Sibel Hodge - Hinterlist

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.
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    Sibel Hodge-Hinterlist


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    Ein Notruf geht ein : In einer Villa in Waverly wurde der reiche Max Burleck ermordet.Seine Frau Alissa hat den Täter gesehen und konnte durch ein Fenster zu den Nachbarn fliehen.
    Ds Warren Carter ist gefordert, denn die Tat scheint undurchschaubar…wurde Max auf Grund seiner Geschäfte ermordet ?Denn als die Ermittler die Geschäftspraktiken von dem Toten unter die Lupe nehmen, stellt sich heraus, dass er alles andere als ein Saubermann war.Oder ist der verflossene Freund von Alissa der Täter?Dieser hat es noch nicht überwunden, dass Alissa den reichen Max geheiratet hat….


    Der Schreibstil ist sehr detailliert und so ist es gerade zu Beginn eine Herausforderung den Blick auf das Wesentliche nicht zu verlieren. Sehr viele Details können verwirren und ich brauchte einige Zeit, damit ich die völlig unterschiedlichen und scheinbar nicht zusammen passenden Erzählstränge einordnen konnte. Die Verbindung ist eine Überraschung , jedoch für mich nicht unbedingt befriedigend. Denn wie gross ist die Chance, dass zwei Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen sich zufällig in Sydney treffen und bemerken, dass sie eine grosse und grundlegende Gemeinsamkeit , die ich hier spoilern muss, haben ? Diese Verknüpfung wird dem Zufall geschuldet und genau das war nicht unbedingt befriedigend für mich.
    Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, denn der Aufbau ist wohltuend anders, weicht vom Schema"Mord-Rätseln-Auflösung " ab und der Plot hat mich ansonsten überzeugt. In einem Erzählstrang wird der Mord und die Ermittlungen in den Fokus gerückt. Einige Wiederholungen sind etwas langatmig.Wie zum Beispiel als die Ermittler an einer Sitzung den Ablauf des Mordes noch mal durchkauen . Etwas, was man schon vorher alles zu lesen bekommt.Die gut ausgearbeiteten Ermittlungen sind jedoch der Pluspunkt in dieser Geschichte.
    Im zweiten Strang steht das Leben eines Kindes im Mittelpunkt , das auf einer Farm aufwächst und wirklich eine miserable Kindheit hat.Hier haben mich einige widerliche und abstossende Details schlucken lassen .
    Wer denn den Mord verübt hat, weiss man als Leser im mittleren Teil, denn hier werden die Zusammenhänge zwischen den beiden Strängen aufgedeckt. Alles andere ist dann nur noch ein Beobachten und kein Rätseln mehr. Daher nicht unbedingt mehr spannend, doch interessant.


    Titel angepasst. LG, Valentine

    Einmal editiert, zuletzt von Valentine ()