Die Buch-Flops des Jahres 2016

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 70 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von SABO.

  • Oh je das liegt auch noch auf meinem SuB. :sauer:


    Ich fand das Buch gut. Allerdings ist es ganz anders, als der Klappentext vermuten lässt. Also lieber nicht von anderen Meinungen abschrecken lassen, sondern einfach lesen. :breitgrins:

    "Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne." (Jean Paul)


  • Ich wollte auch niemandem Angst machen :zwinker: Ich hatte schon das Gefühl, dass in dem Buch viel drinsteckt, aber ich persönlich kam einfach nicht rein und fand es wohl deshalb eher wirr.


    Versteh ich. Ich fands auch wirr, aber irgendwie auf die gute Art. :breitgrins:

    "Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne." (Jean Paul)

  • Abgebrochen habe ich dieses Jahr 29 Bücher. Aber nicht alle habe ich mir tatsächlich gemerkt. ;)
    Und auch nicht jedes Buch, habe ich aus Gründen der schlechten Qualität, oder des fehlenden Lesegenusses, abgebrochen. Deshalb hier ein paar der Titel, die mich wirklich so gar nicht überzeugt haben.


    Der Nordseespuk von Tilman Spreckelsen
    Die Reihe werde ich jetzt nicht weiter verfolgen. Band 2 war echt nochmal schlechter als Band 1 (der eigentlich ganz nett war).


    Mord in der Mangle Street von M.R.C Kasasian (ich les hier immer Kadashian *gg*)
    Echt schade, aber das war nix!


    Glimmernächte von Beatric Gurian
    Das war zu vorhersehbar und die Liebestory dermaßen hineinkonstruiert, ich war nur noch genervt. Furchtbar. (Anderen hats aber gut gefallen ;) )


    Fuchskind von Annette Wieners
    Es wirkte als ob die Autorin eigentlich keine Lust gehabt hätte, weiter zu schreiben. Mich hat es gar nicht überzeugt.


    Verliebte Frauen ticken anders von Sophie Hart
    Der erste Roman der Autorin war spaßig und daher habe ich auch hier zugegriffen. Leider war der Roman vor allem bieder...

  • Bei mir gab es drei:


    Eberhard Rathgeb - Cooper


    (für mich undefinierbares Geschreibsel; deprimierend :sauer:)


    Thomas Stauferbiel - Rubine im Schnee


    (bekam für den Inhalt knappe 3 Sterne (1 für's Cover, 2 für den Rest :breitgrins:) und hatte eine Diskussion mit dem Autor zur Folge, da er mit meiner Rezension nicht besonders glücklich war (und auch nicht sehr kritikfähig, im Ggs. zu allen anderen Autoren, mit denen ich in Kontakt stehe) Allerdings ist das Cover traumhaft schön (und Schönheit blendet bekanntermaßen :breitgrins: :zwinker:)


    Catherine Simon - Wintergäste in Trouville


    für mich zu 'seichtes Gewässer'.....

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)


  • (bekam für den Inhalt knappe 3 Sterne (1 für's Cover, 2 für den Rest :breitgrins:)


    Entspricht das den LitSchock-Ratten? Wie viele Sterne sind die Höchstbewertung? Drei Sterne für einen Flop finde ich doch ziemlich gut bewertet. Da kann sich der Autor nicht beschweren.


  • Thomas Stauferbiel - Rubine im Schnee


    (bekam für den Inhalt knappe 3 Sterne (1 für's Cover, 2 für den Rest :breitgrins:) und hatte eine Diskussion mit dem Autor zur Folge, da er mit meiner Rezension nicht besonders glücklich war (und auch nicht sehr kritikfähig, im Ggs. zu allen anderen Autoren, mit denen ich in Kontakt stehe) Allerdings ist das Cover traumhaft schön (und Schönheit blendet bekanntermaßen :breitgrins: :zwinker:)


    Magst du die Rezi nicht hier noch einstellen? Würde mich schon interessieren.

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Ich hatte nur ganz wenige Flops in diesem Jahr, und so richtig schlecht waren auch die nicht, aber für die Auflistung in diesem Thread reicht es dann doch bei:


    J.J. Preyer - Nahtod
    Ein Krimi, der leider trotz guter Grundidee weit unter seinen Möglichkeiten blieb


    Robert Karjel - Der Schwede
    Langweiliger Thriller, der für mich überhaupt nicht funktionierte


    Gesa Schwartz - Schattenreiter. Ära der Drachen
    Das war echt eine Herausforderung und ohne Leserunde hätte ich vermutlich abgebrochen. Gesa Schwartz kann definitiv schreiben, aber hier mutet sie ihren Lesern einiges an Wirrwarr zu, so dass das Lesen nicht wirklich Spaß gemacht hat.

    :lesen: Rebecca Gablé - Das Spiel der Könige

    Einmal editiert, zuletzt von Miramis ()

  • Sagota: Ich habe deine Rezi auf Amazon gelesen und muss sagen, für einen Flop ist die extrem positiv :breitgrins: Da kann der Autor sich wirklich nicht beschweren, vor allem weil du ja auch Beispiele für deine Kritik nennst.
    Ich persönlich muss sagen, dass ich sowohl Cover (der Wald und die Augen gehen noch, aber diese 08/15-Schrift?) als auch Klappentext und Thema ziemlich abschreckend finde. Aber ich bin ja auch nicht zu Zielgruppe. :zwinker:

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  • Zitat

    Entspricht das den LitSchock-Ratten? Wie viele Sterne sind die Höchstbewertung? Drei Sterne für einen Flop finde ich doch ziemlich gut bewertet. Da kann sich der Autor nicht beschweren.


    Ja, in den anderen Foren gibt es Sterne statt Ratten :zwinker: Die Wertung ist aber die gleiche :winken:


    Zitat repariert. LG, Valentine

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

    Einmal editiert, zuletzt von Valentine ()


  • Sagota
    Manche Autoren können mit negativer Kritik leider nicht so gut umgehen...


    Für mich war das eine Ausnahmeerscheinung, im wahrsten Sinne des Wortes: Der Autor hat sich ziemlich aufgeregt darüber, dass er nur 3 Sterne bekam (hab gerade gesehen, dass ich da auch die Einzige bin - auf amazon hat er immerhin 25 x "5 Sterne" erhalten...) und darüber, dass ich zu sehr auf den Inhalt eingegangen sei (eine Spoilerfunktion hat nur 'was liest du' - und Leser gehen unterschiedlich mit Rezensionen um, wie ich neulich feststellte... (ich lese immer nur das Fazit, aber die ganze Rezi bei ungelesenen Büchern nie - da in den Foren meist (ausser bei 'was liest du') die Spoilerfunktion fehlt).


    Eigentlich mache ich aber ansonsten durchweg gute bis sehr gute Erfahrungen mit AutorInnen, die meisten sind durchaus kritikfähig - und sehr sehr nett oftmals!

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Entspricht das den LitSchock-Ratten? Wie viele Sterne sind die Höchstbewertung? Drei Sterne für einen Flop finde ich doch ziemlich gut bewertet. Da kann sich der Autor nicht beschweren.


    Finde ich auch, aber für manche Autoren sind 3 Sterne schon eine negative Bewertung. Wenn ich alle Bücher, die ich mit 3 Sternen bewerte schon als Flop angegeben würde ... na, Holla die Waldfee! Da käme einiges zusammen. :breitgrins:


    Ich glaube ich hatte letztes Jahr nicht so richtig große Flops, hauptsächlich Durchschnittsware. Aber ein Buch habe ich abgebrochen und sofort wieder vertauscht:
    "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" von Sebastian Niedlich.
    War bis zum Zeitpunkt des Abbruchs einfach nur öde und kein bisschen lustig.


  • "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" von Sebastian Niedlich.
    War bis zum Zeitpunkt des Abbruchs einfach nur öde und kein bisschen lustig.


    So unterschiedlich sind die Geschmäcker, ich hab mich damit köstlich amüsiert :breitgrins:

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Ich habe eigentlich nur einen persönlichen Flop und das war Element8 : Das Flüstern der Erde von Wolfgang Kirchner.
    Zu diesem Buch habe ich sogar die Leserunde abgebrochen, weil ich es einfach nicht zuende lesen mochte...Wir sind wohl einfach nicht miteinander warm geworden :smile:

    Mein Patronus ist eine Büchereule

  • Tolpan und Sagota
    Wobei ja für den Inhalt eigentlich nur 2 Sterne vergeben wurden... Ich gebe zu, das Cover würde ich nie in meine Bewertung einfließen lassen. Höchstens dann wenn eine Gestaltung eines Buch insgesamt sehr ausschlagegebend für den Inhalt ist. Z.B wie bei Die Insel der verlorenen Kinder (bin mir grad nicht ganz sicher ob das so heißt *g*)

  • Ich lasse das Cover auch nicht einfließen, wenn es mir gut oder schlecht gefällt erwähne ich es, mehr nicht. ;) Aber da ticket jeder anders.


  • Ich lasse das Cover auch nicht einfließen, wenn es mir gut oder schlecht gefällt erwähne ich es, mehr nicht. ;) Aber da ticket jeder anders.


    Rückblickend muss ich sagen, dass ich bei der Wertung dieses Buchs eine Ausnahme gemacht habe; das Cover aber wirklich sehr kunstvoll finde: Normalerweise fließt das auch bei mir nicht in die Beurteilung/Sterne/Ratten mit ein :zwinker:
    Das soll auch eine Ausnahme bleiben und war dem 'Angriff' (wie er es wohl empfand) auf den Autor 'geschuldet' :rollen:

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)


  • Für mich war das eine Ausnahmeerscheinung, im wahrsten Sinne des Wortes: Der Autor hat sich ziemlich aufgeregt darüber, dass er nur 3 Sterne bekam (hab gerade gesehen, dass ich da auch die Einzige bin - auf amazon hat er immerhin 25 x "5 Sterne" erhalten...)


    Dann muss er noch lernen, mit Kritik richtig umzugehen. Es wäre noch interessant zu wissen, wie viele von den 5-Sterne-Rezensenten das Buch umsonst als Leseexemlar etc. bekommen haben. Viele von ihnen fühlen sich dann verpflichtet, eine gute Bewertung abzugeben. Da bleibt die Objektivität gerne mal auf der Strecke.