Die Wochenfrage!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 6.902 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Nomnivor.

  • Das wäre doch mal eine tolle Idee für eine Wochenfrage: Wer hat in deiner Kindheit dein Lesen gefördert oder auch behindert (das können ja auch Geschwister gewesen sein, die ständig störten oder Freunde, die das Lesen eher belächelten).

    Merke ich mir vor, danke :)

    Denn ich, ohne Bücher, bin nicht ich. - Christa Wolf

    DDR-Buchblog

  • Mir fällt gerade spontan noch eine weitere evtl. Frage der Woche (zum Vormerken? ;)) ein:

    Gibt es eine Person/Personen/ und falls ja, welche, mit denen ihr gerne zusammen gelesen habt? Wo am liebsten? und: Wie fandet ihr das? Was war "besonders" für euch an dieser Situation?

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Gib mir doch mal jemand einen Schubs. Muss mich erst dran gewöhnen, dass ich nun wöchentlich was zu fragen habe :)


    Diese Woche eine Frage von Sagota:


    Welches Genre ist so absolut nicht deins - und warum?

    Denn ich, ohne Bücher, bin nicht ich. - Christa Wolf

    DDR-Buchblog

  • Selbsthilfe Bücher. Damit kann ich absolut nichts anfangen, und außerdem habe ich das Gefühl, dass sich jeder da als Guru aufspielt um Geld zu verdienen.

    Was ist wertvoller, Wissen oder Fantasie? Es ist die Fantasie, denn das Wissen hat Grenzen.  - Albert Einstein

  • Bei allen bereits genannten kann ich sagen *unterschreib ich* ;)


    Bei mir ist es wohl nicht nur eins; ich mag zwei nicht besonders gerne

    1. Dystopien (die ziehen mich irgendwie runter... - Ausnahme: Orwell's "1984" z.B.

    2. Sci-Fi - Damit kann ich (leider) rein gar nichts anfangen; weder im Medium Buch noch verfilmt

    (na gut, auch hier gibt es Ausnahmen - Star Wars, The Independence Day, Soylent Green .....:P)


    Ich mag es hingegen oft (und manche gehören zu meinen absoluten Lieblingsbüchern), wenn diverse Genres gemixt werden. Ein Bsp.: The Lamplighter; Der Hüter der Finsternis von Anthony O'Neill.

    Es ist ein Genremix (für mich zumindest) aus History, Fantasy, Mystery und einen Schuss Psychologie.

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Also im Grunde kann ich gar nicht sagen, das ich irgendein Genres komplett ignoriere, da ich alles lese was irgendwie interessant klingt. Es hat sich aber schon gezeigt, das Science Fiction eher ein Genres ist, zu dem ich selten greife und wenn dann nur sehr gezielt bei einzelnen Titeln. Und gerade Dystopien sind ja oft eine Spielart von Science Fiction. Und diese lese ich recht gerne.

    Dann wäre da noch Horrorliteratur. Auch hier ist halt immer die Frage, was man nun dazu zählt und was nicht. Ich mag ja z.B. die Bücher von Anne Rice um ihre Hexen und Vampire sehr gerne. Und ich mag auch Dracula^^

    Aber wenn es so klassisch a la Stephen King sein soll, oder thematisch eher in Richtung eines Horrorfilms a la The Ring usw. dann lese ich keine Horrorliteratur.


    Ich würde sagen ich lese auch eher selten Sachbücher, da ich schon lieber zu Fachliteratur greife die dann auch mit wissenschaftlichen Belegen arbeitet.


    Aber jetzt habe ich dank Vorleser doch noch ein Genres gefunden zu dem ich komplett gar nicht greife: Selbsthilfebücher. Minimalismus, Achtsamkeit und Co. (also auch so Bücher die mit Hygge zu tun haben, oder auch Marie Kondo usw.) Selbsthilfebücher sind mir zu sehr mit Küchenpsychologie vollgestopft und am Ende liegt eher der Vorwurf das man sich nicht genug angestrengt hat ... Minimalismus ist für mich so ein typisches first World Problem und ehrlich gesagt geht mir das Thema ziemlich auf den Keks.

  • Realistische, zeitgenössische und historische Liebesromane lese ich gar nicht gern. Ich kann den ganzen Rummel, den neurotypische Menschen um die Liebe veranstalten, nicht nachvollziehen.

  • (Das mit dem Rummel kann ich gut nachvollziehen, Lykantrophin - das empfinde ich bei vielen stereotypen platten zutiefst äußerlichen :breitgrins: Lebensäußerungen zu diesem Thema :rolleyes: auch schon mal genau so.


    Dass die Liebe ganz generell aber tatsächlich eine Himmelsmacht ;) ist, die persönlich, historisch und eben auch literarisch sehr viel gelenkt hat und das Leben um so viel menschlicher macht - positiv eingesetzt, sogar besser! - wird niemand bestreiten können oder wollen, hm..??:/)

    Einmal editiert, zuletzt von Alice ()

  • Ich glaube ein Selbsthilfebuch hatte ich noch nie in der Hand. Da greife ich in der Buchhandlung automatisch vorbei. Krimis sind bei mir ein Genre das ich sehr selten lese. Mir ist das meistens zu brutal und ich finde es eklig. Ich sage immer für Mord und Totschlag schaue ich die Nachrichten. Auch Liebessschulzen a la Nicholas Sparks oder Cecila Ahern sind nicht meins.

  • Alice: Zu deinem zweiten Absatz: Ja, die Dinge, die du aufzählst, sind wohl wahr. Aber trotzdem sehe ich gerade in der heutigen Welt nicht mehr besonders viel romantische Liebe. Das ist es, was mich so an der Heuchelei moderner Liebesromane abstößt.

  • Ich lese eigentlich keine Science Fiction, eigentlich - bei mir ist das wohl so ähnlich wie bei Holden. Dystopien habe ich zwar schon länger nicht mehr gelesen, mochte ich aber eine Zeit lang sehr gerne. Aber alles mit Raumschiffen und ähnlichem entspricht nicht so meinem Beuteschema.


    Klassiker lese ich auch eher nicht. Das liegt aber vermutlich daran, dass es so viele neue Bücher gibt, die mich interessieren - und ein bisschen auch daran, dass in meinem Kopf verankert ist, dass das Lesen von Klassikern anstrengender ist und ich will mich ja entspannen.

  • Alice: Zu deinem zweiten Absatz: Ja, die Dinge, die du aufzählst, sind wohl wahr. Aber trotzdem sehe ich gerade in der heutigen Welt nicht mehr besonders viel romantische Liebe. Das ist es, was mich so an der Heuchelei moderner Liebesromane abstößt.

    Wirklich? Ich sehe gerade in der heutigen Welt in unserem Land sehr viel romantische Liebe. Denn glücklicherweise dürfen wir mittlerweile doch frei lieben und unsere Partner wählen, werden nicht aus dynastischen oder versorgungsorientierten verheiratet und können diese Ehen auch wieder auflösen, wenn die Liebe denn dahin ist. Müssen nicht mal heiraten und dürfen trotzdem zusammen sein.


    Diese Freiheit gibt es wahrhaftig noch nicht wirklich lange. Dafür schätze ich unsere Zeit und unser Land sehr.

    Früherer Nutzername "Alexa" :)

  • Zur Frage: Ich würde kein Genre wirklich ausschließen, auch wenn ich viele nur wenig bediene. Zum Beispiel die erwähnten Selbsthilfebücher, Sachbücher überhaupt, Fantasy, Science-fiction, klassiche Literatur....das lese ich alles wenig, aber eben doch auch mal.


    Schnulzen mag ich eigentlich auch nicht, trotzdem haben auch sie ihre Zeit, wo ich so ein Buch zwischendrin mal genieße und einfach weg futtere.

    Früherer Nutzername "Alexa" :)

  • Alice: Zu deinem zweiten Absatz: Ja, die Dinge, die du aufzählst, sind wohl wahr. Aber trotzdem sehe ich gerade in der heutigen Welt nicht mehr besonders viel romantische Liebe. Das ist es, was mich so an der Heuchelei moderner Liebesromane abstößt.

    Wirklich? Ich sehe gerade in der heutigen Welt in unserem Land sehr viel romantische Liebe.

    Dachte ich übrigens auch spontan, dass die offizielle Paarbildung in früheren Zeiten noch viel weniger romantisch war. (Die wenigen romantischen Paare gingen dann wohl in hohem Anteul in die Literatur ein - nicht wenige mit unglücklichem Ausgang..).

    Ich habe Lykantrophin s Hauptpunkt aber darin verstanden, dass sie die plakative zum Gewinn eingesetzte Darstellung romantischer Themen (die eventuell doch den Punkt und den Anspruch, was "normal" ist, ein wenig verzerrt..) in schlechten Liebesromanen eben eher abstößt. (?!)