01 - Seite 7 bis Seite 95 (Kapitel 1 bis 4)

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 30 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kanya.

  • Hallo ihr Lieben!


    Hier startet die Leserunde zu "Nevernight - Das Spiel" von Jay Kristoff.



    Postet hier bitte erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu sagen oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Außerdem wäre es schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir zusammen bleiben und mit einem ähnlichen Stand spekulieren und diskutieren können. Als Faustregel gilt, nicht mehr als ein Abschnitt pro Tag.

    Bitte beachtet auch die Hinweise zur Aktivität und Qualität.


    Zum Abschluss: bitte denkt auch daran, dass ein wichtiger Teil der Leserunden eure abschließenden Rezensionen sind und stellt diese am Ende der Runde zeitnah hier im Forum und auf literaturschock.de direkt ein.

    Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen die Attraktivität von solchen Aktionen: Denkt daran, dass die Teilnahme an der Runde und die Rezensionen die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.


    Bitte beachtet auch die folgenden Hinweise

    http://literaturschock.de/lite…x.php?thread/40214.0.html


    Hier könnt Ihr zum Inhalt Seite 7 bis Seite 95 (Kapitel 1 bis 4) schreiben.

    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich bin sicher, wir werden wieder eine blutige und sehr vergnügliche Runde haben. :P

    Liebe Grüße

    Claudia :winken:

    :lesen:





  • Heute geht es los, dass ich wieder überall einen dicken Hinkelstein mit hinschleppe, die Leute sich über mein breites Grinsen wundern und ich aufpassen muss, dass ich bei der U-Bahn-Haltestelle nicht das Aussteigen vergesse. :elch:


    Und das war das erste Buch meines Lebens, bei dem ich das Personenregister von vorne bis hinten durchgelesen und mich dabei bereits göttlich unterhalten habe. Und ja, lieber Jay, ich habe es vermisst. :breitgrins:

    :lesen:





  • Ich hab ein bisschen was von dem Buch gestern Abend gelesen - wenn mich jemand hätte sehen können, er hätte mich in die Irrenanstalt gesteckt. Ich habe mich fröhlich mit dem Erzähler unterhalten, über dessen Identität ich immer noch rätsel. Aber ich habe noch nie so einen unterhaltsamen Erzähler gesehen - total geil!

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Wenn mich der erste Band einer Reihe so euphorisch zurücklässt, bin ich ja beim zweiten Band immer etwas besorgt, ob meine hohen Erwartungen auch erfüllt werden. Nach diesem ersten Abschnitt bin ich da aber ziemlich zuversichtlich. 8o


    Jay, schmeißt uns wieder mittenrein. Die Geschichte bleibt dabei extrem blutig. Es sind bereits wieder etliche Köpfe gerollt und Mia musste bereits mehrmals ihr Kampfgeschick beweisen. Dabei hat sie nicht nur Schwert und Messer benutzt sondern auch ihren Körper und Gift. Sie wendet also brav alles an, was sie gelernt hat. Harter Tobak. Aber unheimlich unterhaltsam geschrieben.


    Das liegt zum einen an dem flapsigen Erzählton, in dem der Leser immer wieder persönlich angesprochen wird. Wie Du schon sagst, Lizzy. Man unterhält sich tatsächlich mit dem Kerl (oder der Kerlin). :D Und dann sind da natürlich Schattenhund und Schattenkatze. Da hatte ich ja darauf gehofft, dass die Debatten zwischen den Beiden erbaulich werden. Sie sind nicht nur extrem hilfreich im Kampf sondern auch als Ersatzfreunde - da Mia sonst ja keine hat - sehr unterhaltsam.

    Mia ist ja eigentlich ziemlich alleine und dann auch noch auf einem unbarmherzigen Rachefeldzug. Aber Furcht und Einsamkeit kennt sie im Augenblick ja nicht, weil sie ja ihre Schatten hat, die alles auffressen. Ich frage mich immer wieder mal, was wäre, wenn die beiden verschwinden würden. Oder wenn es wieder jemanden gäbe wie Tric, den sie hätte lieben können. Ob wir Mia irgendwann am Ende dieser Reihe noch mit mehr Gefühl kennenlernen werden? Ich fürchte ja nicht, denn Jay Kristoff mag bekanntermaßen keine Happy Ends. :/


    Mir fällt auf, dass es neben Mia noch mehr starke Frauen gibt. Die Kapitänin und jetzt die Domina Leona. Ungewöhnlich, wenn es in einer so harten Fantasygeschichte gleich mehrere Frauen gibt, die den Kerlen das Wasser abgraben. :pompom:Und dann noch von einem Mann geschrieben. Ich finde diese Reihe wirklich Klasse. Ja, weiter so.


    Gab auch schon wieder einige sehr lange Fußnoten, bei denen ich überlegen musste, was lese ich zuerst. Aber inzwischen weiß ich, dass man das locker machen kann. Sind ja meist Zusatzinfos, die man jederzeit lesen kann.


    Schlaue Erkenntnis einer Fußnote: Ich kann mich tatsächlich auch nicht erinnert, dass die Worte "Halt, stehen bleiben" schon jemals in einem Film oder Buch etwas gebracht hätten. :autsch:


    Wer oder was war das Wesen, dass sie auf dem Friedhof gerettet hat? Und was ist die Krone des Mondes? Es gibt wieder ein paar Rätsel zu lösen für Mia.

    :lesen:





  • Bisher bin ich sehr begeistert von dieser Fortsetzung. Die zwei Zeitebenen sind genial und nach und nach erfährt man mehr, auch wenn ich noch nicht ganz verstehe, wieso sie für Leonides kämpfen möchte. Vielleicht habe ich da aber auch was überlesen. Dass sie nun für seine Tochter kämpft, finde ich spannend.


    Sowieso finde ich den Einstieg unglaublich spannend, sei es das Attentat, dass sie in der Vergangenheit verübt, oder ihre Reise durch die Wüste in der Gegenwart. Dazu schreibt der Autor so voller Humor und Sarkasmus wie im vorigen Band. Neben den teils wirklich brutalen und ekligen Szenen, lockert das das Ganze ziemlich auf und ich mag besonders die beiden Schattenwesen, die nun bei Mia sind. Der Schlagabtausch der beiden ist göttlich.


    Mia tut mir trotz ihrer starken Art, aber sehr leid. Sie hat nur ihre Rache im Sinn, eigentlich niemanden mehr und ihre erste Liebe aus Band 1 ist tot. Ich finde es aber gut, dass sie ihr Versprechen ihm gegenüber eingelöst hat. Nun ist sie sehr einsam, auch wenn sie ihre beiden Schattenwesen hat. Ich frage mich ja, wo der Wolf in der Gegenwart ist, weil da nur die Sprache von Herrn Freundlich ist, der sie dann auch verlässt oder habe ich was überlesen.


    Auf jeden Fall bin ich wieder sehr begeistert und auch die Fußnoten mag ich sehr, auch wenn man sie nicht unbedingt lesen muss.

  • Mir fällt auf, dass es neben Mia noch mehr starke Frauen gibt. Die Kapitänin und jetzt die Domina Leona. Ungewöhnlich, wenn es in einer so harten Fantasygeschichte gleich mehrere Frauen gibt, die den Kerlen das Wasser abgraben. :pompom:

    Dieser Aspekt gefällt mir auch sehr, vor allem da es eher ungewöhnlich ist. Ich bin ja gespannt, was die Domina Leona noch zu bieten hat. Aber wie sie sich gegen ihren Vater durchsetzt, fand ich klasse.

  • Wow - ich hab den ersten Teil gerade gelesen und muss mich zurückhalten, dass ich nicht gleich weiter lese. Zwischendrin hab ich mir immer mal wieder gedacht, Mensch, kann der Kerl geil schreiben. Nicht nur bei passenden und treffenden Vergleichen, seine ganze Art, die Geschichte aufzubauen und Situationen darzustellen, ist so fesselnd. Er schafft es einfach, mich auf eine Art und Weise an die Seiten zu binden, die mich beten lässt, dass Buch möge niemals enden ;) (und das sage ich schon auf Seite 90). Allein seine Darstellung, wie Mia mit den Schatten verschmilzt, finde ich schon sehr bemerkenswert. Er ... hat es einfach drauf, das muss man ihm neidlos zugestehen.


    Auch die zwei Zeitebenen finde ich höchst interessant. Man spürt deutlich, dass Mia im "Jetzt" eine andere ist und das fesselt mich ungenmein. Man will einfach super gerne wissen, was sie an den Punkt gebracht hat, Gladiata zu werden. Aber beui ihrem Kampf (und bei ihren Assoziationen vor allen Dingen!) lief es mir schon eiskalt den Rücken hinunter - nicht nur wegen den brutalen Darstellungen, sondern vor allem, da ich Mia bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen kann. Und diese Nachvollziehbarkeit jagt mir gehörig Angst ein!


    Wer dieser Schattenmann ist, würde mich auch brennend interessieren. Ob Mia wirklich zu höherem bestimmt ist, wenn sie ihre Rachegedanken loslassen kann? Das ist meine nächste Frage. Ich bin übrigens immer noch davon überzeugt, dass sie ihren kleinen Bruder wiedersehen wird ... Ich weiß gar nicht mehr, zu was für einer Schlussfolgerung wir am Ende des letzten Buches gelangt waren. Das müsste ich direkt noch mal nachlesen.


    Ich habe im übrigen sogar die Sexszene erstaunlich gern gelesen ... obwohl ich sonst nicht so der Freund davon bin, eben weil solche detailierten Szenen für mich null Emotion transportieren. Aber hier ... war es anders - vielleicht auch mit dem Vorwissen über Mias wahre Natur.

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Und dann sind da natürlich Schattenhund und Schattenkatze. Da hatte ich ja darauf gehofft, dass die Debatten zwischen den Beiden erbaulich werden. Sie sind nicht nur extrem hilfreich im Kampf sondern auch als Ersatzfreunde - da Mia sonst ja keine hat - sehr unterhaltsam.

    Ja, die beiden sind zu geil. Aber wenn ich wie Mia die beiden ständig um mich hätte - ich glaube ich würde durchdrehen! Die beiden sind wortwörtlich wie Hund und Katz :zunge::zunge:sehr geil. Ich finde man spürt richtig, was für eine Arbeit Jay in die Entwicklung der Figuren gesteckt hat <3



    Dazu schreibt der Autor so voller Humor und Sarkasmus wie im vorigen Band. Neben den teils wirklich brutalen und ekligen Szenen, lockert das das Ganze ziemlich auf

    Der Balanceakt, den er da ausübt, ist richtig gut geglückt.

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Ich bin übrigens immer noch davon überzeugt, dass sie ihren kleinen Bruder wiedersehen wird ... Ich weiß gar nicht mehr, zu was für einer Schlussfolgerung wir am Ende des letzten Buches gelangt waren. Das müsste ich direkt noch mal nachlesen.

    Ja, da war noch was. Ich glaube, das habe ich auch vermutet.

    :lesen:





  • Oh jaa, und wie ich ihn vermisst habe! Und Mia, ihre beiden Schatten, die ausschweifenden Fußnoten und sogar das ganze Geblute! Ich finde Jay Kristoff immer noch genial!
    Er hat am Anfang die perfekte Länge getroffen beim Vorstellen der Personen, und ich bin ihm außerordentlich dankbar dafür, der letzte Teil ist ja schon ein bisschen her...


    Erst hat er mich wieder verwirrt mit seinen zwei Handlungssträngen (also ernsthaft - ich finde es ja schon kompliziert genug, wenn eine Geschichte von verschiedenen Protagonisten erzählt wird, und hier ist es ja zwei Mal Mia!), da habe ich einmal wieder den Wechsel verschlafen. ^^ Aber das habe ich dann auch schnell wieder verstanden..

    Außerdem frage ich mich langsam, ob wir den Erzähler überhaupt noch kennenlernen werden. Vielleicht ist es ja wirklich "nur" Jay Kristoff selbst, der die Geschichte erzählt.


    Mias Auftritte finde ich wieder grandios, ihr spektakulärer Ausbruch in der Wüste, der Mord an dem Senatorensohn... Wow, ich liebe Jays Charaktere! Und ich finde seine Namen so toll! Adonai, Naev, auch Mia,... Sie klingen richtig cool, aber auch überhaupt nicht gestellt, sondern authentisch!


    Er ... hat es einfach drauf, das muss man ihm neidlos zugestehen.


    Wer dieser Schattenmann ist, würde mich auch brennend interessieren. Ob Mia wirklich zu höherem bestimmt ist, wenn sie ihre Rachegedanken loslassen kann? Das ist meine nächste Frage. Ich bin übrigens immer noch davon überzeugt, dass sie ihren kleinen Bruder wiedersehen wird ... Ich weiß gar nicht mehr, zu was für einer Schlussfolgerung wir am Ende des letzten Buches gelangt waren. Das müsste ich direkt noch mal nachlesen.


    Definitiv! Er hat den Titel Bestsellerautor auf jeden Fall verdient, und ich muss mir jetzt unbedingt endlich mal seine anderen Bücher besorgen!


    Mich auch. Die Szene auf dem Friedhof war ja schon etwas strange. Sie ist am verbluten und wird gejagt, der Schatten rettet sie, redet verworrenes Zeug und verschwindet wieder. Ob wir ihren Bruder wiedersehen werden, weiß ich noch nicht. Aber der Schattenmann wird auf jeden Fall wieder auftauchen. Hatten wir nicht auch die Vermutung, dass wir Tric wieder treffen? Ach, das ist viel zu lange her!



    Schlaue Erkenntnis einer Fußnote: Ich kann mich tatsächlich auch nicht erinnert, dass die Worte "Halt, stehen bleiben" schon jemals in einem Film oder Buch etwas gebracht hätten. :autsch:

    Stimmt! Das war wieder eine der Stellen, die ich sogar meinem kleinen Bruder vorlesen musste! :totlach:

  • Ich habe im übrigen sogar die Sexszene erstaunlich gern gelesen ... obwohl ich sonst nicht so der Freund davon bin, eben weil solche detailierten Szenen für mich null Emotion transportieren. Aber hier ... war es anders - vielleicht auch mit dem Vorwissen über Mias wahre Natur.

    Man wartete ja die ganze Zeit darauf, dass die Sexszene kippt. :elch:

    :lesen:





  • Ich vermute ja immer noch, dass der Erzähler eine gottesgestalt ist ... irgendwas hab ich dazu auch schon in der letzte lr geschrieben ..... wir bekommen ihn sicherlich noch zu Gesicht ... Kristoff lässt nichts unaufgeklärt ... das hab ich an der illuminaetrilogie gesehen

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • CallaHeart könnte möglich sein ... aber irgendwie vermute ich dahinter eher einen Mann ....

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Woran macht ihr das Männliche denn fest? Ich stelle mir immer Jay vor, deshalb vielleicht die Vermutung. Aber meiner Meinung nach könnte das auch total falsch gedacht sein, von mir.

    :lesen:





  • Ich weiß nicht, wahrscheinlich liegt es bei mir auch daran, dass ich an Jay denke, der die Geschichte erzählt. Ich finde es schwierig, weil der Erzähler ja doch ziemlich viel Hintergrundwissen hat, also muss er fast entweder ein Gott oder eben er selbst sein, oder?

    Und ich habe mir noch einmal das allererste Kapitel aus dem ersten Buch durchgelesen - das hört sich schon sehr nach Jay an.

  • ich kann es auch nicht so richtig festmachen - aber für mich klang er auf keinen Fall geschlechtslos, und wenn Jay ist die Rolle einer Frau schlüpft, schlägt er einen anderen Ton an, wie ich finde -=)

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Ich bin übrigens immer noch davon überzeugt, dass sie ihren kleinen Bruder wiedersehen wird ... Ich weiß gar nicht mehr, zu was für einer Schlussfolgerung wir am Ende des letzten Buches gelangt waren. Das müsste ich direkt noch mal nachlesen.

    Ja, da war noch was. Ich glaube, das habe ich auch vermutet.

    Ja, das denke ich auch. Nur denke ich, dass er von ihren "Feinden" aufgezogen wurde und ihr gegenüber alles andere als freundlich gesinnnt sein wird. Aber vielleicht liege ich damit auch falsch.