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Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 21 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von tigi86.

  • Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt wieder melde! Mittlerweile sitze ich am Ufer der Alster und genieße die Sonne! Es gibt Schlimmeres!


    Ich stelle die Abtreibung selber nicht wirklich in Frage. Wenn es so rüberkommen ist, dann lag es an meiner falschen Ausdrucksweise. Es gibt Tausende Gründe dafür. Aber warum Signe das gemacht hat, wird mir nicht klar. Es ist ja keine einfache Entscheidung. Ich kann einfach nicht glauben, dass in den 60iger\70iger Jahren der Klimawandel ein Grund war. Das wäre für mich einfach utopisch bzw dystopisch.


    Doris : allem was du über die Verteilung

    der Wasservorräte schreibst muss ich zustimmen. Die UNO spricht ja auch schon von Klimaflüchtlingen. Die Situation wird noch viel schlimmer werden. Vielleicht finde ich es deshalb so schade, dass dieser Roman so wenig Fachwissen transportiert.


    Ich wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag Abend!

    Einmal editiert, zuletzt von ysa ()

  • So, nun bin ich auch durch.


    So richtig schaut es ja nicht aus, als ob es in den kommenden Tagen regnen wird, auch wenn sich David an diese Hoffnung klammert, aber andererseits, was bleibt ihnen dann noch, wenn sie den Gedanken an den kommenden Regen aufgeben?


    Mir hat die Zusammenkunft von Signe und Magnus nicht so richtig gefallen, das war mir etwas zu schnell abgehandelt und unspektakulär, wofür hat sich Signe dann die ganzen Strapazen auf sich genommen?


    Das Wiedersehen mit Magnus war dann wie aus einem schlechten Kitschromane. Alle Wut, aller Schmerz, alle Verletzungen - auf einen Schlag vergessen und vergeben. Hach. Leider für mich völlig an den Haaren herbeigezogen.

    Ja, so kam es mir auch vor, das wirkte auf mich ein bisschen zu konstruiert.


    Den Traum von Regen finde ich sehr schön; das ist auch ein guter Abschluss für das Buch. Langfristig werden sie trotzdem alle sterben und man hat als Leser leider kaum etwas über die Hintergründe der Wasserknappheit erfahren. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.

    Ja, da hätte etwas mehr an Infos kommen können, oder die Autorin möchte, dass wir vor unserer eigenen Haustür kehren, um zu bemerken, welchen Anteil wir daran haben. Oder so. ;)