07 - Seite 507 bis Seite 596 (Kapitel 25 bis 28)

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Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kanya.

  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 507 bis Seite 596 (Kapitel 25 bis 28) schreiben.

    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

    :lesen:





  • gagamaus

    Hat den Titel des Themas von „07 - Seite 507 bis Seite 592 (Kapitel 25 bis 28)“ zu „07 - Seite 507 bis Seite 596 (Kapitel 25 bis 28)“ geändert.
  • In jedem Abschnitt aufs Neue bin ich geplättet von Jays Geschichte. Es ist ein ständiges Wechselbad der Gefühle.


    Schien Leona im letzten Abschnitt erste menschliche Regungen zu zeigen, so ist sie jetzt doch wieder die ekelhafte egoistische Ziege. Zwar leidet sie, dass ihr Champion so schwer verletzt ist, aber es ist wohl eher ihre Sorge zu verlieren beim großen Kampf. Oder einen Wertgegenstand zu verlieren. So behandelt sie auch die anderen Gladiatii, die sie verkaufen will. Für sie sind es wirklich KEINE FREUNDE und sie hat keinen Dank und keine Loyalität ihnen gegenüber. :cursing:


    Anders Mia, die nach einem inneren Kampf beschließt, dass es wichtiger ist den anderen bei ihrem Aufstand zu helfen, als die eigene Rache zu bekommen. Mia ist einfach toll. Weder Herr Freundlich noch Ash können sie umstimmen. Wobei ich bei beiden denke, es geht um ganz eigene Ziele, zu denen sie Mia nutzen wollen. Vor allem Ash. Ihr Geständnis, sie würde Mia lieben, nein, das war für mich genau im richtigen Augenblick eingesetzt. Wie eine Waffe, um Mia gefügig zu machen. Ich bin überzeugt, dass Ash ein doppeltes Spiel treibt. Der Schattenkater will vor allem viel Angst fressen. Aber vielleicht auch noch etwas anderes.


    Die These, die Schatten wären wie ihre Herren, ist interessant. Aber die Wöflin hat ja jetzt Mia als Herrin und ihr Verhalten hat sich doch nicht geändert. Ist es nicht eher umgekehrt. Die Schatten geben ihren Menschen von sich etwas. Also Herr Freundlich war schon immer so ein Kotzbrocken und das färbt auf Mia ab? :/


    Und das Wechselbad geht weiter. Der Giftanschlag könnte auf einen Schlag all die liebgewonnenen Charaktere ausmerzen – wie fies, Herr Kristoff – und die Jüngste, Larve, stirbt tatsächlich. Seufz. Schade. Aber wenigstens überleben dank Mia die anderen. Und Furian wird etwas zutraulicher und endlich wissen wir von seiner Vergangenheit. Gute Geschichte. Er war tatsächlich eine Art Kaufmann. Sklavenhändler. Und hat sich schließlich selber verkauft. Schräg. Genial. Aber wer wollte alle umbringen? Arkades war es sicher nicht. Das wurde ihm untergeschoben. Aber von dem Höschen wusste sonst nur noch die Magistrae. Ich tippe darauf, dass sie eine Spion des Vaters ist. Und ich hoffe, Arkades kann sich rehabilitieren vor den anderen.


    Hochinteressant auch, was Sid über Mias Eltern erzählt hat. Dass ihr Vater schwul war und kein solcher Held, wie Mia denkt. Sie weiß noch so einiges nicht. Egal, wie dieser Band hier ausgeht, es bleibt noch jede Menge Futter für den dritten Teil.

    :lesen:





  • Ich bin immer noch genauso begeistert wie auf der ersten Seite!

    Mia, Furian... Langsam wird es zwischen den beiden. Das war doch mit Cassius genau so, sie waren ja auch nicht Best Friends, wenn ich mich richtig erinnere. xD Schade nur, dass Cassius Mia wahrscheinlich so einiges mehr über die Dunkelinn erzählen hätte können als Furian. Ich habe ja die Theorie, dass sich die beiden letztendlich noch super verstehen und gemeinsam losziehen, um etwas über sich zu erfahren.


    Und Mia wird noch weicher. Sie lässt sich dazu hinreißen, ihren Freunden bei der Flucht zu helfen. Das hat zwar wieder so typische Züge von der Geschichte, aber ich habe auch überlegt, was hätte Jay noch anders machen können. Wenn Mia stark und kalt geblieben wäre, wie wir sie kennengelernt haben, dann wäre es ja 1. irgendwann langweilig und 2. wäre sie dann längst nicht mehr so cool wie jetzt. Sie wirft zwar so in der Art ihre Prinzipien über Bord, aber nur, weil sie Neues dazulernt. Und bis diese Geschichte typisch wird, dauerts noch. ^^

    Sie macht sich auch Gedanken darüber, wie sie auf Ashlinn wirkt, und ich finde es toll, wie Jay ihre Gefühle herüberbringt. War es bei Tric schon genauso stark?


    Schien Leona im letzten Abschnitt erste menschliche Regungenzu zeigen, so ist sie jetzt doch wieder die ekelhafte egoistische Ziege.

    Ich weiß wirklich nicht, was ich von Leona halten soll. Erst wäre sie mir fast sympathisch geworden, als wir die Geschichte mit ihrem Vater erfahren haben. Aber dann hat sie Arkades einfach so mir nichts dir nichts rausgeschmissen, und gar nicht erst bezweifelt, dass er es war.

    Ich vermute auch, dass die Magistrae die Mörderin ist. Die Stelle, als Jay wieder ganz klammheimlich betont hat "die alte Dame hingegen bemerkte sehr wohl, dass er einen seidenen Slip in der Hand hielt.", musste ich noch einmal suchen. Und es stimmt, sie ist wirklich die einzige, die es wusste.

  • Hach! Der Abschnitt war so furchtbar spannend - und da ist so viel zwischenmenschliches Gleichzeitig passiert. Am meisten trauere ich um die kleine Larve, von der sogar Mia noch etwas lernen konnte. Hut ab, kleines. Die Methoden werden sogar heute noch verwendet, soweit ich weiß.


    Mia rettet mal wieder die Situation - Ich finds total cool, wie sie agiert! Und ihre Freunde - ja, es sind tatsächlich ihre Freunde geworden, rettet. Mia wird weicherm, dass stimmt. Und sie entwickelt sich weiter und lernt durch ihre neuen Erfahrungen hinzu. Und diese Beständige Entwicklung hat Jay einfach ohnegleichen gut hinbekommen. Sie zweifelt ihre früheren Überzeugungen an, tut Dinge, die sie im ersten Band einfach links liegen gelassen hätte. Und das ist glaub ich auch der verdammte Zauber an Kristoffs Büchern. Die Mischung aus einer verdammt spannenden Handlung und Charaktern, die einfach nur wahlweise zum Pferdesteherlen oder zum Meucheln sind. Vielleicht auch beides. Sie berühren uns - und das ist das wichtigste. Oder hättet ihr etwa gedacht, dass ihr Ash jemals auch nur ein bisschen lieb gewinnen könntet? Bei mir hat sie es auf jeden Fall geschafft =)

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Trader)

  • Die Mischung aus einer verdammt spannenden Handlung und Charaktern, die einfach nur wahlweise zum Pferdesteherlen oder zum Meucheln sind. Vielleicht auch beides. Sie berühren uns - und das ist das wichtigste.

    Die Handlung ist wahnsinnig spannend und hat jede Menge Wendungen und Überraschungen.

    Und die Charaktere sind schillernd, facettenreich und herzerwärmend. Hach. :S

    :lesen:





  • Dieses Buch lässt mich nicht mehr los. Es gibt unglaubliche Wendungen und es wird nie langweilig.

    Ich finde Mias Entwicklung sehr gut. Sie wirkt irgendwie längst nicht mehr so kalt und herzlos, möchte die anderen Gladiatii retten und auch ihre Gefühle zu Ash sind sehr toll dargestellt, auch wenn ich ihr immer noch nicht traue.


    Den Giftanschlag fand ich hochemotional, auch wenn ich glaube, dass hier der Falsche verdächtigt wird. Dass dann tatsächlich Larve stirbt fand ich traurig, vor allem weil Mia soe unbedingt retten wollte. Zwar hat sie fast alle anderen retten können, aber dennoch...


    Spannend fand ich, was man über Mias Eltern erfährt und ich frage mich, ob Mia wirklich ein falsches Bild von ihnen hatte, weil sie auch nur die elterliche Seite mitbekommen hat.


    Und auch Furian und Mia kommen sich näher und jede Figur wird tiefgründiger, facettenreich und toll dargestellt. Ich bin sehr gespannt auf das Finale.