Etgar Keret - Die sieben guten Jahre. Mein Leben als Vater und Sohn

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Die sieben guten Jahre, Mein Leben als Vater und Sohn

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    Ich hatte dieses Buch schon vor geraumer Zeit begonnen, aber nicht weitergelesen. Warum? Es gefällt mir; das ist nicht der Grund, aber ich habe in den letzten Jahren viel weniger Zeit zum lesen und wenn der Lesefluss unterbrochen wird, dann kann es sein, dass manche Bücher auf einmal in Vergessenheit geraten. So auch diese und das war wirklich schade. Bewusst mir es mir jetzt ganz besonders, wo ich wieder begonnen habe in diesem Buch weiter zu lesen.
    Das funktioniert zum Glück ganz gut, da es sich nicht um eine zusammenhängende Geschichte handelt, sondern eher um kurze Essays und Eindrücke des Autors.


    Ich bin noch nicht ganz fertig, aber so hingerissen von diesen wunderschönen kurzen Eindrücken und Gedanken, welche der Autor hier zu Tage fördert, wenn er sich um das Leben seines Sohnes Gedanken macht.


    Seine Betrachtungen sind tiefgehend und faszinierend, dass es interessant ist, daran teilzuhaben und ebenfalls diese unterschiedlichen Themen zu reflektieren. Egal ob es um Religion, Toleranz, Krieg oder Frieden geht.
    Natürlich ist dieses Buch, wie alle Bücher Israelischer Autoren beeinflusst von der Lage des Landes, aber dennoch auch allgemeingültig, denn auch die großen Konflikte existieren im kleinen und privaten Umfeld.


    Dieses Buch ist in sieben größere Kapitel unterteilt, welche die sieben Lebensjahre des Sohnes wiederspiegeln und diese wiederum in kleinere Episoden und Unterkapitel. Es ist ein perfektes Buch zum Mitnehmen, denn man kann jederzeit aufhören zu lesen und hat beim weiterlesen nicht das Gefühl den Anschluss verloren zu haben.


    Etgar Keret schreibt von sehr alltäglichen Situation und Themen des Lebens, die für den Leser auch in Europa, USA oder Asien interessant sind, denn sie sind geographisch nicht gebunden.


    Nun werde ich aber weiterlesen und später noch weitere Eindrücke teilen.



    Edit: Thread geöffnet und Titel korrigiert. LG Tabea