Aditi Khorana - Amrita. Am Ende beginnt der Anfang/The Library of Fates

Leserunde mit Tobias O. Meißner ab 06.09.2019: Evil Miss Universe [Gesellschaftskritische Romantic Comedy]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Amritas spannende Reise


    Am Anfang lesen wir die Parabel vom Land der Bäume und was geschah, als alle Menschen dieses Land sehen wollten….
    Amrita, die Tochter des Königs von Shalingar sollte Sikander heiraten, den König eines großen Reiches…
    Sikander war einmal ein sehr guter Freund von Amritas Vater gewesen. Beide hatten zusammen die Militärakademie von Makedon besucht…
    Ihre Mutter hatte Amrita nie kennen gelernt…
    Doch als Sikander die mitgebrachten Geschenke überreichte bekam er bei Amrita schon einen Minuspunkt…. Einen Minuspunkt zu den vielen, die er wegen seiner Regierungsart sowieso schon hatte….
    Arjun war Amritas Kinder- und Jugendfreund. Zusammen planten sie die Flucht. Doch die diese klappte nicht so, wie sie es sich erhofft hatten…...
    Amrita hatte Thala mitgenommen. Thala war eine Weissagerin, sie konnte die Zukunft sehen. Manche war festgeschrieben, andere nicht…. Und auch sie wollte zur Bibliothek des Seins… Doch zuerst wollte sie die Sybillinen warnen…
    Auf dem Weg zu diesen traf sie auf Varun, der ihnen half, als Thala krank wurde… Viele Abenteuer musste sie auf ihrem Weg bestehen, und um ihren Vater zu retten, musste sie etwas tun, das große Auswirkungen auf ihr eigenes Leben hatte…..Und am Ende war nichts mehr so, wie es einmal gewesen war….
    Was geschah mit dem Land der Bäume? Warum sollte Amrita Sikander heiraten? Er war doch so viel älter als sie? Waren Sikander und Amritas Vater nicht mehr befreundet? Warum? Wieso hatte Amrita ihre Mutter nie kennen gelernt? Was schenkte Sikander Amrita, das sie so sehr schockte? Wieso hatte er schon Minuspunkte wegen seiner Regierungsart? Warum klappte Amritas Flucht nicht so wie geplant? Konnte Thala Amrita nicht sagen welche Zukunft sich ändern ließ? Warum wollte Thala zu Bibliothek des Seins? Wovor musste Amrita die Sybillinen warnen? Wer war Varun? Inwiefern wurde Thala unterwegs krank? Was musste Amrita tun, das allerdings Auswirkungen auf ihr eigenes Leben hatte? Warum war am Ende nichts mehr so wie es einmal gewesen war? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.


    Meine Meinung
    Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Auch gab es keine Fragen nach dem Sinn von Wörtern oder gar ganzen Sätzen. Es ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Warum muss der geneigte Leser schon selbst herausfinden. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Ich hatte mich ja gewundert, wieso Amrita bereit war, diesen Sikander zu heiraten, der doch so alt wie ihr eigener Vater war. Doch beim Lesen konnte ich sie verstehen, denn es ging ihr um Shalingar. Und doch hat sie ihre Meinung geändert. Warum muss der geneigte Leser schon selbst herausfinden. Auf jeden Fall baute sich die Spannung in diesem Buch langsam auf, bis es dann so spannend wurde, dass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte. Es hat mich so sehr gefesselt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Das Buch fällt unter Fantasie-Jugendliteratur, doch ist es ein Roman, den auch Erwachsenen sehr gut lesen können. Ich habe mich sehr gut von diesem Buch unterhalten gefühlt und es hat mir sehr gut gefallen. Von mir bekommt es eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.


    5ratten


    Titel angepasst. LG, Valentine

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________

    nur wer aufgibt, hat schon verloren

    Einmal editiert, zuletzt von Valentine ()

  • Wohlbehütet wuchs Prinzessin Amrita im Königreich Shalingar auf, ihr Vater ist ein herzensguter Mann, der alles für sein Reich und dessen Bewohner gibt. Um genau dieses Reich nun zu schützen, soll Amrita den Tyrannen Sykander, der viele Reiche Makedons bereits unterdrückt hat, heiraten. Doch da wäre auch noch ihr bester Freund und große Liebe Arjun und allein der Gedanke, Sikander zu heiraten, bricht ihr regelrecht das Herz. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Amrita muss Hals über Kopf aus Shalingar flüchten. Während ihrer Flucht wird sie von der Seherin Thala, die ein Geschenk Sikanders an Amrita war, begleitet. Auf ihrer Flucht geschehen viele Dinge, mit denen Amrita niemals gerechnet hätte.
    Meine Meinung:
    Dieses Buch ist eine wahre optische Schönheit und nicht nur der Schutzumschlag ist wunderschön gestaltet, auch das Buch an sich sieht einfach nur traumhaft aus. Aber auch der Inhalt konnte mich fesseln und in eine fremde Welt entführen. Aditi Khorana schreibt sehr bildhaft, ihre Sprache entführt direkt in eine ferne Welt und Personen und Ereignisse werden rasch vorstellbar. Dabei lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und der Inhalt ist leicht verständlich, so dass auch jüngere Leser hier keine Verständnisprobleme haben sollten.
    Was mir an dieser Geschichte ganz besonders gut gefallen hat, ist das greifbare Worldbuilding, denn Shalingar sah ich förmlich vor mir und wurde beim Lesen in eine orientalisch angehauchte, märchenhafte Welt entführt, die mich teilweise an tausend und einer Nacht denken ließ und auch wieder nicht, denn Shalingar ist absolut einzigartig.
    Dachte ich an Hand des Klappentextes, der meiner Meinung ein wenig zu viel der Handlung Preis gibt, noch an eine reine Märchenadaption, wurde ich schnell in eine Geschichte voller Magie, aber auch Spannung entführt. Es gibt zwar immer wieder Passagen, die etwas ruhiger werden, dabei aber interessant bleiben, da hier einfach von Amrita und ihrer Geschichte erzählt wird, aber es gibt auch einige Passagen, die das Adrenalin steigen lassen und man flieht regelrecht mit der Protagonistin und ihrer Begleiterin durch die Welt Makedons.
    Die Charaktere, allen voran natürlich die Protagonistin Amrita, haben mir gut gefallen. Amrita ist zu Beginn noch ein wenig das behütete Prinzesschen, ohne dabei arrogant oder abgehoben zu wirken. Man merkt ihr einfach an, dass sie stets beschützt und bewacht wurde. Dabei spürt man aber auch die tief in ihr liegende Trauer über den Verlust ihrer Mutter. Doch Amrita ist ein sehr starker Charakter, der man sehr gut anmerkt, welche Werte sie in ihrem Leben vermittelt bekam. Sie kämpft für das Recht und setzt sich für die Menschen ein, kurz und knapp, sie hat das Herz am rechten Fleck.
    Neben Amrita gibt es noch einige Nebencharaktere, die ich mir gut vorstellen konnte. Gerade Thala an ihrer Seite hat mir gut gefallen, brachte sie doch hier ein wenig die geheimnisvolle Stimmung mit. Arjun, Amritas Vater, Sikander und weitere bleiben recht oberflächlich, passten aber hier ganz gut in das Gesamtbild.
    Auch wenn dieses Buch "nur" 320 Seiten hat, ist hier trotzdem alles gesagt und die Geschichte liest sich schnell und märchenhaft. Der rote Faden bleibt permanent und die Ereignisse lassen den Leser mitfiebern.
    Mein Fazit:
    Durch einen wunderschöne, märchenhaften und mitreißenden Schreibstil konnte mich die Autorin Aditi Khorana in eine ferne und fremde Welt entführen, die vor meinem inneren Auge schnell Gestalt annahm. Die Protagonistin Amrita ist eine sehr einfühlsame Person, mit der der Leser sich schnell verbunden fühlt und mit der man mitfühlen, aber auch mitfiebern kann. Das Buch ist perfekt für die Altersklasse, entführt aber auch alle Leser, die Jugendbücher oder Fantasybücher lieben, in eine märchenhafte und magische Welt. Ich empfehle Amrita Am Ende beginnt der Anfang sehr gerne weiter und wünsche euch gute Unterhaltung mit dieser schönen Geschichte.
    5ratten

    Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele

  • Da der Inhalt ja hier schon mehrfach passend wiedergegeben wurde, bewerte ich das Buch aus meiner Sicht.
    Also, ich habe das Buch in einer Verlosung gewonnen und war daher ganz gespannt, es war mir nämlich durch sein unheimlich schönes Cover aufgefallen.
    Als ich den Klappentext dann gelesen hatte, wollte ich es einfach haben und begann alsbald zu lesen.
    Die Geschichte vom Land der Bäume war schön und magisch, aber die richtige Geschichte war in einer ganz anderen Zeit.
    Dort kam ich nur langsam an, es musste viel erzählt werden, über Land und Leute, die Politik, über ihre Familien und die Menschen im Schloss und was bis jetzt vorgefallen war.
    Das war mir alles zu "normal", es fühlte sich an wie schon bekanntes zB. von Alladin... Prinzessin verliebt sich in... und Liebe geht nicht... bla bla
    Aber als die Geschichte Fahrt aufnahm merkte man schnell das da noch was kommt, etwas interessantes und ich verschlag die Reise von Amrita, die für mich viel zu kurz war und ich fand auch das sie nur voranstolperte nur.
    Allerdings war sie ja wirklich unerfahren in Sachen Außenwelt, was die Autorin mehrfach erwähnte.
    Naja, und alles andere solltet ihr selbst lesen.
    Was den Schreibstil angeht war er schon flüssig, allerdings benutzt die Autorin oft sehr kompliziert formulierte Sätze, mehrere Passagen muss man doppelt lesen, um den Sinn zu verstehen.
    Gleichzeitig wiederholt sie Sätze oft und einmal (da stockte ich echt mitten im Lesefluss) fehlt ein ganzes Wort.
    Ich weiß ja nicht ob das nur in meiner Ausgabe ist, weil ich ein Vorexemplar habe, aber schaut auf Seite 249 Zeile 10/11 ist eine Frage die ohne das Wort "Mutter" am Ende keinen Sinn ergibt.
    Sowas stört mich dann schon, aber ansonsten ist dies ein leichter Lesestoff für Zwischendurch mit 350 Seiten oder sowas auch schnell durch.
    Ich würde es wohl für einen regengeplagten Tag vorschlagen, davon haben wir ja in Deutschland zur Zeit genug ;)
    Ich gebe mal 4ratten

    Wenn du mich nochmal dutzt, hau ich dir 'ne Delle in die Gewürzgurke!  :)   (Carlo Pedersoli)

  • Einerseits schön beschriebenes Setting, andererseits aber auch mit einigen Längen


    Klappentext
    „Dein Schicksal ist ein Buch, das du selbst schreibst! Das Leben von Amrita, 16-jährige Prinzessin des Königreichs Shalingar, ändert sich auf einen Schlag, als der Despot Sikander Shalingar erobert. Gemeinsam mit der Sklavin und Seherin Thala gelingt Amrita die Flucht und beide machen sich auf den Weg, die »Bibliothek aller Dinge« zu finden, um das Schicksal der Welt zu ändern und schließlich zurück in die Vergangenheit zu reisen: an den Punkt, wo das Unheil begann. Doch was, wenn der einzige Weg, ihren Vater und ihr Land zu retten, bedeutet, dass Amrita sich selbst und ihre große Liebe opfern muss?“


    Gestaltung
    Die gesamte Aufmachung des Buches ist ein reiner Augenschmaus. Das Cover funkelt metallisch-glänzend und das Muster wirkt geheimnisvoll-mythisch. So zieht es zumindest meinen Blick sofort auf sich, der versucht zu ergründen, was es auf dem Covermotiv alles zu entdecken gibt. Auch unter dem Schutzumschlag begegnet dem Betrachter ein solches geheimnisvolles Muster, das die Geschichte auch sehr schön wiederspiegelt.


    Meine Meinung
    Nicht nur das Äußere dieses Buches hat mein Aufsehen erweckt, sondern auch der vielversprechend klingende Klappentext. „Amrita – Am Ende beginnt der Anfang“ klang nach einer abenteuerlichen, actionreichen Geschichte über einen Kampf um ein Königreich. Dieses Buch beinhaltet aber vielmehr noch eine Geschichte voller Mythologie und Fantasie. Prinzessin Amrita erklärt sich bereit den König des Nachbarkönigreiches zu heiraten, um ihr Land Shalingar zu retten. Dafür gibt sie ihre große Liebe zu Arjun auf. Durch einen Hinterhalt ist Amrita zur Flucht gezwungen, bei der sie von der Sklavin Thala begleitet wird.


    Was mir besonders gut gefallen hat, ist der Schreibstil der Autorin. Sie beschreibt ihre phantastische Welt sehr detailreich und lässt all die wunderbaren Orte nahezu lebendig werden. Oft hatte ich die Orte, Landschaften und Häuser bildlich vor meinem inneren Auge, sodass mir das Lesen unheimlich viel Spaß gemacht hat. Auch ist die Atmosphäre des Buches sehr schön spürbar. Dieses fantasievolle Setting hat mir unglaublich gut gefallen.


    Die beiden Hauptfiguren Amrita und Thala könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Amrita als Prinzessin sehr, sehr behütet aufgewachsen ist, hat Thala die raue Realität schnell kennen gelernt. Mit Amrita hatte ich zu Beginn kleinere Probleme, da sie wirklich sehr naiv war, selbst für die Umstände unter denen sie aufgewachsen ist. Was ich jedoch von Autorin Aditi Khorana gut gemacht fand war die Charakterentwicklung, die beide Figuren vollzogen haben. Sie haben sich im Verlauf der Geschichte wirklich gemacht und sind zu starken Persönlichkeiten herangewachsen.


    Fragwürdig und enttäuschend fand ich die Liebesgeschichte zwischen Arjun und Amrita. Hier hatte ich mir mehr Gefühl, mehr Intensität und mehr Authentizität gewünscht. Aber leider sprang für mich der Funke nicht über. Vielmehr war mir das ganze Liebeskonstrukt zu dürftig in die Geschichte hereingeschustert. Zudem hatte ich insgesamt bei der Handlung den Eindruck, als hätte sie an manch einer Stelle einen gewissen Grad an „mehr“ benötigt. Mehr Erklärungen und mehr Zeit. Gleichzeitig gab es auch Szenen, die mir zu langwierig waren und in denen mir eindeutig die erhoffte Action fehlte. Das Ende hat dann glücklicherweise im Tempo nochmal etwas angezogen und etwas für Rasanz und Spannung gesorgt.


    Fazit
    „Amrita – Am Ende beginnt der Anfang“ ist eine schöne Geschichte in orientalischem Setting, die meiner Meinung nach noch nicht ganz ausgereift ist. Die Handlung und Idee war nicht schlecht, aber manchmal war sie mir einfach zu zäh. Die Ideen und vor allem die bildhaft beschriebene Welt haben mir jedoch gut gefallen. Auch mochte ich die Entwicklung der Protagonistinnen.
    Knappe 4 von 5 Sternen!
    4ratten
    Reihen-Infos
    Einzelband

  • Verspricht das Cover zuviel?


    Worum gehts?


    Amrita ist 16 und Prinzessin in Shalingar. Alles könnte gut sein, würde sie nicht in wenigen Stunden ihrem neuen Leben gegenübertreten müssen. Und zwar an der Seite von Sikander, ehemaliger Freund ihres Vaters aus Jugendtagen, der jetzt Angst und Schrecken verbreitet und skrupellos ein Land nach dem anderen unterwirft. Als sich Sikanders scheinbar friedvollen Absichten als falsch entpuppen und sich die Ereignisse überschlagen, gelingt es Amrita gemeinsam mit der Seherin Thala zu fliehen.


    Eine Reise zum Schicksal beginnt und gleichzeitig wächst die Hoffnung, dass die Vergangenheit noch geändert werden kann.....


    Wie erging es mir mit dem Buch?


    Also erstmal muss ich sagen, dass das Cover wirklich ein Traum ist. Der Schimmer und die bläulichen Muster geben der Geschichte diesen orientalischen und fantastischen Touch, der für mich perfekt inszeniert ist.


    Aber jetzt lasst uns nicht weiter über das Cover quatschen, es ist wunderschön, aber kann der Inhalt hier mithalten?


    Ich muss sagen, dass meine ersten Gedanken nach dem ersten Kapitel waren: Oh gott...nein...bitte nicht schon wieder eine fliehende Prinzessin mit anschließender Liebesgeschichte. Anscheinend geht der neue Trend in fliehenden Frauen und anschließender Liebelei. Aber hier war die Entwicklung gott sei dank in eine etwas andere Richtung und meiner Meinung nach hätte die Autorin sogar die Geschichte noch mehr auswerten können. Noch mehr Seiten und mehr Tiefe hätten es absolut perfekt gemacht!


    Amrita mochte ich gleich von Beginn an. Sie ist eine Prinzessin, die leider ohne ihre Mutter aufwachsen musste und ihren Vater dafür umso mehr liebt. Nichts desto trotz ist es schwer für sie zu akzeptieren, dass ihr Leben nun in anderen Bahnen laufen soll, dass sie von nun an an Sikanders Seite leben soll.... Für welches Mädchen in diesem Alter ist es nicht schwer.


    Allein die Liebe zu ihrem Freund seit Kindertagen gibt ihr - so meine Empfindung - etwas Halt und macht sie glücklich. Doch auch das soll von nun an vorbei sein.... Aber wie schon zu erwarten war, kommt natürlich alles ganz anders.


    Die Ereignisse überschlagen sich, die Autorin wirft einen durch ein Gefühlchaos von Angst, Trauer und Hoffnung und ehe wir uns versehen, befinden wir uns gemeinsam mit den zwei weiblichen Hauptprotas Thala und Amrita auf einer ganz besonderen Reise.


    Für mich selbst war die Liebe von Amrita und ihrem Freund Arjun - muss ich leider ehrlich zugeben - nicht wirklich greifbar. Vielleicht hab ich es als Teenager-Schwärmerei abgetan, auf jeden Fall konnte ich diese Gefühle bei den beiden nicht wirklich spüren.


    Thala hingegen war für mich zu Beginn ein sehr spannender Charakter. Mag es an ihrer Fähigkeit als Seherin gelegen haben oder auch weil ich einfach auf ihre Geschichte an sich gespannt war und neugierig war, wohin die Autorin sie führen wollte.


    Beide - sowohl Amrita als auch Thala - kamen sympathisch und authentisch rüber, waren nicht überzogen dargestellt und haben irgendwie die perfekte Mischung dargestellt.


    Die Geschichte an sich hätte für mich eindeutig mehr Seiten vertragen. Vorallem die Reise in die Vergangenheit!!!! Man hätte die zwischenmenschlichen Beziehungen etwas mehr ausbauen können um somit noch mehr Gespür und Gefühl als Leser für die Charaktere entwickeln zu können. Trotzdem war die Geschichte für mich gut aufgebaut und war gut und flüssig zu lesen. Ideal für zwischendurch. :-)


    4ratten

  • Verspricht das Cover zuviel?


    Hat das Cover zu viel versprochen? Bei den guten Bewertungen kann ich mir das fast nicht vorstellen.

    Funny how those once so close and now gone still so affect our lives.