Cay Rademacher - Gefährliche Côte Bleue (Capitaine Roger Blanc 4)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von illy.

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    Der harpunierte Taucher


    Roger Blanc war mit seinem Kollegen eine geheime Tauchmission begleiten. Doch bei dieser Mission fanden die Männer einen Toten….
    Roger ist überzeugt, dass es kein Unfall, sondern ein Mord war…
    Und dann stirbt eine Fischerin, die für die Umwelt eingetreten ist, in einem Eisenbahntunnel. Viele Leute der Gegend nahmen diesen Tunnel als Abkürzung….
    Doch auch hier ist Roger von Mord überzeugt….
    Bei seinen Befragungen tritt er dem einen oder anderen, der aber auch in Paris Beziehungen hat, auf die Füße…
    Auch Roger hat in Paris ‚Beziehungen‘, jedoch eher im negativen Sinn. War es doch ein Staatssekretär, der einst an Rogers Versetzung in die ‚Provinz‘ schuld war…
    Was war das für eine Tauchmission, die Roger Blanc und sein Kollege als Polizei begleiten mussten? Wer war der Tote? Wie ist er gestorben? Warum ist Blanc von Mord überzeugt? Warum musste diese Fischerin sterben? Hatte sie etwas über Ümweltschädigendes gewusst? War vielleicht sogar die Olympiabewerbung in Gefahr? Was deutet bei der Fischerin auf einen Mord hin? Wem tritt Blanc auf die Füße mit seinen Ermittlungen? Was hat es mit diesem Mann auf sich, der schuld an Rogers Versetzung war? Kann er ihm immer noch schaden? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.


    Meine Meinung
    Das Buch ließ sich sehr gut lesen und ich kam auch gut in die Geschichte hinein. Der Schreibstil ist unkompliziert. Ich musste mich nicht nach einem Sinn oder Zweck eines Wortes oder Satzes fragen. Auch wurde gleich zu Anfang die Spannung mit dem Fund des toten Tauchers aufgebaut. Private Ereignisse im Leben der Polizisten lockerten das Ganze etwas auf. Allerdings lockerte dies auch etwas die Spannung, die aber immer wieder, mit jeder Vernehmung eines Verdächtigen oder Zeugen, zurück kam. Aber letzten Endes durfte Roger Blanc auch nicht mehr weiter ermitteln, und so kam der für ihn Hauptverdächtige ungeschoren davon. Aber Cay Rademacher wird ja noch weitere Krimis mit Roger Blanc schreiben, so hoffe ich wenigstens. Wer weiß, vielleicht kommt er dann doch nicht ungeschoren davon, kommt der Autor noch einmal auf ihn zurück. Auf jeden Fall hat mir der Krimi sehr gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter. Von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.


    4ratten

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________

    nur wer aufgibt, hat schon verloren


  • Der Schreibstil ist unkompliziert. Ich musste mich nicht nach einem Sinn oder Zweck eines Wortes oder Satzes fragen.


    Hallo Lerchie,


    darf ich Dich mal fragen, wie oft das vorkommt, dass Du Sinn oder Zweck einzelner Sätze bei Romanen kritisch findest?
    Ich frage deshalb, weil ich den Satz sehr häufig in Deinen Rezensionen lese und mich frage, warum Du das so explizit erwähnst.


    Danke und viele Grüße
    dubh

    Liebe Grüße

    Tabea

  • illy

    Hat den Titel des Themas von „Cay Rademacher - Gefährliche Côte Bleue“ zu „Cay Rademacher - Gefährliche Côte Bleue (Capitaine Roger Blanc 4)“ geändert.
  • Bei einem Routine-Einsatz in einer der Calanques stoßen Blanc und sein Kollege auf die Leiche eines Tauchers. Dieser soll illegal nach antiken Wracks getaucht haben, wurde er deswegen ermordet? Als kurz darauf eine weiter Leiche auftaucht, verschieben sich die Ermittlungen in Richtung Umweltverschmutzung. Leitet der Aluminiumbetrieb tatsächlich immer noch Abfälle ins Meer? Doch der Betrieb ist ein guter Steuerzahler, Ermittlungen in diese Richtung sind nicht erwünscht. Noch dazu kann Blanc nicht auf seine Kollegin Fabienne zurückgreifen, die ist in den Flitterwochen und Kollege Marius nimmt endlich sein Alkoholproblem in Angriff.


    Ziemlich auf sich gestellt macht Blanc mit seinen Ermittlungen immer weiter, auch wenn er nicht weiß, wie er die Ergebnisse so beweisen soll, dass sie nicht unter dem Tisch verschwinden können. In Sachen Privatleben bewegt sich so einiges bei ihm, er ist wohl endgültig im Süden angekommen.


    Mir gefiel auch dieser Band wieder gut, die Reihe lese ich weiter, ein bisschen Südfrankreich-Stimmung ist immer gut für mein Gemüt.


    4ratten