5) Seite 357 bis 428

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    LG, Dani


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  • Dass beide Frauen noch leben und mitgemacht haben, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte eher auf Lulu getippt, weil Lisbeth ja so böse gewesen sei. Mir war das zu offensichtlich. Lulu war zwar nur ein Handlanger, der eingeschüchtert und manipuliert wurde. Wenn ich mir vorstelle, wie Lisbeth mit den geleiten Broten ins Gefängnis ist.


    Nora hat erbittert gekämpft. Zum Glück war sie nicht so ein wehrloses Weibchen. Als sie dann in dem Altersheim bei der blinden Dame sich das Handy erobert hat, das ein Spielzeug war, wäre manch einer verzweifelt.


    Lulu hat alles mit sich machen lassen und hatte dennoch Skrupel zu flüchten, doch im Heim wollte sie es wohl gut machen und die Polizei informieren. Aber hin hat sie leider in die Finger bekommen.


    Spencer hat sehr umsichtig gehandelt und die richtigen Schlüsse gezogen, so dass die Polizei wusste, wo Nora abgeblieben war. Aber Nora hatte hin ja schon festgesetzt. Zum Glück hat Lulu im Keller alles erzählt, so dass endlich geklärt ist, wieso all die jungen Frauen nicht gefunden wurden. Das mit den Zungen und das Verfüttern an die Hunde war schon sehr grausam.


    Andreas hat das einzig Richtige gemacht, er hat Nora einfach nicht mehr zu Wort kommen lassen.


    Auch wenn manchmal etwas Zufall im Spiel war, hat mir das Buch doch gut gefallen und ich freue mich schon auf einen Folgeband.

  • Dieser letzte Abschnitt hatte es wirklich in sich. Gut, es war klar, dass es nun zum "Show-Down" kommen würde, aber ganz ehrlich: Mir hat es nicht besonders gut gefallen. Und das lag nicht an den grausamen Details, die nun doch noch Einzug in dieses Buch gehalten haben. So etwas konnte man schon ein bisschen erwarten und im Allgemeinen hieletn sich solche Schilderungen ja wirklich sehr im Hintergrund.
    Es lag auch nicht daran, dass alles einigermaßen positiv zu Ende ging. Auch das war so in etwa zu erwarten. Klar, dass Nora lebend aus der Gefangenschaft herauskommen würde und auch dass es mit Andreas in der ein oder anderen Weise klappen würde, war jetzt nicht so verwunderlich.
    Mir hat ganz gut auch gefallen, wie die Mädchen Lulu und Lisbeth eingebaut wurden. Lulu, das unterwürfige, weil vielleicht geistig eingeschränkte Mädchen, das mir trotz allem leid tat und Lisbeth, das Luder mit sadistischen Neigungen.
    Was mir aber gar nicht gefallen hat, war die Art und Weise WIE Nora fliehen konnte. Es waren mir eindeutig zu viele gut gezielte Kickbox-Tritte, zu viele zufällige brennbare Reinigungsmittel mitsamt Feuermaterial. Auch das Nora den Schlüssel des Pick-Ups gefunden hat und ausgerechnet in der Seniorenresidenz landet und das alles nur mit der eingeschränkten Hilfe von Lulu.
    Das fand ich leider übertrieben, schließlich ist Nora "nur" Journalistin und keine Polizistin mit Nahkampferfahrungen.
    Das hat mich schon irgendwie geärgert, denn es macht ein sehr spannendes, mitreissendes Buch, das mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat, leider zum Schluss etwas flach. Nichtdestotrotz hat mich sowohl die Autorin, als auch die Hauptfigur soweit überzeugt, dass ein Folgeband durchaus den Weg in mein Bücherregal finden würde.


  • Es lag auch nicht daran, dass alles einigermaßen positiv zu Ende ging. Auch das war so in etwa zu erwarten. Klar, dass Nora lebend aus der Gefangenschaft herauskommen würde und auch dass es mit Andreas in der ein oder anderen Weise klappen würde, war jetzt nicht so verwunderlich.


    Klar, wenn es weitere Bücher geben soll, durfte Nora ja nichts passieren.



    Was mir aber gar nicht gefallen hat, war die Art und Weise WIE Nora fliehen konnte. Es waren mir eindeutig zu viele gut gezielte Kickbox-Tritte, zu viele zufällige brennbare Reinigungsmittel mitsamt Feuermaterial. Auch das Nora den Schlüssel des Pick-Ups gefunden hat und ausgerechnet in der Seniorenresidenz landet und das alles nur mit der eingeschränkten Hilfe von Lulu.


    Es gab einige Zufälle zuviel. Aber da ich von dem Buch gepackt wurde, hat mich das jetzt nicht so sehr gestört.

  • Interessanter Weise haben mich die Zufälle am Anfang des Buches fast gar nicht gestört, bei Noras Flucht aber dafür sehr.
    Gepackt war ich auch von der ganzen Geschichte. Sonst hätte ich das Buch gar nicht so schnell lesen können :zwinker:

  • Mir tut vor allem Lulu Leid. Was für ein verpfuschtes Leben - hat sie überhaupt jemals etwas Schönes erlebt? Und selbst in diesem Buch wird ihr nicht allzuviel Aufmerksamkeit zuteil. Wie genau sie gestorben ist, bspw. wird nicht im Detail dargelegt.


    Mir hat der sehr ausführliche Showdown auch nicht gefallen. Ich mag solche extrem brutalen Spielchen nicht, wo man, obwohl man total konfus ist und eigentlich auch gar keine Kraft mehr haben sollte, noch energisch zutreten kann. Nein, das war nicht mein Ding! Und dann aus dem Fenster raus und da rein - das hat aus meiner Sicht jedweder Logik entbehrt!


    Und wieder Lulu - wie Nora zunächst versucht, eine Nähe aufzubauen, ihr dann ein Messer an den Hals hält (obwohl doch genau abzusehen war, wie Lisbeth reagieren würde: die ist nämlich nur an sich selber interessiert und vielleicht noch an Hix, wenn das auch eher eine Besessenheit ist).


    Andreas kommt rein und springt - zack! - in ihr Bett. Sie ist doch noch sehr lädiert! Also, da muss man schon extremst leidenschaftlich drauf sein, um so etwas einen ganzen Tag durchstehen zu können in dem Zustand.


    Ich mag die Figuren eigentlich ganz gern und finde sie auch ungewöhnlich, so dass es Spaß macht, über sie zu lesen. Aber so richtig ausgegoren ist das alles nicht. Nach der Lektüre schwebt ein ganzer Haufen von Fragezeichen über meinem Kopf!


  • Dass beide Frauen noch leben und mitgemacht haben, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte eher auf Lulu getippt, weil Lisbeth ja so böse gewesen sei. Mir war das zu offensichtlich. Lulu war zwar nur ein Handlanger, der eingeschüchtert und manipuliert wurde.


    Ich habe auch eher in die Richtung gedacht, wie Du und war enttäuscht, dass die Auflösung doch eine recht wenig raffinierte war.

  • Ich habe den Roman nun trotz der späten Stunde in einem Rutsch durchgelesen - das ging nicht anders, denn mit diesen schlimmen Bildern musste ich abschließen.


    Der letzte Abschnitt war grausam und grauenvoll! Die Spannung hat sich nochmals extrem gesteigert.
    Dennoch betrachte ich ihn als den schlechtesten in der Leserunde! Mir war das alles zuviel.
    Nora hat sich durch ihre Eigenwilligkeit und eine unglaubliche Unvorsichtigkeit in eine so brandgefährliche Lage gebracht, aus der sie nur deshalb, lädiert und am Ende ihrer Kräfte, lebendig herauskommen konnte, weil es sich um einen Roman handelt und eben nicht um die Realität.
    Dank ihrer Alleingänge hat sie nicht nur sich selbst in höchste Lebensgefahr gebracht sondern auch andere. Und dass Lulu schließlich gestorben ist, ist ihr zu verdanken! ( nicht, dass es unbedingt schade um sie war...)
    Es ist noch nicht einmal so, dass Hix allein durch ihr Einmischen schließlich wieder gefasst werden konnte. Spencer und seine Mannen hätten das auch ohne sie geschafft - aber das wäre dann ja kein Wettrennen auf Leben und Tod gewesen...


    Und wie passend, dass Nora des Kickboxens so mächtig ist! Und dass sie kein einziges Mal wirklich die Nerven verloren hat, vor allem nachdem man sie mit Betäubungsmitteln oder was weiß ich vollgepumpt hatte! Und dass sie plötzlich eine prall gefüllte Trickkiste hervorgezaubert hat!
    Wie gesagt - für mich war das entschieden zu viel des Guten, zu Supermann-mäßig...


    Klar musste sie, als Protagonistin einer geplanten Serie, am Leben bleiben. Aber mit viel weniger unglaubwürdiger Action, dafür mit mehr Köpfchen, hätte die Autorin den Fall auch zur Auflösung bringen können. Überzeugender. Und intelligenter. Mit anderen Mitteln.
    Nun, die Autorin ist Journalistin. Und sie bedient sich kräftig der Mittel des Sensationsjournalismus in diesem letzten Abschnitt. Das ist meine Sache nicht...


    Natürlich waren gerade die Szenen mit dem tollwütigen Hix beängstigend. Die hätte man auch subtiler schreiben können, ohne Tamtam und Getöse, Verfolgungsjagden und Protagonisten, die die sprichwörtlichen sieben Leben haben. Ich hätte hier den psychischen Terror bevorzugt.
    Und der Roman hatte das Potential dazu!


    Nach wie vor verstehe ich nicht, wie es Lisbeth gelungen ist, am Leben zu bleiben nachdem sie von Hix auf der Fähre geschnappt wurde. Die einzige Erklärung, die mir einfällt, ist, das sie dem sadistischen Mörder an Grausamkeit und völlig verkorkstem Gefühlsleben ebenbürtig war. Mehr als ebenbürtig!
    Lulu blieb dabei auf der Strecke, wurde benutzt, gequält, gedemütigt - und konnte sich nicht gegen die beiden Irren wehren. Nicht einmal die Kraft zum Weglaufen besaß sie... Und auf jeden Fall war sie zu dumm und zu verängstigt dazu. Man könnte beinahe Mitleid mit ihr haben. Aber ich habe das nicht, kriege es einfach nicht hin nach dem, was da an Ungeheuerlichem ans Tageslicht kam.


    Irgendwie gibt's da ja auch noch ein Happy-End, an dem ich dann aber wenig Anteil genommen habe.
    Nun gut - da ist noch vielerlei im Argen, lose Fäden hängen herum, die darauf warten, verknüpft zu werden... In den Folgebänden dann wohl. Aber ich werde es bei dieser ersten Begegnung mit Nora Sand bewenden lassen.


  • Mir hat der sehr ausführliche Showdown auch nicht gefallen. Ich mag solche extrem brutalen Spielchen nicht, wo man, obwohl man total konfus ist und eigentlich auch gar keine Kraft mehr haben sollte, noch energisch zutreten kann.


    Wenn es um das eigene Leben geht, denkt man glaube ich nicht viel nach. Man mobilisiert das, was man kann. Das ist bei Nora das Kick-Boxen und auch logisches Denken.


  • Mir war das alles zuviel.


    Das stimmt schon, es war heftig und ich hätte das nicht in dieser Dramatik zu gebraucht.




    Nora hat sich durch ihre Eigenwilligkeit und eine unglaubliche Unvorsichtigkeit in eine so brandgefährliche Lage gebracht, aus der sie nur deshalb, lädiert und am Ende ihrer Kräfte, lebendig herauskommen konnte, weil es sich um einen Roman handelt und eben nicht um die Realität.


    Was mich am meisten gestört hat, war diese Gegensätzlichkeit in ihrem Verhalten: Panik bei dem Foto und der SMS, leichtsinniges, dummes Verhalten nach der Warnung durch Spencer.




    Nach wie vor verstehe ich nicht, wie es Lisbeth gelungen ist, am Leben zu bleiben nachdem sie von Hix auf der Fähre geschnappt wurde. Die einzige Erklärung, die mir einfällt, ist, das sie dem sadistischen Mörder an Grausamkeit und völlig verkorkstem Gefühlsleben ebenbürtig war. Mehr als ebenbürtig!


    Da fehlt einiges an Information. Man kann zwar Erklärungen dafür finden, aber mir wäre es lieber gewesen, wenn ich dazu etwas erfahren hätte.

  • Nun ist es mir schon wieder passiert das mein geschriebener Beitrag futsch ist, so ein Mist


    Das war nur wirklich eine Überraschung das Lulu und Lisbeth noch am Leben sind und das sie zusammen wohnen. Damit habe ich nicht gerechnet.
    Die Grausamkeiten die Lulu und die Opfer erleiden mussten möchte ich nicht unbedingt wiederholen, das ist an Grausamkeiten kaum zu übertreffen. Nun weiß man auch warum die die sterblichen Überreste der Opfer nie gefunden wurden.
    Die Rollenverteilung ist geblieben, Lisbeth die Unterdrückerin und Gehässig, Lulu für mich das Opfer, die aus Angst alles macht was von ihr verlangt wurde.
    Aber was bitte war denn das mit den Zungen,dass Hix diese in den Mund nahm, ob das ein Fetisch war? Mir ist fast übel geworden, ich stelle mir solche Dinge immer bildlich vor.
    Und das Lisbeth ihm bei jedem Besuch im Gefängnis eine in einem Sandwich mitgebracht hat, würde ja bedeuten das sie weiter getötet hat. Mit den Spritzen schien sie Übung gehabt zu haben, dass erwähnte Lulu im Gespräch.
    Ich habe die ganze Zeit bei mir gedacht, wenn es hart auf hart kommt, kann Nora nur im Befehlston mit Lulu sprechen, da sie nichts anderes kannte und wahrscheinlich nur dann reagieren würde.
    Das ausgerechnet Lulu nicht überlebt fand ich schade. Ich hätte ihr so gewünscht das sie vielleicht in eine liebevolle Wohngemeinschaft mit netten Menschen gekommen wäre und fachgerechte psychologische Behandlung bekommen hätte um so vielleicht doch noch zur Ruhe zu kommen. Was natürlich bei dem Leben was sie führen musste fast ausgeschlossen ist.


    Die Gefangenschaft und Flucht von Nora war mehr als spektakulär, da kann man wieder sehen was Lebenswillen für Kräfte mobilisiert. Aber das Hix noch so fit ist, hätte ich auch nicht gedacht.
    Eines schien mir dann ein wenig unglaubwürdig oder übertrieben, nämlich als sie Hix gefesselt im Rollstuhl in den Schuppen fährt. Nun weiß man ja nicht wie groß und schwer Hix war, aber einen Mann in den Rollstuhl zu hiefen ist gar nicht so einfach. Vor allem wenn dieser bewusstlos ist, da ist er fast doppelt so schwer.


    Wie gnädig von Krebs das er Nora noch ein paar Tage Zeit gelassen hat um den Artikel abzugeben, mir schien es, als wenn er sich doch schon sehr zügeln musste.


    Zu guter Letzt steht Andreas vor ihrer Tür und sie sind endlich vereint, nach so langer Zeit wurde das auch wirklich Zeit. Es schien doch so als wären sie füreinander bestimmt, hat ja nur ein paar Jährchen gedauert bis Nora das begriffen hat.



    Seite 383 hat sich glaube ich ein kleiner Fehler eingeschlichen


    Zweiter Absatz


    " Dann erzählte Lisbeth weiter: "

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

    Einmal editiert, zuletzt von Kessi69 ()


  • Interessanter Weise haben mich die Zufälle am Anfang des Buches fast gar nicht gestört, bei Noras Flucht aber dafür sehr.
    Gepackt war ich auch von der ganzen Geschichte. Sonst hätte ich das Buch gar nicht so schnell lesen können :zwinker:


    Mir ging es ähnlich. Mich haben im Laufe der Geschichte ein paar Zufälle gestört aber der Showdown, naja, den fand ich dann überzogen und dabei auch zu dünn. Also dünn im Sinne von zu hastig erzählt. Es passiert so viel auf so wenigen Seiten, das hat mir nicht gefallen.

    :lesen: Die Eisbaronin - Nicole Vosseler



  • Mir hat der sehr ausführliche Showdown auch nicht gefallen. Ich mag solche extrem brutalen Spielchen nicht, wo man, obwohl man total konfus ist und eigentlich auch gar keine Kraft mehr haben sollte, noch energisch zutreten kann. Nein, das war nicht mein Ding! Und dann aus dem Fenster raus und da rein - das hat aus meiner Sicht jedweder Logik entbehrt!


    Mir war es nicht ausführlich genug. Und dabei, wie Du sagst, ein Hin und Her. Erst ist Lisbeth da, dann Lulu, dann wird die mal schnell überwältigt und Lisbeth kann nix machen. Rein ins Auto, warum verliert sie soviel Zeit mit Lulu. Die ist doch eine Gefahr ins ich und durch ihre Langsamkeit. Und dann die Verfolgungsjagd direkt ins Altenheim. Na toll. Ich hatte auch gedacht, dass sie ihre Kickboxerfahrung mehr einsetzen könnte.


    Schade, dass Lulu tot ist. So lange hat sie bei Hicks und Lisbeth gelitten aber durchgehalten und dann so ein Ende. :sauer:

    :lesen: Die Eisbaronin - Nicole Vosseler



  • Andreas kommt rein und springt - zack! - in ihr Bett. Sie ist doch noch sehr lädiert! Also, da muss man schon extremst leidenschaftlich drauf sein, um so etwas einen ganzen Tag durchstehen zu können in dem Zustand.


    Ich mag die Figuren eigentlich ganz gern und finde sie auch ungewöhnlich, so dass es Spaß macht, über sie zu lesen. Aber so richtig ausgegoren ist das alles nicht. Nach der Lektüre schwebt ein ganzer Haufen von Fragezeichen über meinem Kopf!


    Genau meine Meinung. Gerade noch hatte sie Übelkeit und Schwindel und Gehirnerschütterung und dann eine wilde Nacht. :rollen: Ärgerlich. Hier wurde die Logik über Bord geschmissen für ein Happy-End - was ich Nora durchaus gönne.. Aber ein bisschen kuscheln und reden hätte es bei mir auch getan. Wäre realistischer gewesen.


    Ich mag Nora und Andreas aber tatsächlich hätte hier ein Lektor - der im Nachwort ja bedankt wird - ein bisschen auf mehr Ausarbeitung am Schluss drängen sollen.


    Sicher werde ich auch eine Fortsetzung lesen - mit der Hoffnung, dass die Autorin sich da mehr Zeit lässt für die Feinheiten. Potential hätte sie auf jeden Fall.

    :lesen: Die Eisbaronin - Nicole Vosseler



  • Nach wie vor verstehe ich nicht, wie es Lisbeth gelungen ist, am Leben zu bleiben nachdem sie von Hix auf der Fähre geschnappt wurde. Die einzige Erklärung, die mir einfällt, ist, das sie dem sadistischen Mörder an Grausamkeit und völlig verkorkstem Gefühlsleben ebenbürtig war. Mehr als ebenbürtig!


    Warum macht Lisbeth da mit? Wie kommt Hix darauf, dass sie eine tolle Partnerin wäre? Hat Lisbeth weitere Frauen ermordet, NACHDEM Hix im Gefängnis war? Es wurde ja gesagt, sie hätte ihm bei jedem Besuch eine Zunge mitgebracht? Oder waren es die "alten" Zungen. Igitt - so oder so. Es bleiben viele Fragen und die Geschichte bleibt verwirrend und nur halb erzählt. Hmm, um so länger ich drüber nachdenke, um so ärgerlicher finde ich das.

    :lesen: Die Eisbaronin - Nicole Vosseler



  • gagamaus


    Ja, ja so ist das....die Gehirnerschütterung ist wie weggeblasen, das hat mich doch sehr verwundert. Das ist so unrealistisch, ich habe vor Jahren böse eins auf den Kopf bekommen, eineinhalb Wochen Krankenhaus, mit Erbrechen und allen drum und dran. Da wäre mir bestimmt nicht nach Sex gewesen. Ich durfte nicht mal lesen oder fern sehen.



    Mit dem zügigen Ende bin ich ganz eurer Meinung, das ging dann zu schnell und am Ende blieb die ein oder andere Frage offen.
    Es muss doch aufgefallen sein, wenn Lisbeth weiter getötet hat, das weitere Mädchen verschwunden sind, schließlich saß Hix schon ein paar Jahre im Gefängnis.


    Hat sie die Mädchen immer mit Hilfe von Lulu weg gelockt, und immer im selben Ort oder waren sie dafür auch Mal weiter weg? Das geht auch wieder nicht, da die Mutter wohl im Rollstuhl nicht so lange alleine bleiben konnte.
    War die Haushälterin von Hix seiner Mutter eine fremde oder Lisbeth und so weiter.


    Dann hätte mich interessiert wo die Mädchen auf der Fähre versteckt waren, denn es wurde doch gesucht. Wie hat er das gemacht?

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

    Einmal editiert, zuletzt von Kessi69 ()


  • Es muss doch aufgefallen sein, wenn Lisbeth weiter getötet hat, das weitere Mädchen verschwunden sind, schließlich saß Hix schon ein paar Jahre im Gefängnis.



    Hat Lisbeth weitere Frauen ermordet, NACHDEM Hix im Gefängnis war? Es wurde ja gesagt, sie hätte ihm bei jedem Besuch eine Zunge mitgebracht? Oder waren es die "alten" Zungen. Igitt - so oder so. Es bleiben viele Fragen und die Geschichte bleibt verwirrend und nur halb erzählt. Hmm, um so länger ich drüber nachdenke, um so ärgerlicher finde ich das.


    Lisbeth hat sehr wohl weiter getötet! Denkt doch mal an die Photos aus dem Koffer! Die Mädchen darauf sind alle nach Hix' Einbuchtung umgebracht worden - von Lisbeth! Und deren Zungen hat sie Hix gebracht...


    Aber davon abgesehen bleiben auch meines Erachtens viel zu viele offene Fragen! Schade....





    War die Haushälterin von Hix seiner Mutter eine fremde oder Lisbeth und so weiter.


    Das war Lulu!

  • Ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht Dinge übersehen habe, - aber ich würde gerne wissen,


    - welche Bedeutung Noras Haarnadel hat, die sie bei ihrem Besuch im Gefängnis verloren hatte


    - was mit dem dunklen Geländewagen ist, der einmal in Vestergarden gesehen wurde und zum anderen in
    Zusammenhang mit dem "Unfall"-Tod von Kurt Damtoft.


    Sollte Lisbeth von England nach Dänemark gekommen sein, um den ehemaligen Heimleiter umzubringen? Das wäre schon sehr konstruiert!
    Oder - ist das eine der offenen Fragen, die womöglich mit in die Folgebände genommen werden? Das wäre dann wiederum recht clever!

  • Dann hätte mich interessiert wo die Mädchen auf der Fähre versteckt waren, denn es wurde doch gesucht. Wie hat er das gemacht?


    Lulu hat, glaube ich, etwas vom Kofferraum gesagt - das war ja auch meine Vermutung. Aber Lisbeth hat sie nicht gesehen. Vielleicht war die vorne versteckt. Ich hatte ja schon gedacht, dass niemand die Autos wirklich durchsucht hat. Wieso auch? Am Anfang ist man sicher davon ausgegangen, dass sie noch an Bord sind oder ins Meer gefallen. Ich denke nicht, dass man gleich an eine Entführung oder Hicks gedacht hat.

    :lesen: Die Eisbaronin - Nicole Vosseler