Jonathan Stroud - Lockwood & Co.: Das grauenvolle Grab

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 64 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von odenwaldcollies.

  • Jetzt gibt's auch endlich den Thread zur Leserunde ... besser spät als nie!


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    Auf zum fünften (und leider letzten :heul: ) Akt für unsere liebgewonnenen Geisterjäger :klatschen:


    Ihr kennt ja die Regeln ;) Bitte denkt unbedingt an Spoilermarkierungen und kennzeichnet deutlich (am besten fett), über welchen Leseabschnitt Ihr schreibt.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Hallo ihr Lieben,


    dann mache ich mal den Anfang. Ich habe bis zum Besuch des Schaustellers und seines Mitarbeiters im Kapitel "La belle dame sans merci" gehört.


    Der fünfte Band ist also eine Rückschau auf Dinge, die vor 2 (es waren doch 2?) Monaten geschehen sind. Wir wissen schon mal, dass Lucy überlebt hat. Ich hoffe, das gilt auch für Holly, Anthony, George und Kipps. Nicht, dass die Anthony-Lockwood-Galerie ins Leben gerufen wurde, weil Lockwood den letzten Band nicht überlebt.


    In welcher Gruft sich unsere Fünf befanden, wurde mir erst in dem Moment klar, als George meinte, dass es für SIE natürlich nur das Beste gab, da wusste ich dann auch, dass sie sich im Mausoleum von Marissa Fittes befanden.


    Ich bin ja echt immer wieder erstaunt, dass der Schädel Lucy eigentlich zuverlässig hilft - jedenfalls, nachdem man ihn darum bittet :breitgrins: Ich warte eigentlich schon lange darauf, dass er rumzickt, weil immer wieder die Frage nach seiner Zukunft vertagt wird. Dabei muss ihm doch eigentlich klar sein, dass ihn niemand mit gesundem Menschenverstand aus dem Glas lassen wird. Außer, der Agentur Lockwood & Co. gelingt es, dass "Problem" abzustellen und wieder eine klare Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und der Geister zu ziehen und Angehörige beider Seiten dahin zu schicken, wo sie hingehören. Dann könnte der Geist des Schädels ja auch freigelassen werden. Ich bin übrigens gespannt, ob wir in diesem Band seinen Namen erfahren werden.


    Unsere fünf Agenten hatten eigentlich Glück, dass es auf der Treppe nur eine einzige Falle gab. Und als Marissa in dem Sarg lag, war ich echt maßlos enttäuscht, denn ich war schließlich auch völlig überzeugt davon, dass Penelope Marissa ist. Gut, dass Lockwood genauer hinsieht! Dass sich in der Wachspuppe allerdings noch eine echter Leichnam befindet, damit hätte ich auch nicht gerechnet. Ich bin sehr gespannt, um wen es sich bei ihm handelt und welches Hühnchen er mit Marissa zu rupfen hat. Und dass die Agentur von einem Geist beauftragt wird, ist doch mal was Neues.


    Bei der Flucht nach oben habe ich die ganze Zeit bei dem Höllenspektakel, den unsere Vier veranstalten, darauf gewartet, dass irgendwelche Wächter auftauchen, aber da hatten sie ja echt Glück. Und scheinbar hat keiner was gemerkt, dass sich jemand am Mausoleum zu schaffen gemacht hat?


    Ganz schön fies, wie Penelope/Marissa Fittes nach und nach sämtliche Agenturen kontrolliert und ausschaltet bzw. sich einverleibt. Und selbst die BebüP kontrolliert sie schon in weiten Teilen. Es wird langsam wirklich Zeit, dass ihr jemand Einhalt gebietet.


    Gut fand ich übrigens, dass Lucy nochmal eine kleine Zusammenfassung der Geschehnisse aus dem letzten Band gibt, so ganz hatte ich das nicht mehr auf dem Schirm. Ich bin auch gespannt, ob sie und Anthony sich über ihre Gefühle noch klar werden :breitgrins:


    Im Moment sitzt der neueste Klient bei Lockwood & Co.: es geht um den Geist einer Schauspielerin mit dem speziellen Namen La belle dame sans merci. Ich bin ja mal gespannt, um was es bei dem Auftrag genau gehen wird. In jedem Fall ist es etwas befremdlich, dass der Schausteller (ich kann mir seinen Namen absolut nicht merken) seinen Mitarbeiter an gefesselten Händen mitführt, aber wenn er tatsächlich dazu neigt, sich selbst zu verletzen? Sehr dubios, das alles.

    Liebe Grüße

    Karin


  • Hallo ihr Lieben,


    dann mache ich mal den Anfang. Ich habe bis zum Besuch des Schaustellers und seines Mitarbeiters im Kapitel "La belle dame sans merci" gehört.


    Der fünfte Band ist also eine Rückschau auf Dinge, die vor 2 (es waren doch 2?) Monaten geschehen sind. Wir wissen schon mal, dass Lucy überlebt hat. Ich hoffe, das gilt auch für Holly, Anthony, George und Kipps. Nicht, dass die Anthony-Lockwood-Galerie ins Leben gerufen wurde, weil Lockwood den letzten Band nicht überlebt.


    Der veränderte Tonfall hatte mich ziemlich überrascht, und ich bin froh dass nur häppchenweise in dieser Art erzählt wird. Ich mag Lucy total gerne und hab lieber wenn sie wie gewohnt im Jetzt erzählt. Da kommt auch ihr Humor viel besser zur Geltung.



    In welcher Gruft sich unsere Fünf befanden, wurde mir erst in dem Moment klar, als George meinte, dass es für SIE natürlich nur das Beste gab, da wusste ich dann auch, dass sie sich im Mausoleum von Marissa Fittes befanden.


    Ich bin ja echt immer wieder erstaunt, dass der Schädel Lucy eigentlich zuverlässig hilft - jedenfalls, nachdem man ihn darum bittet :breitgrins: Ich warte eigentlich schon lange darauf, dass er rumzickt, weil immer wieder die Frage nach seiner Zukunft vertagt wird. Dabei muss ihm doch eigentlich klar sein, dass ihn niemand mit gesundem Menschenverstand aus dem Glas lassen wird. Außer, der Agentur Lockwood & Co. gelingt es, dass "Problem" abzustellen und wieder eine klare Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und der Geister zu ziehen und Angehörige beider Seiten dahin zu schicken, wo sie hingehören. Dann könnte der Geist des Schädels ja auch freigelassen werden. Ich bin übrigens gespannt, ob wir in diesem Band seinen Namen erfahren werden.


    Na hoffentlich erfahren wir ihn diesmal. Immerhin warten wir seit fünf Jahren darauf dass seine Identität gelüftet wird. Und sonst sterbe ich noch vor Neugier.
    Das der Schädel Lucy hilft, geschieht bestimmt auch zu seinem Selbstschutz. Denn wenn Lucy etwas passiert wird sich niemand mehr mit ihm unterhalten können. Wenn der Schädel nicht schon tot wäre, würde er spätestens da vor lauter Langeweile sterben.
    Toll fand ich dass der Leser mal wieder schon am Anfang mitten ins Geschehen geworfen wird. Da hält man sich nicht mit langen Floskeln auf, zack, wir brechen in Londons berühmtestes Grab ein. Super!
    Das sie so weit gehen hätte ich jetzt nicht gedacht, aber eigentlich ist es nur logisch dass sie in diesem Punkt auf Nummer sicher gehen. Dem Schädel würde ich da auch nicht glauben.



    Ganz schön fies, wie Penelope/Marissa Fittes nach und nach sämtliche Agenturen kontrolliert und ausschaltet bzw. sich einverleibt. Und selbst die BebüP kontrolliert sie schon in weiten Teilen. Es wird langsam wirklich Zeit, dass ihr jemand Einhalt gebietet.


    Ja, oder? Ich hatte da gleich Professor Umbridge aus Harry Potter vor Augen.
    Ich war bei ihr zwar immer vorsichtig, aber das sie mal so krass wird hätte ich auch nicht gedacht.

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.


  • Na hoffentlich erfahren wir ihn diesmal. Immerhin warten wir seit fünf Jahren darauf dass seine Identität gelüftet wird. Und sonst sterbe ich noch vor Neugier.
    Das der Schädel Lucy hilft, geschieht bestimmt auch zu seinem Selbstschutz. Denn wenn Lucy etwas passiert wird sich niemand mehr mit ihm unterhalten können. Wenn der Schädel nicht schon tot wäre, würde er spätestens da vor lauter Langeweile sterben.


    Stimmt, ohne Lucy wäre es für ihn ziemlich langweilig und er könnte erst echt nicht darauf hoffen, dass er irgendwann aus dem Glas rauskommt :breitgrins:



    Das sie so weit gehen hätte ich jetzt nicht gedacht, aber eigentlich ist es nur logisch dass sie in diesem Punkt auf Nummer sicher gehen. Dem Schädel würde ich da auch nicht glauben.


    Ja, sie mussten das echt überprüfen, denn wenn ihre weiteren Schritte alle auf einer falschen Annahme beruhen würden, das könnte ganz schön schief gehen.



    Ja, oder? Ich hatte da gleich Professor Umbridge aus Harry Potter vor Augen.
    Ich war bei ihr zwar immer vorsichtig, aber das sie mal so krass wird hätte ich auch nicht gedacht.


    Der Vergleich mit Umbridge passt!

    Liebe Grüße

    Karin

  • Bis zum Ende von "La belle Dame sans merci" gehört:


    Eines habe ich im ersten Kapitel noch vergessen: Winkman ist schon wieder frei??!! Na bravo - und seine Läuterung nehme ich ihm in 100 Jahren nicht ab. Der macht Lockwood & Co. garantiert noch mächtig Ärger und das sicherlich in einem Moment, in dem man Ärger am allerwenigsten brauchen kann.


    La belle Dame ist ja ganz schön gefährlich und raffiniert mit ihrem Blendzauber. Der arme Charlie, ich hoffe, dass der Bann wirklich bricht, nachdem Holly die Quelle verplombt.


    Nur gut, dass die Mädels nicht alleine in das Theater gegangen sind, Lucy wäre La belle Dame ansonsten zum Opfer gefallen. George dagegen war völlig immun gegen ihre Reize :breitgrins: La dame kann ja auch nicht mit Flo mithalten totlach
    Dass Lucy anfällig war, liegt garantiert an den Nachwirkungen von dem Friedhofbesuch und an diesen blöden zwei Zettel aus dem Wahrsage-Automat.
    Und Lockwood nehme ich seine lockere und draufgängerische Art auch nicht mehr so ganz ab. Dass er hat Lucy hinter seine Fassade sehen lassen, war ein sehr großer Vertrauensbeweis. Nun wissen wir endlich, wie seine Eltern gestorben sind.


    Lucys Fall von den oberen Rängen zur Bühne hinab war bestimmt filmreif, nur gut, dass weder sie noch Lockwood dabei verletzt wurden. Lucy war in jedem Fall keine Sekunde zu früh.


    Der Friedhofsbesuch: mir war gleich klar, dass Lockwood Lucy nicht zu einem Auftrag mitnimmt. Die leere Stelle an dem Familiengrab hat auch bei mir ein blödes Gefühl hinterlassen, ebenso Lockwoods melancholische Stimmung. Ich habe die Befürchtung, dass er irgendwann ein zu großes Risiko eingeht. Und dann noch der Wahrsage-Automat: jetzt fängt das wieder an, dass Lucy und wir uns Sorgen um Lockwood machen müssen. Ich hatte es ja schon im ersten Abschnitt geschrieben, die Erwähnung der Anthony-Lockwood-Galerie hat bereits ein mulmiges Gefühl bei mir hinterlassen.


    Der Zusammenstoß mit Sir Rupert war wieder alles andere als angenehm - umso mehr emfpand ich Georges rotzfreche Bemerkungen wie einen inneren Vorbeimarsch. Wobei ich gleichzeitig die Befürchtung habe, dass das noch Folgen haben könnte, wir wissen ja, wozu Sir Rupert in der Lage ist. Klasse war auch, wie Holly ihn mit ihrem Blick voller Verachtung hat schrumpfen lassen :breitgrins:


    Es ist doch einfach unglaublich, dass sogar der Besuch von bestimmten Bibliotheken reglementiert wird, regelrecht totalitär, was Fittes da treibt.


    Und dann noch der Schädel: o.k., mein Vorschlag aus dem ersten Abschnitt, dass Lucy ihm vielleicht die Freiheit schenken und dafür sorgen kann, dass er in das Jenseits ziehen kann, deckt sich leider nicht mit den Wünschen des Schädels. Er will leben? Wie soll das denn funktionieren? So ähnlich, wie es Marissa Fittes gemacht hat? Aber ob das so eine gute Idee wäre - ich meine, der Schädel ist ja nicht gerade ein Unschuldslamm.
    Ich musste aber schon ziemlich lachen, als er auf Lucys Frage, was er denn tun würde, wenn er frei wäre, antwortet, dass er dann George und Lockwood ein wenig würgen würde. Aber er ist ja nicht so, auch Lucys Feinde würde er würgen :elch:

    Liebe Grüße

    Karin

  • Tut mir leid, Ihr Lieben, diese Woche war irgendwie dermaßen dieser blöde Bär los, dass ich nur wenig zum Lesen und gar nicht zum Kommentieren gekommen bin.


    Immerhin habe ich es bis Kapitel 2 geschafft.


    Ich fand es sehr beruhigend zu wissen, dass zumindest Lucy und Lockwood am Ende des großen Abenteuers noch am Leben sind, aber der Rest klingt ziiiiemlich ominös!


    Schön auch, dass Stroud diesmal gar nicht lange fackelt und uns praktisch sofort mitten in die Action hineinwirft, die üblichen kleinen Lacher inklusive wie den mit "Staubflocken, Mäuseköteln und Spinnweben" eingesauten George :lachen: Und Monsieur Schädel ist auch wieder mit von der Partie (den finde ich inzwischen ja fast NOCH cooler als Bartimäus) und motzt über "Schädelismus" totlach


    Das Mausoleum ist ganz schön gruselig, und mir ging es fast zu glatt auf dem Weg die Treppe hinunter. Bloß ein einziger Stolperdraht, und der wird auch noch entdeckt? Zu schön, um wahr zu sein, fürchte ich.


    Die Sargöffnungsaktion, scheußlich schön, zeigt, dass doch jemand darin liegt ... die Entfernung der Maske war echt etwas eklig :spinnen: Fragt sich bloß, wer da als Marissa getarnt beigesetzt wurde und sich jetzt in seiner Ruhe gestört fühlt :entsetzt:

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Bis Kapitel 8



    Der Friedhofsbesuch: mir war gleich klar, dass Lockwood Lucy nicht zu einem Auftrag mitnimmt. Die leere Stelle an dem Familiengrab hat auch bei mir ein blödes Gefühl hinterlassen, ebenso Lockwoods melancholische Stimmung. Ich habe die Befürchtung, dass er irgendwann ein zu großes Risiko eingeht.


    Oh, diese Stelle fand ich fast gruseliger als alle Geister zusammen genommen. So wie Lockwood auf sein eigenes Grab schaut, weil das ist es nunmal, sein Grab, könnte man glauben er hätte Todessehnsucht.
    Und dann fallen mir alle Situationen ein wo Lucy immer dachte dass Lockwood bei seinen Einsätzen zuviel Enthusiasmus zeigt. Und jetzt, wo ich ihn auf dem Friedhof erlebt habe, frage ich mich ernsthaft ob er es darauf anlegt getötet zu werden. Das schimmerte immer schon in den letzten Bänden durch, finde ich.




    Ich hatte es ja schon im ersten Abschnitt geschrieben, die Erwähnung der Anthony-Lockwood-Galerie hat bereits ein mulmiges Gefühl bei mir hinterlassen.


    Du hast Recht! Und zack, mach ich mir noch mehr Sorgen um Lockwood. :sauer:



    Und dann noch der Schädel: o.k., mein Vorschlag aus dem ersten Abschnitt, dass Lucy ihm vielleicht die Freiheit schenken und dafür sorgen kann, dass er in das Jenseits ziehen kann, deckt sich leider nicht mit den Wünschen des Schädels. Er will leben? Wie soll das denn funktionieren? So ähnlich, wie es Marissa Fittes gemacht hat? Aber ob das so eine gute Idee wäre - ich meine, der Schädel ist ja nicht gerade ein Unschuldslamm.
    Ich musste aber schon ziemlich lachen, als er auf Lucys Frage, was er denn tun würde, wenn er frei wäre, antwortet, dass er dann George und Lockwood ein wenig würgen würde. Aber er ist ja nicht so, auch Lucys Feinde würde er würgen


    Ja, der Schädel. Ich glaube mittlerweile dass das alles nur hohles Gerede ist. Er würde Lucy und den anderen niemals etwas antun. Okay, George kann er wirklich nicht leiden. Seit Band eins ist das schon so. Da würde ich jetzt nicht meine Hand ins Feuer legen für :breitgrins:
    War das nicht ein interessantes Gespräch zwischen Lucy und dem Schädel? Dieses Ektoplasma ist das was die Lebenden mit in den Tod nehmen. Also ist das sowas wie die Seele. Und Marissa hatte den Schädel deswegen ausgequetscht. Ob Marissa so überlebt hat? Ihr Ektoplasma hat sich nach dem Tod nur eine neue Hülle, einen neuen Körper gesucht um weiter zu leben? Dann müssten ihre Gebeine aber auch irgendwo liegen. Vielleicht unter dem Körper von Penelope? :entsetzt:
    Und was hat der Tote aus der Guft damit zu tun?


    Rhooo, das wird noch spannend...

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.


  • Tut mir leid, Ihr Lieben, diese Woche war irgendwie dermaßen dieser blöde Bär los, dass ich nur wenig zum Lesen und gar nicht zum Kommentieren gekommen bin.


    Mir geht es ähnlich. Ich hangel mich zwischen Lockwood und Jane Eyre und kann mich kaum entscheiden welches nun spannender ist.



    Das Mausoleum ist ganz schön gruselig, und mir ging es fast zu glatt auf dem Weg die Treppe hinunter. Bloß ein einziger Stolperdraht, und der wird auch noch entdeckt? Zu schön, um wahr zu sein, fürchte ich.


    Und war das nicht witzig als sie alle der Reihe nach die Treppe runter geplumst sind weil der Schädel Lucy erschreckt hat? Bei solchen Szenen sehe ich die Serie die gedreht werden soll (das meinte jemand aus dem Forum) geradezu vor mir.

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

  • Bis Ende zweiter Teil (Seite 182)



    Bis zum Ende von "La belle Dame sans merci" gehört:


    Nur gut, dass die Mädels nicht alleine in das Theater gegangen sind, Lucy wäre La belle Dame ansonsten zum Opfer gefallen. George dagegen war völlig immun gegen ihre Reize :breitgrins: La dame kann ja auch nicht mit Flo mithalten totlach
    Dass Lucy anfällig war, liegt garantiert an den Nachwirkungen von dem Friedhofbesuch und an diesen blöden zwei Zettel aus dem Wahrsage-Automat.


    Und da war Lockwood sich noch so sicher dass er den Charme der belle dame niemals erliegen würde. Da hat er aber nochmal Glück gehabt.
    Wenn ich so lese und lese könnte ich bei dem Fall fast vergessen dass dieser Band der letzte ist. Weil dieser Fall wie die anderen aus den letzten Büchern ist. Ich frage mich was der Autor damit bezwecken wollte. Oder ging es vielleicht nur um die zwei Zettelchen, bei denen ich übrigens eine Gänsehaut bekommen habe. Oder sollte Lucy klar werden dass sie Lockwood liebt? Das sie nicht ohne ihn kann?
    Auf jeden Fall war es schön die Gruppe so bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Und wie gut sie sich mittlerweile alle verstehen.
    Diese Zettelchen sind ja mal gruselig. Jemand wird ins Dunkel gehen und derjenige wird sein Leben für Lucy opfern. Und ich hatte zuerst den Schädel dabei im Kopf. Lucy denkt natürlich sofort an Lockwood. Aber der Schädel sprach von der "anderen Seite" als "Dunkel", deswegen hatte ich ihn zuerst im Sinn.

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.


  • Ich fand es sehr beruhigend zu wissen, dass zumindest Lucy und Lockwood am Ende des großen Abenteuers noch am Leben sind, aber der Rest klingt ziiiiemlich ominös!


    Echt, bei Lockwood wurde das auch erwähnt? Das habe ich glatt überhört :redface:



    Schön auch, dass Stroud diesmal gar nicht lange fackelt und uns praktisch sofort mitten in die Action hineinwirft, die üblichen kleinen Lacher inklusive wie den mit "Staubflocken, Mäuseköteln und Spinnweben" eingesauten George :lachen: Und Monsieur Schädel ist auch wieder mit von der Partie (den finde ich inzwischen ja fast NOCH cooler als Bartimäus) und motzt über "Schädelismus" totlach


    Ohja, bei den Staubflocken, Mäusekötteln usw. musste ich auch wieder lachen. Und der Schädel gehört für mich eigentlich auch schon zum Team :breitgrins:

    Liebe Grüße

    Karin


  • Oh, diese Stelle fand ich fast gruseliger als alle Geister zusammen genommen. So wie Lockwood auf sein eigenes Grab schaut, weil das ist es nunmal, sein Grab, könnte man glauben er hätte Todessehnsucht.
    Und dann fallen mir alle Situationen ein wo Lucy immer dachte dass Lockwood bei seinen Einsätzen zuviel Enthusiasmus zeigt. Und jetzt, wo ich ihn auf dem Friedhof erlebt habe, frage ich mich ernsthaft ob er es darauf anlegt getötet zu werden. Das schimmerte immer schon in den letzten Bänden durch, finde ich.


    Genau diesen Eindruck habe ich ebenfalls gewonnen.



    War das nicht ein interessantes Gespräch zwischen Lucy und dem Schädel? Dieses Ektoplasma ist das was die Lebenden mit in den Tod nehmen. Also ist das sowas wie die Seele. Und Marissa hatte den Schädel deswegen ausgequetscht. Ob Marissa so überlebt hat? Ihr Ektoplasma hat sich nach dem Tod nur eine neue Hülle, einen neuen Körper gesucht um weiter zu leben? Dann müssten ihre Gebeine aber auch irgendwo liegen. Vielleicht unter dem Körper von Penelope? :entsetzt:
    Und was hat der Tote aus der Guft damit zu tun?


    An die Seele musste ich beim Ektoplasma auch direkt denken. Ich bin davon überzeugt, dass Marissa irgendwie die Seelenübertragung gelungen ist. Du hast recht, wenn sie wirklich in einen neuen Körper umgezogen ist, müsste ihre sterbliche Hülle tatsächlich irgendwo lagern. Andererseits war der Schädel davon überzeugt, dass Marissa nicht in dem Sarg liegen würde, denn wenn tatsächlich ihre sterbliche Hülle noch irgendwo liegen würde, dann könnte sie doch auch im Sarg liegen, das würde die ganze Geschichte schließlich überzeugender machen. Aber ich denke mal, wir werden die Antworten in diesem Band hoffentlich noch erfahren.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ich sehe gerade an euren Beiträgen, dass es in der Printversion Kapitelnummern gibt, die habe ich im Hörbuch nicht, ich hoffe, man erkennt trotzdem, wie weit ich gehört habe.


    Bis zum Ende von "Ein schrecklicher Fund":
    Dieser Abschnitt hat es ja gehörig in sich. Mal ehrlich, wozu braucht man gefährliche Geister, wenn die Lebenden nicht minder gefährlich sind.


    Aber erstmal zum Anfang und zu Barnes' Einladung: die hat mich ebenfalls ziemlich überrascht und ich hatte den Eindruck, dass er sich wirklich Sorgen um die Agenten von Lockwood & Co. macht und sie nicht nur deswegen warnt, weil es ihn nervt, dass sie ihre Nasen in Angelegenheiten stecken, die sie seiner Meinung nach nichts angehen.


    Das Fettnäpfchen, in den unsere Agenten bzgl. Barnes' Haus getreten sind, war ja ziemlich groß :breitgrins:


    Dann hat George herausbekommen, um wen es sich bei dem Toten in Marissas Sarg handelt: um ihren Leibarzt. Er muss demnach von Marissas Geheimnis wissen, ansonsten hätte sie ihn nicht umbringen lassen. Kein Wunder, dass er alles andere als gut auf sie zu sprechen ist. Schade, dass sich Lucy nicht mit den Geistern einfach mal zusammensetzen und ausfragen kann, das würde einiges erleichtern :breitgrins:


    George ist wirklich ein brillanter Rechercheur, da macht ihm so schnell keiner was vor. Und seine Entdeckungen sind gefürchtet. Mir ist beinahe das Herz stehen geblieben, als wir von Holly erfahren, dass Georg schwerverletzt und ohne Bewusstsein im Krankenhaus liegt. Mir war direkt klar, dass Sir Rupert hinter dem heimtückischen Überfall steckt, sonst hätte er sich nicht so scheinheilig nach George bei der Fittes-Veranstaltung erkundigt. Zu dem Zeitpunkt hatte er ihn garantiert schon brutal zusammengeschlagen. Nur gut, dass Jake zufällig George entdeckt und erkannt hat. Ansonsten hätte George sicherlich nicht überlebt.


    Die Ohnmacht, die Lucy nach dem Überfall auf George durchmacht, fand ich sehr gut beschrieben. Sehr schön fand ich auch, dass sie und Holly sich gegenseitig getröstet haben. Überhaupt bin ich froh, dass die Vier endlich zu einem Team zusammengewachsen sind und die Zickereien zwischen Holly und Lucy ein Ende haben.
    Selbst der Schädel bleibt in der Zeit stumm.
    Was war ich froh, als Lockwood verkündete, dass George überleben wird. Ich hatte zwar zuerst etwas Bedenken, als Lockwood erklärt, er habe George nach Hause geholt, das fand ich bei der Schwere der Verletzungen beinahe etwas verfrüht, aber als bekannt wird, dass der Arzt sowohl schon für Fittes als auch Rottwell gearbeitet hat, konnte ich seine Entscheidung nachvollziehen. Dann ist es in jedem Fall besser, George nicht unbeaufsichtigt im Krankenhaus zu lassen. Und Flo kümmert sich ja rührend um ihn.


    Ohja, Lockwood hatte recht: nun muss Schluss mit lustig sein, Marissa und Orpheus handeln absolut kriminell, ein Handeln im Verborgenen ist nicht mehr möglich, zumal Fittes immer mehr die unabhängigen Agenturen unter ihre Kontrolle zwingt. Daher habe ich den Entschluss, in das Orpheus-Haus einzubrechen, absolut begrüßt. Ich fand es auch toll, wie die anderen ebenfalls sofort damit einverstanden waren.


    Und was sie im Orpheus-Haus entdecken, ist in mehrfacher Hinsicht ein Knaller: als erstes die Umhänge und Helme, die ein eindeutiger Beweise dafür sind, dass sich die Mitglieder regelmäßig auf der anderen Seite aufhalten. Erschreckend ist dabei, dass hier auch Größen aus der Wirtschaft tief verstrickt sind; Fairfax aus Band 1 war also keine Ausnahme.


    Dann platzt die zweite Bombe, als Lockwood den letzten Vortrag seiner Eltern findet und glücklicherweise mitnimmt. Und sie haben auch das Buch von Marissa gefunden.
    Blöd, dass der Einbruch nicht unbemerkt ablief, so haben Lockwood & Co. leider nicht viel Zeit, bis man ihnen auf die Schliche kommt. Und das werden sie, denn spätestens, wenn Orpheus feststellt, welche Bücher fehlen, ist für Marissa und Sir Rupert klar, was Sache ist. Wäre das Eindringen der Agenten nicht bemerkt worden, hätte es sicherlich etwas gedauert, bis das zerbrochene Eckfenster und die fehlenden Büchlein aufgefallen wären. Aber gut, das ist nun nicht zu ändern.
    Dass die Senioren derart in die Mangel genommen wurden, hat bei mir keiner Mitgefühl für sie ausgelöst, schließlich sind sie eine greise Bande von Verbrechern und Mördern.


    Der letzte Vortrag der Lockwoods bestätigt einen Verdacht, der mir kurz gekommen ist, als Lockwood Lucy von dem Unfall seiner Eltern erzählt: ich habe mich da schon gefragt, ob es sich wirklich um einen Unfall gehandelt hat. Nun hat Lockwood es schwarz auf weiß, dass die Forschungsergebnisse seiner Eltern damals bestimmten Leuten nicht in den Kram gepasst haben. Und dass Marissa und Orpheus hinter dem feigen Mord an den beiden stehen, steht ja wohl außer Frage.


    Worüber ich mir jetzt allerdings überhaupt nicht klar bin, wie kann es unseren jungen Helden gelingen, diese ganzen Wahrheiten publik zu machen? Marissa kontrolliert ja inzwischen so viele Bereiche und hat mächtige Verbündete, was bei Lockwood & Co. überhaupt nicht der Fall ist. Auf wen können sie noch hoffen? Auf Barnes oder auf die anderen unabhängigen Agenturen, die zunehmend unzufrieden über die angelegten Daumenschrauben von Fittes sind? Da habe ich, ehrlich gesagt, nicht so viel Hoffnung.


    Und ich bin natürlich sehr gespannt, was in dem von Marissa verfassten Buch steht und ob die Agenten dieses Wissen gegen Marissa verwenden können.

    Liebe Grüße

    Karin


  • Tut mir leid, Ihr Lieben, diese Woche war irgendwie dermaßen dieser blöde Bär los, dass ich nur wenig zum Lesen und gar nicht zum Kommentieren gekommen bin.


    So ging es mir auch, ich hänge ebenfalls hinterher.


    Heute habe ich den ersten Teil "Die Gruft", also bis einschl. Kapitel 3 gelesen.


    Dass Lucy rückblickend erzählt, ist in der Tat ungewöhnlich, aber vielleicht möchte der Autor uns ein bisschen die Angst nehmen, dieser letzte Band könnte mit dem Tod unserer Protagonisten enden. Das finde ich nett.


    Auch die kurzen Rückblicke auf das im vorigen Band Geschehene fand ich hilfreich. Außer dass Penelope Fittes = Marissa ist, wusste ich nichts mehr... bei der Erwähnung von diesem kalten Land auf der "anderen Seite" und Steve Rotwell kamen dann ein paar Erinnerungen langsam wieder. Ich schätze, irgendwann muss ich die ganze Reihe nochmal lesen.


    Die Sache in der Gruft war ja ein Lacher. So die Aufmerksamkeit zu verlieren, nachdem sie zuerst so extrem vorsichtig abgestiegen sind... :rollen: Da waren sie allesamt doch ein wenig leichtsinnig.


    Erst dachte ich, da liegt tatsächlich nur eine Wachspuppe im Sarg, aber dann diese Wendung. Sehr schön gruslig. Ich bin gespannt wer da statt Marissa im Sarg begraben ist, offenbar ein machtvoller Geist mit sehr viel Wut auf Marissa. Vielleicht kennt der Schädel ihn ja?


    Und sonnenklar, dass George sich erst eindreckt und dann auch noch die Stolperfalle auslöst! :breitgrins:


    Insgesamt habe ich ja den verdacht, dass Marissa Fittes eine der Ursachen oder Auslöser für die Geisterplage ist, die sicher nicht zufällig seit ca. 50 Jahren grassiert. Ich bin mir sicher, dass sie da mitverantwortlich ist, kann mir aber noch nicht denken wie. Leider habe ich viel zuviele Details aus den Vorgängerbänden vergessen, sonst könnte man sich da vielleicht etwas zusammenreimen.


    Jetzt nutze ich das Regenwetter, um noch ein wenig weiterzulesen.

    Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden (R. Luxemburg)

    Was A über B sagt, sagt mehr über A aus als über B.


  • Erst dachte ich, da liegt tatsächlich nur eine Wachspuppe im Sarg, aber dann diese Wendung. Sehr schön gruslig.


    So ging es mir auch, auf den Gedanken, dass sich tatsächlich ein Skelett unter dem Wachs befindet, wäre ich auch nicht gekommen. Ich wäre wahrscheinlich vor Erleichterung ebenfalls leichtsinnig geworden.



    Insgesamt habe ich ja den verdacht, dass Marissa Fittes eine der Ursachen oder Auslöser für die Geisterplage ist, die sicher nicht zufällig seit ca. 50 Jahren grassiert. Ich bin mir sicher, dass sie da mitverantwortlich ist, kann mir aber noch nicht denken wie. Leider habe ich viel zuviele Details aus den Vorgängerbänden vergessen, sonst könnte man sich da vielleicht etwas zusammenreimen.


    Das könnte ich mir auch gut vorstellen, vor allem, wenn man die Vorfälle um das Dorf im letzten Band bedenkt: Lockwood & Co. argwöhnten ebenfalls, dass das explodierende Geisteraufkommen rund um das Dorf mit Rottwells Ausflügen in die Welt der Toten zusammenhängen könnte.

    Liebe Grüße

    Karin


  • Und da war Lockwood sich noch so sicher dass er den Charme der belle dame niemals erliegen würde. Da hat er aber nochmal Glück gehabt.


    Genau - wobei auch Lucy fälschlicherweise überzeugt davon war, dass die tote Dame ihr als Mädchen nichts anhaben könnte. Das zeigt gut, wie gefährlich die tote La belle dame ist,



    Wenn ich so lese und lese könnte ich bei dem Fall fast vergessen dass dieser Band der letzte ist. Weil dieser Fall wie die anderen aus den letzten Büchern ist. Ich frage mich was der Autor damit bezwecken wollte. Oder ging es vielleicht nur um die zwei Zettelchen, bei denen ich übrigens eine Gänsehaut bekommen habe. Oder sollte Lucy klar werden dass sie Lockwood liebt? Das sie nicht ohne ihn kann?


    Stimmt, ich habe auch die ganze Zeit darauf gelauert, dass bei diesem Einsatz irgendetwas geschieht, was mit den Ereignissen um Marissa zu tun haben könnte. Die von dir aufgeführten Punkte könnten aber passen.



    Auf jeden Fall war es schön die Gruppe so bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Und wie gut sie sich mittlerweile alle verstehen.


    So ging es mir auch, und ja, ich finde es auch toll, dass es keine Misstöne mehr zwischen den einzelnen Agenturmitgliedern gibt. Und Kipps gehört für mich hier eigentlich auch schon zum festen Inventar. Ein wenig fand ich diesen Einsatz in dem Theater beinahe schon 'erholsam', weil Lockwood & Co. sich nicht mit dem allzu finsteren Geheimnis von Marissa herumschlagen mussten.



    Diese Zettelchen sind ja mal gruselig. Jemand wird ins Dunkel gehen und derjenige wird sein Leben für Lucy opfern. Und ich hatte zuerst den Schädel dabei im Kopf. Lucy denkt natürlich sofort an Lockwood. Aber der Schädel sprach von der "anderen Seite" als "Dunkel", deswegen hatte ich ihn zuerst im Sinn.


    Ah, der Schädel, auf den bin ich jetzt gar nicht gekommen - sehr gut, dass du so aufmerksam gelesen hast. Lieber der Schädel als Lockwood, immerhin gehört er auch auf die andere Seite - wobei ich gestehen muss, ich glaube, ich würde ihn und sein Schandmaul tatsächlich vermissen :breitgrins:

    Liebe Grüße

    Karin


  • Mir geht es ähnlich. Ich hangel mich zwischen Lockwood und Jane Eyre und kann mich kaum entscheiden welches nun spannender ist.


    Dito! Ich hoffe, dass ich heute zumindest mit Jane fertig werde, weil schon wieder die nächste Leserunde in den Startlöchern steht.


    Zitat

    Und war das nicht witzig als sie alle der Reihe nach die Treppe runter geplumst sind weil der Schädel Lucy erschreckt hat? Bei solchen Szenen sehe ich die Serie die gedreht werden soll (das meinte jemand aus dem Forum) geradezu vor mir.


    Das konnte ich mir auch wunderbar bildlich vorstellen!


    Bis Kapitel 6


    Ich bin unglaublich gespannt darauf, wer dieser Geist in der Pseudoleiche ist bzw. war. Klar ist nur, dass er irgendeine alte Rechnung mit Marissa offen hat.


    Auch ich finde es erschreckend, wie Fittes sich eine Agentur nach der anderen einverleibt. Da müssen unsere Freunde schätzungsweise auch aufpassen, nicht dass sie sie in die Finger kriegt und nicht mehr loslässt :entsetzt: So ein bisschen erinnert mich das an die großen Onlinehändler, die die Kleinen verdrängen, und ähnliche Phänomene.


    Den blöden Winkman sollte man zusätzlich im Auge behalten, der taucht ja auch immer gerne da auf, wo man ihn gerade nicht brauchen kann :rollen:


    Die Szenen in der Küche der Portland Row 35 gehören immer zu meinen Lieblingen. Wenn alle mit ihren bevorzugten Leckereien ums Weise Tuch versammelt sind und sich beim Nachdenken kabbeln (der wütende Brokkoli totlach ), könnte ich stundenlang dabei Mäuschen spielen!


    Dieser Tufnell ist ein ekliger Schmierlappen, allein schon, wie er mit Lucy und Holly redet :kotz: Und seine Mitarbeiter betrachtet er offenbar nur in Form von Kosten-Nutzen-Überlegungen. Reizender Typ. Aber immerhin war er so schlau, Charley zu Fachleuten zu bringen. Ich hoffe, man kann ihm noch helfen!


    Die Szene auf dem Friedhof fand ich dann ziemlich berührend. Lockwood öffnet sich ja nur sehr, sehr selten. Ich dachte allerdings immer, seine Eltern seien bei einem Einsatz in exotischen Ländern ums Leben gekommen.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen






  • Die Szenen in der Küche der Portland Row 35 gehören immer zu meinen Lieblingen. Wenn alle mit ihren bevorzugten Leckereien ums Weise Tuch versammelt sind und sich beim Nachdenken kabbeln (der wütende Brokkoli totlach ), könnte ich stundenlang dabei Mäuschen spielen!


    Ohja, diese Szenen gehören auch immer zu meinen Lieblingsszenen und genieße sie ganz besonders.



    Lockwood öffnet sich ja nur sehr, sehr selten. Ich dachte allerdings immer, seine Eltern seien bei einem Einsatz in exotischen Ländern ums Leben gekommen.


    Und ich war mir überhaupt nicht mehr sicher, ob jemans schon erwähnt wurde, wie und wo seine Eltern ums Leben gekommen sind, hätte aber auch eher auf einen Auslandseinsatz getippt.

    Liebe Grüße

    Karin


  • Und ich war mir überhaupt nicht mehr sicher, ob jemans schon erwähnt wurde, wie und wo seine Eltern ums Leben gekommen sind, hätte aber auch eher auf einen Auslandseinsatz getippt.


    Vielleicht haben wir uns das einfach nur synchron zusammengereimt :breitgrins: Ich weiß nämlich auch nicht mehr, ob dazu überhaupt schon mehr verraten wurde als die reine Tatsache eines tödlichen Unglücksfalls.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Ich habe bis einschließlich Kapitel 10, also zum Ende von Teil II "La belle Dame sans merci" gelesen.


    Mir ging es wie euch: dieser Tufnell ist einfach ekelhaft, wie er seine Untergebenen und auch Lucy und Holly behandelt. Und dann noch George den ganzen Kuchen wegzufuttern! :grmpf: :breitgrins:


    Obwohl sich diese Geisteraustreibungs-Aktionen wiederholen, lese ich doch immer wieder gerne über Lockwood & Co. in Aktion. Es wird nie langweilig, und immer gibt es einen Moment, wo man denkt, diesmal geht es schief... Dass jetzt sogar Lockwood in den Bann dieser Geisterdame gerät, hätte ich nicht erwartet, er ist doch sonst immer so überlegen und rational. Die Dame hatte bei ihm und Lucy sicher leichtes Spiel, weil sie sich ja an die Verliebten heranmacht (und das sind die beiden ja wohl offensichtlich :flirt:), und hinzu kam, dass beide sich in einem angeschlagenen psychischen Zustand befinden - der Friedhofsbesuch am Abend zuvor, der war wirklich melancholisch und wie er Lucy an seinen Gedanken und Gefühlen hat teilhaben lassen... Das Grab scheint auf ihn zu warten. Aber vielleicht lässt Lucy sich hier zu sehr von ihren Ängsten mitreißen. Schließlich weiß man bei Familiengräbern ja nie so genau, wer da als nächstes reinkommt und immerhin wäre es ja auch möglich, dass Anthony Lockwood später in seinem eigenen Familiengrab liegt an der Seite seiner langjährigen Ehefrau, sei das nun Lucy oder sonstwer.


    Die beiden Zettel aus dem Wahrsageautomat hauen allerdings in genau dieselbe Kerbe. Kein Wunder dass Lucy ein bißchen durch den Wind ist.



    Diese Zettelchen sind ja mal gruselig. Jemand wird ins Dunkel gehen und derjenige wird sein Leben für Lucy opfern. Und ich hatte zuerst den Schädel dabei im Kopf. Lucy denkt natürlich sofort an Lockwood. Aber der Schädel sprach von der "anderen Seite" als "Dunkel", deswegen hatte ich ihn zuerst im Sinn.


    Also auf den Schädel wäre ich da auch nicht gekommen, der hat ja schließlich kein "Leben" mehr, das er opfern kann, sondern nur seine Geisterexistenz. Aber vielleicht ist da noch mehr dahinter und du hast recht.


    Auch ich habe mich gefragt, wie das nun mit Marissa zusammenhängt. Wenn ihre innerste Substanz, also ihre Seele, in Penelope steckt, wie der Schädel sagt, wo sind dann Penelopes Seele und Marissas Gebeine? Denn Penelope als Person gab es ja doch wohl.
    Und warum ergreifen die anderen herumgeisternden Geister dann nicht auch Besitz von Lebenden? Oder können das nur welche von "höherer Ordnung" - dann würde ich aber keinesfalls den Schädel freilassen, wenn der schon davon redet, dass er leben will...


    Ich hoffe doch, dass all diese Fragen sich in diesem Band klären werden.



    Ich musste aber schon ziemlich lachen, als er auf Lucys Frage, was er denn tun würde, wenn er frei wäre, antwortet, dass er dann George und Lockwood ein wenig würgen würde. Aber er ist ja nicht so, auch Lucys Feinde würde er würgen :elch:


    Ja, da musste ich auch schmunzeln. Überhaupt die Dialoge mit dem Schädel, wie immer sind die sehr auflockernd. Wobei ich es auch ein wenig unfair von Lucy finde, ihn immer wieder zu vertrösten. Der Schädel ist zwar frech, aber letztlich hilft er Lucy immer wieder aus der Patsche.

    Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden (R. Luxemburg)

    Was A über B sagt, sagt mehr über A aus als über B.

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  • Vielleicht haben wir uns das einfach nur synchron zusammengereimt :breitgrins: Ich weiß nämlich auch nicht mehr, ob dazu überhaupt schon mehr verraten wurde als die reine Tatsache eines tödlichen Unglücksfalls.


    Ich denke das wurde noch nicht gesagt, und habe auch immer an einen Unfall bei der Beschaffung dieser Artefakte irgendwo in der Welt gedacht. Vielleicht wurde das ja irgendwo suggeriert? Ich freue mich auf einen Re-Read der gesamten Reihe, da kann man gezielt mal auf solche Dinge achten.

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