02 - Seite 101 bis 196 (Kapitel 6 - Ende Erstes Buch)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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  • Meine Randbemerkungen jetzt mal vorab.


    Ein sehr spezielles Setting hat dieses Buch. Die Stadt ein "Gottesgrab" mit all den seltsamen Stadtteilen, die nach Körperteilen benannt sind. Sehr schräg. Und natürlich kenne ich das Assassinen-Thema aus anderen Büchern. Aber es wird hier schon wirklich sehr stringent umgesetzt. Die Göttin, der Mia und Tric jetzt ihre Treue versprechen, gehört mit zum Furchterregendsten, was ich seit langem gelesen habe. Trotz all der witzigen Dialoge und der sarkatsischen Fußnoten ist es ein durch und durch rabenschwarzes, sorry, Schwarze-Katze-Schwarzes Buch.


    Die zwei Handlungstränge sind perfekt aufeinander abgestimmt. Sie lernt also Mercurio kennen und er wird ihr erster Meister. Ich fühle mich etwas erinnert an die "Weitseher-Reihe" von Robin Hobb. Da habe ich gerade den ersten Teil gelesen und fand es Klasse, wie man das Assassinenhandwerk so lernt. Das muss Mia auch. Und auch an GoT werde ich ein ums andere Mal erinnert. Ein Mädchen ist Niemand. So ähnlich geht es jetzt auch Mia.


    Der Plot in der "Gegenwart" ist auch toll. Wie sie den vier Sandkraken doch noch entkommen ist wahnsinnig spannend. Haben Mias Schatten sie erst angezogen? Ein Lacher war ständig ihre Beziehung zu "Drecksack". Schade, dass der zum letzten Mal zugebissen hat. Der hätte gerne noch länger ihr wiederwilliger Begleiter sein dürfen. :breitgrins:


    So langsam begreife ich auch, dass Herr Freundlich und der Schatten zweierlei sind. Herr Freundlich frisst die Angst. Sehr praktisch. Vor allem bei dem, was Mia noch alles vorhat. Sie will ja noch so einige Leute töten. Und muss sicher einige Gefahren mit kühlem Kopf bestehen. Auch ohne ihren Schatten ist sie stark. Wenn sie ihn mal herleiht, merkt man das ja. Der Nachteil an dem Schatten ist, dass sie dann auch nicht merkt, dass sie sich ein bisschen verliebt zu haben scheint. Der Schatten verhindert also auch die positiven Gefühle zu anderen Menschen. Man braucht dann niemanden anderen mehr. Hält sich sozusagen für fast unverletzlich. Ihre Stärke hat sie auch bei der Zwietracht zeigen können. Das war wieder eine wilde Szene. Huiuiui :bang:


    Nachdem man jetzt Tric und Mia gut kennengelernt hat, kommen neue Gesichter hinzu. Die anderen Novizen, von denen gleich eine zur Gegnerin geworden ist. Ob es da tatsächlich zu Toten kommt in dieser Schule? Mann, das Buch ist genial.


    Meine zwei liebsten Fußnoten in diesem Abschnitt war die Beschreibungen, wie die Leute sich vor dem langen Sonnenlicht schützen wollen und einen Kerl ehren, der den dreilagigen Vorhangsstoff erfunden hat :err: Und die Sache mit der Sprache der Katzen, wo der Autor uns Lesern einen Seitenhieb verpasst. :klatschen: Der Autor ist sicher ein Katzenfan.

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  • Auch der zweite Abschnitt hat mich umgehauen. Der Stil des Buches verleitet mich, mich in irgend eine Ecke zu knüren und erst wieder aufzustehen, wenn ich die letzte Seite umgeblättert habe. Zum Glück hab ich mir die Abschnitte markiert *gg*. Wie Gagamaus im letzten Abschnitt schon erwähnt hat, ist Jay Kristoffs Worldbuilding einfach fantastisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass er daran mehrere Jahre getüfelt hat.
    Wir lernen neue Charaktere kennen, allen voran Neav, die sicher für die Story noch interessant wird. Immerhin schuldet sie Mia und Tric ihr Leben. Ich bin gespannt, was da noch für Bande geknüpft werden.


    Im übrigen stelle ich mir das innere der roten Kirche sehr überwältigend vor. In den düsteren Räumlichkeiten würde ich gerne Mal Mäuschen spielen ;) Beim Abendessen haben sich ja schon die ersten Freund- und Feindschaften angedeutet. Jessamine scheint mir ja die Freundlichkeit in Person zu sein. Und Flutbringer … huh … Aber warum hat Tric diese Beleidigung nur so sehr getroffen. Man müsste annehmen, dass er als angehender Assassine schlimmeres gewöhnt ist … Generell bin ich sehr bestrebt, hinter Trics Geheimnis zu kommen. Seine Angst vor der dem Nicht-Sehen kommt sicherlich auch nicht von ungefähr …


    Der Abschnitt hat mit einem unheimlichen Paukenschlag geendet. Ob Tric ihn aus Rache getötet hat? Oder ob nur jemand Tric den Mord in die Schuhe schieben will? Mhm … beides irgendwie sehr logisch …


    Ein sehr interessantes Detail ist auch, dass die Katze Angst trinkt - da fragt man sich doch, ob die Katze nur zu Mia gekommen ist, weil sie in einem Moment höchster Angst einen Freund brauchte oder ob sie Nahrung gesucht hat. Was ist, wenn Mia mal keine Angst mehr hat … oder wenn sie Freude empfindet? Ich glaube, die Katze ist ein recht unberechenbarer Player in dem Spiel.


    Mia hat sich übrigens meine Sympathie erworben <3 Nicht jeder wäre Nachts noch in die Bibliothek gewandert, nur um ein (wandelndes) Wörterbuch zu Rate zu ziehen. Wundervoll!

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Ein sehr interessantes Detail ist auch, dass die Katze Angst trinkt - da fragt man sich doch, ob die Katze nur zu Mia gekommen ist, weil sie in einem Moment höchster Angst einen Freund brauchte oder ob sie Nahrung gesucht hat. Was ist, wenn Mia mal keine Angst mehr hat … oder wenn sie Freude empfindet? Ich glaube, die Katze ist ein recht unberechenbarer Player in dem Spiel.


    Mercurio will ja genau wissen, wann die Katze zu ihr gekommen ist. Ich habe die Vermutung, dass sie vielleicht ja von jemandem "geschickt" wurde. Also z.B. von der Mutter. Die Fähigkeiten sollen ja irgendwo herkommen, so habe ich es verstanden.


    Ich finde die Katze ja überraschend treu und gehorsam. Sie macht immer sofort, was Mia möchte. Sie scheint schon sehr an sie gebunden zu sein.

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  • Wir lernen neue Charaktere kennen, allen voran Neav, die sicher für die Story noch interessant wird. Immerhin schuldet sie Mia und Tric ihr Leben. Ich bin gespannt, was da noch für Bande geknüpft werden.


    Naev ist tatsächlich eine sehr große Hilfe.
    Vielleiht findet sie ja unter den anderen Novizen noch ein paar "Freunde". Ich benutzte das Wort ganz vorsichtig, denn Mia tut sich mit sowas sicher schwer. :zwinker:

    :lesen:





  • Naev ist tatsächlich eine sehr große Hilfe.
    Vielleiht findet sie ja unter den anderen Novizen noch ein paar "Freunde". Ich benutzte das Wort ganz vorsichtig, denn Mia tut sich mit sowas sicher schwer. :zwinker:


    Ich würde auch sehr sehr vorsichtig sein, irgendjemandem zu vertrauen, insbesondere wenn es sich um angehende Assassinen handelt, die im Wettstreit mit einander liegen - das ganze ist eine wahnsinnig interessante Konstellation! Ich kann es kaum erwarten, heute Abend endlich weiter zu lesen. Ich bin so richtig schön im Leseflow ;)


    Mercurio will ja genau wissen, wann die Katze zu ihr gekommen ist. Ich habe die Vermutung, dass sie vielleicht ja von jemandem "geschickt" wurde. Also z.B. von der Mutter. Die Fähigkeiten sollen ja irgendwo herkommen, so habe ich es verstanden.


    Ich finde die Katze ja überraschend treu und gehorsam. Sie macht immer sofort, was Mia möchte. Sie scheint schon sehr an sie gebunden zu sein.


    Mhhhhm ... ja, sie tut was sie tun soll, aber irgendwie kommt sie mir immer noch reichlich merkwürdig vor. Interessant? Unberechenbar? Auf jedenfall nicht wie die brave Nachbarsmietze von nebenan xD

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Und heute auch durch den zweiten Abschnitt...
    Das Buch ist echt gut! Ja, langsam wird das mit dem Schreibstil. :klatschen:
    Und die Story bekommt auch langsam Form. Allerdings ist sie bis jetzt überraschend einfach - Mia reist in ein fremdes Land, um sich zur Assassine ausbilden zu lassen. Und hin und wieder die Rückblicke. Man könnte meinen, dass das über die 200 Seiten verteilt sterbenslangweilig wird, aber nix da! Der Schreibstil zieht sich zwar für mich immer noch ein bisschen, aber Action ist mehr als genug geboten. Die Verfolgungsjagd der Wüstenkraken war echt großes Kino! Vor allem hat mir hier gefallen, wie der Autor das aufgebaut hat, mit dem Rückblick.


    Naev hat mich am Anfang tief beeindruckt. Wie hat sie ihre Verletzungen überlebt? Was hat es mit dem Blutzauber auf sich? Und vor allem: Wodurch ist ihr Gesicht so entstellt worden? Fragen, Fragen...
    Dass sie jetzt eine Gehilfin ist und mehr die Freundin von Mia, ihr sogar unterworfen ist, irritiert mich etwas. Ich hatte sie als die Gefährliche, die sie im Schwertkampf sicher besiegt hätte abgespeichert, als die, die lebendig verfault und das überlebt... Hmm, mal schauen, wie sich das wohl noch entwickelt.
    Wie sprecht ihr Naev eigentlich aus? Ich bin hier am Ende meiner Weisheit, weil sich bei mir auf jede Weise irgendwie verkrüppelt anhört... :gruebel: :lachen:


    Von der Roten Kirche bin ich auch beeindruckt. Ich denke, hier kann Mia noch viel lernen.
    Die ganzen Bräuche, Rituale, Statuen, Verzierungen, ... das alles erinnert mich irgendwie an ein düsteres Kloster. Es ist alles der Gurgel gewidmet und das Hauptziel ist es ja, sie zu verehren und ihr zu dienen.


    Mein Lieblingszitat in diesem Abschnitt war eindeutig in der Bibliothek: "Er sah aus, als wäre er siebentausendvierhundertzweiundsiebzig Jahre alt." totlach
    Obwohl die Fußnote mit der Katze ja auch super war, das stimmt... :lachen:


  • Schade, dass der zum letzten Mal zugebissen hat. Der hätte gerne noch länger ihr wiederwilliger Begleiter sein dürfen. :breitgrins:


    Von mir aus auch gerne. :breitgrins:




    Der Nachteil an dem Schatten ist, dass sie dann auch nicht merkt, dass sie sich ein bisschen verliebt zu haben scheint. Der Schatten verhindert also auch die positiven Gefühle zu anderen Menschen. Man braucht dann niemanden anderen mehr. Hält sich sozusagen für fast unverletzlich.


    Das ist echt eine interessante Theorie, so habe ich das noch gar nicht gesehen! Verhindert Herr Freundlich (er macht das doch, oder?) wirklich ALLE Gefühle? Auch Wut, die Mia ja sehr gerne befällt? :confused:


  • Eben eine Katze, die keine Katze ist. :breitgrins:


    Ob sie Mia auch wieder verlassen könnte? Oder hat sie sich mitsamt Mias Fähigkeiten als Dunkelinn (ich finde den Namen übrigens großartig!) an sie gebunden?


  • Aber warum hat Tric diese Beleidigung nur so sehr getroffen. Man müsste annehmen, dass er als angehender Assassine schlimmeres gewöhnt ist … Generell bin ich sehr bestrebt, hinter Trics Geheimnis zu kommen. Seine Angst vor der dem Nicht-Sehen kommt sicherlich auch nicht von ungefähr …


    Der Abschnitt hat mit einem unheimlichen Paukenschlag geendet. Ob Tric ihn aus Rache getötet hat? Oder ob nur jemand Tric den Mord in die Schuhe schieben will? Mhm … beides irgendwie sehr logisch …


    Trics Geschichte interessiert mich auch sehr! Immer noch! (Ich glaube, das hatte ich im vorherigen Abschnitt auch schon geschrieben... :lachen:)
    Warum will er sich zum Assassinen ausbilden lassen? Sicher hat er eine ebenso spannende Vergangenheit wie Mia...


    Das stimmt. Auf jeden Fall wird Tric dafür beschuldigt werden. Ob er es Mia erzählen würde, wenn er es wirklich getan hätte? Ich glaube nicht. Am Abend davor war er ja schon so verschlossen, mit dem Wort.
    Das hat sicher etwas mit seiner Vergangenheit zu tun! Die Frage ist, ob Flutbringer das wusste, oder das Wort einfach nur aus Zufall angewendet hat. Vielleicht kennen sie sich ja, das würde auch erklären, warum Tric ihn so angestarrt hat.

  • Ob sie Mia auch wieder verlassen könnte? Oder hat sie sich mitsamt Mias Fähigkeiten als Dunkelinn (ich finde den Namen übrigens großartig!) an sie gebunden?


    Gute Frage - ich bin mir nicht sicher ob due beiden eine Symbiose eingegangen ist oder ob die Katze nur bei ihr isst, weil ihn Mias Angst nährt. Ich glaube - er hat mehr macht über Mia als sie ahnt ... ich denke nicht dass er jedes Gefühl verhindert - aber in gewisser weise hat er eine steuernde Kraft über Miss Gefühle

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Trics Geschichte interessiert mich auch sehr! Immer noch! (Ich glaube, das hatte ich im vorherigen Abschnitt auch schon geschrieben... :lachen:)
    Warum will er sich zum Assassinen ausbilden lassen? Sicher hat er eine ebenso spannende Vergangenheit wie Mia...


    Das stimmt. Auf jeden Fall wird Tric dafür beschuldigt werden. Ob er es Mia erzählen würde, wenn er es wirklich getan hätte? Ich glaube nicht. Am Abend davor war er ja schon so verschlossen, mit dem Wort.
    Das hat sicher etwas mit seiner Vergangenheit zu tun! Die Frage ist, ob Flutbringer das wusste, oder das Wort einfach nur aus Zufall angewendet hat. Vielleicht kennen sie sich ja, das würde auch erklären, warum Tric ihn so angestarrt hat.


    Ich habe ja eher die Tjeoroe dass Tric nicht ihn angestarrt hat sondern sein Tattoo :) trics Tattoo ist ja sehr entstellend und flutbringers sehr kunstvoll Gestaltet. Das ist wie es scheint auch der Schlüssel zu seiner Geschichte. DasTattoo, das ihn so sehr entstellt.

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Gute Frage - ich bin mir nicht sicher ob due beiden eine Symbiose eingegangen ist oder ob die Katze nur bei ihr isst, weil ihn Mias Angst nährt. Ich glaube - er hat mehr macht über Mia als sie ahnt ... ich denke nicht dass er jedes Gefühl verhindert - aber in gewisser weise hat er eine steuernde Kraft über Miss Gefühle


    Es gibt die Szene, wo sie Herrn Freundlich Tric leiht. Und da empfindet sie plötzlich ganz seltsam für Tric. Bis Herr Freundlich wiederkehrt und das unbestimmte Gefühl - Zuneigung - abwürgt.

    :lesen:





  • Das ist mir auch bei der Flucht vor den Kraken aufgefallen, als Tric Mia auffängt. Da hat sie auch etwas für ihn empfunden...
    Wenn Herr Freundlich Mia jetzt verlassen würde, wäre sie doch nichts mehr. Sie hatte keine Zeit, um sich an das Gefühl Angst zu gewöhnen. Sie würde sicher überleben, aber wahrscheinlich nicht in der Roten Kirche. Also hoffen wir mal, dass Herr Freundlich wirklich so freundlich ist. :zwinker:


  • Ich habe ja eher die Tjeoroe dass Tric nicht ihn angestarrt hat sondern sein Tattoo :) trics Tattoo ist ja sehr entstellend und flutbringers sehr kunstvoll Gestaltet. Das ist wie es scheint auch der Schlüssel zu seiner Geschichte. DasTattoo, das ihn so sehr entstellt.


    Das ist auch eine gute Theorie. Irgendetwas muss es ja auf sich haben mit dem missglückten Tattoo.
    Mal schauen, wer Recht hat.. :breitgrins:

  • Mir gefällt das Buch weiterhin sehr gut. Es ist einfach mal was anderes und nicht so 0815. Ich lese selten Bücher über das Thema Assassin. Eigentlich kenne ich nur die Elemental Assassine- Reihe von Jennifer Estep, aber dagegen ist dieses hier unglaublich düster, gefährlich, aber auch nichts für schwache Nerven.


    Ich fand es schon eklig, wie genau die Verletzung von Naev beschrieben wird. Sie ist ein interessanter Charakter, auch wenn es mich zu Beginn irritiert hat, dass sie von sich in der dritten Person spricht. Und ich frage mich, wie sie das überlebt hat. Sie hätte eigentlich nicht mal den Weg zum Berg überleben dürfen. Irgendwie muss da ja Magie im Spiel sein.


    Spannend fand ich auch den Teil aus der Vergangenheit, so erfährt man, wie Mia auf Mercurio trifft und er sie ausbildet. Was ich mich ja frage, wieso haben die anderen Novizen es so viel einfacher gehabt zum Berg zu kommen? Ihnen wurde das ja detaillierter erklärt, nur Tic und Mia wussten überhaupt nicht, wie sie dahin kommen sollen und es war echt knapp.


    Dass Herr Freundlich Mias Angst frisst und wie sie ohne diese Unterstützung fühlt, finde ich total spannend. Ich hatte mich schon gewundert, wie furchtlos sie doch wirkt. Ich hoffe nur, dass er nicht irgendwann weg ist, weil wenn sie Jahre lang keine Angst spüren musste, könnte sie das nicht so leicht verkraften.


    Die anderen Novizen finde ich auch interessant und es gibt schon die ersten Feindschaften und die erste Leiche. Ich bin ja gespannt, wer dahinter steckt und was Mia noch so erwartet.


  • Ich fühle mich etwas erinnert an die "Weitseher-Reihe" von Robin Hobb. Da habe ich gerade den ersten Teil gelesen und fand es Klasse, wie man das Assassinenhandwerk so lernt.


    Jetzt wo du es sagst. Ich habe letztens noch den 1. Band gelesen, aber irgendwie habe ich beim Lesen von Nevernight gar nicht mehr daran gedacht, obwohl du teilweise recht hast. Dennoch finde ich, dass Nevernight noch eine Spur krasser ist.


  • Das ist auch eine gute Theorie. Irgendetwas muss es ja auf sich haben mit dem missglückten Tattoo.
    Mal schauen, wer Recht hat.. :breitgrins:


    Eine interessante Theorie. Ich kann mir gut vorstellen, dass du Recht hast und ich bin gespannt, ob wir erfahren werden, was es mit dem Tattoo auf sich hat. Tic redet ja auch nicht von seiner Familie, was etwas auffällig ist.

  • Was ich mich ja frage, wieso haben die anderen Novizen es so viel einfacher gehabt zum Berg zu kommen? Ihnen wurde das ja detaillierter erklärt, nur Tic und Mia wussten überhaupt nicht, wie sie dahin kommen sollen und es war echt knapp.


    Das fand ich auch seltsam. Warum hat Mercurio Mia nicht besser vorbereitet? Wusste er es nicht besser? Oder wollte er, dass sie sich dadurch nochmal selber prüfen muss? Hat er sich vielleicht sogar gewünscht, sie würde es nicht schaffen dorthin zu kommen, weil er wusste, was da auf sie zukommen würde. Ich würde das ja keinem wünschen, den ich gerne habe.

    :lesen: