Nie weit genug von Gabi Dallas

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Inhalt:


    Nachdem die 21jährige Marleen ihr Philosophiestudium geschmissen hat reist sie erst mal nach Sizilien um herauszufinden wie sie ihr Leben weiterleben möchte. Zurück in Deutschland weiss sie was sie will, reisen. Nur wohin? In der Disco trifft Marleen dann Jan und der erzählt ihr von seiner Reise nach Amerika. Angesteckt von seiner Erzählung steht für Marleen fest ,erstmal Kanada und dann mal sehen. Bald landet sie in Vancouver,mit Geld für 2 Monate in der Tasche und dem Wunsch 6 Monate zu reisen,also erst mal arbeiten,als Erntehelfer.


    Meine Meinung:


    Der Schreibstil von Gabi Dallas las sich sehr zäh, dass die Protagonistin sich ständig übergab, wenn ihr etwas Schlimmes wiederfuhr, ging mir so nach und nach mächtig auf den Wecker. Dass eine 21jährige überhaupt so naiv von eine Falle in die nächste tappte konnte ich erst recht nicht nachvollziehen. Die Geschichte ist absolut unspannend und die Seiten ziehen sich nur so , was Marleens Beziehung, dem Alten, als sie das Meer bezeichnet, war für mich nicht auch schlüssig bis zum Schluss.. Die Protagonistin macht oft Dinge die für mich ständig nicht nachvollziehbar waren, vor allem in Bezug auf Drogen,Alkohol ,sie wurde mir während des Lesens immer unsympathischer.
    Fazit:


    Ein Erstlingswerk der Autorin, das ich auf gar keinen Fall weiter empfehlen kann. Ich hätte diesen Roman am liebsten nach der Hälfte abgebrochen, was mich bewogen hat, durchzuhalten, kann ich nicht sagen.


    :flop: