Michael Cunningham - A home at the end of the world (Fünf Meilen bis Woodstock)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Weiterer Titel: Ein Zuhause am Ende der Welt


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    Inhalt
    Jonathan und Bobby sind seit ihrer Kindheit befreundet. Gerade Bobby wünschte sich, dass aus ihrer Freundschaft mehr werden würde. Aber so treffen sie sich erst in New York wieder, als Jonathan mit Claire zusammen wohnt. Die fühlt sich zu beiden Männern hingezogen. Gemeinsam machen sich die Drei auf die Suche nach einem Zuhause, in dem sie ihren Traum leben können.


    Meine Meinung
    Bobby hat in seiner Jugend schon viel Schlimmes erlebt und treibt durchs Leben. Sein einziger Halt ist sein Freund Jonathan. Die Beiden fühlen sich zueinander hingezogen, aber dürfen nicht zueinander stehen. Trotzdem nehmen Jonathans Eltern Bobby auf. Ob das wirklich freiwillig ist, daran zweifle ich manchmal. Bobby bleibt einfach da, wo er sich sicher fühlt und in diesem Moment ist eben das Elternhaus seines Freundes, auch wenn der nicht mehr dort lebt. Und langsam wird er auch zu einem Teil der Familie. Das Gleiche passiert wieder, als er nach New York geht und bei Claire und Jonathan eine Bleibe findet. Er ist unaufdringlich, manchmal lästig aber trotzdem fehlt er, wenn er nicht da ist.


    Für ihn ist es nicht schlecht, sich treiben zu lassen. Ich kann mir vorstellen dass es nach den Verlusten in seiner Jugend schwer ist, konkrete Pläne zu machen wenn man immer wieder gescheitert ist. Auf seine Art ist er erfolgreich. Trotzdem wundert es mich, dass es so lange mit den Dreien gut geht. Sie sind alle sehr unterschiedlich in ihren Lebensweisen und Ansichten und es scheint nie wirklich zu passen. Dass sie trotzdem nach Woodstock ziehen, um einen alten Traum zu verwirklichen und dass es so harmonisch geht, hat mich überrascht. Nicht dagegen, dass sich der Traum am Ende doch nicht verwirklichen lässt.


    A home at the end of the world ist ein Buch der leisen Töne. Michael Cunningham erzählt, ohne zu bewerten. Das schätze ich sehr an ihm.
    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


    Liebe Grüße
    Kirsten

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.