Teil I - Seite 1 bis 71 (Prolog und Kapitel 1 - 9 )

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Es gibt 26 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von schokotimmi.

  • Ich finde es auch spannend, die Parallelen zu entdecken, selbst wenn ich mich an den "Sturm" nicht mehr in allen Einzelheiten erinnere. Trotzdem versuche ich, "Hexensaat" als eigenständiges Buch zu sehen und nicht nur als moderne Adaption. Das wäre mir dann doch zu billig. Es steckt schon mehr darin als nur Shakespeare.



    Aber sicher tut es das! Und ich habe von "eigener Fassung" geschrieben, nicht von "Adaption" ( = Anpassung ). Selbstverständlich traue ich einer Schriftstellerin wie Margaret Atwood zu, ihr ganz eigenes Buch zu schreiben!!!
    Interessant wäre es natürlich, sie selbst fragen zu können. Da das hier aber nicht möglich ist, steht jedem seine eigene Sicht der Dinge zu. Und ein Richtig oder Falsch gibt es bei Interpretationen nicht....

  • Hallo,


    hier ist schon richtig was los und durch die Verzögerung mit dem ebook und dann noch mal 2 Tage Dienstreise bin ich ziemlich hinten an. Aber ich bin dabei...


    Der Prolog war fantastisch, v.a. das Ende bzw. der Übergang. Ich bin sehr gespannt darauf wie sich die Geschichte entwickelt. Ich hatte den Sturm im Original nochmal (fast) gelesen und ich mag die Idee mit dem Theaterstück.


    Eure Beiträge lese ich dann wenn ich ein bisschen weiter bin...


    LG
    schokotimmi

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  • Ich will jetzt nicht auf dem Begriff "Adaption" herumreiten. Der Schnüffelkobold sagt dazu:



    Also auch die Umarbeitung eines Dramas in einen Roman, womit dann zwangsläufig eine "eigene Fassung" entsteht.


    Es wurden ja bislang schon ziemlich viele Anpassungen aufgezählt, auch von mir. Trotzdem ist es mir wichtiger, mehr in dem Buch zu entdecken als nur die Parallelen zum "Sturm". Felix ist auch als Regisseur, Vater und Mensch spannend.

  • Ich konnte mich krankheitsbedingt bisher nicht melden, habe aber zumindest in kleinen Häppchen den Abschnitt beendet.


    Den Prolog fand ich toll, das war ein richtig guter Einstieg, gerade weil der Übergang von Theaterstück zu Realität fließend ist. Ich gehe fest davon aus, dass die Schüsse echt sind, aber was dahinter steckt, werden wir vermutlich erst am Ende erfahren.


    Den restlichen ersten Teil fand ich dann so mittelmäßig, bisher bin ich noch nicht so richtig angekommen in der Geschichte. Die kurzen Kapitel und die große Zeitspanne, die der erste Teil erzählt, machen es mir ein bisschen schwer, in die Geschichte reinzukommen. Bisher habe ich eher das Gefühl, eine Zusammenfassung oder einen groben Überblick zu lesen. Aber jetzt sind wir ja vermutlich dort angekommen, wo die eigentliche Handlung passieren wird.


    Die Herangehensweise, wie Felix den Häftlingen Shakespeare näher bringt, klingt wirklich gut (vor allem die Schimpfwörter). Ob das wohl in der Realität funktionieren würde? In einer Gruppe von Menschen, die kaum lesen können und allgemein vermutlich einen niedrigen Bildungsstand haben? In Felix' Fall scheint es ja zu funktionieren und die Häftlinge haben Spaß an den Stücken.

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  • Hallo Stefanie, ich hoffe, es geht dir inzwischen besser!



    Die Herangehensweise, wie Felix den Häftlingen Shakespeare näher bringt, klingt wirklich gut (vor allem die Schimpfwörter). Ob das wohl in der Realität funktionieren würde? In einer Gruppe von Menschen, die kaum lesen können und allgemein vermutlich einen niedrigen Bildungsstand haben? In Felix' Fall scheint es ja zu funktionieren und die Häftlinge haben Spaß an den Stücken.


    Ich finde, Felix gibt den Männern das Gefühl, dass sich jeder einbringen kann, egal wie intelligent er ist. Er nimmt sie ernst und öffnet ihnen neue Horizonte. Das macht schon etwas aus. Theater lebt durch gute Schauspieler, da muss nicht jeder auch gute Noten haben. Auf die Weise heben sie ihr Bildungsniveau an.

  • Nochmals der Schnüffelkobold - weil mir der Begriff wirklich gut gefällt und weil ich wissen wollte, wie der im Original ist. Ein Freund hat ausgeholfen und vielleicht interessiert es ja auch noch andere hier:


    Schnüffelkobold Google ist im Original " Snoop gremlin google" :winken:

  • Ich habe den Abschnitt auch beendet und finde Flexi durchaus spannend, die Zeitspanne die dazwischen liegt ist für mich nicht ganz greifbar. Aber seine Absonderlichkeiten in dieser Beziehung nachvollziehbar.
    Trotz der Fantasien zu seiner Tochter scheint er sich in meinen Augen der Sache doch bewusst zu sein, dass die Vorhandene Miranda nur ein Wesen seiner Fantasie ist, v.a. die Schlussfolgerung zwischen Foto und Fantasie zeigt dies. Er lebt mit dieser Fantasietochter, doch ist sich stellenweise sehr bewußt, dass es sich da etwas zusammenspinnt.


    Interessant finde ich die Arbeit mit den Häftlingen, ein sehr passendes Geben und Nehmen verknüpfte mit weiterführenden Verbindungen in Sport, Spiel un Spaß.


    Grüße
    schokotimmi

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