gelockt.



    Zu Zanks These: Es ist eine Sache, sich die Haare abzurasieren, um irgendwelche Dinge zu inszenieren, aber seinen Hund zu vergiften? Ich finde, das spricht dagegen.


    Es gibt auch Leute, die ihre eigenen Kinder vergiften, um selbst als liebende Mutter dazustehen (Stichwort: Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom). Und gerade wenn Emma wirklich so schwer psychisch gestört ist, dann kriegt sie das vermutlich selbst gar nicht mehr bewusst mit, was sie da tut.



    Was wird Emma nun am Tor des ominösen Paketempfängers machen? Klingeln und nachfragen, ob er sein Paket erhalten hat? Besitzt sie soviel Mut?


    Aber wie soll das Paket zu ihm gekommen sein? Der Postbote hat es ja dort nicht abgeliefert.


  • Was ich immer noch nicht verstehe: Warum geht Salim einfach, als Emma nicht wiederkommt? Wenn ich Postbote wäre und man sagt zu mir "ich komme gleich wieder" und lässt die Haustüre auf - dann gehe ich doch nicht nach 5 Minuten einfach und denke mir "naja, sie wird es sich anders überlegt haben", oder? Dann würde ich doch zumindest mal rufen oder klingeln. Und wenn sie dann immer noch nicht reagiert, mir wirklich ernsthaft Gedanken/Sorgen machen.


    Daran habe ich auch ewig rumüberlegt. Diese Verhalten finde ich auch mehr als fragwürdig. Selbst wenn er es supereilig hat - zumindest hätte er die Tür zuziehen müssen.

    :lesewetter:&nbsp; &quot;Willkommen in der Wüste der Wirklichkeit&quot; (Morpheus)<br />

    <br />[li]Anthony Powell: &quot;Bei Lady Molly&quot;[/li]<br />


  • Emma hingegen nervt mich mit ihrem "ich benutze meinen Anwaltfreund, um Philipp eifersüchtig zu machen"-Gelaber. Was soll denn der Kinderkram? Oder führe ich einfach so eine langweilige Beziehung, dass ich den Kick nicht verstehe? Ich bin ziemlich froh, dass Mr. Zank nicht eifersüchtig ist und dass ich auch keine Grund habe, auf ihn eifersüchtig zu sein. Das ist zumindest meine Vorstellung einer stabilen Beziehung. Andere mögen das natürlich anders sehen, das ist mir klar :zwinker:


    So wie Emma sind viele Frauen :rollen:. Einerseits kann ich es nachvollziehen, sie will für Philipp interessant bleiben, indem sie ihm vorgaukelt, dass andere sie auch begehren. Andererseits zeugt dies nicht gerade von überbordendem Selbstwertgefühl und ich fände so ein Verhaltensmuster extrem anstrengend.


    Was ich an ihrem Charakter auch überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist ihre angebliche Traumatisierung.
    Ein cholerischer Vater, der ihr in seiner Genervtheit eine Schelle androht und sie ansonsten vernachlässigt - na und? Da müsste es wirklich viele, viele, viele unglaublich gestörte Leute geben. Das ist ein Punkt in dem Buch, der für mich absolut unglaubwürdig ist.

    :lesewetter:&nbsp; &quot;Willkommen in der Wüste der Wirklichkeit&quot; (Morpheus)<br />

    <br />[li]Anthony Powell: &quot;Bei Lady Molly&quot;[/li]<br />


  • Was ich an ihrem Charakter auch überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist ihre angebliche Traumatisierung.
    Ein cholerischer Vater, der ihr in seiner Genervtheit eine Schelle androht und sie ansonsten vernachlässigt - na und? Da müsste es wirklich viele, viele, viele unglaublich gestörte Leute geben. Das ist ein Punkt in dem Buch, der für mich absolut unglaubwürdig ist.


    Ich hab das Gefühl, dass da noch mehr dahinter steckt und glaube nicht, dass es bei einer simplen Vernachlässigung geblieben ist. Denn ansonsten wäre das in der Tat unglaubwürdig und da wird Fitzek sicherlich drüber nachgedacht haben (vermute ich jetzt einfach mal :zwinker: )

  • Und es geht spannend weiter.


    Das Emma diesem A. Palandt nicht kennt ist nun klar, aber in dem Haus, in dem er wohnen soll, wohnt angeblich eine ältere Frau. Ist sie vielleicht verstorben und dieser Palandt ist der neue Besitzer, aber irgendwas stimmt da nicht.


    Warum hat Emma gerade das Codeword "Rosenhan" gewählt, um dem Alarm zu deaktivieren?


    Als sie die Geräusche im Haus hört, dachte ich schon, nun hat sich jemand ins Haus geschlichen, aber Philipp stellt die Situation am Ende so dar, als hätte sie sich alles nur eingebildet, gut, könnte man unter den Umständen vielleicht glauben, aber so richtig koscher kommt mir dieser Philipp nicht vor. Was treibt der im Hotel Le Zen? Hat er dort auf jemanden gewartet? Läuft hier eine Verschwörung gegen Emma?


    Und wohin ist das Paket verschwunden? Wenn Philipp auf der Liste der Verdächtigen oben stehen bleibt, könnte man meinen, er hat es verschwinden lassen.



    Glaubt ihr, dass es das Paket gab? Und dass da wirklich Haare drin waren? Es wog immerhin 300 Gramm, das sind ganz schön viele Haare.


    War das mit den Trophäen nicht eine Idee der Zeitung und Emma hat sich demzufolge die Haare ins Paket gedacht?


    Zitat


    Will Emma jetzt bei A. Pallandt klingeln? Oder vielleicht die Benachrichtigung aus dem Briefkasten fischen?


    Ich glaube, sie wird sich am Briefkasten zu schaffen machen, denn um ins Haus zu gehen, müsste sie sich ja enorm zusammenreißen. Ich bin gespannt, was sie vor hat.



    Was ich an ihrem Charakter auch überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist ihre angebliche Traumatisierung.
    Ein cholerischer Vater, der ihr in seiner Genervtheit eine Schelle androht und sie ansonsten vernachlässigt - na und? Da müsste es wirklich viele, viele, viele unglaublich gestörte Leute geben. Das ist ein Punkt in dem Buch, der für mich absolut unglaubwürdig ist.


    Ich glaube, ihr Trauma wurde nicht durch das cholerische Verhalten ihres Vaters ausgelöst, da gibt es sicher noch etwas, was wir noch nicht wissen.


  • Warum hat Emma gerade das Codeword "Rosenhan" gewählt, um dem Alarm zu deaktivieren?


    Das finde ich nicht ungewöhnlich, bin aber auch drüber gestolpert. Man wählt ja meisten Codes, die irgendwie mit einem zu tun haben (Namen der Kinder/ des Ehepartners, Katzenanagramme oder eben wie bei Emma Projekte, die einem sehr am Herzen liegen).


    Worüber ich noch gestolpert bin, sind die Männerfußspuren in ihrem Garten zum Schuppen. Also ich würde nicht mehr nach Hause gehen, wenn ich dort jemanden vermuten würde, der da nicht hingehört.

    :lesewetter:&nbsp; &quot;Willkommen in der Wüste der Wirklichkeit&quot; (Morpheus)<br />

    <br />[li]Anthony Powell: &quot;Bei Lady Molly&quot;[/li]<br />

  • Emma ist ja wirklich krank. Sie will sich selbst therapieren. Dabei erkennt sie genau, was los ist. Bei keinem Patienten würde sie sich so verhalten. Eigentlich muss sie es doch besser wissen.


    Der Postmensch kommt öfter und daher öffnet sie die Tür. Aber das dauert ja. Obwohl sie nicht will, nimmt sie das Paket an. Aber selbst das harmlose Paket verursacht ihr Riesenprobleme. Dann taucht auch noch Philipp auf. Er hätte es doch auch besser wissen müssen und Emma vorwarnen.


    Wenn Philipp die Brandmelder am Tag vorher überprüft hat, wieso piepst es denn? Das könnte ja darauf hindeuten, dass Philipp sie in den Wahnsinn treiben will. Aber das glaube ich nicht, denn das wäre zu einfach.


    Dann ist urplötzlich dieses Paket verschwunden und der Hund vergiftet.


    Der Kollege von Philipp ist heimlich in Emma verliebt und bietet ihr Hilfe an. Aber ich denke nicht, dass er etwas damit zu tun hat. Bei ihm ist es wohl eher Mitleid.


    Was ich auch blöde finde, sind die Ausreden, warum Emma nicht aus dem Haus geht. Prompt kommt auch etwas raus, als Emma beim Tierarzt ist. Philipp war wegen des Wasserschadens in dem ominösen Hotel. Geht Emma ihm inzwischen so auf die Nerven, dass er eine andere hat. Denn wenn er wegen Ermittlungen dort gewesen wäre, hätte er ja nicht so eine dämliche Ausrede verwendet.


    Ich bin gespannt, was mit der Adresse des Paketempfängers ist.


  • Das finde ich nicht ungewöhnlich, bin aber auch drüber gestolpert. Man wählt ja meisten Codes, die irgendwie mit einem zu tun haben (Namen der Kinder/ des Ehepartners, Katzenanagramme oder eben wie bei Emma Projekte, die einem sehr am Herzen liegen).


    Worüber ich noch gestolpert bin, sind die Männerfußspuren in ihrem Garten zum Schuppen. Also ich würde nicht mehr nach Hause gehen, wenn ich dort jemanden vermuten würde, der da nicht hingehört.


    Ja, mir ist es halt auch "nur" aufgefallen. Vielleicht war ich nur nah dran, darin mehr zu sehen.
    Vielleicht waren es die Spuren von Philipps Partner? Aber was hätte der am Schuppen zu suchen?


  • Das Emma diesem A. Palandt nicht kennt ist nun klar, aber in dem Haus, in dem er wohnen soll, wohnt angeblich eine ältere Frau. Ist sie vielleicht verstorben und dieser Palandt ist der neue Besitzer, aber irgendwas stimmt da nicht.


    Ich war erstaunt, dass wirklich "A.P." am Klingeschild stand. Hätte nicht gedacht, dass dort wirklich jemand mit dem Namen wohnt (wobei es ja bisher nur dieselben Initialen sind).



    Das finde ich nicht ungewöhnlich, bin aber auch drüber gestolpert. Man wählt ja meisten Codes, die irgendwie mit einem zu tun haben (Namen der Kinder/ des Ehepartners, Katzenanagramme oder eben wie bei Emma Projekte, die einem sehr am Herzen liegen).


    Das Codewort hat mich nicht überrascht - im Gegenteil, ich fand es schon fast zu vorhersehbar. Wie du schon sagst, louzilla, man wählt immer solche Begriffe, die mit einem selbst zu tun haben, aber schlau ist das nicht. Am besten man nimmt etwas wie "Blumenvase" oder so, damit niemand das Codewort/das Passwort erraten kann.



    Worüber ich noch gestolpert bin, sind die Männerfußspuren in ihrem Garten zum Schuppen. Also ich würde nicht mehr nach Hause gehen, wenn ich dort jemanden vermuten würde, der da nicht hingehört.


    Oh ja, supergruselig. Ich an Emmas Stelle würde mich bei einer Freundin verkriechen, aber sie scheint ja außer dem Anwalt niemanden zu haben..



    Wenn Philipp die Brandmelder am Tag vorher überprüft hat, wieso piepst es denn? Das könnte ja darauf hindeuten, dass Philipp sie in den Wahnsinn treiben will. Aber das glaube ich nicht, denn das wäre zu einfach.


    Gerade dass er sie erst vor kurzem überprüft hat, macht ihn verdächtig. Eventuell hat er dabei sogar absichtlich fast leere Batterien eingesetzt?



    Denn wenn er wegen Ermittlungen dort gewesen wäre, hätte er ja nicht so eine dämliche Ausrede verwendet.


    Ich hab darüber nachgedacht und finde die Ausrede gar nicht so dämlich. Wenn er wirklich dort gewesen sein sollte, um in Emmas Fall zu recherchieren, musste er ja dem Arzt irgendein Märchen auftischen - die Nachbarschaft soll ja nicht wissen, was mit Emma los ist. Und Emma hat er nichts erzählt, weil er sie nicht noch weiter verunsichern will oder weil er vielleicht auch einfach nichts herausgefunden hat. Aber das zweite Glas bringt mich ins Grübeln, das passt einfach nicht dazu.


  • Oh ja, supergruselig. Ich an Emmas Stelle würde mich bei einer Freundin verkriechen, aber sie scheint ja außer dem Anwalt niemanden zu haben..


    Da hab ich mir überlegt, dass ich beim Tierarzt geblieben wäre. Es ist schon plausibel, wenn man unbedingt beim kranken Hund bleiben will.

    :lesewetter:&nbsp; &quot;Willkommen in der Wüste der Wirklichkeit&quot; (Morpheus)<br />

    <br />[li]Anthony Powell: &quot;Bei Lady Molly&quot;[/li]<br />

  • Ich finde den Abschnitt jetzt nicht so spannend. Klar es passieren ein Paar Erlebnisse die zur Spannung führen könnten, wenn es tatsächlich was passieren würden, aber dies nur mit fast einfachen Erklärungen.


    Außer zwei. Zum einem wurde der Hund vergiftet, wenn ja von wem ?
    Und wo ist das Paket hin ?


    Philipp finde ich noch nicht verdächtigt. Das wäre zu einfach und simple und dann würde mich natürlich die Motive interessieren. Wieso soll er das der eigenen Frau antun? Und auch dem ungeborenen Kind?


    Wobei jeder das im Buch erwähnt wird ist potentiell auch ein Verdächtigte. :breitgrins:


  • Was wird Emma nun am Tor des ominösen Paketempfängers machen? Klingeln und nachfragen, ob er sein Paket erhalten hat? Besitzt sie soviel Mut?


    Das interessiert mich auch? So wie sie bis jetzt beschrieben wurde, würde ich sagen soviel Mut besitzt sie nicht. Aber vielleicht überrascht sie uns. :smile:



    Ich war erstaunt, dass wirklich "A.P." am Klingeschild stand. Hätte nicht gedacht, dass dort wirklich jemand mit dem Namen wohnt (wobei es ja bisher nur dieselben Initialen sind).


    Als ich die Inhaltsverzeichnis gelesen habe, hatte ich auch das Gefühl, als ob niemand mit dem Namen in der Gegend wohnt. Wobei Zank hat ja recht sind nur die Initialen, das hat gar nichts zu sagen.


  • Emma ist ja wirklich krank. Sie will sich selbst therapieren. Dabei erkennt sie genau, was los ist. Bei keinem Patienten würde sie sich so verhalten. Eigentlich muss sie es doch besser wissen.


    Die Frage ist nun kann man sich selbst therapieren? Ich finde nicht. Sie sollte Hilfe von Außen nehmen.



  • Glaubt ihr, dass es das Paket gab? Und dass da wirklich Haare drin waren? Es wog immerhin 300 Gramm, das sind ganz schön viele Haare.


    Dass der Hund vergiftet wurde, finde ich auch merkwürdig. Es scheint, als wollte jemand Emma damit aus dem Haus locken. Oder sie ist die krankhafte Lügnerin, für die ich sie im ersten Teil gehalten habe, und sie hat Samson selbst vergiftet, um ihre Geschichte weiter zu inszenieren. Die Theorie habe ich noch nicht verworfen!


    Ich könnte mir schon vorstellen das dort Haare drin waren, aber warum ist es jetzt weg, wer hat es, ihr Mann?


    Ich denke auch das es der Grund war sie endlich mal aus dem Haus zu locken, doch bis her ist ihr ja zum Glück nichts passiert. Vielleicht wollte jemand bei ihr im Haus alleine sein.
    Wenn deine Theorie wirklich stimmen sollte bin ich ganz schön erschreckt von ihrer Maßnahme.


  • Deine Theorie und deine Erläuterungen sind schlüssig. Aber für einen Fitzek fast zu einfach. Vielleicht werden wir absichtlich auf eine falsche Fährte gelockt.


    Oh ja ganz sicher, obwohl ich deine Theorie auch wirklich gut finden mit all deinen Argumenten die dafür sprechen.