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Es gibt 26 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Doris.

  • Magnus könnte natürlich auch irgendetwas anderes beruflich machen. Allerdings stand glaube ich auch nirgends, dass er das alleine entschieden hat. Signe gibt ihm einfach die Schuld daran.

    Vielleicht ist er auch so etwas wie ein Niederlassungsleiter eines großen Konzerns oder sowas, aber was er wirklich macht, kann ich auch nur spekulieren.

  • Das geht mir auch so. Ich überlege die ganze Zeit, ob ich das Szenario für 2041 realistisch halten soll oder nicht. Eigentlich möchte ich sofort sagen: Nein, in so kurzer Zeit können sich die Zustände doch nicht so dramatisch verschlimmern. Aber andererseits ist es auch noch eine ganze Weile hin und wenn die Entwicklung so weitergeht oder sich alles noch verschlimmert.. =O

    Ich kann es mir nicht so recht vorstellen. Es sei denn, es käme zu Kriegen oder kriegsähnlichen Zuständen. Aber natürlich - so genau kann man nicht wissen, wie schnell so etwas gehen kann.

    :lesen:





  • Naja, neulich erst habe ich davon gelesen, dass der Golfstrom weniger kraftvoll ist, was mit dem Klimawandel zu tun hat. Durch das Schmelzen von Gletschern und den Polkappen wird der Salzgehalt der Ozeane immer geringer, wodurch die Tiefenströmung beeinflusst wird. Letzten Endes verändert dies nicht nur die Artenvielfalt des Atlantiks, sondern auch ganz konkret unser Wetter in Europa.


    Tagesschau

    Spiegel Online


    Keine Ahnung, wie schnell sich all solche Entwicklungen für uns richtig bemerkbar machen, aber ich fürchte, dass es dann, wenn es für alle spürbar ist, längst zu spät ist. Fakt ist, dass zwanzig Jahre in der Geschichte dieses Planten nicht einmal ein Hauch eines Wimpernschlags ist - für die Menschheit könnte es deutlich mehr sein.

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Zum Golfstrom fällt mir ein, dass ich mal gehört habe (im Film von Al Gore? :/ ), dass die Klimaerwärmung in Europa erst einmal zu einer neuen Eiszeit führen kann. Das liegt daran, dass die Pole schmelzen und durch den Golfstrom das kalte Wasser hierher transportiert wird. Bisher sorgt dieser wohl für die wärmeren Temperaturen und dadurch, dass der Strom generell schwächer wird, funktioniert das dann irgendwann auch nicht mehr. Ich hoffe, ich habe das noch richtig im Kopf.

  • Zank Ja, das passt zu dem, was ich gelesen habe. Langfristig führt es zu einer deutlichen Abkühlung, kurzfristig jedoch zu vermehrten Stürmen und Hitzeperioden. Daher ist das Szenario hier im Buch auch gar nicht weit weg, finde ich.

    Liebe Grüße

    Tabea

  • Das geht mir auch so. Ich überlege die ganze Zeit, ob ich das Szenario für 2041 realistisch halten soll oder nicht. Eigentlich möchte ich sofort sagen: Nein, in so kurzer Zeit können sich die Zustände doch nicht so dramatisch verschlimmern. Aber andererseits ist es auch noch eine ganze Weile hin und wenn die Entwicklung so weitergeht oder sich alles noch verschlimmert..

    Es gibt bereits Gegenden auf der Welt, in denen Wasserknappheit herrscht. Laut Unicef haben 2,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wir spüren jetzt schon die Auswirkungen des Klimawandels, auch wenn das an manchen Stellen bestritten wird, und diese Auswirkungen werden noch zunehmen. Es heißt, selbst wenn man sofort Gegenmaßnahmen einleiten würde, dauert es noch eine ganze Weile, bis sich das wieder regulieren würde. Und es weiß niemand, ob sich dieser Prozess mit der gleichen Geschwindigkeit wie bisher fortsetzt oder ob es nicht doch schneller vorangeht. Jetzt wird die Balance noch einigermaßen gehalten, aber wenn das Klima ordentlich ins Straucheln kommt, geht es vielleicht doch ganz fix.


    Früher gab es auch schon Eiszeiten und Hitzeperioden, aber da war Homo sapiens noch nicht unterwegs und musste um sein Leben fürchten.