04 - von Seite 241 bis einschl. Seite 325

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Es gibt 15 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zank.

  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 255 bis einschl. Seite 325 schreiben.

    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

    :lesen:





  • gagamaus

    Hat den Titel des Themas von „04 - von Seite 255 bis einschl. Seite 339“ zu „04 - von Seite 241 bis einschl. Seite 325“ geändert.
  • In der Beziehung von Signe und Magnus wiederholt sich die ein ähnliches Verhältnis wie bei Signes Eltern. Hier ist es Magnus, der den Fortschritt um jeden Preis für gut heißt und Signe, die erst an der Beziehung festhält, obwohl sie beide durch ihre Meinungen und Empfindungen auseinander driften. Ist es der Instinkt oder der Intellekt? Ich denke der Instinkt gewinnt immer wieder die Oberhand. So schlau ist der Mensch nämlich gar nicht. Immer wieder schlägt doch das "Tier" durch und denkt nur ans Überleben und an Macht und ERfolg.


    Und es gibt wohl ein Kind der beiden.


    Im Lager von David und Lou wird alles immer bedenklicher. Sie sollten weiterziehen. Aber dann findet Anna sie gar nicht mehr. Eine ausweglose Situation. Und das Verhältnis zu Marguerite wird enger. Im Augenblick erscheint sie mir nicht mehr bedrohlich. Aber er ist zerrissen zwischen ihr und Anna und der Sorge um Lou. Ich habe keine Ahnung, was er tun soll.

    :lesen:





  • In dem Abschnitt wird das Verhältnis von Signe und Magnus erklärt und ja irgendwo ist es verständlich was die zwei verbunden hat - wenn Signe ehrlich zu sich selbst wäre, würde sie realistisch merken dass sie nicht zusammenpassen, aber Gefühle und Ängste machen eben auch blind für so rationale Gegebenheiten.

    Was aus der Schwangerschaft wird, finde ich spannend - ich glaube ja an eine Fehlgeburt.


    David und Marguerite fangen also ein Verhältnis an - ich frag mich ja, wie man in einer solchen Situation noch an S.. denken kann, aber vllt. ist es einfach nur das Gefühl der Geborgenheit, was man so nicht findet.

    Die Zeichen dass das Lager nicht gehalten wird, sind ja nun eindeutig, sollte David nicht beginnen zu handeln, für sich und Lou...

    Das es Signes Boot ist, war ja nun relativ eindeutig, der ausgetrocknete Kanal eine schöne Idee, aber auch hier hätte ich mir mehr zum Thema Wasser gewünscht, mehr in die Geschichte verpackte Fakten z.B. als Erklärung für Lou...


    Ich kann eure Kommentare aus dem letzten Abschnitt nur bestätigen und empfinde ähnlich, ja, ich möchte schon irgendwie weiterlesen und wissen was nun passiert, aber so richtig packen und fesseln tut einen das Buch nicht.


    Da kommt mir noch eine Idee, was wenn Marguerite eine Nachfahrin von Magnus ist?


    Grüße

    schokotimmi

    Weltreise: 43/223 - 19,3%

  • David und Marguerite fangen also ein Verhältnis an - ich frag mich ja, wie man in einer solchen Situation noch an S.. denken kann, aber vllt. ist es einfach nur das Gefühl der Geborgenheit, was man so nicht findet.

    David braucht einfach die Nähe und Berührung eines Erwachsenen. Er ist einsam und Marguerite auch. Das ist glaube ich, gar nicht so ungewöhnlich.

    :lesen:





  • Das das mit Magnus und Signe nicht konnte, war abzusehen, dafür haben sie wohl zu unterschiedliche ansichten. Und nun kommt noch eine Schwangerschaft hinzu. Ob sie das Kind verloren hat oder ist David womöglich ein Nachfahre Signes? Oder eine der anderen Personen im Lager?

    Zum Glück geht es Lou wieder besser, dafür wurde Jeanette durch einen Mann ersetzt, der leider nicht so sympathisch wie seine Vorgängerin ist.

    Wozu hat sich David denn da hinreisen lassen? Sicher staut sich in so einer Situation viel Frust an, aber einen Gefallen hat er sich trotzdem nicht getan; wie gut, dass Marguerite ihn in da Zelt mitgenommen hat. Zwischen den beiden scheint sich in diesem Abschnitt langsam etwas anzubahnen, möglich, dass sie Sehnsucht nach Geborgenheit eine große Rolle spielt.


    Signes Mutter und dieser Svein schlagen also richtig Profit aus der Umleitung der Wasserfälle, also geht es am doch mehr um finanzielle Vorteile bzw. Gier nach mehr Geld als um das Wohl des Dorfes, war ja auch nicht anders zu erwarten.

    Sie sollten weiterziehen. Aber dann findet Anna sie gar nicht mehr.

    Eben, eine schwierige Situation, aber abzuwarten ist sicher auch nicht die optimale Lösung, ich wüsste nicht, was ich tun sollte, aber am Ende weiß ja niemand, ob Anne und der Rest der Familie überhaupt noch am Leben ist.


    David braucht einfach die Nähe und Berührung eines Erwachsenen. Er ist einsam und Marguerite auch. Das ist glaube ich, gar nicht so ungewöhnlich.

    Ja, das denke ich auch, ihm geht es wohl weniger um den S.. als die Nähe, die den meisten wohl momentan im Lager fehlt.

  • David und Marguerite fangen also ein Verhältnis an - ich frag mich ja, wie man in einer solchen Situation noch an S.. denken kann, aber vllt. ist es einfach nur das Gefühl der Geborgenheit, was man so nicht findet.

    Die Suche nach Geborgenheit spielt sicher eine Rolle, aber ich denke, dass David nicht mehr daran glaubt, Anna noch zu finden. Diese kurz aufeinander folgenden Hinweise auf die Schwangerschaften bei Signe und Marguerite haben mich auch stutzig werden lassen. Mir kam der Gedanke, dass Marguerite die Enkelin von Signe sein könnte. Von der Zeit her könnte es passen.


    Bei Signe und Magnus zeichnet sich immer deutlicher eine unterschiedliche Auffassung ab. Unterbewusst ist es Signe schon klar, dass es für sie keine gemeinsame Zukunft geben kann. Eigentlich sind sie Welten auseinander.

    Einmal editiert, zuletzt von Doris ()

  • Die Beziehungsgeschichten gehen weiter: Signe und Magnus, die doch recht unterschiedlich sind. In vielen Bereichen sind sie sogar komplett gegensätzlicher Meinung: während Signe sich immer mehr zu einer Umweltaktivistin entwickelt, sieht Magnus die ökonomische Seite. Das kann auf Dauer nicht gut gehen!

    Interessant ist jedoch der kleine Satz, wo auf ein gemeinsames Kind hingewiesen wird.


    David und Lou - die beiden sind weiterhin in dem Flüchtlingslager. Die Situation dort wird sehr bedrückend geschildert. Ich stelle es mir wirklich schrecklich vor. Marguerite und David fangen ein seltsames Verhältnis an - ich glaube auch, dass hier eher die Suche nach Geborgenheit, Halt und Normalität ausschlaggebend waren.

    Die Situation im Lager wird immer schlimmer und Anna taucht nicht auf. Ob sie in einem anderen Lager ist? Ob sie überhaupt noch lebt? Das würde mich schon interessieren.

    Aber wie für Signe, bedeutet das Boot auch für David und Lou ein Stück Freiheit - für alle unbedingt notwendig.


    Alles in allem... irgendwie dümpelt die Geschichte momentan so vor sich hin. Zwar regt sie durchaus zum Nachdenken an, aber ich finde, dass die Umsetzung eines wirklich interessanten Themas nicht recht gelungen ist (zumindest bis jetzt, aber es bleiben ja noch ein paar Seiten). Irgendwie verheddern wir uns in den Beziehungsgeschichten, das Thema Klimawandel wird zwar in seinen Auswirkungen drastisch geschildert, aber ich hab mir doch ein wenig mehr Informationen dazu erwartet. Eine Dystopie ohne viel Vorgeschichte - ohne den selbst zusammengesuchten Informationen und den Links von dubh wäre es ein Liebesroman im Rahmen einer gruseligen Zukunftsvision.

    :ichweissauchnicht:

    Vernunft, Vernunft...

    2 Mal editiert, zuletzt von ysa ()

  • Was mich allerdings sehr interessieren würde (und dazu habe ich noch nicht viel gesucht/gefunden): gab es die Umleitung der Wasserfälle tatsächlich? Oder diese unsägliche Geschichte mit dem exportierten Gletschereis?

    Habt ihr diesbezüglich mehr Infos?

    Vernunft, Vernunft...

  • Alles in allem... irgendwie dümpelt die Geschichte momentan so vor sich hin. Zwar regt sie durchaus zum Nachdenken an, aber ich finde, dass die Umsetzung eines wirklich interessanten Themas nicht recht gelungen ist (zumindest bis jetzt, aber es bleiben ja noch ein paar Seiten). Irgendwie verheddern wir uns in den Beziehungsgeschichten, das Thema Klimawandel wird zwar in seinen Auswirkungen drastisch geschildert, aber ich hab mir doch ein wenig mehr Informationen dazu erwartet. Eine Dystopie ohne viel Vorgeschichte - ohne den selbst zusammengesuchten Informationen und den Links von dubh wäre es ein Liebesroman im Rahmen einer gruseligen Zukunftsvision.

    :ichweissauchnicht:

    Ich muss dir leider zustimmen, dass ich auch nicht ganz glücklich mit der Umsetzung bin. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Autorin kommt über gute Ansätze nicht hinaus und wie Du schon schreibst, geht es mehr um die Beziehungsgeflechte, um Vater-Mutter-Kind-Probleme, die zwar durch den Streit um das Wasser einen Bezug zum Thema haben aber eigentlich krankt es doch an ganz anderen Dingen und das Wasser ist nur so die Rahmenhandlung aber nicht wirklich der Kern der Geschichte.

    :lesen:





  • ysa und gagamaus ich muss euch hier recht geben, die Geschichten um die Personen haben schon eine gewisse Spannung, aber doch eher auf der persönlichen Ebene. Signe scheint ja recht intelligent zu sein, aber diese wird nicht genutzt um in der Figur das Thema "Wasser" oder "Klimaschutz" inhaltlich besser anzulegen.

    David macht mir dagegen einen nicht wirklich intelligenten Eindruck und ich frage mich immer mehr, worauf diese beiden Geschichten hinauslaufen - ich meine das David jetzt Signes Boot gefunden hat, kann ja irgendwie nicht alles sein...


    Was mich allerdings sehr interessieren würde (und dazu habe ich noch nicht viel gesucht/gefunden): gab es die Umleitung der Wasserfälle tatsächlich? Oder diese unsägliche Geschichte mit dem exportierten Gletschereis?

    Habt ihr diesbezüglich mehr Infos?

    Das habe ich mich auch gefragt und habe hier einen Blog gefunden in dem es um ein großes Projekt ging:

    Wasserkraft in Norwegen


    Hier wird der Altafluss und der Staudamm erwähnt: Wikipedia weiß dazu:

    "Ein gutes Stück flussaufwärts des Canyons wurde der Altadamm errichtet. Der Bau dieses Staudamms führte zu zahlreichen Demonstrationen. Die norwegische Regierung veranlasste eine der größten Polizeiaktionen der Geschichte Norwegens, um die Demonstranten, die sich zusammengekettet hatten, zu entfernen. Ein einzelner Aktivist versuchte sogar, eine Brücke auf der Zufahrtsstraße zum Damm zu sprengen. Er fügte sich selbst hierbei allerdings mehr Schaden zu als der Brücke." Wiki_Alta


    Das klingt doch schon alles nach ein paar Grundlagen für die Geschichte, oder? Vllt. suche ich noch ein wenig und finde noch ein paar Links für uns...


    LG

    schokotimmi

    Weltreise: 43/223 - 19,3%

  • Auf mich wirkt die Beziehung von Magnus und Signe so, als wäre sie schon lange zum Scheitern verurteilt gewesen. Ich habe oft das Gefühl, dass sie Dinge nur dem anderen zuliebe tun. Das gehört zwar auch zu einer Beziehung, aber wenn diese nur aus Kompromissen besteht und man so gar keine gemeinsamen Vorstellungen vom Leben hat, wird es schwierig. Allein, dass er sich immer wieder mit ihrer Mutter trifft, obwohl er doch weiß, dass sie sie hasst - egal, ob er das nachvollziehen kann oder nicht, er sollte Signe nicht so in den Rücken fallen. Andersherum nervt es mich (und wahrscheinlich auch Magus) total, wie Singe immer auf seinen Formulierungen herumhackt.


    Erst wird der Fluss gestaut, dann die Wassefälle und am Ende der Gletscher abgetragen. Mir wird schlecht, wenn ich sowas lese. Der Mensch zerstört bewusst nach und nach die ganze Natur. Magnus mag zwar recht haben, es ist toll, was in der Geschichte schon alles erschaffen und geschafft wurde. Aber inzwischen sollten wir eigentlich bewusster mit unserer Umgebung umgehen und andere Lösungen suchen.


    Im Flüchtlingslager spitzt sich die Situation derweil immer weiter zu. Musste nur ich an Asterix denken, als da auf einmal aus dem Nichts diese Massenschlägerei losging? ^^ Marguerite ist mir unsympathisch. Sie wirkt zu geheimnisvoll, obwohl sie wahrscheinlich einfach nur eine einsame Frau ist. Dass sie und David jetzt Sex haben, ist irgendwie nachvollziehbar. Aber das heißt nicht, dass mir das gefallen muss.


    Als Lou den Mais gestohlen hat, sagt David "Mein Kind klaute. Wo hatte sie das gelernt?" Ich würde sagen, da, wo sie auch das Schlösser knacken mit einer Haarnadel gelernt hat :elch:


    Was wohl aus den Kindern wurde (dem von Signe, dem von Marguerite und dem kleinen August)?

  • Da kommt mir noch eine Idee, was wenn Marguerite eine Nachfahrin von Magnus ist?

    Könnte sein. Ich habe mal ein bisschen herumgerechnet: Insgesamt erstreckt sich die Geschichte über 24 Jahre (2017-2041). Wenn Signes 2017 um die 70 und in ihren 20ern schwanger war, dann müsste ihr Kind 2041 etwa in demselben Alter sein. Marguerite könnte also theoretisch eine Enkelin von Signe und/oder Magnus sein.

    Was aus der Schwangerschaft wird, finde ich spannend - ich glaube ja an eine Fehlgeburt.

    Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass es kein Kind geben wird. Vielleicht, weil Signe in der heutigen Zeit keinerlei Andeutungen macht, dass sie noch Verwandschaft hat.

    ich wüsste nicht, was ich tun sollte, aber am Ende weiß ja niemand, ob Anne und der Rest der Familie überhaupt noch am Leben ist.

    Aber wenn David und Lou weiterziehen, werden sie das wohl nie erfahren. Insofern kann ich schon verstehen, dass sie noch zu sehr an ihrer Familie und ihrem alten Leben hängen, um es jetzt schon endgültig aufzugeben. Auch wenn jeden Tag die Chance geringer wird, dass Anna und August noch ins Lager kommen werden.

    Interessant ist jedoch der kleine Satz, wo auf ein gemeinsames Kind hingewiesen wird.

    Kleiner Satz? Magnus und Signe sprechen doch ausführlich darüber. :/ Vermischst du das eventuell gerade mit der Geschichte von Marguerites Schwangerschaftsstreifen?

  • Kleiner Satz? Magnus und Signe sprechen doch ausführlich darüber. :/ Vermischst du das eventuell gerade mit der Geschichte von Marguerites Schwangerschaftsstreifen?

    =O Nein... das war eine unglückliche Kombination aus unleserlichen Notizen und im Nachtdienst Zeit fürs Internet haben....:)


    schokotimmi: Danke für die Infos!

    Vernunft, Vernunft...

  • Könnte sein. Ich habe mal ein bisschen herumgerechnet: Insgesamt erstreckt sich die Geschichte über 24 Jahre (2017-2041). Wenn Signes 2017 um die 70 und in ihren 20ern schwanger war, dann müsste ihr Kind 2041 etwa in demselben Alter sein. Marguerite könnte also theoretisch eine Enkelin von Signe und/oder Magnus sein.

    Diese Rechnerei ist interessant! Marguerite könnte tatsächlich irgendwie mit Signe verwandt sein. David oder Anna doch eigentlich auch, oder?

    Aber für mich stellt sich diese Frage eigentlich nicht: für mich ist das Boot das verbindende Element zwischen den Zeiten und Generationen!

    Vernunft, Vernunft...

  • Marguerite könnte tatsächlich irgendwie mit Signe verwandt sein. David oder Anna doch eigentlich auch, oder?

    Im Prinzip könnte jeder irgendwie mit Signe verwandt sein. Aber wie du schon sagst: Im Prinzip ist das auch nicht so relevant, weil das Boot die Verbindung schafft und weil es ja auch hauptsächlich ums Wasser gehen soll.