Die Wochenfrage!

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Lasst euch warnen von der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes - bleibt gesund!

Aber wer jetzt hier weiter Panik verbreitet, bekommt eine Zwangs-Forenpause verordnet!

Es gibt 5.015 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ysa.

  • Ich habe gerade "Good night stories for rebel girls 2" erhalten und mich wie bolle gefreut - so viel zum Thema Kurzgeschichten und ob ich sie lese, denn im Endeffekt werden dort Frauen-Biographien auf einer Seite kurz dargestellt. Also das nennt man dann wohl sehr kurze Kurzgeschichten. ^^

  • Passend zur Wochenfrage habe ich heute morgen mit einem Band Kurzgeschichten angefangen. Ob ich mein eigenes Vorurteil wohl bestätigen kann?

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Nachdem ich mich vor ein paar Tagen hier zu meiner Abneigung gegen Kurzgeschichten geäußert habe, habe ich gestern nichtsahnend mit dem Lesen von Andrea Camilleri "Romeo und Julia in Vigata" begonnen und musste feststellen, dass das auch ein Buch mit Kurzgeschichten ist. Merkwürdiger Zufall, dass ich mir von allen Büchern auf dem Tolino gerade dieses ausgesucht habe :gruebel:

    Da es aber von Camilleri ist, beschließe ich jetzt mal, dass es mir bestimmt gefallen wird ;)

    Liebe Grüße

    Danglard

  • Zitat

    Stimmt. Ich würde an sich sagen das ich einfach am liebsten zu längeren Texten greife auch wenn ja grad auch die Kunst darin besteht das Wichtige auf wenigen Seiten zu erzählen. Die klassische Kurzgeschichte liegt mir sogar durchaus. Ich hab nur mehr Lust auf Romane.


    Diesem Statement von HoldenCaulfield schließe ich mich an. Ich hab schon wirklich herausragende Kurzgeschichten gelesen, die mich sehr beeindruckt haben, trotzdem lese ich lieber Romane und verbringe gern mehr Zeit mit den Protagonisten und deren Lebensumstände. Ich habe nicht wenige nur halb gelesene Kurzgeschichtenbände.


    Trotzdem bewundere ich die Fähigkeit mancher Autoren innerhalb weniger Seiten ein ganzes Leben zu erzählen oder den Kern einer Geschichte anschaulich in wenigen Worten zu erzählen. Leider vergesse ich die Details einer Kurzgeschichte auch viel schneller, zurück bleiben oft nur ein, zwei Bilder und ein Gefühl dazu, andererseits passiert das manchmal auch bei langen Romanen.


    Eine Geschichte oder einen Roman zu beginnen ist ja ein bisschen wie neue Leute bei einer Einladung oder einer Party kennenzulernen - dazu hat man auch nicht jeden Tag die Energie oder die Zeit. Bei einem längeren Buch kehrt man jeden Tag zu Bekannten oder vielleicht sogar zu Freunden zurück. Bei Kurzgeschichten muß man alle paar Seiten komplett fremde, neue Leute kennenlernen - vielleicht liegts auch daran, daß es vielen von uns leichter fällt Romane zu lesen als Kurzgeschichten.

    Im Übrigen glaube ich auch, die Faszination von Reihen und Serien liegt darin begründet. Obwohl ich sehr wenig Reihen lesen, ist es doch schön wenn man wenigstens eine oder zwei am Laufen hat. Wenn man sich sonst zu gar keinem Buch aufraffen kann, zu alten Freunden kehrt man leichter zurück.

    “There is a crack in everything, that’s how the light gets in.” (Leonard Cohen)

    3 Mal editiert, zuletzt von Firiath ()

  • Eher selten mal - aber 1-2 Bändchen mit Kurzgeschichten habe ich gelesen und fand sie gut. Auch eines von Katherine Mansfield angefangen....

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane

  • Igela Meine Meinung hat sich bestätigt.

    Hier habe ich ein bisschen was zum Buch und ein paar der Geschichten geschrieben.


    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Kirsten Danke für deine Meinung. Ich bin ja auch kein Fan von Kurzgeschichten...habe gemerkt, dass mir am ehesten Kurzgeschichten im Krimi und Thrillerbereich liegen. Da peitscht eine gut geschriebene Geschichte schnell den Puls hoch und lässt ihn nach der Auflösung wieder sinken. Da habe ich bedeutend weniger das "Was soll das?" Gefühl als in Kurzgeschichten anderer Genres.

  • Ich bitte euch die Diskussionen zu der vorangegangenen Wochenfrage nun als abgeschlossen zu betrachten, damit sich die Themen nicht vermischen!

  • Die neue Wochenfrage und anschliessende Diskussion ist den1ratten gewidmet!

    Wie macht ihr eure Bewertung? Rein intuitiv oder nach Schema? Was muss ein Buch aufweisen, damit es von euch die volle Punktezahl bekommt?

  • Eine Zeit habe ich das auch gemacht, da habe ich mich äußerst schwer damit getan. Ich habe den Fehler gemacht, ein Buch mit dem anderen zu vergleichen. Wie kann ich einer reinen Unterhaltungsgeschichte 5 Punkte vergeben, einem Buch Gegen das Vergessen dagegen nur drei?

    Mittlerweile mag ich Bücher nicht mehr in dieser Form bewerten. Das ist, wie ihnen einen Stempel aufdrücken. Wie ich sie finde, ob ich begeistert oder enttäuscht von ihnen bin, erfährt man, wenn man das liest, was ich über sie schreibe.

    Ein Leben ohne Bücher? - Unvorstellbar! - Von mir höchstselbst

  • Ich bewerte nachdem wie ich das Buch finde und meine Rattenanzahl soll dabei auch widerspiegeln was ich geschrieben habe. Drei Ratten und die halbe ist dabei für mich durchschnittlich, das sind die Bücher die ich zwar ok fand. Eine Ratte gibt's bei mir meist wenn ich abgebrochen habe, eine Ratte mehr meist wenn ich das Buch zumindest gelesen habe :breitgrins:

    Und ja ich finde man kann schon vergleichen das passiert bei mir auch ganz automatisch. Manchmal thematisiere ich das in meiner Besprechung, manchmal nicht. Manchmal mit thematisch ähnlichen Büchern, manchmal nicht. Der Vergleich hilft ein Buch abzugrenzen und das finde ich manchmal sinnvoll. Aber ein Stück weit ist es auch Bauch Gefühl grade wenn es um die Frage geht ob es 4 oder 5 Ratten gibt oder wenn da zumindest eine halbedazu soll. Für mich ist es also die Kombi aus Wertung und meinem Text.

  • Wie ich sie finde, ob ich begeistert oder enttäuscht von ihnen bin, erfährt man, wenn man das liest, was ich über sie schreibe.

    Ich muss gestehen, dass ich in Rezensionen immer zuerst auf die Rattenvergabe schaue...und oft irritiert bin, wenn da keine ist. Dies vor allem, wenn ich ein Buch erst noch kaufen/lesen möchte. Denn die Rezension will ich vor dem Kauf nicht lesen. Jedoch trotzdem wissen möchte, wie das Buch gefallen hat...anhand der Rattenvergabe.

  • Ich schaue auch zuerst auf die Ratten. Je nachdem wer im Forum das Buch gelesen hat, les ich dann die Besprechung bzw wenn mich das Buch sowieso interessiert hat. Bei den meisten Foris kenn ich die Gemeinsamkeiten so gut, bei Kirsten kann ich eigentlich ein Buch blind kaufen/lesen wenn sie es gut fand :err:

  • Ich bin definitiv streng. Das merk ich dann oft daran das ich mich öfter mal wundere wie bei viel Kritik trotzdem vier Ratten rauskommen. Wenn das bei mir passiert versuche ich zumindest eine Erklärung zu schreiben. Sonst kommt mir das komisch vor :P