Jasper Fforde - In einem anderen Buch/Lost in a Good Book

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 97 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von odenwaldcollies.

  • :entsetzt: Das ist mir gar nicht aufgefallen. An einen Zufall glaube ich da nicht, das ist sicher Absicht.


    Das ist mir ebenfalls nicht aufgefallen, aber wie Dodo glaube ich auch eher nicht an einen Zufall.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Bis Ende.


    Schitt-Hawes und Lavoisier haben ihr Wort gebrochen und so bleibt Thursday eine Gefangene. Dabei war die Rettung aus dem Raben so einfach gewesen. Aber Halunken bleiben Halunken. :grmpf:


    Ihre Rettung durch Miss Havisham kam gerade rechtzeitig. Donnerwetter! Wer wäre darauf gekommen, dass man sich mit einer Waschanleitung aus dem Staub machen könnte! Grandios - aber letztendlich gelang ihnen die erfolgreiche Flucht nur durch Miss Havishams Stellung als Jurisfikationsbeauftragte. Otto Normalfigur hätte sich so sein Probleme gehabt aus der Gebrauchsanleitung zu entkommen. Nie hätte ich geglaubt, dass Gebrauchsanleitungen unter Literatur fallen und dann auch noch Vorleser enthalten. :breitgrins: Am Besten gehe ich mal nachsehen, wie meine Waschmaschine mit Vornamen heißt und zu welchem Clan mein Staubsauger gehört.....


    Miss Havisham hat ihren Einsatz im nächsten Kapitel versäumt. Ob man dafür wohl bestraft werden kann, oder ist es gar nicht möglich die Szenen dann überhaupt durchzuspielen? Hm, über die Frei- und Arbeitszeiten der Figuren mache ich mir immer noch so meine Gedanken.
    Immerhin hat Thursday nun einen eindeutigen Familienstand bekommen: verwitwet.
    Mal sehen, ob die Predigt über die Liebe bei Miss Havisham etwas bewirkt hat. Aber sie dürfte im Buch ja nicht von ihrer vorgeschriebenen Rolle abweichen. In ihrer Freizeit sieht das doch anders aus, oder.


    Nun muss noch der Cardenio eingesackt werden und zurück in die Bibliothek gebracht werden. Darauf dass er gestohlen sein könnte, kam ich nicht. Auch dass Kaine eine fiktive Person ist... Wenn Miss Havisham in die reale Welt wechseln kann, warum nicht auch andere. Man kann ja auch zwischen den Büchern wechseln, so als Gastarbeiter. Ein ganz schön kriminelles Subjekt dieser Herr. War eigentlich irgendwo vermerkt aus welchem Roman er stammt?
    Thursdays Trick in zu entlarven war genial. Mal sehen, ob der Hund helfen kann ihn aufzuspüren.


    Die Dame in der Küche ihrer Mutter kam mir erst etwas verrückt vor, aber sie passt gut als Freundin ihres Vaters. :breitgrins: Den beiden zusammen traue ich sogar zu, dass sie diese Verbrecher zur Strecke bringen werden. Wobei - ginge das überhaupt noch. Eigentlich ist Thursday Vater doch tot. Dass er nun in der Küche erscheint, liegt doch nur daran, dass er zu einem früheren Zeitpunkt in die Zukunft gereist ist. Hätte er dann nicht, bevor er starb, wissen müssen, dass er Lavoisier zur Strecke gebracht hat, weil er es doch in seiner Vergangenheit, aber der Zukunft seiner Familie getan hat? Ich hoffe, dass war nun nicht zu verwirrend.


    Andererseits ist er der Ursprung des Lebens, obwohl er ja schon als Teil dessen gelebt hat. Äh, ich denke, ich lass das einfach mal so stehen.
    Traumsoße - Erdbeergeschmack. Ts, da muss man erst mal drauf kommen. Ohne James hätte sie das Rätsel gar nicht lösen können. Aber wer kommt auch schon auf den Gedanken dieses Mixtur zu Probieren.
    Cordelia blieb sich treu und handelte erst mal die Bedingungen mit Thursday aus. :breitgrins:


    Hm, nun ist Thursday immer noch ohne Landen und wir wissen nicht, ob sie ihn je wiedersehen wird. Was aus Pickwicks Ei schlüpfen wird liegt ebenfalls weiter im Dunkeln. Da gibts nur eins: weiterlesen!


    Ich muss sagen, dass mir dieser Band wesentlich besser gefallen hat, als der erste. :klatschen:

  • Ich habe das Buch jetzt auch bis zum Ende gelesen.


    Mir hat der zweite Teil auch wesentlich besser gefallen, als der erste. Das liegt vermutlich daran, dass Thursday jetzt gezielt in Romane springen kann und das noch viel mehr Begegnungen mit Romanfiguren und -Schauplätzen bedeutet, als das im ersten Band der Fall war. Ich kann mir vorstellen, dass das in den nächsten Teilen der Reihe noch viel Spaß machen wird.


    Leider sind ja viele Fragen offen geblieben, Landen ist noch immer genichtet, die Gefahren und Gegenspieler bleiben in der echten Welt weiter erhalten, auch wenn Thursday erstmal untertaucht. Das finde ich ein bisschen schade, der erste Band war komplett in sich abgeschlossen und hier muss man ja quasi weiterlesen.


    Dass Thursday sich darauf eingelassen hat, Schitt zu befreien, war zwar fast klar, aber ein bisschen dumm von ihr. Sie konnte doch nicht wirklich glauben, dass Goliath die Versprechen einhalten würde. Zum Glück kam Miss Havisham dazu und hat Thursday gerettet. Wirklich spektakulär, das mit Hilfe einer Waschanleitung zu versuchen.



    Die Dame in der Küche ihrer Mutter kam mir erst etwas verrückt vor, aber sie passt gut als Freundin ihres Vaters. :breitgrins: Den beiden zusammen traue ich sogar zu, dass sie diese Verbrecher zur Strecke bringen werden. Wobei - ginge das überhaupt noch. Eigentlich ist Thursday Vater doch tot. Dass er nun in der Küche erscheint, liegt doch nur daran, dass er zu einem früheren Zeitpunkt in die Zukunft gereist ist. Hätte er dann nicht, bevor er starb, wissen müssen, dass er Lavoisier zur Strecke gebracht hat, weil er es doch in seiner Vergangenheit, aber der Zukunft seiner Familie getan hat? Ich hoffe, dass war nun nicht zu verwirrend.


    Da weiß ich auch nicht so wirklich, wie das weitergehen soll. Thursdays Vater hätte ja theoretisch zu diversen Zeitpunkten in der Zukunft springen können und da Thursday und ihre Familie treffen bzw. die Verbrecherjagd unterstützen obwohl er zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr existiert. Das alles müsste er aber zum Zeitpunkt seines Todes wissen, denke ich. Er wollte Thursday aber vielleicht auch einfach nicht sagen, was in ihrer Zukunft noch alles passieren wird oder hatte nicht die Zeit dazu. Ich hoffe auf jeden Fall, dass er noch weiter auftauchen wird!


    Wirklich witzig, dass der rosa Glibber essbar ist. Erdbeergeschmack, darauf hätte man ja auch mal kommen können. Hätte man das nicht bemerken müssen, so künstlich aromatisierter Pudding o.ä. riecht doch auch immer total penetrant.


    Hades' Schwester ist eigentlich noch viel furchteinflößender als Acheron, aber da sie erst am Ende auftaucht, habe ich sie nicht als den übermächtigen Gegner wahrgenommen. Vermutlich sind wir ihr aber nicht zum letzten Mal begegnet.

    ~~better to be hated for who you are, than loved for who you&WCF_AMPERSAND're not~~<br /><br />www.literaturschaf.de

  • Ich bin inzwischen auch fertig und froh, dass es zumindest ein Mini-Happy-End gab und Papa Next noch mal aufgetaucht ist. Und auf Thursdays Zuflucht in dieser merkwürdigen Welt, in der der 2. Weltkrieg 1945 geendet hat, bin ich gespannt! ;)


    Guter Einwand mit dem Geruch des rosa Glibbers - wobei es ja auch Fertigprodukte gibt, die ziemlich geruchs- und geschmacksarm sind :breitgrins:


    Ein sprechender Name ist mir noch aufgefallen, im Vorspann zum Rosa-Glibber-Kapitel: "Cilla Bubb" kommt von syllabub, einer britischen Süßspeise ;)

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)


  • Ich bin inzwischen auch fertig und froh, dass es zumindest ein Mini-Happy-End gab und Papa Next noch mal aufgetaucht ist. Und auf Thursdays Zuflucht in dieser merkwürdigen Welt, in der der 2. Weltkrieg 1945 geendet hat, bin ich gespannt! ;)


    Das war doch der Vorschlag von ihrem Vater, den sie abgelehnt hat, weil sie lieber Zuflucht in einem der Bücher gesucht hat. Dort würde sie auch keiner vermuten, sagte sie. Sie bekommt doch eine Gastrolle hat ihr Miss Havisham zugesichert. Pickwick hat sie ja auch mitgenommen, über den Miss Havisham nicht so begeistert war.

  • Recht hast Du, man sollte nicht aus dem Gedächtnis posten :redface:

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Ich wollte mr sagen, dass ich noch dabei bin, aber irgendwie den Anschluss verloren habe. Das Buch gefällt mir richtig gut, aber ich werde wohl eher nach Beendigung eine Zusammenfassung schreiben. :winken:

    &#128012;

  • Ich habe das Buch gestern Abend nun auch fertig gelesen.
    Am Ende ging es dann ja noch recht heftig überall zu, da war Thursday schwer gefordert.
    Kaum ist Landens Rettung erneut gescheitert und Thursday selbst gerade so gerettet, muss sie sich auch schon ins nächste Abenteuer stürzen und verliert dabei (zumindest vorübergehend) auch noch ihren Vater. Da muss man auch als Leser schon einiges aushalten! :breitgrins:


    Aornis Hades steht ihrem Bruder in Sachen Boshaftigkeit in nichts nach.
    Wie viele Geschwister gibt es da noch, mit denen Thursday in den nächsten Romanen noch zu tun haben könnte?


    Ach und obwohl ich ja bei den Zeitreisen nicht mehr überlegen wollte, stellte ich mir tatsächlich doch beim Lesen die Frage, ob der Vater nicht einfach zu einem früheren Zeitpunkt später wieder auftauchte und somit Thursday doch wieder begegnen könnte.
    Ich weiß es gerade gar nicht mehr, hat sie ihn bei ihrer Mutter zu Hause dann eigentlich nach dem Namen gefragt?



    Ich las das Buch ja früher schon mal, hatte aber an das Ende keine Erinnerung mehr.
    Daher hab ich mal nachgesehen, die letzte Lektüre war im Mai 2008 - hätte ich nicht gedacht, dass das schon sooo lange her ist, aber das erklärt, warum vieles so neu war! :zwinker:


    Und da so vieles noch geklärt werden muss, freue ich mich schon auf den dritten Teil. (Den hab ich 2011 zum letzten Mal gelesen und weiß spontan auch nicht mehr wirklich viel...)

  • Ich glaube auch nicht. Ob wir den jemals erfahren werden?

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Darauf bin ich auch gespannt. Ich habe mich mehrmals beim Schreiben meiner Beiträge dabei ertappt, dass ich mich geärgert habe, warum mir nie der Name des Vaters eingefallen ist - ich dachte, das lag an meinem schlechten Namensgedächtnis. Daher hat es ich einigermaßen beruhigt, als erwähnt wurde, dass Thursday ihn auch nicht weiß :breitgrins:

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ich bin auch schon seit einer Weile durch, also bis Ende:


    Das ist ja mal ein fulminanter Abschluss gewesen, ich wusste teilweise gar nicht, wo mir der Kopf steht! Thursday stolpert von einer Szene in die nächste und oft scheint das Ganze so zusammenhanglos (der Vermieter, dann wieder Miss Havisham, dann wieder Commander Next, dann wieder Goliath), so dass ich mich sehr bemühen musste, den roten Faden nicht zu verlieren.


    Ganz traurig finde ich, dass Thursday Landen in diesem Band nicht mehr zurück bekommt, ein unglaublicher Betrug! :grmpf: Sie haben doch ihren doofen Jack Schitt wieder zurück - aber sich an eine Abmachung zu halten, ist wohl zuviel verlangt. Eine echt kriminelle Bande!


    Thursdays Buchsprünge gefallen mir sehr gut, sehr viel besser als die wirren und schlecht erklärten Zeitreisen. Die Atmopshäre im "Raben" fand ich toll, obwohl ich das Gedicht nicht kenne, aber ich konnte mir die Szenen gut vorstellen. Sehr unheimlich! Aber auch den Ausflug zu Charles Dickens fand ich sehr anschaulich und unterhaltsam erzählt.


    Jetzt ist Thursday also eine LitAgentin und dazu noch ein Teil der Jurisfiktion, ist das überhaupt vereinbar? Wobei in ihrem Leben eh alles so durcheinander ist, da kommt es auf diesen kleinen Widerspruch auch nicht mehr an.


    Ich hab das Buch zwar bedauernd, aber zufrieden zugeschlagen und freu mich schon darauf zu erfahren, wie es weiter geht; wie Thursday ihren Ehemann zurück bekommt und ob es dann schon was Kleines bei ihr gibt. Und bei Pickwick. :zwinker:

    :lesen: Caroline Ronnefeldt - Quendel 2: Windzeit, Wolfszeit

  • Ok, dann hatte ich das mit dem Namen doch richtig in Erinnerung. Ich hatte befürchtet, dass ich das am Ende überlesen hätte. So bin ich jetzt gespannt, ob der Name im nächsten Band verraten wird oder ob das ein durchgehendes Geheimnis der Reihe bleibt - wobei mir nie auffiel, dass der Name des Vaters nicht genannt wurde, bis es eben zur Sprache kam.
    Ich wüsste spontan aber auch nicht mehr, wie die Mutter heißt :breitgrins:

  • Die Mutter heißt, glaub ich, Wednesday - auf jeden Fall hat sie auch einen Wochentagsnamen.

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)