06 - Seite 437 bis Seite 536 (Kapitel 50 bis einschl. Kapitel 59)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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  • Nun hat sich Licht ins Dunkle gebracht. Nachdem Hardy nach Peppers Tod erstmal in ein tiefes Loch fällt, rappelt er sich – vor allem durch die unermüdliche Hilfe von Buck – wieder hoch. Buck gewinnt in diesem Abschnitt noch mehr dazu. Er mausert sich zu einem wertvollen, sympathischen Charakter und ist ein richtiger Freund. Kein Wunder, dass Hardy ihm noch völlig vertraut und ihm sogar Zugriff auf das Schließfach überlässt. Wie wichtig auf das Bankschließfach nun auch seine „Beziehung“ zu der Bankfrau ist, zeigt sich ebenfalls.


    Thalberg steckt also wirklich hinter allem. Dass es am Ende so einfach ist, hätte ich nicht gedacht. Man hätte ihn eigentlich von Anfang an in Verdacht haben können, immerhin war Virginia es, die ihn erpresst hat und mit der er eine Affäre hatte. Als Hardy dann mit Uncle Carl spricht, weiß er alles und zerstört das wichtigste Beweisstück. Zuerst hatte ich wie Hardy Vertrauen in Uncle Carl, aber eigentlich war auch hier klar, dass das verschenkt ist. Hardy gibt aber nicht auf und will nun zusammen mit Fritz die Wahrheit ans Licht bringen. Er geht dabei weiterhin klug vor, ich hoffe nur, dass nicht alles, was er sammelt, wieder in sich zusammenfällt und stirbt.


    Fitz mag ich zwar immer noch, aber wie er Hardy mit Drogen „versorgt“ hat, hat mir weniger gefallen. Wenn Buck nicht gewesen wäre, hätte das Hardys Ende bedeuten können. Ein Freund sollte dafür doch einen besseren Blick haben, oder? Für kurze Zeit kann man damit vielleicht mal vergessen, aber gerade wenn man verzweifelt ist, sollte man von solchen „Stimmungsaufhellern“ Abstand nehmen, denn genau dann ist man am suchtgefährdesten.

  • Buck gewinnt in diesem Abschnitt noch mehr dazu. Er mausert sich zu einem wertvollen, sympathischen Charakter und ist ein richtiger Freund. Kein Wunder, dass Hardy ihm noch völlig vertraut und ihm sogar Zugriff auf das Schließfach überlässt. Wie wichtig auf das Bankschließfach nun auch seine „Beziehung“ zu der Bankfrau ist, zeigt sich ebenfalls.

    Das ist mir auch so klar geworden. Ich glaube, es gibt wenig richtige Freundschaften in diesem Milieu. Da ist Buck als Freund sehr wertvoll. Gut, dass er Hardy wieder in die Spur gebracht hat, das hätte böse enden können! Immerhin war er so vernünftig, dass er im Alkohol- und Drogenrausch nicht mit seinem Auto unterwegs war.


    Die Beerdigung von Pepper fand ich schrecklich, der arme Hardy hat mir richtig leid getan!


    Wie ich schon vermutet habe, ist Thalberg der Vater von Virginias Kind. Er steckt also ganz tief drin. Aber weiß Laemmle auch alles? Hat er auch bei den Vertuschungen und Ermordungen mitgeholfen? Dass er das Beweismittel zerstört hat, spricht nicht gerade für ihn. :cursing:


    Hardy hat sich die Geschichte zusammengereimt, es könnte sich genau so zugetragen haben. Sein Problem ist, dass er keine Beweise hat und alle seine Zeugen tot sind. Wie ich ihn kenne, wird er das Gericht trotzdem von der Wahrheit überzeugen. Ich bin gespannt, wie er das schaffen wird. Es wird sehr schwierig werden, da die Richter und alle anderen, die was zu sagen haben, bestimmt auch bestechlich sind. Maude ist die einzige, die ihm helfen könnte.


    Hardy hat gut daran getan, dem Fräulein Bottomsly ein wenig Honig um‘s Maul zu schmieren. Ohne ihre Hilfe hätte er bestimmt keinen Zugang zu dem Schließfach bekommen. Und dass es jetzt ganz unbürokratisch in seinen Besitz übergeht, ist auch ihrer Güte zu verdanken.


    Dieser Caleb Potter ist ja auch zum Piepen! Vielleicht kann er auch vor Gericht nützlich sein, das kann ich nicht einschätzen.


    Wir werden sehen, ich bin jetzt sehr gespannt auf das Finale!

    Liebe Grüße, Caren

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    Wenn lesen Kalorien verbrennen würde, wäre ich in kürzester Zeit beängstigend dünn.

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    Meine Rezensionen

  • Der Tod von Pepper hat Hardy mächtig mitgenommen. Toll, dass es Menschen gibt, die sich um Hardy kümmern. Buck habe ich richtig in mein Herz geschlossen. Fritz kümmert sich zwar auch, aber ich weiß nicht, ob man ihm trauen kann. Er ist viel zu sehr im Geschäft drin.


    Die Frau von der Bank ist hilfreich, so kommt Hardy zu Indizien. Inzwischen ergibt sich für ihn ein Bild, das er schlüssig findet. Thalberg ist sein Täter. Engel wendet sich an Laemmle, doch der hat überhaupt kein Interesse daran einzugreifen, im Gegenteil, er vernichtet die Flasche. Steckt er aber hinter allem? Oder will er Thalberg nur schützen?Aber ob Hardy danach richtig handelt, als er Fritz einschaltet?


    In San Francisco läuft es beim Prozess nicht gut für Fatty. Jemand hat dafür gesorgt, das zwei Frauen gegen ihn aussagen. Maude ist von der Bildfläche verschwunden. Ob Hardy wirklich glaubt, dass er die beiden Frauen umstimmen kann? Die haben doch Angst.


    Dervstaatsanwalt hat doch nur seine Karriere im blick, dem ist es letztlich egal, wen er hinter Gitter bringt, Hauptsache die öffentliche Aufmerksamkeit ist da.

  • Aber weiß Laemmle auch alles? Hat er auch bei den Vertuschungen und Ermordungen mitgeholfen? Dass er das Beweismittel zerstört hat, spricht nicht gerade für ihn. :cursing:

    Wie tief er drin steckt, frage ich mich auch. Ich kann mir beides gut vorstellen, dass er von Anfang mit gemacht hat oder dass Thalberg ihm alles irgendwann beichtete und Laemmle sich dann dazu entschieden hat, den Skandal zu vertuschen. Ich hatte mal gedacht, er wäre noch recht fair in der Branche, aber er steckt genauso tief oder gar noch tiefer in dem Sumpf drin wie alle anderen.



    Hardy hat sich die Geschichte zusammengereimt, es könnte sich genau so zugetragen haben. Sein Problem ist, dass er keine Beweise hat und alle seine Zeugen tot sind.

    Ich bin auch wirklich gespannt, wie er die Situation noch drehen will. Ich bin der festen Überzeugung, dass er noch einige Tricks auf Lager haben wird. Aber bin mal gespannt, wie sich das am Ende ausgeht und ob er den Skandal aufdecken wird.

  • Wie tief er drin steckt, frage ich mich auch. Ich kann mir beides gut vorstellen, dass er von Anfang mit gemacht hat oder dass Thalberg ihm alles irgendwann beichtete und Laemmle sich dann dazu entschieden hat, den Skandal zu vertuschen. Ich hatte mal gedacht, er wäre noch recht fair in der Branche, aber er steckt genauso tief oder gar noch tiefer in dem Sumpf drin wie alle anderen.

    Ich habe Laemmle anfangs auch für ein unschuldiges „Lamm“ ^^ gehalten, aber dieser Eindruck löst sich allmählich in Luft auf....

    Übrigens ist er auch eine reale Persönlichkeit!

    Liebe Grüße, Caren

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    Wenn lesen Kalorien verbrennen würde, wäre ich in kürzester Zeit beängstigend dünn.

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    Meine Rezensionen

  • Nun hat sich Licht ins Dunkle gebracht. Nachdem Hardy nachPeppers Tod erstmal in ein tiefes Loch fällt, rappelt er sich – vor allem durchdie unermüdliche Hilfe von Buck – wieder hoch. Buck gewinnt in diesem Abschnittnoch mehr dazu. Er mausert sich zu einem wertvollen, sympathischen Charakterund ist ein richtiger Freund. Kein Wunder, dass Hardy ihm noch völlig vertrautund ihm sogar Zugriff auf das Schließfach überlässt. Wie wichtig auf dasBankschließfach nun auch seine „Beziehung“ zu der Bankfrau ist, zeigt sichebenfalls.

    Dieses Buch macht so krank misstrauisch, dass ich Buck eine Weile auch misstraut habe. Für Hardy muss es schwer sein, die wirklichen Freunde auch zu erkennen.

    Thalberg dagegen fand ich von Anfang an einen eitlen Fatzke und es passt einfach alles zusammen... das er der Liebhaber war, dass er an allem Schuld ist. Manchmal kann man sich auch auf seinen ersten Eindruck verlassen.

  • Die Beerdigung von Pepper fand ich schrecklich, der arme Hardy hat mir richtig leid getan

    Es war wirklich ein harter Schlag für ihn. Obwohl er Pepper ja noch gar nicht so lange kennt, und OBWOHL er ihr ständig misstraut hat, war er doch sehr verliebt in sie. Er ist ganz schön durch den Wind nach ihrem grauenhaften Tod. Ich fand es auch sehr hart, wie er mit Buck besprochen hat, wie alles abgelaufen sein muss. Wie Pepper ihn belogen hat, wie lange und wie vehement. Was ihre Beweggründe gewesen sein können und ob sie ihn wirklich liebte oder er doch nur ein Auftrag war. Im Gegensatz zu Buck, der das ja eher pragmatisch sieht, bin ich überzeugt, dass Pepper Hardy mehr als mochte. Aus ihrem Auftrag wurde sehr schnell mehr und als sie das erkannt hatte, da hat sie ihm die Wahrheit gesagt. Meine Güte, sie war ja noch so jung. Da muss man ihr schon mal zugestehen, dass sie erst das Richtige erkennen muss.

  • In San Francisco läuft es beim Prozess nicht gut für Fatty. Jemand hat dafür gesorgt, das zwei Frauen gegen ihn aussagen. Maude ist von der Bildfläche verschwunden. Ob Hardy wirklich glaubt, dass er die beiden Frauen umstimmen kann? Die haben doch Angst.

    Man kann ja hier alles kaufen. Zeugen, Sekretärinnen, Polizisten, Ärzte.... Sodom und Gomorrah. :(

  • Ich habe Laemmle anfangs auch für ein unschuldiges „Lamm“ ^^ gehalten, aber dieser Eindruck löst sich allmählich in Luft auf....

    Übrigens ist er auch eine reale Persönlichkeit

    Na, ein Schaf ist Laemmle sicher nicht. Dass er real ist, wusste ich schon. Der Name war mir von irgendwoher schon ein Begriff. Wie ich überhaupt bei diesem Buch davon ausgehe, dass bis auf Mörder und Detektiv - und ein paar Nebenrollen wie Pepper - alle wirklich gelebt haben. Ich glaube, es gab sogar den bösen Löwen. ;)

  • Dieses Buch macht so krank misstrauisch, dass ich Buck eine Weile auch misstraut habe. Für Hardy muss es schwer sein, die wirklichen Freunde auch zu erkennen.

    Ja, das zeigt das Buch wirklich gut auf und ist für mich auch fast die Message. Allerdings würde ich das auch auf Hollywood eingrenzen. ;) Buck gehört ja auch nicht wirklich zur Hollywood-Welt. Denn dort ist ansonsten jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht.

  • Dieses Buch macht so krank misstrauisch, dass ich Buck eine Weile auch misstraut habe. Für Hardy muss es schwer sein, die wirklichen Freunde auch zu erkennen.

    Ja, das zeigt das Buch wirklich gut auf und ist für mich auch fast die Message. Allerdings würde ich das auch auf Hollywood eingrenzen. ;) Buck gehört ja auch nicht wirklich zur Hollywood-Welt. Denn dort ist ansonsten jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht.

    Guter Einwand, dass Buck außen vor ist.

    Ich würde mal sagen, das passiert nicht nur in Hollywood, sondern überall, wo Macht ist und Geld fließt. Also Politik, Banken und Wirtschaftsunternehmen u.ä. Das sind die Instrumente der Mächtigen und derer, die es werden wollen.:(

  • Buck gewinnt in diesem Abschnittnoch mehr dazu. Er mausert sich zu einem wertvollen, sympathischen Charakterund ist ein richtiger Freund.

    Ja, Buck ist toll! Er fragt nicht lange, sondern macht. Auf ihn ist einfach Verlass.

    Als Hardy dann mit Uncle Carl spricht, weiß eralles und zerstört das wichtigste Beweisstück.

    Ob er alles weiß, da bin ich mir gar nicht so sicher. Aber er will einfach, dass seine Geschäfte nicht gestört werden. Daher sieht er einfach über alles hinweg.

    Fitz mag ich zwar immer noch, aber wie er Hardy mit Drogen„versorgt“ hat, hat mir weniger gefallen.

    Bei mir ist das anders, ich mochte Fritz von Anfang an nicht besonders. Er hat nichts getan (außer sein Auto verliehen), dass ihn besonders sympathisch macht. Ich finde ihn undurchschaubar.

    Hardy hat sich die Geschichte zusammengereimt, es könnte sich genau so zugetragen haben. Sein Problem ist, dass er keine Beweise hat und alle seine Zeugen tot sind. Wie ich ihn kenne, wird er das Gericht trotzdem von der Wahrheit überzeugen.

    Glaube ich nicht wirklich. Er will die Wahrheit wissen, aber er ist wohl realistisch genug, dass er gegen seinen mächtigen Gegner keine Chance hat. für ihn ist das persönlich.