I. Teil - Anfang bis Seite 88

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 129 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ysa.

  • Hallo zusammen,


    hier startet die Leserunde zu "Die Herzen der Männer" von Nickolas Butler.


    Postet hier bitte erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu sagen oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Außerdem wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir zusammen bleiben und damit auf einem ähnlichen Stand spekulieren und diskutieren können. Als Faustregel gilt, nicht mehr als ein Abschnitt pro Tag.
    Bitte beachtet auch die Hinweise zur Aktivität und Qualität.


    Zum Abschluss: bitte denkt auch daran, dass ein wichtiger Teil der Leserunden Eure abschließenden Rezensionen sind und stellt diese am Ende der Runde zeitnah hier im Forum und auf literaturschock.de direkt ein.


    Hier könnt Ihr zum Inhalt vom Anfang bis Seite 88 schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Viel Spaß beim Lesen und Austauschen!


    Liebe Grüße
    Tabea

    Liebe Grüße

    Tabea

  • :winken:
    Schon mal zur Einstimmung:
    Ich muss mal grad Meldung machen, ich habe ja noch nichts von Nickolas Butler gelesen, aber gleich der erste Absatz hat mich überzeugt, so eine dichte Atmosphäre und doch so einfach und mühelos, sehr berührend und auf der nächsten Seite musste ich schon schwer schlucken.
    Ich werde diesen Roman lieben..schnüff..und jetzt geht es weiter..es ist ein Buch für die blauen Stunden..
    Lieben Gruß zum Wochenende!

  • :winken: Hallo alle miteinander.. Dann starte ich einmal langsam und wünsche uns allen eine schöne gemeinsame Lesezeit.


    Nelson ist ein toller Junge, aber es ist klar, dass er einsam ist. Was ist sein Vater für ein Mensch und was hat ihn zu diesem Menschen gemacht? Und wie kann es sein, dass Nelson so anders ist?
    Ich frage mich bereits jetzt was Jonathan verbirgt. Er nähert sich Nelson an, aber ich weiß nicht wirklich was ihn antreibt. Er ist doch beliebt. Lässt er sich nur als Kontaktperson missbrauchen damit die Anderen Nelson ärgern können. Und fühlt er dann doch irgend etwas für Nelson, sieht er seinen wahren Kern und bekommt ein schlechtes Gewissen? Ich kann das nicht wirklich einordnen.
    Jedenfalls sieht alles im Moment danach aus als würde Nelsons Vater sich bald auch dem Leben von Frau und Sohn verabschieden. Aber wäre das wirklich so schlimm? Würden die beiden nicht dann besser zurecht kommen? Das hängt wohl davon ab wie die Mutter das alles verkraftet. Findet sie einen Job? Kann sie ihr Leben und das ihres Sohnes in die eigenen Hand nehmen?

    Lesen ist meine Leidenschaft

  • Hallo zusammen :winken: ich folge Dir dann mal :-)
    Ich muss gestehen, der Einstieg ins Buch war für mich etwas schleppend, da ich mit dem Thema Pfadfinder so gar nichts anfangen kann und da nicht wirklich einen Zugang für habe. So habe ich jetzt erstmal gegoogelt was Pfadfinder eigentlich treiben:
    Grundprinzipien, die als Verpflichtungen formuliert werden:
    • die Pflicht gegenüber Gott ( oder einer höheren Macht)
    • die Pflicht gegenüber Dritten und
    • die Pflicht gegenüber sich selbst.
    Abgerundet von Aktivitäten die das Gemeinwohl fördern in enger Verbundenheit zu Natur und Umwelt.
    Nelson sitzt an seinem Geburtstag da ganz alleine, das zerreißt einem ja fast das Herz und man fühlt mit, wie traurig er sein muss. Er wünscht sich eine schöne Feier… doch die bleibt aus. Keine Party, keine bunten Geschenke zum Auspacken, nur einer kommt vorbei Jonathan und genauso schnell wie der da war, muss er auch schon wieder weiter. Wer hätte da nicht gesessen und Rotz und Wasser geheult. Ich kann ihn so gut verstehen.
    Clete ist mir von Anfang an unsympathisch. Er scheint kein besonderes Interesse an seinem Sohn zu haben. In dem Moment als er die Kontrolle verliert und Nelson an seinem Geburtstag mit seinem Gürtel schlägt fehlen mir die Worte.
    Nelson scheint ein besonderer Junge zu sein, jedoch mag ihn keiner. Er hat keine Freunde. Der einzige, der sich überhaupt mit ihm beschäftigt und ihn in Schutz nimmt ist Jonathan. Die Frage ist, macht er es aus Freundschaft, einer besonderen Verbundenheit oder ist es einfach nur Mitleid was er gegenüber Nelson verspürt.
    Er ist jetzt das fünfte Mal dort in dem Camp und das zweite Mal alleine einsam in einem Zelt. Er scheint Ausdauer und Durchhaltevermögen zu haben. Jeder andere hätte längst aufgegeben, wenn er merkt, dass er eigentlich unerwünscht ist.
    Mich wundert besonders, dass er weiterhin bei den Pfadfindern mitmacht. Keiner kümmert sich um ihn, alle ignorieren ihn, keiner möchte mit ihm gemeinsam am Tisch sitzen. Alle anderen sitzen möglichst weit entfernt. Wenn sie sich mit ihm beschäftigen, dann nur um sich über ihn lustig zu machen, über ihn zu reden. Die Tatsache, dass sie die Trompete demoliert und darauf gepinkelt haben fand ich einfach das allerletzte. Wenn ich das so lese frage ich mich, ob sich jemals einer der anderen Pfadfinder mit den Regeln beschäftigt hat, das Verhalten ist ja nun ganz konträr dazu. Selbst sein eigener Vater lässt ihn in dem Camp ja links liegen und kümmert sich nur halbherzig um ihn.
    Dann wird noch sein Zelt nachts zerstört. Sie zeigen ihm wirklich immer wieder, dass sie ihn nicht leiden können. Die Reaktion seines Vaters hatte ich fast erwartet. Völlig ignorant, nicht einmal fragen, was ist los oder warum kommst Du, was ist passiert…. Nichts…. Er bleibt liegen und schläft.
    Auch das Verhältnis zu seiner Frau scheint ja nicht das Beste zu sein. Sie leben seit Jahren aneinander vorbei und von seiner Bewerbung scheint sie nicht die leiseste Ahnung gehabt zu haben.
    Wilbur scheint eine gute Menschenkenntnis zu haben. Er sieht in Nelson, was andere nicht sehen oder nicht sehen wollen. Er sieht in ihm etwas Besonderes und irgendwie schlüpft er da in die Rolle die eigentlich ein guter Vater haben müsste.

    Einmal editiert, zuletzt von Miss Lila ()


  • Jedenfalls sieht alles im Moment danach aus als würde Nelsons Vater sich bald auch dem Leben von Frau und Sohn verabschieden. Aber wäre das wirklich so schlimm? Würden die beiden nicht dann besser zurecht kommen? Das hängt wohl davon ab wie die Mutter das alles verkraftet. Findet sie einen Job? Kann sie ihr Leben und das ihres Sohnes in die eigenen Hand nehmen?


    Ich habe auch diese Vermutung den Dorothy sagt sich ja:" jetzt sind alle Würfel gefallen." Das klingt für mich als ahnt sie, dass er sich trennt und für immer weg ist. Vielleicht das Beste für Dorothy und Nelson.

  • Ich habe auch diese Vermutung den Dorothy sagt sich ja:" jetzt sind alle Würfel gefallen." Das klingt für mich als ahnt sie, dass er sich trennt und für immer weg ist. Vielleicht das Beste für Dorothy und Nelson.


    Das stimmt. Allerdings deutet ihr Verhalten zuvor für mich leider auch ein wenig darauf hin, dass sie nicht alleine klar kommt. Ihre Angstgefühle alleine im Haus waren ja irgendwie schon extrem.

    Lesen ist meine Leidenschaft

  • da stimme ich Dir zu ich dachte auch erst was passiert als nächstes aber da kam nichts... sie war nur alleine zuhause


  • Pfadfinder sind jetzt auch nicht meine Welt und ich muss gestehen, dass ich mich damit bislang auch nicht intensiv beschäftigt habe. Ich habe das Geschehen jetzt einfach einmal so auf mich wirken lassen und es als eine Art "Jugendcamp" betrachtet. Wobei ich sagen muss, dass ich es merkwürdig finde wenn alle Väter dabei sind.



    Clete ist mir von Anfang an unsympathisch. Er scheint kein besonderes Interesse an seinem Sohn zu haben. In dem Moment als er die Kontrolle verliert und Nelson an seinem Geburtstag mit seinem Gürtel schlägt fehlen mir die Worte.


    Warum er seinen Sohn so behandelt ist mir überhaupt nicht klar. Ja, er ist ganz anders als sein Vater, aber damit muss er als Mann versuchen klar zu kommen. Scheinbar kann er das aber nicht. Aber durch Prügel wird er seinen Sohn auch nicht verändern. Und dieser strebt eigentlich (wie das eben so ist) doch nur nach Anerkennung durch den Vater.



    Wilbur scheint eine gute Menschenkenntnis zu haben. Er sieht in Nelson, was andere nicht sehen oder nicht sehen wollen. Er sieht in ihm etwas Besonderes und irgendwie schlüpft er da in die Rolle die eigentlich ein guter Vater haben müsste.


    Ja, aber vermutlich ist Wilbur Nelson auch im Wesen ähnlicher und kann sich dadurch einfach besser in ihn hineinversetzen.

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  • Pfadfinder sind jetzt auch nicht meine Welt und ich muss gestehen, dass ich mich damit bislang auch nicht intensiv beschäftigt habe. Ich habe das Geschehen jetzt einfach einmal so auf mich wirken lassen und es als eine Art "Jugendcamp" betrachtet. Wobei ich sagen muss, dass ich es merkwürdig finde wenn alle Väter dabei sind.


    Da habe ich mich auch gefragt, warum sein Vater dabei ist. Vielleicht gehört er zu dem Team der Betreuer... weil man von anderen Vätern nichts erfährt, aber vielleicht folgt das ja noch.

  • Aus meiner Sicht bisher ein Männerbuch! Gut geschrieben, zweifelsohne, aber mit dieser "Hackordnung" tue ich mich eindeutig ein bisschen schwer - die zieht sich ja bis in die Familie hinein, wo der Vater offenbar auch Probleme hat, ein normales Verhältnis zu seinem Sohn aufzubauen. Sieht er ihn als Konkurrenten? Oder schämt er sich für ihn bzw. macht sich lustig, ähnlich wie es die Gleichaltrigen tun.


    Eine interessante Epoche hat Nickolas Butler für den Start seines neuen Romans ausgesucht, eine, in der sowohl Veteranen des Ersten als auch des Zweiten Weltkriegs gesellschaftlich aktiv und integriert waren, letztere noch nicht einmal besonders alt!


    Nelson in seiner Ausgegrenztheit tut mir unendlich Leid, andererseits kann ich aber auch gut verstehen, dass die anderen sich mit ihm schwertun bzw. ihn lächerlich machen. Er ist sehr verbissen und ich kann mir gut vorstellen, dass er eigentlich auch nicht wirklich nett ist zu den anderen Jungs bzw. es wäre, wenn sie ihm überhaupt die Möglichkeit geben und mit ihm kommunizieren würden. Er würde ihnen schon klarmachen, wo der Hammer hängt, also in den Sachen, in denen er besser ist. Also in allem außer Sport. Trotzdem, das mit der Trompete ist wirklich heftig.


    Der alte Wilbur sagt ja auch, Nelson sei zum Anführer geboren und das sind selten diejenigen, die gemocht werden. Die Ansprache Wilburs fand ich insbesondere in Anbetracht dessen, was der Leser im Nachhinein über ihn erfuhr, ziemlich heftig. Viel zu moralisch für ein Jugendlager, aber ich finde Pfadfinder sowieso ein bisschen paramilitärisch und genau da passt die Ansprache Wilburs auch gut hin.


    Ich habe leider selber Pfadfinder-Erfahrungen, bin von meinem Vater -einem sehr lieben Menschen - dort hingeschickt worden. Aber im Gegensatz zu mir fand er es in der Jugend dort super (wahrscheinlich ist es generell eher eine Jungs-Sache) und ich habe sofort damit aufgehört, als ich selbst entscheiden konnte. Aber bis 16 musste ich hin, zwar nicht jeden Sommer, aber bestimmt so 4,5 Mal und meine Kindheitserinnerungen wären ohne diesen Teil angenehmer!

  • Vergessen: die Szenerie hat mich ziemlich an den Film "Moonrise Kingdom" erinnert, in dem es aber witziger aufgezogen war.


  • Ich muss gestehen, der Einstieg ins Buch war für mich etwas schleppend, da ich mit dem Thema Pfadfinder so gar nichts anfangen kann und da nicht wirklich einen Zugang für habe.


    Ich bin gleich durchgerutscht bis Seite 114..
    Nicholas Butler schreibt so schön, da könnte einem das Thema eher zweitrangig vorkommen, falls es denn nicht so interessant anmutet..
    Es entstammt einer sehr alten Tradition und viele Jungs wurden in den Ferien ins Camp geschickt, genauso wie das Feriencamp, eine großartige Erfindung für die Eltern (Ferien von Schulferien) auch Auszeit vom Ehepartner, wenn der mitfuhr. Bei einem Verein wird das wohl in Beiträgen finanziert oder auch gesponsert und wenn zB die Väter mitfahren, ist das ehrenamtlich und senkt Kosten, da die "Alten" ja dann einen eigenen Bereich hatten, sind sie wohl auch auf ihre Kosten gekommen und haben die Kinder nicht wirklich gestört waren wohl auch selbst mal "Wölflinge" und einmal Pfadfinder - immer Pfadfinder..Allzeit bereit..(Ich denke jetzt mal in USA, 60ger Jahre)
    Eigentlich ist diese Tradition ja genial als Ausgangspunkt und ich denke nirgendwo hätte Butler die "Einsamkeit" des kleinen Nelson plastischer darstellen können.
    Man stelle sich vor:
    Nachts allein in einem Zelt zwischen 2er-Zelten, sprich schnatternder Jungs - liegt der kleine Nelson und wünscht sich einen Lager-Gefährten, sei es ein viel kleinerer, egal was für ein Problemfall, er wäre nett zu ihm und würde ihm helfen..etc
    Ihm allein fallen die vielen Sterne der Milchstraße auf und er erledigt all seine Pflichten lange bevor irgendein Junge in die Morgensonne blinzelt.
    Da legt sich einem doch ein ganz schwerer Stein auf die Brust..schnüff
    :traurig:


  • Der alte Wilbur sagt ja auch, Nelson sei zum Anführer geboren und das sind selten diejenigen, die gemocht werden. Die Ansprache Wilburs fand ich insbesondere in Anbetracht dessen, was der Leser im Nachhinein über ihn erfuhr, ziemlich heftig. Viel zu moralisch für ein Jugendlager, aber ich finde Pfadfinder sowieso ein bisschen paramilitärisch und genau da passt die Ansprache Wilburs auch gut hin.


    Das habe ich auch gedacht... das hätte auch eine Ansage auf einem Kasernengelände vor versammelter Mannschaft sein können. Aber da kommt er ja auch her vom Militär und das wird ihn sehr geprägt haben.


  • Nachts allein in einem Zelt zwischen 2er-Zelten, sprich schnatternder Jungs - liegt der kleine Nelson und wünscht sich einen Lager-Gefährten, sei es ein viel kleinerer, egal was für ein Problemfall, er wäre nett zu ihm und würde ihm helfen..etc
    Ihm allein fallen die vielen Sterne der Milchstraße auf und er erledigt all seine Pflichten lange bevor irgendein Junge in die Morgensonne blinzelt.
    Da legt sich einem doch ein ganz schwerer Stein auf die Brust..schnüff
    :traurig:


    Seine Einsamkeit tut mir wirklich leid und da verstehe ich den Vater auch nicht, das es ihm völlig egal ist, dass sein Sohn da ganz alleine in einem Zelt schlafen muss. Im Gegenteil es scheint ihm ja sogar fast recht zu sein - was für ein Vater.. unglaublich.


    Zumindest im Moment habe ich den Eindruck, dass Nelson der einzige ist, der den Gemeinschaftssinn lebt. Er könnte durch die Einsamkeit so enttäuscht sein und hasserfüllt auf die anderen die ihn gängeln sein.. nein was macht er ... er steht in aller Frühe auf und macht Feuer. Er ist bewundernswert.


  • Ich habe leider selber Pfadfinder-Erfahrungen, bin von meinem Vater -einem sehr lieben Menschen - dort hingeschickt worden. Aber im Gegensatz zu mir fand er es in der Jugend dort super (wahrscheinlich ist es generell eher eine Jungs-Sache) und ich habe sofort damit aufgehört, als ich selbst entscheiden konnte. Aber bis 16 musste ich hin, zwar nicht jeden Sommer, aber bestimmt so 4,5 Mal und meine Kindheitserinnerungen wären ohne diesen Teil angenehmer!


    Da sagst du was ganz Interessantes, ich habe mir überlgt, wer kann so ein Buch lesen, wem liegt es nicht so.
    Definitiv keinem Teenager, die Erfahrungen machen so ein Buch persönlich und auch verständlicher.


    Ich denke, ich wäre gerne hingegangen..ich hoffe, du lässt uns an deinen Erinnerungen teilhaben..
    :knuddel:


  • Seine Einsamkeit tut mir wirklich leid und da verstehe ich den Vater auch nicht, das es ihm völlig egal ist, dass sein Sohn da ganz alleine in einem Zelt schlafen muss. Im Gegenteil es scheint ihm ja sogar fast recht zu sein - was für ein Vater.. unglaublich.


    Zumindest im Moment habe ich den Eindruck, dass Nelson der einzige ist, der den Gemeinschaftssinn lebt. Er könnte durch die Einsamkeit so enttäuscht sein und hasserfüllt auf die anderen die ihn gängeln sein.. nein was macht er ... er steht in aller Frühe auf und macht Feuer. Er ist bewundernswert.


    Nein, dieser Junge scheint keinen Hass zu kennen, auch Neid will er nicht zulassen..der Vater hat auch ein Problem, der kann sich selbst nicht leiden.. Da kommt noch eine berührende Szene..


  • Nein, dieser Junge scheint keinen Hass zu kennen, auch Neid will er nicht zulassen..der Vater hat auch ein Problem, der kann sich selbst nicht leiden.. Da kommt noch eine berührende Szene..


    Auch wie der Vater über Freundschaften denkt und redet.... er scheint selbst im Leben keine guten Erfahrungen und vielleicht einige Enttäuschungen gemacht zu haben.

  • Ja, da ist er ziemlich desillusioniert, aber ein Kern Wahrheit liegt schon darin, was aber eher ins Erwachsenenleben gehört, ein Kind will sowas nicht hören, das befreundete Umfeld ist heilig und nichts soll sich verändern..liegt aber in der Natur der Dinge..gehört zum Leben dazu..


  • Und wie kann es sein, dass Nelson so anders ist?


    Für so anders halte ich ihn gar nicht, er ist nur unbeliebt, weil er nicht gut im Sport ist und ein kleiner Nerd-Boy ist, er hat seinen Weg noch nicht gefunden, aber er ist trotzig und verschließt sich der Wahrheit nicht, er möchte den Dingen auf den Grund gehen, es war schon enorm beeindruckend, dass er als 13jähriger sich solche Fragen stellt, weil keiner kommt, er lässt sich nicht von der Mama einlullen, obwohl sie es nur gut meint.


  • Für so anders halte ich ihn gar nicht, er ist nur unbeliebt, weil er nicht gut im Sport ist und ein kleiner Nerd-Boy ist, er hat seinen Weg noch nicht gefunden, aber er ist trotzig und verschließt sich der Wahrheit nicht, er möchte den Dingen auf den Grund gehen, es war schon enorm beeindruckend, dass er als 13jähriger sich solche Fragen stellt, weil keiner kommt, er lässt sich nicht von der Mama einlullen, obwohl sie es nur gut meint.


    Für mich ist er anders. Jedenfalls ist er anders als der Vater und ich glaube auch, dass das das große Problem zwischen Vater und Sohn ist. Clete kann seinen Sohn überhaupt nicht verstehen. Er scheint ihm fremd. Sein Wesen ist ihm nicht ähnlich und damit kommt er nicht klar. Ich glaube Männer halten sich ohnehin lieber unter Gleichgesinnten auf. Ihnen fällt es schwerer sich in andere Personen hinein zu versetzen. Oder was meint ihr?

    Lesen ist meine Leidenschaft