Zanks Hohlbein-Sammlung

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 91 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zank.

  • Ich hab Hohlbein als Teenie auch viel gelesen, aber irgendwann ging es mir wie bei den Grisham Büchern, ähnliche Geschichten andere Namen und Orte. Irgendwann war es dann nicht mehr meins, aber um die 10 stück müssten bei mir auch noch im Regal stehen, schon allein die sechs Hexer Wälzer....

    Fenlinka

  • Der Schreibstil ist auch gut, aber ich hatte irgendwann einfach nicht mehr so viel Lust auf seine Sachen, auch wenn ab und an noch mal was von Ihm dabei war. Hab die Tage mal aus Neugierde geschaut, sind doch 18 oder 19 Bücher in meinem Regal. Als ich viel Hohlbein gelesen habe hatte ich nicht genug Geld für all die Bücher die ich lesen wollte also wanderten jede Woch ein halbes Dutzend aus der Bücherei mit, daher weiss ich auch gar nicht wie viele ich wirklich gelesen habe...

    Fenlinka

  • Ha! gerade habe ich diesen Thread zufällig gefunden. Sehr lustig! Denn ich lese gerade meinen "ersten Hohlbein" (wie man hier wohl so sagt^^) Das "Druidentor". Eigentlich war ich auf der Suche nach einer Kurzgeschichte oder einem Essay, das ich vor über 20 Jahren in der Schule mal gelesen habe und das mich nachhaltig beeinflusst hat. Da ging es auch um einen Tunnel und eine Fahrt die nicht endet. Auf der Suche habe ich dann eben das Druidentor gefunden und für 75 cent bei booklooker bestellt:thumbup:. Mein Mann meinte dann, das hätte er als Teenie mal im Bücherbus gelesen:hahaha:. Ich bin ca. in der Mitte des Buches und finde es eigentlich recht gut. Hier kam es aber nicht so gut an? Würde mich natürlich interessieren warum? Aber bitte nicht spoilern!!8o

  • Hallo Seferli  :winken:

    Zum "Druidentor" gibt es hier unterschiedliche Meinungen. Die meisten fanden es tatsächlich ganz schrecklich; Jaqui und mir hat es ganz gut gefallen. Ich denke, Hohlbein ist hier im Forum sowieso mehrheitlich wenig beliebt und viele finden seine Bücher langweilig - er greift in der Tat gerne immer wieder dieselben Motive auf (was man natürlich beim ersten Buch noch nicht merkt). Beim "Druidentor" kam mir das Ende dann etwas zu plötzlich; da hätte ich mir mehr gewünscht (lass doch mal hören, was du davon hältst :)). Was die anderen konkret an dem Buch zu bemängeln haben, kann ich dir nicht beantworten ;)


    Ich mag einfach Hohlbeins Schreibstil und da er als ich etwa 10-13 Jahre alt war, einer meiner Lieblingsautoren war, ist diese Begeisterung irgendwie immer noch hängen geblieben. Es kommt vielleicht auch darauf an, was für Ansprüche man an ein Buch stellt. Mir reicht es durchaus, einfach gut unterhalten zu werden und in eine andere Welt abtauchen zu können. Da stört es mich wenig, wenn die Geschichte nicht besonders innovativ oder literarisch wertvoll ist.

  • Hallo Seferli  :winken:

    Zum "Druidentor" gibt es hier unterschiedliche Meinungen. Die meisten fanden es tatsächlich ganz schrecklich; Jaqui und mir hat es ganz gut gefallen. Ich denke, Hohlbein ist hier im Forum sowieso mehrheitlich wenig beliebt und viele finden seine Bücher langweilig - er greift in der Tat gerne immer wieder dieselben Motive auf (was man natürlich beim ersten Buch noch nicht merkt). Beim "Druidentor" kam mir das Ende dann etwas zu plötzlich; da hätte ich mir mehr gewünscht (lass doch mal hören, was du davon hältst :)). Was die anderen konkret an dem Buch zu bemängeln haben, kann ich dir nicht beantworten ;)


    Ich mag einfach Hohlbeins Schreibstil und da er als ich etwa 10-13 Jahre alt war, einer meiner Lieblingsautoren war, ist diese Begeisterung irgendwie immer noch hängen geblieben. Es kommt vielleicht auch darauf an, was für Ansprüche man an ein Buch stellt. Mir reicht es durchaus, einfach gut unterhalten zu werden und in eine andere Welt abtauchen zu können. Da stört es mich wenig, wenn die Geschichte nicht besonders innovativ oder literarisch wertvoll ist.

    Ich habe ja versprochen zu schreiben, wie ich meinen ersten Holbein (Das Druidentor) fand. Die Idee des Buches fand ich super und die ersten 80 bis 100 Seiten fesselnd geschrieben, ab der Hälfte zog sich die Geschichte dann doch ganz schön in die Länge, immer mehr Orte, kleinere Geschichten, die für sich gesehen gut waren, aber als Puzzle irgendwie nicht richtig zusammengefunden haben. Trotzdem fand ich es gut, also, ich hatte nie das Gefühl, das Buch deswegen weglegen zu müssen. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich die Geschichte auflöst. Und leider hat sich das für mich nicht. Kann aber auch an mir gelegen haben, ich lese immer abends im Bett und bin zur Zeit im super müde und oft über dem Buch eingeschlafen. Ich hab das Ende nicht kapiert, gut, schon im Ansatz, aber diese einzelnen Geschichten, die haben sich für mich am Ende nicht aufgeklärt. Auch die einzelnen Personen sind für mich bis zuletzt blass geblieben.

    Positiv fand ich auf jeden Fall den Schreibstil und die Idee. Es kann also gut sein, dass ich mal wieder einen Hohlbein lesen, wenn mich der Klappentext anspricht:)