03 - Seite 175 bis Ende (ab "2011" bzw. Kapitel 15)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 47 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Valentine.

  • [quote author=Valentine link=topic=45716.msg973652#msg973652 date=1500218174
    Wie unwohl sich Antoine in Beauval fühlt, ist förmlich greifbar, und auf der Feier wird auch wieder deutlich, was ihn, abgesehen von den schlimmen Erinnerungen, an diesem Ort stört - die Kleingeistigkeit, die Enge, der Klatsch, das gegenseitige Beobachten.
    [/quote]


    Aber ist das nicht das passende Spiegelbild von Antoine? Denn im Endeffekt ist er genauso kleingeistig! Seine Mutter ist eine würdige Vertreterin des Ortes und Antoine ist im Charakter seiner Mutter sehr ähnlich - er hat es nicht anders gelernt! Er macht zwar ein paar kleine Versuche auszubrechen, aber als es wichtig wurde, hat er keine Sekunde lang gekämpft!


    Andererseits ist es ja für seine Mutter sicherlich auch nicht einfach - ich vermute, sie hat verstanden, dass Antoine an Rémies Tod schuld ist, weiß aber nichts genaues. Der Gedanke alleine ist schon grausam! Aber dann tut sie alles, um die gutbürgerliche Fassade zu wahren. Nur ihrem Sohn hilft sie nicht! Nicht einmal mit einem Gespräch. So wie Antoine es später auch machen wird - er wird nicht viel reden, aber alles tun, um die Fassade aufrecht zu erhalten.


    Ich glaube nach wie vor nicht, dass ein einzelnes Haar als Beweis für eine Verurteilung ausreichen würde.

    Vernunft, Vernunft...


  • Aber dann tut sie alles, um die gutbürgerliche Fassade zu wahren. Nur ihrem Sohn hilft sie nicht! Nicht einmal mit einem Gespräch. So wie Antoine es später auch machen wird - er wird nicht viel reden, aber alles tun, um die Fassade aufrecht zu erhalten.


    Wobei ich ja schon glaube, dass sie in der Meinung ist, ihm damit zu helfen. Wahrscheinlich will sie keine schlafenden Hunde wecken und glaubt, dass es für ihn am besten ist, die Sache einfach zu vergessen.


  • Aber ist das nicht das passende Spiegelbild von Antoine? Denn im Endeffekt ist er genauso kleingeistig!


    Letztendlich ist er das, ja. Aber zu dem Zeitpunkt ist ihm das, glaub ich, noch nicht bewusst bzw. denkt er noch, er würde alles anders machen. Bis dann das mit Émilie passiert und er sich kampflos in sein Schicksal fügt.


    Dass er so einfach klein beigibt, hat mich auch gestört. Nachvollziehbar finde ich es aber sogar, wenn man sich ansieht, wie er erzogen wurde :traurig:

    Zitat

    Er macht zwar ein paar kleine Versuche auszubrechen, aber als es wichtig wurde, hat er keine Sekunde lang gekämpft!


    Weil man das ja auch nicht tut *ironieoff*


    Zitat

    Ich glaube nach wie vor nicht, dass ein einzelnes Haar als Beweis für eine Verurteilung ausreichen würde.


    Ich weiß es nicht. Käme wahrscheinlich darauf an, wie gut oder schlecht Staatsanwalt und Verteidigung argumentieren.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen






  • So wie ich es gelesen habe, wollte Lemaitre eher vermitteln, dass alles nur auf Schein aufgebaut ist. Antoine lebt ein genauso oberflächliches, hohles Leben wie schon seine Mutter vor ihm. Hauptsache das Ansehen bei den Nachbarn passt. Die Mouchottes kennen christliche Werte nur aus der Theorie. Nach außen hin sind streng gläubige Katholiken, in ihrem Verhalten aber kann man nichts von ihrem Glauben erkennen. Wo man hinsieht, ist alles nur Fassade.


    Das stimmt, und meine Interpretation passt da auch rein. Wenn da kein frisches Blut in die Ortschaft kommt, wird das ewig so weitergehen. Ich habe nur ein bisschen Probleme damit zu glauben, dass es so eine Gemeinschaft heutzutage noch gibt. Es hört sich alles an, als wäre das viel früher als im ersten Jahrzehnt der 2000er Jahre passiert und vor allem in einem Dorf, das viel kleiner ist als das Beauval, das ich auf der Landkarte gefunden habe. Heutzutage fliehen die meisten Jugendlichen aus solchen Orten, sobald es geht. Jeder hat Internet und sieht, wie die Welt funktioniert, da bleibt doch keiner freiwillig. Manche kommen irgendwann zurück (später als Antoine), um in den ererbten Häusern zu leben und ihre Kinder dort aufzuziehen, aber die meisten suchen anderweitig ihren Weg.


  • Jeder hat Internet und sieht, wie die Welt funktioniert, da bleibt doch keiner freiwillig.


    Da bin ich mir gar nicht mal so sicher, sofern es dort noch genügend Arbeit gibt. In meiner Gegend bleiben viele junge Leute in ihren Käffern, arbeiten in derselben Firma wie die Eltern, gehen in dieselbe Kirche, trinken in derselben Kneipe ihr Bier, gehören zum selben Sportverein ...


    Natürlich sind die dabei nicht gar so krass drauf wie die Leute in Beauval, wie sie hier gezeigt werden, aber das Kirchturmdenken können sie auch oft ziemlich gut.

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    Leonard Cohen





  • Solche jungen Leute gibt es bei uns schon auch, aber viele gehen weg, um zu studieren. Auch meine Nichte hat mit 17 einen Job gesucht, der mindestens 200 km von Zuhause weg war.


    Beauval macht grundsätzlich auf mich den Eindruck, als würde es in seiner eigenen Zeit leben und sich im Kreis drehen. Wenn die Geschichte einige Jahre früher stattgefunden hätte, würde ich das Verhalten einer Bewohner besser verstehen.


  • Beauval macht grundsätzlich auf mich den Eindruck, als würde es in seiner eigenen Zeit leben und sich im Kreis drehen. Wenn die Geschichte einige Jahre früher stattgefunden hätte, würde ich das Verhalten einer Bewohner besser verstehen.


    Da hast Du schon recht. Insbesondere diese extreme Fixierung der Mouchottes auf Kirche und Glauben scheint mir ziemlich überholt, wobei es das schon auch geben kann und Émilie das ganze fromme Getue offenbar nur vorgetäuscht hat. Das hat mich mit am allermeisten geärgert, dass dem Vater gar nicht in den Sinn gekommen ist, dass die gar nicht so unschuldig an ihrem Unglück war, wie sie tat. Schließlich war sie ja auch keine sechzehn mehr.

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    Leonard Cohen





  • Den Eltern nehme ich den Glauben noch ab, aber Émilie verhält sich wahrscheinlich nur nach außen so, weil sie es nicht anders kennt, glaubt aber selbst nicht. Sie ist ja auch kein Kind von Traurigkeit und lässt nichts anbrennen. Wenn ich da nur an den Elektriker im Keller denke... So verhält man nicht, wenn man gläubig ist und das von der Kirche gepredigte Familienmodell leben möchte.


    Eigentlich erstaunlich, dass sie bei ihrem tollen Aussehen noch keinen Mann abbekommen hat. Offensichtlich hat sie immer auf ihre Gelegenheit bei Antoine gewartet.


  • Beauval macht grundsätzlich auf mich den Eindruck, als würde es in seiner eigenen Zeit leben und sich im Kreis drehen. Wenn die Geschichte einige Jahre früher stattgefunden hätte, würde ich das Verhalten einer Bewohner besser verstehen.


    Ja! Ich hatte ja auch immer Probleme, mein "Kopfkino" einigermaßen aktuell zu halten und nicht in die 50iger oder 60iger Jahre abzugleiten.


    Ich glaube Beauval steht nicht in erster Linie für ein Dorf oder eine kleine Stadt, denn die einzelnen Charaktere kann man fast überall antreffen - jene, deren größte Sorge die eigene Fassade ist oder jene, die nach Klatsch und Tratsch urteilen und "Bigotterien" aller Art gibt es auch nicht nur in kleinen Orten, sondern eigentlich in jeder Art von menschlicher Gemeinschaft - ob Arbeitsplatz, Wohnhaus oder Fitnesscenter :breitgrins:.
    Kleine Abänderungen im Verhalten kommen natürlich vor... aber grundsätzlich?!?


    :gruebel:

    Vernunft, Vernunft...

  • Sicherlich gibt's diese menschlichen Abgründe überall, aber Dörfer/Kleinstädte sind schon noch etwas spezieller (zumindest nach meiner eigenen Erfahrung), weil man sich gegenseitig mehr beäugt und alles weniger anonym ist. Das hat natürlich seine Vorteile, aber "Außenseiter" irgendwelcher Art haben es dann tendenziell schwer.

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    Leonard Cohen






  • Eigentlich erstaunlich, dass sie bei ihrem tollen Aussehen noch keinen Mann abbekommen hat. Offensichtlich hat sie immer auf ihre Gelegenheit bei Antoine gewartet.


    Sie war doch mit diesem Jérôme verlobt, bevor sie sich Antoine an den Hals geworfen hat.

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    Leonard Cohen





  • Ob ein Haar wirklich in der Lage gewesen wäre, Antoine zu überführen? Denn er hat Rémi ja gekannt, Kontakt zu ihm gehabt. Ich bezweifle, dass dann ein Haar ein aussagekräftiges Beweisstück wäre.


    Na ja, ein aussagekräftiges Beweisstück wohl nicht, aber ein Indiz. Und die Polizei wäre mit Sicherheit auf die Idee gekommen, genauer nachzuforschen. Und ob Antoine bei einem Verhör nicht eingebrochen wäre? Er war schließlich kein geübter Verbrecher.

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________

    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Aha. Antoines "Strafe" ist nun also irgendwie, dass er mit Emilie zusammen ist oder soll ich sagen sein muss. Das ist ja auch nicht gerade das, was man sich vom Leben erträumt. Aber auf die schliche gekommen ist man ihm nicht.
    Überrascht hat mich das Verhältnis zwischen Antoines Mutter und Herrn Kowalski. Und dieser wußte offensichtlich auch die ganze Zeit Bescheid. Wahnsinn. Was er da alles erdulden musste. Einen Moment habe ich darüber nachgedacht, ob er nicht gar der Vater von Antoine ist, aber das ist wohl eher nicht so.

    Lesen ist meine Leidenschaft


  • Was für mich nicht schlüssig ist, dass er in all den Jahren keine Erkundigungen unter der Hand eingezogen hat, ob er überhaupt belangt werden kann. Es müsste doch ein leichtes sein, in studentischen Kreisen mit einem Jus-Studenten einen hypothetischen Fall zu diskutieren.


    Das stimmt. Er hätte wissen müssen, was er zu erwarten hatte. Aber ich denke ihn hat ja auch die Angst getrieben was die Anderen, das Dorf, dann mit seiner Mutter machen würden. Dieses Dorf und seine Bewohner scheinen ja sehr altmodisch zu sein um nicht zu sagen sie leben im letzten Jahrhundert.
    Vielleicht war es dann auch nachrangig, ob ihn selbst eine Strafe erwartet oder nicht.



    Aber Hauptsache die Fassade ist hübsch...


    Das ist doch auch in unserer heutigen Zeit leider immer öfter so.
    Das und egoistisches Denken greifen doch immer mehr um sich.


    Darüber habe ich auch den Kopf geschüttelt. Aber abgesehen davon, dass ich inhaltlich über die Entwicklung des erwachsenen Antoine auch nicht glücklich war, fand ich, dass dieser letzte Abschnitt im Gegensatz zu den anderen lebhafter war.


    Leider fehlen die Antworten auf meine Fragen, warum Antoine und seine Mutter so verschlossen sind oder warum sie in heiklen Momenten auf ihre ganz eigene Art reagierten, aber danach suche ich schon seit dem ersten Teil.


    Ich begründe das mit dem Dorf in dem sie aufgewachsen sind, gelebt haben. Mit ihrer Erziehung und Einstellung. Und Antoine konnte sich wohl niemals davon lösen, weil ihm immer die Schuld im Nacken lag. Vielleicht wäre es für ihn anders gelaufen ohne diese Tat und mit einem Leben außerhalb von Beauval. Aber so und über seine Mutter blieb die Nähe zu diesem eigentümlichen Dorf und seinen Bewohnern eben immer bestehen und schwebte wie ein Bumerang über seinem Leben.

    Lesen ist meine Leidenschaft


  • Solche jungen Leute gibt es bei uns schon auch, aber viele gehen weg, um zu studieren. Auch meine Nichte hat mit 17 einen Job gesucht, der mindestens 200 km von Zuhause weg war.


    Beauval macht grundsätzlich auf mich den Eindruck, als würde es in seiner eigenen Zeit leben und sich im Kreis drehen. Wenn die Geschichte einige Jahre früher stattgefunden hätte, würde ich das Verhalten einer Bewohner besser verstehen.


    Vielleicht hat der Autor es aber extra auch noch etwas überzogener dargestellt um den Leser mit der Nase darauf zu stoßen.
    Auch in unserem Dorf (ich bin Zugezogene und weiß wovon ich rede) gibt es sonderbare Gestalten, die einen beäugen und viel zu oft fühlt man sich auch kontrolliert und eingeengt in seinem eigenen Leben.

    Lesen ist meine Leidenschaft


  • Aha. Antoines "Strafe" ist nun also irgendwie, dass er mit Emilie zusammen ist oder soll ich sagen sein muss. Das ist ja auch nicht gerade das, was man sich vom Leben erträumt. Aber auf die schliche gekommen ist man ihm nicht.
    Überrascht hat mich das Verhältnis zwischen Antoines Mutter und Herrn Kowalski. Und dieser wußte offensichtlich auch die ganze Zeit Bescheid. Wahnsinn. Was er da alles erdulden musste. Einen Moment habe ich darüber nachgedacht, ob er nicht gar der Vater von Antoine ist, aber das ist wohl eher nicht so.


    Ich hatte das auch gedacht als ich erfuhr, dass Antoines Mutter mit ihm ein Verhältnis hat.

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________

    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Puh, also meines war es nicht - trotz eines vielversprechenden Anfangs und unabhängig vom schriftstellerischen Talent. Auch wenn ich den dritten Abschnitt wieder deutlich lesbarer fand, hat es mich über so manchen Kritikpunkt nicht hinweggetröstet.


    Tja, Antoine geißelt sich letzten Endes selbst, oder? Warum nur heiratet er Émelie? Hätte er denn nicht - so er den Vaterschaftstest unbedingt vermeiden will - das Kind problemlos anerkennen und die Ehe dennoch ablehnen können? Oder denkt er etwa, er muss das alles tun, so wie seine Mutter das früher auch alles gemacht hat? Dann tut mir auch noch die nachfolgende Generation leid... Irgendwann muss man sich doch mal von solchen "Traditionen" trennen und sich weiterentwickeln, finde ich. Und Madame Courtin ist in meinen Augen ein glänzendes Beispiel dafür, wie man sich seinem Kind gegenüber nicht verhalten sollte.


    Apropos Madame Courtin. Ernsthaft? Diese Frau hatte über all die Jahre ein Verhältnis mit dem so ungeliebten Kowalski? Und im Nachhinein wird dann auch die ganze Farce klar. Sie ahnte vermutlich, was ungefähr geschehen ist und hat deshalb geschwiegen und den Sohn selbst nach dem Suizidversuch nicht auf Rémis Tod angesprochen. Wie verkorkst und bitter all das ist! Stattdessen hat sie ihre ganze Energie darauf verschwendet, den Scheint zu wahren. :grmpf:
    Aber was mich tatsächlich enttäuscht hat, ist, dass nicht einmal der erwachsene Antoine Verantwortung übernehmen kann. Lieber bestraft er sich mit einer befremdlichen Beziehung... Nein, sorry, das verstehe ich überhaupt nicht (mehr). Antoine ist eine schwierige Persönlichkeit, was mit Sicherheit auch an seiner Kindheit (vor Rémis Tod) liegt, aber mit ihm als Erwachsenen wurde ich gar nicht warm. Wobei - wenn ich ehrlich bin, wurde es schon mit diesen sexualisierten Eindrücken aus dem zweiten Abschnitt ziemlich schwierig.


    Was mir gut gefallen hat, waren die Eindrücke aus diesem beengten Dorf, die biederen Ansichten, die mehr als kleinkarierten Geister, die da nicht selten aufeinanderprallen. Allen voran Madame Courtin, die eine liebevolle Erziehung ihres Sohnes offenkundig nicht einmal in Betracht zu ziehen scheint, sondern ihn lieber nach ihrem Wunschdenken steuert, als ihm eine eigene Entwicklung zuzugestehen. Kein Wunder, dass alles vorprogrammiert scheint und Antoines Leben spätestens nach dem tragischen Unglück letztlich keine richtige Chance hat.


    Somit kennt diese Roman mehrere zerstörte Leben - eine deprimierende Lektüre, wenn auch ein gutes Gesellschaftsportrait.

    Liebe Grüße

    Tabea


  • Puh, also meines war es nicht - trotz eines vielversprechenden Anfangs und unabhängig vom schriftstellerischen Talent. Auch wenn ich den dritten Abschnitt wieder deutlich lesbarer fand, hat es mich über so manchen Kritikpunkt nicht hinweggetröstet.
    [...]
    Was mir gut gefallen hat, waren die Eindrücke aus diesem beengten Dorf, die biederen Ansichten, die mehr als kleinkarierten Geister, die da nicht selten aufeinanderprallen. Allen voran Madame Courtin, die eine liebevolle Erziehung ihres Sohnes offenkundig nicht einmal in Betracht zu ziehen scheint, sondern ihn lieber nach ihrem Wunschdenken steuert, als ihm eine eigene Entwicklung zuzugestehen. Kein Wunder, dass alles vorprogrammiert scheint und Antoines Leben spätestens nach dem tragischen Unglück letztlich keine richtige Chance hat.


    Das trifft ziemlich meine eigenen Empfindungen, abgesehen vom schriftstellerischen Talent, von dem ich mir bei einem Prix-Goncourt-Preisträger mehr erwartet hatte. Allerdings kenne ich das Werk nicht, für das Lemaitre den Preis erhalten hat.


    Als Gesellschaftsstudie spannend, vom Inhalt her auch, aber mir fehlen Details und Antworten.


  • Das trifft ziemlich meine eigenen Empfindungen, abgesehen vom schriftstellerischen Talent, von dem ich mir bei einem Prix-Goncourt-Preisträger mehr erwartet hatte.


    Gut, dass Du das noch erwähnst, Doris. Denn da kann ich Dir nur recht geben: der Prix Goncourt schraubt die Erwartungen deutlich höher.


    Zitat

    Allerdings kenne ich das Werk nicht, für das Lemaitre den Preis erhalten hat.


    Ich bislang auch nicht, aber ich habe es mir inzwischen bestellt. Thematisch dürfte es mir sowieso deutlich besser liegen - mal schauen.


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    Liebe Grüße

    Tabea

  • Gut, dass Du das noch erwähnst, Doris. Denn da kann ich Dir nur recht geben: der Prix Goncourt schraubt die Erwartungen deutlich höher.


    Es könnte natürlich sein, dass die Form durch die Übersetzung gelitten hat. Das kann ich leider nicht einschätzen.