Marlon James - Eine kurze Geschichte von sieben Morden

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Kaufen* bei

    Amazon
    * Werbe/Affiliate-Link


    Inhalt
    Bob Marley ist auf Jamaika ein Nationalheld. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, wird 1976 ein Anschlag auf ihn verübt. Sieben bewaffnete Männer dringen in sein Haus ein und schießen auf ihn. Sein Manager und seine Frau Rita werden schwer, Marley selbst wird nur leicht verletzt. Täter und Motive bleiben im Dunkeln. Marlon James zeichnet in Eine kurze Geschichte von sieben Morden ein beeindruckendes Bild Jamaikas der 70er und 80er Jahre.


    Meine Meinung
    Eine kurze Geschichte von sieben Morden erzählt eine mir bis jetzt unbekannte Geschichte. Ich wusste weder vom Attentat auf Bob Marley etwas, noch kannte ich die Situation auf Jamaika in dieser Zeit.


    Die Sprache ist deutlich. Kanppe Sätze, mit Schimpfworten und Verwünschungen gespickt. Selbst, wenn sich die Menschen normal unterhalten, klingen sie oft noch wütend. Ihre Lage ist mehr als schlecht: Armut, Drogen, Bandenkriege und Korruption. Selbst wenn jemand versucht aus dem Elend zu entkommen, holt es ihn immer wieder ein.


    Die Handlung wird von vielen unterschiedlichen Personen erzählt. Ihren Platz in der Geschichte konnte ich nicht immer zuordnen. Manchmal wusste ich nicht einmal, ob sie tot oder lebendig sind. Das und die Sprache haben das Lesen schwierig gemacht und ich war mehr als einmal froh, dass ich das Buch nicht auf englisch gelesen habe.


    Wirklich gefallen hat mir [i]Eine kurze Geschichte von sieben Morden[/u] nicht. Dazu war sie mir zu brutal und auch zu deprimierend. Beeindruckt hat sie mich allemal.
    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


    Liebe Grüße
    Kirsten

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.