Die Wochenfrage!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 6.686 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Zank.

  • Mir ist das Cover nicht in dem Sinne wichtig, dass ich ein Buch nur kaufe, wenn es mir optisch gefällt. Nicht umsonst heißt es ja "don't judge a book by its cover". Unpassende Covergestaltung ist allerdings einer meiner Lieblingsaufreger beim Bücherkauf (gleich nach miserablen Klappentexten, die zuviel verraten etc.)


    Es nervt mich, wenn wieder einer dieser Cover-Trends daherkommt und plötzlich alle möglichen Bücher mit lila Blümelein verziert werden, ganz egal, ob das zum Inhalt passt oder nicht, und man schnell ein Buch im Geiste schubladisiert, das es gar nicht verdient hat. Und es nervt mich, wenn Cover kitschig wirken (selbst bei romantischen Büchern mag ich das nicht sonderlich) oder wenn sie aussehen, als habe sich ein Schülerpraktikant mal mit Photoshop austoben dürfen.


    Durchdachte, vorzugsweise schlicht gestaltete Cover mag ich sehr (Alice hatte da schon einige schöne Beispiele verlinkt), Kaufkriterium sind sie aber höchstens dergestalt, dass ich das schönere Cover nehme, wenn es verschiedene Ausgaben gibt. Ein hübsches Cover mit doofem Inhalt nützt mir nichts, und ein Buch von einem Autoren, den ich schätze, lasse ich bestimmt nicht liegen, nur weil der Coverdesigner nix gekonnt hat.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Ich schätze ja sehr die Covergestaltung vom Diogenes Verlag. Einfach weil die Gestaltung da immer so schlicht und unaufgeregt daher kommt.

    Ist mir bisher noch nicht aufgefallen, ehrlich gesagt, dass die Cover von diesem Verlag, Gemeinsamkeiten aufweisen. Muss ich mal drauf acht geben. Ob die ein Konzept haben betreffend Cover?

  • Ich schätze ja sehr die Covergestaltung vom Diogenes Verlag. Einfach weil die Gestaltung da immer so schlicht und unaufgeregt daher kommt.

    Ist mir bisher noch nicht aufgefallen, ehrlich gesagt, dass die Cover von diesem Verlag, Gemeinsamkeiten aufweisen. Muss ich mal drauf acht geben. Ob die ein Konzept haben betreffend Cover?

    Da bin ich mir ziemlich sicher. Ich habe mal ein Beispiel rausgesucht:

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Du findest mit wenigen Ausnahmen immer diese Schriftarten für Autor und Titel, den Rahmen, das Bild im oberen Teil. Ausnahmen sind die schwarz-gelbe Reihe für Krimis, die sie offenbar wiederbeleben wollen und ein paar andere (wobei nicht klar ist, ob das gesamte Design aufgefrischt wird oder was dahinter steckt - ich weiß es jedenfalls nicht). Die schwarz-gelbe Reihe ist vor allem bei den Ebooks da, wo sie die ganzen alten Cover mit den Illustrationen von Tomi Ungerer wiederbeleben. Kaum ein Verlag kriegt übergreifend so einen Wiedererkennungswert hin. Mir fällt spontan nur dtv ein, die für ihre TB früher die ganzen Titelbilder von Piatti hatten.


    Die Diogenes-Bücher finde ich persönlich abschreckend. Dieses Weiß mit dem Rahmen spricht mich absolut nicht an. Außer einer Schullektüre habe ich deshalb auch noch kein Buch des Verlags gekauft. Eine Bekannte hingegen sammelt die Bücher sogar.

    Genau das! ;)

    Wenn du das Design nicht magst, trifft das dann tatsächlich auf so ziemlich alle Titel zu.

    ☞Schreibtisch-Aufräumerin ☞Chief Blog Officer bei Bleisatz ☞Regenbogen-Finderin ☞immer auf dem #Lesesofa

  • Hier die neue Wochenfrage, die von Anne gestellt wird:


    Welche Cover gefallen euch? Ist das Cover bei einem Kauf wichtig oder nebensächlich? Muss das Cover zum Inhalt passen?

    1. Kann ich gar nicht so einfach beantworten. Da sind bei mir die unterschiedlichsten Favoriten im Regal, von einem Aquarell über einen Text aus 26 Wörtern, vom Holzschnitt bis zum Foto.


    2. Ein ansprechendes Cover kann zumindest beim Stöbern dafür sorgen, dass ich danach greife um den Klappentext zu lesen. Oft kenne ich Bücher aus Vorschauen, Blogbeiträgen oder so, sodass das Cover schon Nebensache ist. Aber beim Stöbern ist es schon mal so wie "oh, wie klasse sieht das aus, was ist das für ein Buch?"


    3. ist garantiert von Vorteil (man stelle sich je ein Buch von Petros Markaris, Simone Buchholz oder Frank Schätzing in einem Blümchentapetencover oder in Altrosa mit gefüllten Rosensorten à la Jane Austen vor).

    ☞Schreibtisch-Aufräumerin ☞Chief Blog Officer bei Bleisatz ☞Regenbogen-Finderin ☞immer auf dem #Lesesofa

  • Mir fällt spontan nur dtv ein, die für ihre TB früher die ganzen Titelbilder von Piatti hatten.

    Taschenbücher gibt es schon noch ein paar: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (dunkles Violett, Serifen-Schrift - Original von Willy Fleckhaus); die "Bibliothek Suhrkamp"; die "edition suhrkamp"; die "insel taschenbücher"; Reclam (jedenfalls früher mal); UTB (jedenfalls früher mal); Rowohlt hatte verschiedene Reihen mit jeweils einheitlichem Design (alle, alle aufgegeben); die Goldmann-Krimis, die alle in grellem Ziegelrot gehalten waren mit schwarz-weissen Zeichnungen; die Ausgaben des Deutschen Klassiker Verlags (zwar keine Taschenbücher...); die alten Pinguine mit dem orange-farbigen Rücken; die "grüne Reihe" des Karl-May-Verlags (auch keine Taschenbücher...); ebenfalls keine Taschenbücher, aber: die "Philosophische Bibliothek" des Verlags Felix Meiner, die über Jahrzehnte ihr Aussehen nur geringfügig geändert hat; auch die Taschenbücher des Fischer-Verlags konnte man früher sofort erkennen.


    Heute haben die Werbe- und Desing-Futzis das in vielen Fällen auf den Müllhaufen gekippt. Im Grossen und Ganzen eher ein Niedergang der Buchgestaltung denn ein Gewinn. Schade.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Bettina Habe mich nun auch schlau gemacht und sogar ein paar Bücher von diesem Verlag im Regal. Die haben wirklich und durchwegs ein Konzept für die Cover. Hat bestimmt Wiedererkennungswert...ausser bei mir.

    Einmal editiert, zuletzt von Igela ()

  • Ich bitte euch die Diskussionen zu der vorangegangenen Wochenfrage nun als abgeschlossen zu betrachten, damit sich die Themen nicht vermischen!

  • Hier die neue Wochenfrage:


    Die Tage werden kürzer, der Herbst naht. Abends, nach der Arbeit in der Hängematte lesen, ist wärmetechnisch nicht mehr möglich. Wo lest ihr eigentlich lieber? Draussen oder drinnen? Habt ihr einen Lieblingsleseort? Oder ganz nach dem Motto "egal wo, Hauptsache lesen"?

  • Bei schönem Wetter auf der Liege auf meinem Balkon, sonst entweder in meinem Relaxsessel mit Hocker oder auf der Couch. Seltener mal im Bett vorm einschlafen oder Sonntags im Bett morgens... Natürlich dann auch gerne im Urlaub am Strand oder oder

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane

  • Am liebsten lese ich in meinem Lesezimmer, umgeben von meinem Schätzen. Letztes Jahr zum Geburtstag hat mir mein Mann einen neuen mit passendem Fußhocker geschenkt.

    Im Sommer habe ich es auch mal in der Mittagspause in einem Café oder im Biergarten versucht. Aber draußen bin ich einfach zu abgelenkt. Ich brauche doch meine Ruhe, um mich auf das Buch einlassen zu können.

    Mit den Büchern, zu denen ich was schreiben will, sitze ich allerdings am PC. Ich bekomme es einfach nicht hin, ein Buch erst zu lesen und danach dann zu schreiben.

  • Ich bevorzuge immer drinnen. Im Sommer reicht es mir, wenn die Balkontüre sperrangelweit offen steht. Selbst dann bleibe ich zum Lesen lieber im Raum.

    Ansonsten am liebsten irgendwie auf oder vor dem Sofa.

    ☞Schreibtisch-Aufräumerin ☞Chief Blog Officer bei Bleisatz ☞Regenbogen-Finderin ☞immer auf dem #Lesesofa

  • Ich lese auch lieber drinnen. Denn wenn die Sonne scheint, scheint sie mir entweder ins Gesicht, was ich ganz furchtbar finde oder sie scheint auf mein Buch, was ebenfalls blendet. Klar, ich könnte den Sonnenschirm aufklappen und dann immer wieder mit der Sonne drehen, aber das ist mir dann zu anstrengend. Außerdem war ich schon immer ein Stubenhocker. ^^

  • Ich lese am liebsten auf meinem Büchersofa. Ich habe das Wohnzimmer zur Bibliothek umfunktioniert, und mir da alles zum Lesen eingerichtet (z.B. Ladestation fürs Kindle an der Sofalehne, Leselampe im Regal hinter mir, etc.)


    Wenn es warm ist und das Wetter schön, lese ich auch auf dem Balkon unterm Sonnenschirm. Da lege ich auf dem zweiten Stuhl dann die Füsse hoch.


    Ansonsten lese ich eigentlich auch gerne im Zug, aber in letzter Zeit schlafe ich da immer ein. Im Bett lese ich fast gar nicht, weil ich da auch sofort eindöse.

  • Ich lese am liebsten im Wohnzimmer auf dem Sofa. Da kann ich schön die Beine hochlegen und es mir gemütlich machen. Und es ist absolut ruhig, sodass ich mich ganz auf meine Lektüre konzentrieren kann.


    Im Sommer lese ich aber schon auch mal draußen, nur komme ich da nicht so schnell voran, weil immer was ist: Kinder- oder Vogellärm, Sonne im Gesicht oder Halbschatten auf dem Buch, Mücken oder oder ...


    Ich lese aber auch sonst überall, in Bus und Bahn, beim Arzt usw.

    Staubfänger 29/29 + 13/29 + 00/29 + 13/22 --> 55 Punkte

    Frischlinge 29/29 + 29/29 + 28/29 + 22/22 --> 108 Punkte

    SLW 31/40


    Liebe Grüße, Lilli