Die Wochenfrage!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 6.686 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zank.

  • Igela Aber hast du denn schon immer gerne blutige Thriller gelesen? Auch als Jugendliche?

    Dieses Genre mag ich schon lange...klar waren es früher weniger blutige, wie zb. Bücher von Agatha Christie, die ich mit 11, 12 Jahren gelesen habe. Und je älter ich werde, je blutiger mag ich sie.;)

  • Interessant. So konstant waren meine Lesevorlieben nie. Fantasy, Grusel, typische "Mädchenbücher", Thriller, Dystopien... ich habe schon querbeet gelesen. Zwischenzeitlich hatte ich auch mal eine extreme Thrillerphase, aber irgendwann haben die mich nur noch gelangweilt, weil ich alles vorhersehen konnte.

  • ich habe schon querbeet gelesen.

    Ich lese auch nicht ausschliesslich nur Thriller, mag auch anderes...ausser Fantasy und erotische Bücher. Querbeet stimmt für mich schon auch. Doch es zieht mich einfach immer wieder zu Thrillern....

  • Mich begleiten einige Lesethemen schon lange, aber keines davon mein gesamtes Leseleben. Dafür haben mein Lesegeschmack und ich uns zu sehr geändert.

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • Also mein gesamtes Leseleben lang nein... Und es ist auch nicht so, das ich ständig nur solche Bücher lese. Aber trotzdem mag ich die folgenden Themen besonders gerne:


    Definitiv historische Polizeiarbeit: Ich stehe total darauf wenn es um die Anfänge der Polizei, z.B des Scotland Yard geht. Wenn ein Roman sich damit beschäftigt hat er es praktisch schon zu mir nach Hause geschafft :err:


    Geschichte der Psychologie, überhaupt medizingeschichte vor allem im 19.Jahrhundert: auch hier greife ich fast schon automatisch zu. Das Thema hab ich etwas vernachlässigt, aber im Prinzip ist es auf jeden Fall eines meiner Lieblingsthemen. Ich weiß nicht genau wie ich dazu kam, aber zumindest im Studium fand ich die Frage nach Konstruktion von Gender und Verrücktheit und was so damit veknüpft wird zieeeemlich spannend.

    Spontan würde ich Runa von Vera Buck empfehlen!


    Sherlock Holmes: So langsam hab ich auch zu Hause eine kleine Sammlung, dazu zähle ich alles, was das Original z.B auch rezipiert. Also auch Neuinterpretationen und auch Bücher über das Phänomen Sherlock Holmes.


    Serienmorde, gerne auch historische Serienmörder: Jack the Ripper? Immer her damit, aber auch andre Serienmörder die historisch belegt sind interessieren mich.


    Familiengeheimnisse: Kate Mortons Romane waren auf jeden Fall ein Katalysator. Aber schon vorher kam ich über Corinna Kastners Roman Die verborgene Kammer auf das Thema und mit Kate Mortons Art das Ganze umzusetzen war ich dann ganz im Lieblingsthema angekommen. Heute ist es ja doch weit verbreitet solche Geschichten über zwei Zeitebenen zu erzählen. Als ich Mortons ersten Roman gelesen habe, kam das grade erst wieder in Mode.

  • Definitiv historische Polizeiarbeit: Ich stehe total darauf wenn es um die Anfänge der Polizei, z.B des Scotland Yard geht. Wenn ein Roman sich damit beschäftigt hat er es praktisch schon zu mir nach Hause geschafft :err:

    Kennst du die "Inspector Swanson" Reihe von Robert C. Marley? Ich könnte mir denken, dass das was für dich wäre! Es gibt mittlerweile 4 Bände...

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  • Igela Jap kenn ich. Hat mir nur leider nicht gefallen, der Schreibstil war nicht mein Fall. Trotzdem danke für den Tip! (In dem Bereich kenne ich meistens Neuerscheinungen schon recht schnell *gg* deshalb wird es da schwierig mit Empfehlungen.)

  • Spontan fallen mir dazu Kräuter und essbare Pflanzen ein.


    Ich habe schon als Kind im Keller Hexenküche gespielt und da Gras, Erde und Kirschkerne in alten Einmachgläsern zu Zaubertränken verrührt. Ich hatte ein kleines Beet in dem Salat und Radieschen wuchsen. Mein Lieblingsbuch als Kind war Linnea und die schnellste Bohne der Stadt. (Bis heute sind Bohnen mein Lieblingsgemüse.)


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    Natürlich wollte ich Botanik studieren, habe dann aber doch eine Gärtnerlehre gemacht. Ich habe unmengen an Gartenbüchern - sowohl schön illustrierte Gartenbücher für Laien und Hobbygärtner, als auch Fachbücher über botanische Enthymologie und sowas. Seit kurzem bastele ich wieder an einer Webseite zum Thema essbare Pflanzen (die aber aus Zeitmangel wohl erst zu meiner Rente publikumstauglich wird). Da ich in der Stadt in einem Wohnblock lebe, habe ich keinen Garten mehr, und halte mich jetzt ziemlich zurück was Gartenbücher angeht. Aber doch, das begleitet mich schon mein ganzes (Lese-)Leben.

  • oh Ja, mein abzulutes Lieblingstgema ist das Mittelalter. Dabei immer wieder 12. und 13. Jahrhundert England| Deutschland. Das hat mich schon in meiner Schulzeit begeistert. Diese Bücher sind mir immer noch die liebsten. Wobei ich inzwischen auch viel anderes lese.

  • Krimi. Ganz platt: Krimi.

    Eigentlich zu umfassend als Antwort, dieses Genre ...

    Doch das ging mit Kinderdetektiven los, mit Agatha Christie weiter, und dann blieb das "mein" Genre, das ich bis heute lese und nie langweilig finde.


    Detaillierter? Was bei mir immer wieder hochkommt, sind Sherlockiana und Krimiklassiker. Allerdings keinesfalls regelmäßig, vor allem Sherlockiana nicht. Trotzdem bleibe ich da immer wieder an Büchern hängen, die Holmes in Variationen einbauen, wiederauferstehen lassen etc.


    Mein Lesegeschmack hat sich über die Jahre immer wieder verändert, aber da ist das Krimigenre immer mitgekommen. Nicht zuletzt, weil es in sich alle Facetten birgt, die denkbar sind. Phantastische Elemente, Nonsens-Krimis, Satiren, historische Fälle, unterschiedliche Schreibstile, reale Einschübe, Verfolgungsjagden, Familiendramen, Liebesgeschichten, weltweite Settings ...

    ☞Schreibtisch-Aufräumerin ☞Chief Blog Officer bei Bleisatz ☞Regenbogen-Finderin ☞immer auf dem #Lesesofa

  • Interessant für mich, Eure Beiträge hier zu lesen - und bereits Überschneidungen zu sehen ;)


    Ich lese seit gefühlten Jahrhunderten gerne Historisches (in Romanform) und ganz besonders interessant ist für mich die englische Geschichte sowie das 15./16. Jhd (und später). Ich mag Historisches über die Tudors und die Stuarts und habe eine Biografie zu der tragischen Figur der Maria Stuart (aber leider noch nicht gelesen) - und verschlinge hier alles, was mir zusagt: Auch ein Krimi gehört dazu, der sich mit der Ermordung ihres Sekretärs beschäftigte und teils historisch war. Unglaublich spannend finde ich in diesem Zusammenhang auch z.B. Walsingham und die Anfänge der Spionage (Samstagabend bei zdfinfo daher alle Dokus dazu reingezogen :zwinker: bzw. Geheimdienste. Auch Geheimbünde (Rosenkreuzer, Templer) sind durchaus Lieblingsthemen....


    Meine Krimi-Vorlieben sind ebenfalls von der Insel stammend (egal ob Irland, England, Wales oder Schottland) - und ich stellte fest, dass ich z.B. alte Ermittlungsmethoden auch sehr liebe - wie z.B. bei Rennie Airth, der einige Kriminalromane ins England der 30er Jahre ansiedelte).


    An Fachbüchern sind es bei mir auch Psychologie, aber auch Philosophie, seit ich sie mir von Albert Kitzler erklären ließ - und Gartenbücher, die ich sehr liebe - und als Gärtnerstochter schon von Haus aus Interesse habe, meinen Vater oft begleitete und seine Liebe zu Pflanzen - besonders Stauden - und sehr gut angelegten Parks teile. Wenn ich Gartenbücher lese, stellt sich bei mir immer gute Laune ein - definitiv was für meine Seele :breitgrins:.


    Ich denke, dass mich diese Themen auch in den nächsten Jahren nicht loslassen werden. Allerdings hat sich auch im digitalen Zeitalter mein Leseverhalten verändert: Von den Schwerpunkten Histos und Krimis weiche ich recht häufig ab und lese auch verstärkt mal gerne Gegenwartsliteratur.


    Igela:

    Deine Aussagen zu Deiner Vorliebe für doch recht blutige Krimis leuchten eigentlich ein - bei mir und den Krimis ist das etwas anders: Ich mache eher einen Bogen um die, aus denen das Blut heraustropft :zwinker:. Ich mag historische Krimis - und psychologische Kriminalromane, Thriller eher in Ausnahmefällen, aber auch (auf den Kreidemann sehr gespannt bin). :winken:

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Sagota  Bettina Krimis mag ich auch, wenn die Ermittlungem durchdacht sind und der Fall kniffelig. Leider findet man in den neueren Krimis eher weichgespülte Fälle und Ermittlungsergebnisse die auf Zufällen basieren. Das mag ich nicht so...oder anders gesagt, nach so einem Krimi muss wieder ein Thriller mit Psychofeeling her.;)

  • Lange dachte ich, dass ich mich vom Krimi-Genre entfernt habe, mich quasi satt gelesen habe. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass das nicht stimmt. Krimis begleiten mich seit ich 12-14 Jahre alt war und auch bei mir war Agatha Christie die Einstiegsdroge. Einen guten Krimi lese ich jetzt noch gerne, wenn auch sehr selten. Mir sind die altmodischen am liebsten, die die zum Miträtseln einladen und wo die Ermittler noch durch Gespräche den Täter überführen. Ich dosiere sie so auf 1-2 im Jahr, mein SuB gibt leider nicht mehr viel her in diese Richtung. Aber noch habe ich die "Complete Sherlock Holmes" in meinen Regalen und ein paar Maigrets. Hamsterkäufe für Notzeiten sind also (derzeit) nicht notwendig. :lachen:

  • Schöne Frage!


    Bei mir sind es nautische Bücher. Damit meine ich nicht unbedingt Belletristik (die würde ich dann eher als "maritim" bezeichnen) sondern vor allem Sachbücher oder Reisebeschreibungen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Es gibt da spannende Nebengenres, wie z. B. Ozeanrudern, Einhandsegeln, Schiffbrüche, Frachtschifffahrt, technische Ausrüstung, Eismeerexpeditionen, Fischfang, Kreuzfahrt etc.


    Ich habe keine Ahnung, warum das so ist. Solche Bücher habe ich schon als Kind geliebt. Damals gab es hauptsächlich Reisebeschreibungen, z. B. von Rollo Gebhardt, aber inzwischen gibt es zahlreiche SeefahrerInnen, die auch gerne und gut schreiben. Einen Segelschein habe ich nicht, aber ich lasse keine Gelegenheit entgehen, wenn mich mal jemand auf sein Boot einlädt, und mindestens einmal pro Jahr ist eine Dampferfahrt auf bayrischen Seen oder Flüssen Pflicht.

  • Ein Thema, das mich wirklich schon seit sehr langer Zeit fasziniert, ist die Geschichte der Tudors. Ich war wohl so 13 oder 14, als ich erstmals in einem Readers-Digest-Artikel Heini 8 und seinen sechs Frauen begegnet bin, und seitdem habe ich immer wieder gerne über diesen Themenkreis gelesen.


    Auch die Geschichte des 20. Jahrhunderts hat mich schon immer gefesselt. Schon als Schülerin hatte ich eine Phase, in der ich sehr viel über den Holocaust gelesen habe, aber auch gesellschaftliche Entwicklungen aller Art fand und finde ich spannend.


    Mit England kriegt man mich auch immer, insbesondere mit London. Und mit diesen wunderbaren Romanen übers Erwachsenwerden, auf die sich vor allem amerikanische Autoren so gut verstehen.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Schöne Frage!


    Bei mir sind es nautische Bücher. Damit meine ich nicht unbedingt Belletristik (die würde ich dann eher als "maritim" bezeichnen) sondern vor allem Sachbücher oder Reisebeschreibungen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Es gibt da spannende Nebengenres, wie z. B. Ozeanrudern, Einhandsegeln, Schiffbrüche, Frachtschifffahrt, technische Ausrüstung, Eismeerexpeditionen, Fischfang, Kreuzfahrt etc.

    Das nenne ich wirklich ein gut gepflegtes Thema!

    Davon bekomme ich nur stückweise was mit. Mal sehe ich einen Atlas vergessener Inseln, oder ich denke, ich sollte "Das Rätsel der Sandbank" lesen etc. Aber das liegt vermutlich daran, dass ich eher ein Bergmensch denn ein Meermensch bin und zum Meer nie mehr Zuneigung hatte als das Interesse an guten Artikeln in Zeitschriften oder Zeitungen.


    Sagota  Bettina Krimis mag ich auch, wenn die Ermittlungem durchdacht sind und der Fall kniffelig. Leider findet man in den neueren Krimis eher weichgespülte Fälle und Ermittlungsergebnisse die auf Zufällen basieren. Das mag ich nicht so...oder anders gesagt, nach so einem Krimi muss wieder ein Thriller mit Psychofeeling her.;)

    Für einen Krimi gehe ich mittlerweile nur noch selten in die Buchhandlung. Ich stöbere selten bzw. gehe dann, wenn ich einen bestimmten Regalabschnitt im Auge habe bzw. wenn ich vorher etwas bestellt habe und nun abholen muss. Auf den Tischen und auf vielen Regalmetern finde ich da auch nichts mehr - speziell bei den Ketten. In meiner Vorzugsbuchhandlung sieht das oft etwas anders aus. Ich habe mittlerweile Verlage gefunden, bei denen ich wenig Angst habe, Wischiwaschi zu bekommen (es sei denn natürlich, ich will genau das haben).


    Aber Moden gab es eigentlich schon immer. Am Anfang sind die auch alle was Feines; schade ist es immer erst dann, wenn zu viele versuchen, auf den Zug aufzuspringen.

    ☞Schreibtisch-Aufräumerin ☞Chief Blog Officer bei Bleisatz ☞Regenbogen-Finderin ☞immer auf dem #Lesesofa

  • Bettina Das ist leider wahr. Irgendwann hat man sie dann über und scheibar gibts dann auf einmal kaum noch Bücher die ohne sie auskommen...


    Das Love-triangle bei Young und New Adult Romanen kann ich z.B echt nicht mehr sehen und trotzdem findet es sich immer noch überall und hält sich hartnäckig.


    Mir ist noch eingefallen: Ich steh total auf Kriminalgeschichten die im Zeitraum der Weimarer Republik und des dritten Reiches spielen. Sicher auch deshalb, weil ich hier auch ein eher wissenschaftliches Interesse an der Zeit habe und es mir hier irgendwie immer gefällt, mich auch literarisch in dieser Zeit zu befinden. Gepart mit einem guten Kriminalfall und ich bin glücklich :err:

  • Mir ist noch eingefallen: Ich steh total auf Kriminalgeschichten die im Zeitraum der Weimarer Republik und des dritten Reiches spielen. Sicher auch deshalb, weil ich hier auch ein eher wissenschaftliches Interesse an der Zeit habe und es mir hier irgendwie immer gefällt, mich auch literarisch in dieser Zeit zu befinden. Gepart mit einem guten Kriminalfall und ich bin glücklich :err:

    Volker Kutscher und Susanne Goga sei dank ;-) Es mehren sich Krimis, zu denen das passt.

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