07 - Seite 527 bis Ende (ab Kapitel 60 bis Ende)

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Avila.

  • Der Fall war fast aufgedeckt, es gab dann noch die ein oder andere Überraschung. Es hätte mich auch gewundert, wenn es anders gewesen wäre bei den knapp 90 Seiten die noch folgten.

    Wallace Reid hat zusammen mit Thalberg gehandelt. Ich hatte in zwar zu keinem Zeitpunkt unter Verdacht, aber es passt zusammen. Immer wenn er auftrat, war er ein unangenehmer Zeitgenosse, aber wer war das nicht? Im Endeffekt ist er aber eine traurige Gestalt. Er ist so tief im Drogensumpf, dass er ohne seine Frau nicht klar kommen würde. Aber genau diese betrügt er ständig und deswegen mussten am Ende so viele sterben.


    Im letzten Abschnitt war ich noch erleichtert, dass immerhin an Fritz nichts Kleben blieb. Tja, umsonst. Er hat sogar den schlimmsten Mord von allen in Auftrag gegeben: den von Pepper. Hardy wusste es ziemlich schnell, aber er hatte nicht den Mut es ihm zu sagen. Stattdessen versuchte er, ihn erneut umzubringen. Aber der Plan war wirklich durchschaubar. Ich dachte sofort: Geh nicht in den Park, das kann nur eine Falle sein. Aber Hardy war klug genug und am Ende brachte Fritz sich um. Hollywood hat auch ihn zerstört und er war zu schwach, um es zu erkennen und die Notbremse zu ziehen wie Hardy.


    Der Löwendompteuer musste am Ende auch noch dran glauben. Ich kann Hardy verstehen. Die Justiz versagt hier in jeder Hinsicht. Ist es dann nicht klar, dass man Selbstjustiz übt? Versteht mich nicht falsch, natürlich bin ich kein Befürworter davon, aber in Hardys Fall bleibt ihm ja kaum etwas anderes. Er hat viel für die Wahrheit bezahlt. Pepper wurde ihm genommen und sein Augenlicht obendrauf. Für das eine war Hollywood verantwortlich, für das andere eben jene Justiz. Gut, dass er sich aus dem Geschäft nun zurückzieht. Zusammen mit Buck kann er nun seine ermordete Liebe betrauen und ein neues Leben beginnen.

  • Ich musste das Buch auch unbedingt zu Ende lesen. Was für ein Ende!! Dass noch irgend etwas kommen musste, war ja klar! Aber Wallace Reid hatte ich nicht auf meiner Liste. Wieder mal genial die Aktion, wie Hardy mit der Flasche siegessicher auftritt und so Thalberg und Reid zum Reden bringt. Dass Fritz mit drinsteckt, habe ich irgendwie geahnt, ohne es belegen zu können.


    Glück hat er auch wieder gehabt! Er wäre beinahe umgekommen, das hätte gewaltig schief gehen können. Dass er ein Auge verloren hat, ist schlimm genug, er nimmt es aber eher gelassen, zumindest am Ende.


    Die Gerichtsverhandlung hat nicht ganz das gewünschte Ergebnis gebracht. Ob da vielleicht eventuell einige Geschworene geschmiert waren? :saint:


    Herrlich auch, wie der Zeitungsfuzzi Hearst auf Hardys Enthüllungen reagiert! Hardy zählt auf, was er herausgefunden hat, und das war ja wirklich außerordentlich überraschend, und alles, was Hearst dazu sagt: „Das ist viel zu lang für eine Schlagzeile!“

    Die Presse will gar nicht die Wahrheit verbreiten, sondern das, was sensationell ist und wochenlange hohe Auflagen sichert. UN-GLAUB-LICH.


    DIe arme Miss Bottomsly! Sie hat auf Lon Chaney gewartet, stattdessen kommt ein Brutslo (der Löwenbändiger Emil?) und droht ihr. Die Freundschaft mir ihr kann Hardy sich auch abschminken.


    Fatty wurde rehabilitiert, das hat ihm aber leider nichts geholfen. Sein Ruf war dahin.

    Liebe Grüße, Caren

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    Wenn lesen Kalorien verbrennen würde, wäre ich in kürzester Zeit beängstigend dünn.

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  • Im letzten Abschnitt war ich noch erleichtert, dass immerhin an Fritz nichts Kleben blieb. Tja, umsonst. Er hat sogar den schlimmsten Mord von allen in Auftrag gegeben: den von Pepper. Hardy wusste es ziemlich schnell, aber er hatte nicht den Mut es ihm zu sagen. Stattdessen versuchte er, ihn erneut umzubringen. Aber der Plan war wirklich durchschaubar. Ich dachte sofort: Geh nicht in den Park, das kann nur eine Falle sein. Aber Hardy war klug genug und am Ende brachte Fritz sich um. Hollywood hat auch ihn zerstört und er war zu schwach, um es zu erkennen und die Notbremse zu ziehen wie Hardy.

    Ja, Fritz hatte ziemlich viel Dreck am Stecken. Wie er treffend bemerkt hat: „Wenn du einmal einen Fehler begangen hast, dann hört es nie mehr auf. Dann gibt es immer noch etwas aufzuräumen....“. Er hat wahrscheinlich ganz klein angefangen und irgendwann war er in der Spirale gefangen und kam nicht mehr raus. Seine Kokain-Sucht spielte bestimmt keine unerhebliche Rolle.

    Gut, dass Hardy nicht mitgespielt hat. Er hat zwar nach Peppers Tod einen kurzen Absacker gehabt, aber zum Glück hat er rechtzeitig die Bremse gezogen.

    Liebe Grüße, Caren

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  • Die Gerichtsverhandlung hat nicht ganz das gewünschte Ergebnis gebracht. Ob da vielleicht eventuell einige Geschworene geschmiert waren? :saint:

    Nein, auf gar keinen Fall. Wie kommst du nur auf sowas? :D



    Die Presse will gar nicht die Wahrheit verbreiten, sondern das, was sensationell ist und wochenlange hohe Auflagen sichert. UN-GLAUB-LICH.

    Das hat mich dann auch wirklich geschockt. Ich dachte wie Hardy, dass das wirklich noch eine Möglichkeit wäre. Aber nein, man würde sich unglaubwürdig machen. Als ob. Die wollen sich nur ebenso wenig mit Hollywood anlegen wie alle anderen auch.



    Irgendwie ist das Ende so traurig, weil Hardys Kampf ein Kampf gegen Windmühlen ist, aber trotzdem schafft der Autor es positiv enden zu lassen. Als Leserin habe ich das Buch zufrieden zugeschlagen. Ob der Autor Hardy weiter ermitteln lässt und es mehr von ihm zu lesen gibt?

  • Die Gerichtsverhandlung hat nicht ganz das gewünschte Ergebnis gebracht. Ob da vielleicht eventuell einige Geschworene geschmiert waren? :saint:

    Nein, auf gar keinen Fall. Wie kommst du nur auf sowas? :D

    Weiß ich auch nicht. Vielleicht habe ich einfach zu viel Fantasie. 8)

    Liebe Grüße, Caren

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    Wenn lesen Kalorien verbrennen würde, wäre ich in kürzester Zeit beängstigend dünn.

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  • Irgendwie ist das Ende so traurig, weil Hardys Kampf ein Kampf gegen Windmühlen ist, aber trotzdem schafft der Autor es positiv enden zu lassen. Als Leserin habe ich das Buch zufrieden zugeschlagen. Ob der Autor Hardy weiter ermitteln lässt und es mehr von ihm zu lesen gibt?

    Ich fand das Ende auch ein bisschen traurig, es gab einfach zu viele Tote und die Schuldigen haben nicht ihre gerechte Strafe bekommen. Es wäre noch interessant, ob Wally Reids Ehe gehalten hat? Sein Fehltritt ist doch sicherlich zu seiner Frau durchgesickert?


    Es geht weiter mit Hardy! Zitat: „Dieser spannende und irrsinnig komische Detektivkrimi. Ist der Start einer Reihe,.....“ :daumen:

    Liebe Grüße, Caren

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  • Es geht weiter mit Hardy! Zitat: „Dieser spannende und irrsinnig komische Detektivkrimi. Ist der Start einer Reihe,.....“ :daumen:

    Oh je, wo habe ich das denn überlesen?

  • Bei mir im ebook kommt ganz am Ende ein Kapitel „Über dieses Buch“. Sozusagen der Klappentext. Da stand das so.

    Liebe Grüße, Caren

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  • Im letzten Abschnitt, sah es so aus, als sei alles geklärt. Doch es gibt noch einige Überraschungen. Selbst Hardy hatte vorher noch nicht geahnt, wie weit die Sache geht. Thalberg steckt mit drin, aber er ist nicht alleine. Wallace Reid ist zwar zuvor schon unangenehm aufgefallen, aber ich dachte, der sei zu verkokst, um überhaupt so gezielt vorzugehen. Und das alles nur, weil seine Frau so eifersüchtig ist. Aber er ist auch von ihr abhängig und kann deshalb kein Risiko eingehen.


    Fritz ist auch nicht unschuldig, war mein Gefühl ihm gegenüber doch berechtigt. Pepper musste wegen ihm sterben. Das Treffen mit Hardy im Park war ja lächerlich. Wieso diese Aussprache nun und dann als Feigling in die Teergrube. Hardy ist sich immer treu geblieben, das ist Fritz nicht geglückt. Interessant fand ich später die Aussage seiner Frau bei der Beerdigung. Sie wusste, was mit ihm los war.


    Am Ende trifft es auch den Löwen und seinen Dompteur. Dass es kein Unfall war mit Pepper, haben wir uns ja gedacht. Ich glaube, dass Hardy von ihm nur Antworten wollte. Dass es so endete, hat sich der Mann selbst zuzuschreiben, denn er wollte ja auch Hardy durch den Löwen töten.

    Der gute Buck hilft mal wieder. Im Teer ist ja auch jede Menge Platz. Hoffentlich nehmen sich da im nächsten Band nicht noch mehr Leute ein Beispiel daran.


    Da hatte Hardy am Anfang zwei recht harmlose Aufträge, die sich dann als viel mehr entpuppten und er hat mächtig zahlen müssen. Er hat Pepper verloren und die Sehkraft auf einem Auge. Hoffentlich läuft sein Geschäft nun besser an, aber am besten außerhalb des Showgeschäftes.

  • Da hatte Hardy am Anfang zwei recht harmlose Aufträge, die sich dann als viel mehr entpuppten und er hat mächtig zahlen müssen. Er hat Pepper verloren und die Sehkraft auf einem Auge. Hoffentlich läuft sein Geschäft nun besser an, aber am besten außerhalb des Showgeschäftes.

    Laut dem „Klappentext“ wird er wohl weiterhin in den größten Skandalen und Mordfällen Hollywoods herumstochern.

    Liebe Grüße, Caren

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    Wenn lesen Kalorien verbrennen würde, wäre ich in kürzester Zeit beängstigend dünn.

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  • Laut dem „Klappentext“ wird er wohl weiterhin in den größten Skandalen und Mordfällen Hollywoods herumstochern.

    Da merkt man mal wieder, dass ich es tunlichst vermeide, den Klappentext zu lesen, außer um zu sehen, ob ein Buch etwas für mich ist. Dann ist der Klappentext aber auch sofort wieder vergessen.

  • Ich lese auch normalerweise keine Klappentexte. Bei meinem ebook war aber hinten, am Ende ein Kapitel „über dieses Buch“. Das habe ich dann gelesen.

    Liebe Grüße, Caren

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    Wenn lesen Kalorien verbrennen würde, wäre ich in kürzester Zeit beängstigend dünn.

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    Meine Rezensionen

  • Der Fall war fast aufgedeckt, es gab dann noch die ein oderandere Überraschung. Es hätte mich auch gewundert, wenn es anders gewesen wärebei den knapp 90 Seiten die noch folgten.

    Wallace Reid hat zusammen mit Thalberg gehandelt. Ich hattein zwar zu keinem Zeitpunkt unter Verdacht, aber es passt zusammen. Immer wenner auftrat, war er ein unangenehmer Zeitgenosse, aber wer war das nicht? ImEndeffekt ist er aber eine traurige Gestalt. Er ist so tief im Drogensumpf,dass er ohne seine Frau nicht klar kommen würde. Aber genau diese betrügt erständig und deswegen mussten am Ende so viele sterben.

    Dass da noch eine Überraschung kommt, das dachte ich mir auch. Auf Reid wäre ich aber auch nicht gekommen. Auch wenn mir der von Anfang an unsympathisch war, so war er doch die ganze Zeit eher eine Randfigur. Und dann waren er mit Thalberg und Fritz die Schuldigen - wobei eigentlich sind ja da noch viel mehr Leute schuld. Nämlich all die, die es vertuschen wollten, die Fattys Leben zerstört haben, die die Frauen gefangen hielten, die was wussten und nichts sagten. Eine korrupte Mischpoke.

    Am Endetrifft es auch den Löwen und seinen Dompteur. Dass es kein Unfall war mitPepper, haben wir uns ja gedacht. Ich glaube, dass Hardy von ihm nur Antwortenwollte. Dass es so endete, hat sich der Mann selbst zuzuschreiben, denn erwollte ja auch Hardy durch den Löwen töten.

    Der guteBuck hilft mal wieder. Im Teer ist ja auch jede Menge Platz. Hoffentlich nehmensich da im nächsten Band nicht noch mehr Leute ein Beispiel daran.

    Du meinst, es sollen noch mehr im Teer verschwinden?

    Die Sache mit dem Dompteur war natürlich nicht astrein. Aber tatsächlich dürfte es schwer sein, in so einer Schlangengrube IMMER eine reine Weste zu behalten und nicht den Glauben an das Gute zu verlieren. Ich an Hardys Stelle, wäre woanders hingezogen und hätte in einer Stadt ohne Hollywood versucht neu durchzustarten. Dadurch, dass er hierbleibt, wird er weiter mit den traurigen Ereignissen konfrontiert werden und auf neue Machenschaften der Filmbranche treffen.

    Für uns ist das natürlich gut. Dann geht es nämlich weiter mit Hardy und das freut mich.


    Hart war der Verlust des Auges. Und jetzt ein Glasauge, oh Mann. Damals war das ja noch nichts ungewöhnliches - so kurz nach dem Krieg. Aber ich hatte wirklich auch fast schmerzen, während ich diese Szenen nach dem Schlag im Wasser und dann beim Arzt gelesen habe. :(

  • Da müsst ihr gar nicht bis zum Klappentext gehen.

    Wenn ihr das Buch über Amazon kauft, dann steht da im Titel ganz dick: Hardy Engels erster Fall ;)

    Dass es der erste Fall ist, war klar, da es auf dem Cover steht. Es bezog sich jezt eher auf "in den größten Skandalen und Mordfällen Hollywoods"

  • Ich hatte das mit dem ersten Fall auch nicht unbedingt als Fortsetzung verstanden, sondern dass es Hardys erster großer Auftrag ist. :D

  • Stimmt. Es ist halt keine Reihe, die man nacheinander lesen muss (wahrscheinlich) und dann finde ich den Umfang schon recht erstaunlich dafür. Oder?