Erin Watt - Paper Princess. Die Versuchung

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 27 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von tári.

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    Etwas viel Reduzierung auf Sex, aber dahinter verbirgt sich eine tiefergehende Geschichte


    Klappentext
    „Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …“


    Gestaltung
    Richtig toll finde ich, dass das goldene Diadem auch mit Spotlack erhoben und mit Glitzerpartikeln versehen ist. Die Farben sind sehr schön aufeinander abgestimmt und durch seine Schlichtheit ist mir das Buch auch sofort ins Auge gestochen. Das Diadem sieht sehr verspielt aus und so wirkt auch das ganze Cover so, als sei es eher auf das weibliche Publikum abgezielt, was angesichts des Inhaltes auch passt. Mir gefällt es gut, dass nur das gemalte Diadem auf dem Covermotiv zu sehen ist, denn so hebt sich „Paper Princess“ von anderen Romanen des Genres ab.


    Meine Meinung
    Normalerweise lese ich Bücher mit Erotikanteil nicht so gern, aber bei „Paper Princess“ haben mich die wirklich schöne Gestaltung und die vielen begeisterten und auch gegenteiligen, kritischeren Stimmen neugierig gemacht. So habe ich mich mutig an das umstrittene Werk herangewagt und bin weder vollkommen begeistert noch komplett kritisch gegenüber diesem Buch. Ich fand es nicht schlecht und es hat mich definitiv neugierig auf die Fortsetzung gemacht, aber ich habe auch ein paar Kritikpunkte.


    In „Paper Princess“ geht es, nachdem Protagonistin Ella von der stinkreichen Royal Familie aufgenommen wird, ziemlich dekadent und übertrieben zu. Die Jungs sind hochgradig arrogant und natürlich auch hochgradig gutaussehend – genauso wie Ella. Ich muss sagen, dass mir manches einfach zu hochgegriffen und hochgestochen war, weil die Royals wirklich alles haben und Ella sich schnell an diesen Lebensstil anpasst (auch wenn sie betont, dass sie ihre bodenständigen Wurzeln behalten möchte). In der Folge fand ich die Geschichte einfach nicht wirklich glaubwürdig und zu wenig authentisch, denn viele Geschehnisse erschienen mir einfach unrealistisch.


    Gerade das Verhalten der Royal-Brüder Ella gegenüber hat mich zum Stirnrunzeln gebracht. Dass die Jungs ihrer neuen „Schwester“ erst einmal skeptisch und abwehrend gegenüberstehen, konnte ich nachvollziehen, aber wie sie sie zu Beginn behandelt haben, ging einfach gar nicht und ihr Vater hat es nicht einmal fertig gebracht, sie richtig zu erziehen. Klar, merkte man den Brüdern auch an, dass mehr hinter ihrem Verhalten steht (und das hat mich auch neugierig gemacht, was ich gut an dem Buch fand), aber ich habe mich doch immer wieder gefragt, ob dies nun ihren Umgangston und ihr Verhalten Ella und Frauen allgemein gegenüber rechtfertigt (ein Bruder hat beispielsweise Ella sexuell belästigt, was ich schon sehr heftig fand). Gerade die beleidigende Sexschiene war mir irgendwann einfach zu viel des guten. Ich habe es dann einfach ausgeblendet und muss sagen, dass mir die Geschichte danach dann auch gefallen hat.


    Auch war mir nicht so ganz ersichtlich, warum sich alles so auf Ella fokussiert. Sie kommt neu in die Familie der Royals und schwupps, an der Schule, in der Familie, einfach überall dreht sich alles nur noch um sie. Die Jungs und sogar die Mädchen an der Schule haben sich auch nur noch auf sie eingeschossen. Da Ella „Frischfleisch“ ist, ist das ja schon noch nachvollziehbar, aber auch hier wurde alles wieder auf sexueller Ebene ausgelebt. So fand ich beispielsweise einen „Bitchfight“ in BH, kurzen Pantys und vor versammelter Mannschaft ziemlich fragwürdig. Auch andere Geschehnisse endeten meist (eigentlich immer) gewollt oder ungewollt auf körperlicher Ebene. Dabei gäbe es viele andere Möglichkeiten wie das Leben der Jugendlichen hätte gestaltet werden können, denn ich denke, dass nicht alles in ihrem Leben aus Partys (Ella und die Royals leben nahezu von Party zu Party) und Sex besteht.


    Abgesehen davon, dass vieles einfach zu oft ins Sexuelle umgeschwungen ist, fand ich aber die dahinter verborgenen Handlungsstränge sehr spannend. So erfährt Ella beispielsweise viel über ihre Herkunft und ihren Vater. Auch die Royals verbergen das ein oder andere Familiengeheimnis. Dies zu verfolgen und hinter die Kulissen zu blicken hat mich beim Lesen stets angetrieben und meine Neugierde befeuert. Ich wollte gerne mehr über die Familienverhältnisse der Jungs erfahren oder auch über ihre geheimnisvollen nächtlichen Aktivitäten (die nichts mit Sex zu tun hatten). Auch fand ich das Geplänkel zwischen Ella und dem Royal-Brüder-Anführer Reed unterhaltsam, sodass ich schon gespannt bin auf die Fortsetzung.


    Fazit
    „Paper Princess“ konnte mich zwar nicht begeistern, aber immerhin gut unterhalten. Zwar fand ich einiges eher unglaubwürdig und unrealistisch, aber das Geplänkel zwischen Ella und Reed war dafür amüsant und die ganzen (Familien)Geheimnisse haben meine Neugier geweckt. Etwas schade fand ich, dass viele Geschehnisse in der Handlung immer auf die körperliche, sexuelle Ebene gebracht worden (und die weiblichen Figuren dabei nicht so gut weggekommen) sind, sodass es den Eindruck erweckte, als gäbe es nichts anderes im Leben.
    3 von 5 Sternen!
    3ratten
    Reihen-Infos
    1. Paper Princess
    2. Paper Prince
    3. Paper Palace

  • Skyline
    Dazu gab es schon einen langen Thread. Bitte die Suchfunktion benutzen!

    LG, Dani


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  • Worum gehts?


    Die siebzehnjährige Ella Harper ist ganz auf sich allein gestellt. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter ist dem Krebs erlegen! Um über die Runden zu kommen ist sie immer wieder auf der Flucht, nimmt die übelsten Jobs an und hat eigentlich nur ein Ziel: Den Abschluss zu machen!
    Doch dann taucht er auf: Callum Royal. Er ist ihr angeblicher Vormund, ein Freund ihres Vaters und bringt sie zu sich nach Hause. Doch dort wird sie alles andere als herzlich begrüßt. Callum ist steinreich und hat außerdem noch fünf Söhne, wobei einer schöner als der andere ist. Diese jedoch misstrauen ihr und machen ihr das Leben schwer und treiben sie an den Rand der Verzweiflung....allen voran Reed, der aber gleichzeitig auch noch ganz andere Gefühle in ihr auslöst....


    Wie erging es mir mit dem Buch??


    Das Cover ist echt toll, ein klein wenig Prinzessin mit dem Glitzer und Glanz und der Krone darauf, aber auch überhaupt nicht kitschig oder dergleichen. Es macht sich echt toll im Regal!


    Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinlesen, wollte wissen, warum alle so schwärmen und ob wirklich etwas dran ist oder ob es wieder nur ein Buch nach dem Motto "Viel Lärm um nichts" ist. Und ja nachdem ich 200 Seiten kurz reingelesen hatte - hihi - konnte ich einfach nicht mehr aufhören!


    Ella mochte ich gleich von Anfang an. Sie hat mit den schmierigsten Jobs ihren Lebensunterhalt verdient um sich für uns selbstverständliche Dinge zu ermöglichen: Essen, Trinken, ein Dach über den Kopf und eine Schulausbildung. Ihre Mutter starb leider vor kurzer Zeit und über Vater hatte sie nur ein paar karge Worte von ihrer Mutter erfahren. Was bleibt einen da anderes übrig als sich allein durchzuschlagen?
    Als dann plötzlich Callum Royal vor ihr steht, der behauptet ihr Vormund zu sein, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Nach einem kurzem Flug findet sich Ella in einem ganz neuen Leben wieder, denn Callum ist steinreich und hat außerdem noch fünf traumhafte Söhne!
    Doch diese sind alles andere als nett und begeistert über Ellas Ankunft. Empfinden sie Ella doch nur als Schmarotzerin, die ihrem Vater das Geld aus der Tasche ziehen will und ohnehin nur mit ihm ins Bett hüpft! Es beginnt eine wirklich schwere Zeit für Ella und ich muss sagen, dass ich oft genug den Hut vor ihr gezogen habe. Ich hätte schon längst aufgegeben, doch eine von Ellas besten Eigenschaften - meiner Meinung nach - ist, dass sie eine unglaubliche Stärke mitbringt. Nicht allein, das sie doch schon viel in ihrem jungen Leben hat mitmachen müssen und schon das ein oder andere tragische Erlebnis hatte...nein...jetzt muss sie sich auch noch mit ihren neuen "Stiefbrüdern" herumschlagen! Aber wie lang kann sie durchhalten? Werden die Royals nicht eher ruhen bis sie Ella vernichtet haben und sie gepeinigt und zerstört in ihr altes Leben flüchtet?
    Fragen über Fragen und ich muss trotz allem sagen, dass die Royal-Brüder eine enorme Faszination und Ausstrahlung an den Tag legen. Obwohl sie der Inbegriff von Ignoranz und Egoismus sind. Ist es aber vielleicht gerade das, was sie so für alle unwiderstehlich macht?
    Während des Buches lernen wir die Royals immer mehr kennen und auf eine gewisse Weise auch verstehen und lieben! Wir blicken hinter die Fassade, hinter das scheinbar perfekte Bild, welches sie nach außen hin abgeben!
    Allen voran ist Reed mein Favorit, obwohl auch Easton einen eigenen Charme an den Tag legt, der ihn unverzichtbar macht!!
    Ja, diese Familie hat es in sich und ich bin mehr als begeistert von diesem Buch und vorallem kann ich nach diesem Ende es kaum erwarten den zweiten Teil zu beginnen!!! Wie wird es weitergehen?


    Wer denkt, dieses Buch ist einfach einen typische Highschoolstory, mit den typischen Liebes- und Lebensproblemen, dann täuscht er sich! Es ist außerdem soviel Witz und Charme verwoben, soviel Spannung und auch die ideale Portion an Erotik, die echt Lust macht, die ganze Sippschaft selbst kennenzulernen und alles hautnah mitzuerleben!
    Auch finde ich den Schreibstil des Autorinnenduos flüssig, angenehm und fesselnd bis zum Ende!!!


    Ein absolutes Highlight und ich hoffe, der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach!!!!

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    Darum geht's:
    Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …
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    Meine Meinung:
    In Amerika gab es bereits einen riesen Hype um diese Trilogie und so habe ich mich wahnsinnig gefreut als ich gehört habe, dass die Geschichte um Ella und die Royal-Brüder nun auch nach Deutschland kommt - und meine hohen Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht.


    In Paper Princess geht es um Ella, die es nie leicht im Leben hatte. Seit dem Tod ihrer Mutter muss sie sich mit diversen Nebenjobs durchschlagen und versucht dabei gleichzeitig ihren Schulabschluss zu machen, mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch das ändert sich schlagartig, als plötzlich Callum Royal vor ihr steht und behauptet ihr Vormund zu sein. Er bringt Ella in eine Welt voller Reichtum und Luxus. Doch seine fünf Söhne wollen sie nicht bei sich im Haus haben und machen ihr das Leben fortan zur Hölle. Wird Ella sich behaupten können oder werden die Royals sie zerstören?


    Ella mochte ich von der ersten Seite an. Sie ist taff, selbstbewusst und auch wenn sie zu impulsiven Handlungen neigt, schreckt sie doch vor nichts zurück - eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack. Trotz des plötzlichen Reichtums bleibt sie bodenständig und lässt sich von all dem Geld nicht blenden. Zusammen mit ihr taucht man ein in die Welt der Reichen und Schönen, die trotz all des Glanzes und Glamours auch ihre hässlichen Seiten zeigt. Drama, Geheimnisse, Liebe, Sex und Geld - eine Mischung, der man sich nicht entziehen kann und die absolut süchtig macht.
    Und auch die Royal-Brüder kennen sich mit Geheimnissen aus. Recht schnell merkt man, dass die Jungs etwas zu verheimlichen haben und eine Enthüllung ist schockierender als die nächste. Und genau das macht auch den Reiz der Geschichte aus - die fünf Royal-Brüder.
    Jeder für sich hat mein Interesse geweckt und ich wollte unbedingt erfahren, was sie so dringend zu verbergen versuchen. Worauf man dabei so stößt mag zwar auf der einen Seite bestürzend sein, macht jeden einzelnen Royal dafür aber auch unheimlich faszinierend, spannend und einzigartig. Zudem gibt es auch einen Grund für ihre Verschlossenheit und all die dunklen Geheimnisse, die sie schützen. Besonders angetan haben es mir dabei Reed und Easton. Über beide erfährt man im Laufe der Geschichte sehr viel und so musste ich feststellen, dass in ihnen viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermutet hätte.


    Der Kern der Geschichte ist vielleicht nicht grundlegend neu, doch trotzdem konnte mich Paper Princess bis zur letzten Seite fesseln und immer wieder überraschen. Die Handlung bleibt durchgehend spannend und wird verfeinert durch dramatische, romantische wie auch erotische Momente. Und auch der Humor kommt dabei nicht zu kurz, denn einige Gespräche zwischen Ella und den Royal-Brüdern konnten mich gelegentlich zum Schmunzeln bringen.
    Das Ende ist dann ein ziemlich fieser Cliffhanger, der mich nur noch neugieriger auf Band 2 zurückgelassen hat. Am liebsten würde ich direkt weiterlesen.


    Fazit:
    Paper Princess war für mich ein kleines Highlight. Obwohl das Rad hier nicht neu erfunden wurde, kann man sich der Sogwirkung der Geschichte nur schwer entziehen, denn die Mischung aus Drama, Geheimnissen, Liebe und Geld macht absolut süchtig. Ella überzeugt vollkommen als selbstbewusste und authentische Protagonistin und auch die Royal-Brüder konnten mich mit all ihren Geheimnissen in ihren Bann ziehen. Paper Princess ist den Hype definitiv wert.
    Ich vergebe 5 von 5 Sterne.


  • Ich sehe vor allem auch eine Problematik in der jungen Zielgruppe von Büchern wie Twilight und Paper Princess.
    Wenn ich als gestandene Frau Ende 30 so was lese, rolle ich mit den Augen und schmeiße das Buch entweder in die Ecke oder fühle mich halt doch irgendwie unterhalten, bin mir aber sehr bewusst, dass das kein Frauenbild ist, das ich in der Realität sehen oder gar selbst erleben möchte, da kann der Typ noch so reich und gutaussehend sein (die männlichen Protagonisten sind für mich aber auch dermaßen überzeichnet und unrealistisch, ich kann die gar nicht ernst nehmen).


    Aber differenzieren die jüngeren Leserinnen das auch so? Oder festigt das ein Rollenbild als normal, bei dem eigentliche jede Frau das kalte Grausen kriegen sollte?


    Da die Frage in einem anderen Thread aufkam, hier noch eine verspätete Antwort von mir:
    Meine eigene 18jährige Tochter durchschaut so etwas glasklar und weiß, dass dies kein normales Rollenbild ist. Sie ist da einerseits sehr sensibel und andererseits haben wir über so etwas in den letzten Jahren natürlich auch oft gesprochen. Hier sehe ich also bei Jugendlichen durchaus noch die Eltern in der Pflicht, derartige Beziehungsmodelle zu kommentieren, wenn die jugendliche Tochter solche Bücher liest.


    Und ich persönlich würde solche Bücher jungen Mädchen auch nicht gerade als Lektüre empfehlen. Jungs natürlich auch nicht, aber die greifen sowieso weniger zu Liebesromanen.

    Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden (R. Luxemburg)

    Was A über B sagt, sagt mehr über A aus als über B.

  • Anbei ein langer Artikel von Kielfeder, die das mit den Vorwürfen gegen das Buch etwas anders sieht.

    LG, Dani


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  • Zitat

    Dass feministische Kritik polarisieren kann, ist nichts Ungewöhnliches, aber kaum eine Diskussion hält sich selbst in der schnelllebigen Netzwelt so beständig wie die sogenannte „Rapefiction“-Debatte um Romane wie „Paper Princess“, „50 Shades of Grey“ und mehr. Also was hat es mit der Diskussion eigentlich auf sich?


    Rapefiction-Debatte: Es geht um alles, aber nicht um Sex


  • Anbei ein langer Artikel von Kielfeder, die das mit den Vorwürfen gegen das Buch etwas anders sieht.


    Ich kann die Gedanken von Kielfeder zwar nachvollziehen, aber für mich sind einige ihrer Punkte keine gültigen Argumente. Nur weil ein bestimmtes Verhalten möglicherweise realistisch oder nachvollziehbar ist, heißt das noch nicht, dass ich es deswegen legitimieren oder gut finden muss. Es ist ja auch nicht die Tatsache, dass im Roman missbräuchliche Beziehungen und problematisches Verhalten an sich dargestellt werden das Problem, sondern wie sie dargestellt werden.


    Es ist zwar mehr als zehn Jahre her, seit ich eine Schule intensiver von innen gesehen habe, aber die Erfahrungen, die die Bloggerin selbst in ihrer Schulzeit gemacht hat, finde ich schlimm und das möchte ich nicht normalisiert wissen.


    Die Szene, in der


    halte ich im Gegensatz zu Kielfeder durchaus für problematisch.


    Ich habe das Buch übrigens abgebrochen, also auch nicht vollständig gelesen. Das lag aber daran, dass bereits von Anfang an viele missbräuchliche Beziehungen und das Verhalten der Royals völlig unkritisch inszeniert wurden. Außerdem fand ich das anfängliche Verhalten der Royals so abstoßend, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, wie daraus ein love interest werden sollte. Meine Vorstellungskraft kennt tatsächlich Grenzen :zwinker:

    “Grown-ups don't look like grown-ups on the inside either. Outside, they're big and thoughtless and they always know what they're doing. Inside, they look just like they always have. Like they did when they were your age. Truth is, there aren't any grown-ups. Not one, in the whole wide world.” N.G.