V. Die Eisenkette und VI. Unerwarteter Besuch (S. 375 bis Ende)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 38 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von nanu?!.

  • Die letzten beiden Abschnitte habe ich zusammengefasst, weil der letzte recht kurz ist. Ich hoffe, das ist OK für Euch.

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Ich habe bis zu der Stelle gehört, an der Lucy und Lockwood auf der anderen Seite angekommen sind und es noch nicht kapiert haben - jedenfalls interpretiere ich das mal so.


    Ich musste in diesem Buch schon einige Male wieder über den herrlichen Humor grinsen, z.B. als Kipps nach der Ankündigung von Lockwoods Plan, ins Institut einzubrechen, so lapidar anmerkt, dass er in den nächsten Jahren eh nichts besseres zu tun hätte, da könnte er sie auch im Knast verbringen totlach Und das Gekabbel zwischen Kipps und George scheint mir auch immer freundschaftlicher zu werden.


    Der Einbruch in das Institut verlief ja ziemlich gut, ich hatte jederzeit damit gerechnet, dass sie geschnappt werden. Und dann der Knaller: in dem Institut finden sie die gleichen Stäbe, wie sie damals bei dem Anschlag auf die Parade verwendet wurden! Ich traue zwar Steve Rottwell nicht über den Weg, aber dass er hinter dem damaligen Anschlag steckt, damit habe ich nicht gerechnet. Und dass er einen der Attentäter niedergestochen hat, war garantiert Berechnung, damit der Verdacht ja nicht auf ihn fallen kann.


    Und dann der nächste Knaller: dass sich das Institut das Phantom zunutze macht, habe ich zwar schon geahnt, aber nicht, dass das Phantom eigentlich ein lebendiger Mensch ist, der in einem Eisenpanzer steckt. War das wirklich der Gleiche, den Lucy und Lockwood auf dem Friedhof gesehen haben? Wie schafft er es dann aber, so geisterhaft auszusehen und vor allem die Geister zu wecken? Und was bezweckt Rottwell damit? So viele mächtige Geister wie möglich zu sammeln, um ein größtmögliches Fenster in die andere Welt öffnen zu können? Aber was hat er damit vor? Und wozu dann das gigantische Waffenarsenal? Will er einen besonders großen Schlag gegen die Geister ausführen, vllt. sogar auf der anderen Seite, um sie endgültig zu vernichten? Aber warum ist er dann bereit, die Bewohner von Aldbury Castle zu opfern? Deren Tod nimmt er ja billigend in Kauf.


    Kipps Einwand, was Lockwood und die Sicherheit seiner Mitarbeiter angeht, war nicht unberechtigt, fand ich. Ich fand es gut, dass Kipps ihn hier gebremst hat. Aber ich war überzeugt davon, dass Lucy Lockwood nicht alleine losziehen lässt und war zuerst enttäuscht, dass sie ihm nicht folgt - aber dann hat sie ja doch noch meine Erwartungen erfüllt :breitgrins:


    Und dann finden sie endlich den Schädel wieder. Ich habe mich ja gefragt, wie Lucy ihn einsammeln will, wenn er sich irgendwo mitten in dem Bannkreis unter all den Geistern befindet, von seinem Gefäß befreit; aber glücklicherweise hat man seinen Verschluss nicht geöffnet bekommen. Ich musste lachen wegen seiner Empörung darüber, dass er als einziges Artefakt nicht in den Bannkreis geworfen wurde :breitgrins: Und laut lachen musste ich, als Lucy überlegt, dass ihre Gabe womöglich immer stärker werden würde, weil sie den Schädel hört und er ihr darauf antwortet, dass es auch daran liegen könnte, weil er genau hinter ihr steht totlach


    Diese Eisenkette, die sich im Nirgendwo verliert, fand ich irgendwie gruselig, auch mit ihren ganzen Nebenerscheinungen, wie dem optischen Abknicken der Kette.


    Wenn die vielen Quellen ein Fenster auf die andere Seite öffnen, dann bin ich davon überzeugt, dass Lockwood und Lucy sich jetzt genau dort befinden. Der Schädel sagte ja noch zu Lucy, dass sie sich auf der anderen Seite wiederfinden werden. Garantiert werden sie George, Kipps und Holly dort nicht finden. Aber was werden sie stattdessen finden? Die Toten, deren Geister in "unserer" Welt ihr Unwesen treiben? Lucy und Lockwood sind bestimmt im Reich der Toten, wie damals Orpheus. Wird Lockwood dort seinen Eltern und Schwester begegnen? Meinte der Schädel genau das mit seinem Ausspruch, dass der Tod mitten im Leben und das Leben mitten im Tod ist, weil beide Welten eigentlich parallel existieren?


    Warum aber war der Blick damals in den Knochenschädel tödlich, während sie an der Kette entlang auf die andere Seite gelangen können? Falls die Theorie stimmt, dass beides ein Fenster auf die andere Seite öffnet.


    Und endlich, endlich sprechen sich Lucy und Lockwood aus - in der Situation hätte ich zwar nicht unbedingt damit gerechnet, aber ich habe nur gehofft, dass diesmal nicht wieder ein Geist dazwischenfunkt. Penelopes Wunsch, dass Lucy bei dem Einsatz dabei ist, war tatsächlich die Vorlage für Lockwood, um Lucy wieder mit an Bord holen zu können. Und, ihr habt es ja schon vermutet, dass Lucy vllt. durch ihre Anwesenheit den Tod von Lockwood verhindern kann, stellt er fest, dass Lucy ihm irgendwie Glück bringt, dass sie ihn beschützt.


    Da sich die beiden endlich ausgesprochen haben und das Buch bald zu Ende ist (denke ich jedenfalls), befürchte ich beinahe, dass es damit endet, dass die beiden oder einer von ihnen in diesem Buch nicht mehr von der anderen Seite zurückkehrt. Was allerdings wieder ein ganz schön fieses Ende wäre.


    Irgendwo habe ich im Netz gefunden (auf englisch), dass der fünfte Band auch der letzte Band der Reihe sein wird.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ich bin fertig. Seufz. Jetzt wieder ein Jahr warten ...


    Was mir hier immer besser gefällt, ist die neue Gruppendynamik. Holly ist lang nicht mehr so ätzperfekt und wirkt weniger eingebildet, und Kipps ist schon fast integriert in die Truppe. Zumindest kabbelt er sich mit George um die Krabbenchips :breitgrins:


    Der Einbruch ins Rotwell-Institut war ziemlich gewagt, aber auch aufschlussreich. Dass neben den Versuchsaufbauten (kein Wunder, dass Lucy bei ihrer Beziehung zum Schädel da mehr Mitgefühl für die Geister aufbringt als die anderen ...) auch ein riesiges Waffenarsenal dort gelagert ist, spricht Bände :entsetzt: Die Geisterbomben werfen auch noch mal ein neues Licht auf den Angriff bei der Parade. Hat Rotwell das alles geplant ... und/oder ist dessen Agentur am Ende an der ganzen Heimsuchungsmisere im Land schuld? :entsetzt:


    Dass der Schädel beleidigt ist, weil er nicht in den Bannkreis geworfen wurde, ist typisch :lachen: Ich für meinen Teil bin froh darüber. Somit bleibt er uns wenigstens erhalten :breitgrins:


    Lucys und Lockwoods unfreiwilliger Abstecher auf die andere Seite war enorm gruselig, viel gruseliger als so manche Geisterszene. Dieses eiskalte, erstarrte Totenreich ließ mir schon beim Lesen das Blut in den Adern gefrieren! Also hatte George recht, dass dort die Grenze zwischen den Welten besonders dünn ist.


    Lucys und Lockwoods Aussprache fand ich auch super. Endlich! Und die Umstände mögen zwar ungewöhnlich sein, aber manchmal löst einem gerade das die Zunge.


    Holly als Kämpferin mit wildem Blick und wüsten Haaren hat mir in der darauffolgenden Auseinandersetzung sehr gut gefallen, und auch der auf Krawall gebürstete George mit seiner speziellen Wurftechnik :breitgrins: Bei dem Kampf zwischen Lockwood und Rotwell habe ich allerdings ordentlich die Luft angehalten, als Lockwood so geschwächt erschien. Gut, dass die Nähe des Bannkreises dann den Rest erledigt hat.


    BEBÜP-Barnes ist sogar mal auf der Seite unserer Helden, das ist ja ganz was Neues. So sehr ich Lockwoods Enttäuschung verstehen kann, weil Barnes die Sache unter den Teppich kehren will, so sehr hat er, meine ich, recht. Nicht auszudenken, was Rotwells verbliebene Anhänger mit Lockwood & Co. anzustellen imstande wären, wenn sie die Wahrheit wüssten!


    Ich liebe auch immer die Zeitungsartikel zum Ende eines Falles, insbesondere die Teaser am Schluss :lachen:


    Apropos Schluss - es sah erst nach so einem richtig schönen, wohlverdienten, herzerwärmenden Friede-Freude-Eierkuchen-Ende aus, alle bei Kakao und Fressalien ums Weise Tuch vereint, und dann kommt die Fittes mit diesem grässlichen Rupert Gale daher (ich wusste doch, dass es noch so einen Schnöseltypen gab, kam aber nicht mehr drauf). Die Frau wird mir immer unsympathischer. Allein schon, wie herablassend sie sich über die Einrichtung bei Lockwood und andere Dinge äußert, als seien das alles nur putzige, aber im Grunde doofe und nicht ganz ernstzunehmende Kinder :grmpf: Blöde Kuh!


    Auf der allerletzten Seite wird allerdings klar, warum sie will, dass sich die Lockwoods aus weiteren Nachforschungen heraushalten. Sie befürchtet, dass die hinter ihr Geheimnis kommen könnten! (Und nun wüsste ich zu gern, wer die Frau auf dem Foto war, das sie Lucy gezeigt hat, wenn sie gar nicht Penelopes Mutter sein kann ...)

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    (Agnès Varda)


  • aber nicht, dass das Phantom eigentlich ein lebendiger Mensch ist, der in einem Eisenpanzer steckt.


    Das hat mich auch sehr überrascht. Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht mit einem verkleideten Typen. (Schade nur, dass sich das nicht gänzlich aufgelöst hat, wie genau er die Toten getäuscht hat. Bestimmt aber mit irgendwelchen Erkenntnissen oder gar Erzeugnissen aus der Ektoplasmaforschung ...)


    Zitat

    Irgendwo habe ich im Netz gefunden (auf englisch), dass der fünfte Band auch der letzte Band der Reihe sein wird.


    Schade :traurig: Andererseits ist es auch gut, wenn sich eine Serie nicht totläuft und irgendwann nur noch ein müder Abklatsch ihrer selbst ist.

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    (Agnès Varda)

  • So, ich habe heute ebenfalls fertig gelesen.


    Lucys und Lockwoods Aufenthalt in der Welt der Toten fand ich extrem gruselig. Zumal ich genau bei diesen Szenen heute Morgen früh bei -16°C durch dicken Nebel gefahren bin - das hat perfekt gepasst :breitgrins:


    Ihre Flucht zurück zum Institut war dann auch nochmal ziemlich spannend und nervenaufreibend, weil es so anstrengend war. Als Lucys Umhang zerreißt und sie diese extreme Kälte verspürt, habe ich beinahe einen Herzkasper bekommen.


    Ich war überrascht, dass der Schädel so jung gestorben ist, irgendwie hatte ich immer das Gefühl, er müsste schon älter sein. Ihr könnt mir sagen, was ihr wollt, aber Lucy ist ihm inzwischen auch schon ans Herz gewachsen, sonst hätte er ihr doch nicht gezeigt, wo der Pfosten mit der Kette ist.


    Dann die nächste Überraschung, als Lucy und Lockwood im Institut ankommen und Holly, George und Kipps einen auf Rambo machen :breitgrins: Du liebes bisschen, den Ausflug ins Totenreich hätten die beiden sich schenken können, wenn sie gewusst hätten, dass keine Institutsmitarbeiter in die Halle kamen, sondern ihre drei Kollegen. Über die bewaffnete, zerzauste Verrückte (Holly) musste ich lachen :breitgrins: :breitgrins: Ich freue mich echt, dass sie sich inzwischen gut in das Team eingefunden hat und auch Lucy sie so akzeptiert, wie sie ist. Dass Kipps weiterhin mit von der Partie sein wird, freut mich ebenfalls - er hat recht, dass er sich von seiner ehemaligen Chefin nicht ins Boxhorn jagen lässt.


    Um Steve Rottwell hat es mir nicht leid getan, er war bereit, über Leichen zu gehen. Allerdings frage ich mich, ob der Anschlag auf Penelope tatsächlich aus Neid geschehen ist oder ob er mehr über sie wusste oder ahnte und der Menschheit vielleicht einen Gefallen mit ihrem Tod getan hätte. Denn dass sie nicht echt ist, durften wir jetzt ja erleben.


    Und dann noch der letzte Satz des Schädels und des Buches: Penelope Fittes ist Marissa Fittes! Mit allem habe ich gerechnet, aber damit nicht. Aber damit erklärt sich, warum Penelopes Mutter kaum je eine Rolle gespielt hat. Wie hat sie das aber geschafft, so jung auszusehen bzw. sogar noch jünger als vor 30 Jahren? Das schafft nicht mal der beste Schönheits-Chirurg. Und was für ein Ganove Sir Rupert ist, weiß sie ebenfalls sehr gut; darüber war ich mir ja bisher nicht sicher. Aber als dieser Typ mit ihr in der Portland Row auftauchte, dachte ich mir gleich, dass das kein Freundschaftsbesuch ist. Penelope/Marissa betreibt irgendeine riesige Schweinerei und das Geisterproblem hängt bestimmt damit zusammen.
    Jedenfalls lebte Marissa zu dem Zeitpunkt, als das Geisterproblem auftrat.


    Seufz, nun heißt es wieder warten. Das Buch hat mir jedenfalls wieder super gefallen.

    Liebe Grüße

    Karin


  • Dass der Schädel beleidigt ist, weil er nicht in den Bannkreis geworfen wurde, ist typisch :lachen: Ich für meinen Teil bin froh darüber. Somit bleibt er uns wenigstens erhalten :breitgrins:


    Ich war froh, dass Lucy kein drittes Mal den Schädel verloren hat. Ich denke, er wird ihnen im nächsten Buch eine große Hilfe sein, da er Marissa von früher kennt.



    BEBÜP-Barnes ist sogar mal auf der Seite unserer Helden, das ist ja ganz was Neues. So sehr ich Lockwoods Enttäuschung verstehen kann, weil Barnes die Sache unter den Teppich kehren will, so sehr hat er, meine ich, recht. Nicht auszudenken, was Rotwells verbliebene Anhänger mit Lockwood & Co. anzustellen imstande wären, wenn sie die Wahrheit wüssten!


    Barnes' Reaktion hat mich auch überrascht. Es reicht schon, dass die falsche Penelope den Fünfen droht.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Oh, das ganze WE hatte ich keine Zeit eure Beiträge zu lesen und zu kommentieren. Heute Abend hole ich das nach.
    Die einzige Frage die mir seit 6 Wochen auf der Seele brennt ist diese:
    Habt ihr den letzten Satz gelesen? Habt ihr, habt ihr? :boah:
    Ist das nicht der Hammer? Wie kann das sein frage ich euch?
    Und findet ihr nicht auch dass Jonathan Stroud der gemeinste Autor von allen ist? Wie sollen wir jetzt mit dieser fundamentalen Frage noch ein Jahr warten ohne vorher vor Neugierde umzukommen?

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

  • @nanu: nicht wundern, ich habe Deinen Beitrag an den Thread zum letzten Leseabschnitt angehängt ;)


    Cliffhanger hat Herr Stroud wahrlich drauf, der fiese Hund! :breitgrins:

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)


  • @nanu: nicht wundern, ich habe Deinen Beitrag an den Thread zum letzten Leseabschnitt angehängt ;)


    Cliffhanger hat Herr Stroud wahrlich drauf, der fiese Hund! :breitgrins:


    Ach du Schreck. Das tut mir Leid, da hab ich vor Aufregung das falsche Kapitel angeklickt. :redface:.

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.


  • Und dann noch der letzte Satz des Schädels und des Buches: Penelope Fittes ist Marissa Fittes! Mit allem habe ich gerechnet, aber damit nicht. Aber damit erklärt sich, warum Penelopes Mutter kaum je eine Rolle gespielt hat. Wie hat sie das aber geschafft, so jung auszusehen bzw. sogar noch jünger als vor 30 Jahren? Das schafft nicht mal der beste Schönheits-Chirurg. Und was für ein Ganove Sir Rupert ist, weiß sie ebenfalls sehr gut; darüber war ich mir ja bisher nicht sicher. Aber als dieser Typ mit ihr in der Portland Row auftauchte, dachte ich mir gleich, dass das kein Freundschaftsbesuch ist. Penelope/Marissa betreibt irgendeine riesige Schweinerei und das Geisterproblem hängt bestimmt damit zusammen.
    Jedenfalls lebte Marissa zu dem Zeitpunkt, als das Geisterproblem auftrat.


    Ja genau, mit so einem Ende hätte ich auch nie im Leben gerechnet.
    Marissa war ja, zusammen mit Rottwell, eine der ersten die Agenturen gegründet haben. Ich glaube Fittes und Rottwell hatten anfangs sogar zusammen gearbeitet? Dann haben die sich zerstritten wegen irgendwas und jeder machte seine eigene Agentur auf. Vielleicht hatte Marissa ja irgendwas gemacht das sogar Rottwell zu heftig war? Ist sie vielleicht mittlerweile sogar selber ein Geist? Ein seltener Kategorie-3-Geist? Jedenfalls glaube ich das die irgendeine Grenze überschritten hat, etwas, das so schlimm ist dass sogar ein Monsieur Rottwell Angst kriegt.
    Es kann jedenfalls kein Zufall sein dass Marissa und die Geisterprobleme gleichzeitig anfangen. Und Marissa ist die einzige, außer Lucy, die Geister hören kann. Also, Marissa-Penelope.
    Rhoooo, ist das spannend... :banane:

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.


  • Ach du Schreck. Das tut mir Leid, da hab ich vor Aufregung das falsche Kapitel angeklickt. :redface:.


    Kein Problem, ich glaube, ich habe es ziemlich schnell gemerkt ;)


    Wenn Penelope Marissa ist, kann (wenn nicht irgendeine Spezialgeisterlogik zugrunde liegt :breitgrins: ) der Schädel nicht gleichzeitig Marissa sein. Aber vielleicht ist er ja der Ur-Rotwell? Oder Marissas Tochter? Der Schädel las sich für mich zwar immer recht männlich, aber Beweise dafür haben wir ja nicht ;)

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    (Agnès Varda)


  • Marissa war ja, zusammen mit Rottwell, eine der ersten die Agenturen gegründet haben. Ich glaube Fittes und Rottwell hatten anfangs sogar zusammen gearbeitet? Dann haben die sich zerstritten wegen irgendwas und jeder machte seine eigene Agentur auf. Vielleicht hatte Marissa ja irgendwas gemacht das sogar Rottwell zu heftig war?


    Stimmt, da war ja was. Jedenfalls ist der Dame ebenfalls überhaupt nicht zu trauen.



    Und Marissa ist die einzige, außer Lucy, die Geister hören kann. Also, Marissa-Penelope.


    Mich hat es jedenfalls nach der Eröffnung des Schädels nicht mehr gewundert, das er keinen Piep während des Besuchs gesagt hat. Kann Marissa immer noch mit Geistern sprechen oder nicht mehr? Hm, der Schädel sagte doch, dass sie damals bereits 50 Jahre alt war, als er sie getroffen hat - und sie hat sich mit ihm damals unterhalten!



    Wenn Penelope Marissa ist, kann (wenn nicht irgendeine Spezialgeisterlogik zugrunde liegt :breitgrins: ) der Schädel nicht gleichzeitig Marissa sein. Aber vielleicht ist er ja der Ur-Rotwell? Oder Marissas Tochter? Der Schädel las sich für mich zwar immer recht männlich, aber Beweise dafür haben wir ja nicht ;)


    Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Andererseits glaube ich, dass der junge Kerl, der Lucy im Reich der Toten auf den Pfosten mit der Kette aufmerksam gemacht hat, der Schädel war; sie hat doch das gleiche Grinsen erkannt.
    Ich frage mich nur, was er in seinen jungen Jahren eigentlich schon an Gaunereien mitgemacht hat: er war doch bei den Herren, die damals den Knochenspiegel erschaffen und ausprobiert haben, schon dabei gewesen, oder nicht? Er wusste da doch über einiges Bescheid - oder bin ich jetzt ganz falsch?


    Aber dass es eine engere Verbindung zwischen ihm und Marissa damals gab, glaube ich auch, so ernst, wie der Schädel am Ende war - das ist höchst ungewöhnlich und verdächtig :breitgrins:

    Liebe Grüße

    Karin


  • Um Steve Rottwell hat es mir nicht leid getan, er war bereit, über Leichen zu gehen. Allerdings frage ich mich, ob der Anschlag auf Penelope tatsächlich aus Neid geschehen ist oder ob er mehr über sie wusste oder ahnte und der Menschheit vielleicht einen Gefallen mit ihrem Tod getan hätte. Denn dass sie nicht echt ist, durften wir jetzt ja erleben.


    Das ist ein guter Gedanke odenwaldcollies. Nicht dass am Ende Rotwell doch der gute war und er wollte eigentlich Penelope an den Kragen.
    Eigentlich wäre das ja wieder typisch Stroud: Man denkt man hat die Sache durchschaut, und am Ende platzt dann doch wieder eine Bombe.



    Ich war überrascht, dass der Schädel so jung gestorben ist, irgendwie hatte ich immer das Gefühl, er müsste schon älter sein. Ihr könnt mir sagen, was ihr wollt, aber Lucy ist ihm inzwischen auch schon ans Herz gewachsen, sonst hätte er ihr doch nicht gezeigt, wo der Pfosten mit der Kette ist.


    Vielleicht hofft er ja immer noch dass Lucy ihn eines Tages befreit? Da stellt er sich jetzt lieber gut mit ihr.
    Jedenfalls glaube ich ja das seine wahre Gestalt und sein wahres Ich noch irgendwann sehr wichtig werden. Sonst hätte er doch ruhig mal sagen können wer er als Lebender mal war oder wie er geheißen hatte. Das hebt sich Stroud bestimmt noch als Leckerbissen für seine Leser auf. Also noch so ein Bömbchen das er platzen lassen kann. :breitgrins:



    Dann die nächste Überraschung, als Lucy und Lockwood im Institut ankommen und Holly, George und Kipps einen auf Rambo machen :breitgrins: Du liebes bisschen, den Ausflug ins Totenreich hätten die beiden sich schenken können, wenn sie gewusst hätten, dass keine Institutsmitarbeiter in die Halle kamen, sondern ihre drei Kollegen. Über die bewaffnete, zerzauste Verrückte (Holly) musste ich lachen :breitgrins: :breitgrins: Ich freue mich echt, dass sie sich inzwischen gut in das Team eingefunden hat und auch Lucy sie so akzeptiert, wie sie ist. Dass Kipps weiterhin mit von der Partie sein wird, freut mich ebenfalls - er hat recht, dass er sich von seiner ehemaligen Chefin nicht ins Boxhorn jagen lässt.


    Am meisten musste ich über George lachen der überhaupt nicht werfen kann. Diese Situation war wirklich sehr lustig beschrieben. Das die Angreifer auf der anderen Seite am meisten Angst vor seinen Geschossen hatten, weil man nie wusste wo die jetzt landen. Und auch Holly fand ich klasse. Da passt der Spruch: Stille Wasser gründen tief.
    Das Team gefällt mir auch jetzt richtig gut. Irgendwie hat so einer wie Kipps noch gefehlt. Und witzig fand ich wie Lockwood ihn kurzerhand eingestellt hat, als die Fittes ihm sagte sie würde dafür sorgen das er nie mehr in einer seriösen Agentur Arbeit finden wird. "Macht nichts Kipps, wir sind sowieso unseriös".


    Dann der Moment als dieser Schmierlappen Gale sich in der Küche umschaut. Ich dachte der würde den Schädel finden und das wärs ja gewesen. Der Schädel wäre wieder weg, Penelope-Marissa hätte ihn ja sofort wieder erkannt. Ein Glück das der Schädel so gut unter dem Geschirrtuch versteckt gewesen war.

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  • Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Andererseits glaube ich, dass der junge Kerl, der Lucy im Reich der Toten auf den Pfosten mit der Kette aufmerksam gemacht hat, der Schädel war; sie hat doch das gleiche Grinsen erkannt.
    Ich frage mich nur, was er in seinen jungen Jahren eigentlich schon an Gaunereien mitgemacht hat: er war doch bei den Herren, die damals den Knochenspiegel erschaffen und ausprobiert haben, schon dabei gewesen, oder nicht? Er wusste da doch über einiges Bescheid - oder bin ich jetzt ganz falsch?


    Aber dass es eine engere Verbindung zwischen ihm und Marissa damals gab, glaube ich auch, so ernst, wie der Schädel am Ende war - das ist höchst ungewöhnlich und verdächtig :breitgrins:


    Valentine, du meinst der Schädel wäre Marissa? Ich halte das mittlerweile für ausgeschlossen. Genau wie odenwaldcollies denke ich, das der Junge der da an der Kette stand, der Schädel war. Und mich erstaunte es ebenfalls dass er so jung war. Irgendwas ist noch mit dem Schädel. Und Marissa/Penelope hat was damit zu tun.
    Wieso ist Marissa dann so jung geblieben wenn sie kein Geist ist (hat sie vielleicht durch den Spiegel geschaut und es aus irgendeinem Grund überlebt), sie müsste ja fast 100 sein?
    Wisst ihr noch was der Spiegel konnte? Konnte man damit seine geheimsten Wünsche sehen oder sowas?

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.


  • Valentine, du meinst der Schädel wäre Marissa?


    Nein, weil sie ja offenbar noch lebt.


    Zitat

    Genau wie odenwaldcollies denke ich, das der Junge der da an der Kette stand, der Schädel war. Und mich erstaunte es ebenfalls dass er so jung war. Irgendwas ist noch mit dem Schädel. Und Marissa/Penelope hat was damit zu tun.


    Das kann natürlich auch sein.

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    (Agnès Varda)


  • Jedenfalls glaube ich ja das seine wahre Gestalt und sein wahres Ich noch irgendwann sehr wichtig werden. Sonst hätte er doch ruhig mal sagen können wer er als Lebender mal war oder wie er geheißen hatte. Das hebt sich Stroud bestimmt noch als Leckerbissen für seine Leser auf. Also noch so ein Bömbchen das er platzen lassen kann. :breitgrins:


    Damit könntest du recht haben - ich hatte auch so das Gefühl, dass der Schädel immer wichtiger wird.



    Am meisten musste ich über George lachen der überhaupt nicht werfen kann. Diese Situation war wirklich sehr lustig beschrieben. Das die Angreifer auf der anderen Seite am meisten Angst vor seinen Geschossen hatten, weil man nie wusste wo die jetzt landen. Und auch Holly fand ich klasse. Da passt der Spruch: Stille Wasser gründen tief.


    Ja, Georges Unvermögen zu zielen, fand ich auch köstlich :breitgrins:



    Und witzig fand ich wie Lockwood ihn kurzerhand eingestellt hat, als die Fittes ihm sagte sie würde dafür sorgen das er nie mehr in einer seriösen Agentur Arbeit finden wird. "Macht nichts Kipps, wir sind sowieso unseriös".


    Ich freue mich schon riesig auf die unseriösen Fünf im nächsten Band :breitgrins:



    Ein Glück das der Schädel so gut unter dem Geschirrtuch versteckt gewesen war.


    Das war echt ein Glück.

    Liebe Grüße

    Karin


  • Ja, Georges Unvermögen zu zielen, fand ich auch köstlich :breitgrins:


    Ein Unvermögensverwandter! :bang: :breitgrins: Ich bin auch unglaublich schlecht im Werfen und habe schon Menschen Sachen an den Kopf geworfen, die eigentlich ganz woanders hin sollten :redface: (OK, es war nur ein Post-it-Blöckchen, aber trotzdem ...)


    "Die Unseriösen Fünf" gefällt mir. So ne Art erwachsenere Geister-Fünf-Freunde.

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    (Agnès Varda)

  • Ich musste doch sehr lachen, als das unter Beschuss geratene Rotwell-Team gemerkt hat, dass es nicht an ihrer Reaktionsfreudigkeit liegen würde sich zu schützen, weil George ja völlig willkürlich traf.. :smile: