Die Wochenfrage!

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 5.026 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von HoldenCaulfield.

  • Früher, als ich noch Bücher getauscht habe, war ich beim Lesen immer äußerst vorsichtig, so dass meine Bücher nach dem Lesen noch wie neu aussahen. Heute bin ich nicht mehr so akribisch und Taschenbücher, die ich gelesen habe, haben jetzt auch mal Leserillen oder sind rundgelesen. Allerdings bekomme ich immer noch eine Gänsehaut, wenn ich sehe, wie mein Mann bei einem Buch, bevor er anfängt zu lesen, erst mal den Rücken ganz durchknickt, damit das Buch auch flach liegen kann.

    Wenn ich Bücher gebraucht kaufe, ist es mir egal, ob da Leserillen oder ähnliches sind. Nur undefinierbare Flecken, das geht gar nicht. Ansonsten lese ich die Bücher so, wie sie sind und gebe sie dann hinterher weiter.

  • Allerdings bekomme ich immer noch eine Gänsehaut, wenn ich sehe, wie mein Mann bei einem Buch, bevor er anfängt zu lesen, erst mal den Rücken ganz durchknickt, damit das Buch auch flach liegen kann.

    :explodier: Wuaaaah, wenn ich das bei jemandem sehe, würde ich am liebsten das Buch weg nehmen.Am schlimmsten ist es für mich, wenn das Buch an einer x- beliebigen Stelle quasi aufgerissen wird.Jedes Mal klappt dann nämlich an dieser Stelle das Buch automatisch auf .

    Die liest ein Buch immer als Ebook, damit sie das Print wie neu ins Regal stellen kann. Weil sie keine Leserillen mag, kauft sie die Bücher doppelt

    Das ist krass! 8|

    Ich lese halt sehr vorsichtig und das funktioniert sogar im bookseat ohne festhalten.Es gibt keine Leserillen oder rund gelesene Bücher.Die meisten Bücher bekommen während des Lesens einen Stoffumschlag.

    Gebraucht kaufe ich nur sehr gut erhaltene Bücher, auch die aus dem Bücherschrank sollten einigermaßen aussehen.

    Wenn ich umgedrehte Bücher auf Tischen oder gar im Sand sehe, dreht sich mir auch der Magen um :boah:.

    Manche Leute glauben, Durchhalten macht uns stark.Doch manchmal stärkt uns gerade das Loslassen.Hermann Hesse

  • Bei mir kommt es tatsächlich auf meine Stimmung an. Eigentlich finde ich es auch schöner, wenn die Bücher sauber und ordentlich im Regal stehen, aber da ich nunmal Hund und Katze habe, lassen sich diverse Spuren beziehungsweise Haare nicht immer vermeiden. Allerdings achte ich darauf, dass es keine Knicke, Eselsohren oder sonstige Rillen in meinen Bücher gibt. Bücher aufgeschlagen umdrehen geht bei mir gar nicht. Und gegessen wird beim Lesen natürlich auch nicht, solche Flecken mag ich überhaupt nicht.

    Ich kaufe aber auch gebrauchte Bücher und da stören mich leicht angegilbte Seiten nicht besonders. Kaufe ich mir allerdings ein Buch und dieses hat so einen blöden Aufkleber, den muß ich entfernen. Geht ja mal gar nicht :)

  • Es gibt ein paar Bücher, die hüte ich wie meinen Augapfel und die werden auch nicht verliehen.

    Alle anderen behandle ich pfleglich, aber wenn sie des öfteren gelesen wurden, dann darf man das auch erkennen. Wobei ich nicht meine, dass Seiten fehlen oder zerrissen sind, Dreckflecken drauf oder drin sind. Wenn mal ein Fleck dran kommt, dann ist es auch kein Weltuntergang.

    Ich persönlich mache eigentlich keine Markierungen in die Bücher, aber wenn ich gebrauchte kaufe, stört mich das meist nicht. Ich finde es interessant was andere unterstrichen oder gar Kommentare hinterlassen haben.


    Wenn ich die Bücher gelesen habe, sieht man es ihnen oft kaum an, das bedeutet aber nicht, dass ich mich verbiege um ja keinen Schaden anzurichten. Bei geliehenen Büchern ist das was anderes. Die werden so zurückgegeben wie ich sie bekommen habe.

    Dicke Taschenbücher sind halt empfindlicher und man kann oft nicht vermeiden, dass Rillen entstehen oder sie etwas schief aussehen. Was ich gar nicht haben kann, das sind Eselsohren. :kommmalherfreundchen: Irgend einen Fetzen Papier oder was auch immer wird sich doch finden, um das zu verhindern.


    Wer vernünftig mit meinen Büchern umgeht, kann sie sich auch gerne ausleihen. Bücher wollen gelesen werden. :lesen:

  • Seit einiger Zeit lese ich nur ebook, da ich an extremer Weitsicht leide. Büchern, die ich noch von früher aufgehoben habe, darf man schon ansehen, dass ich sie gelesen habe. Leserillen sind für mich kein Problem. Was GAR NICHT geht, sind Flecken und das was meine Schwiegermutter (Ex-) immer gemacht hat: Anstatt Lesezeichen hat sie die entsprechende Seite so umgeknickt, dass ein Stück Papier übersteht. Da hat sich mir der Magen umgedreht. Es war allerdings NICHT der Grund, dass die Ehe mit ihrem Sohn in die Brüche gegangen ist. 8o

    Liebe Grüße, Caren

    —————

    Wenn lesen Kalorien verbrennen würde, wäre ich in kürzester Zeit beängstigend dünn.

    —————

    Meine Rezensionen

  • Ich habe mal einer Freundin ein neues Buch geschenkt, und zwei Minuten später legte ihr maßlos verzogener Sohn eine Scheibe Gouda darauf (statt auf einen Teller). Seine Eltern registrierten es gar nicht. Ich bin fast vom Stuhl gekippt...

    Und eine Bemerkung habe ich mir natürlich nicht verkniffen.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Seine Eltern registrierten es gar nicht. Ich bin fast vom Stuhl gekippt...

    Und eine Bemerkung habe ich mir natürlich nicht verkniffen.

    Die haben nix gesagt???Gehtgarnicht!

    Einmal editiert, zuletzt von Igela ()

  • Ich habe mal einer Freundin ein neues Buch geschenkt, und zwei Minuten später legte ihr maßlos verzogener Sohn eine Scheibe Gouda darauf (statt auf einen Teller). Seine Eltern registrierten es gar nicht. Ich bin fast vom Stuhl gekippt...

    Und eine Bemerkung habe ich mir natürlich nicht verkniffen.

    Sowas kenne ich auch. Bei mir in der Bücherei saß einmal ein Kleinkind in der Kinderabteilung auf dem Boden und hat Seiten aus einem Buch gerissen, eine nach der anderen. Und die Mutter stand daneben und hat Bilderbücher ausgesucht 8|. Sie konnte nicht so recht verstehen, dass ich dem Kind das Buch weggenommen habe. Und noch viel weniger konnte sie es verstehen, dass ich Geld von ihr für das Buch verlangt habe. Sie ist dann nie mehr gekommen - glücklicherweise.

  • Beim Babysitten hatte ich auch ein "nettes" Erlebnis. Das Kleinkind zerriss ein Bilderbuch, während ich mich mit den Eltern unterhielt. Als ich es ihm wegnehmen wollte, meinte der Vater (Kinderpsychologe), ich sollte es ihm lassen. Das wäre gut für seine Entwicklung. :rolleyes:

  • Ok, auch wenn ich mal einen Fleck im Buch nicht so schlimm finde, muss man diese nicht gleich absichtlich provozieren. Ich denke auch Kindern kann man einen pfleglichen Umgang mit Gegenständen beibringen. Und das würde ich auch nicht nur auf Bücher beschränken sondern allgemein auf Gegenstände. Nur weil sie zum alltäglichen Gebrauch gedacht sind, heißt das ja nicht, dass man sie einfach aus Spaß beschädigen und beschmutzen soll.

  • Es gibt ein paar Bücher, die hüte ich wie meinen Augapfel und die werden auch nicht verliehen.

    Die habe ich auch. Dazu gehören meine absoluten Lieblingsbücher und die, die von Autoren signiert wurden. Das sind meine Schätzechen, die auch nicht verliehen werden.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Ich denke auch Kindern kann man einen pfleglichen Umgang mit Gegenständen beibringen. Und das würde ich auch nicht nur auf Bücher beschränken sondern allgemein auf Gegenstände.

    Da gebe ich dir Recht. Unser Enkel wird im März drei Jahre alt und ich habe ihm von Beginn an ganz liebevoll beigebracht, dass man mit Büchern ordentlich umgeht. Wenn er zum Beispiel beim Bücher angucken vor Freude übermütig wird, weil er ganz viele Bücher gucken will und dann eins schnell mal wegwerfen möchte um das nächste zu gucken, bremse ich ihn aus. Ich erkläre es ihm und dann, ganz niedlich, legt er es ganz vorsichtig an die Seite:)

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Ich finde auch, dass man Kinder nicht in ihrer Entwicklung beschneidet, indem man ihnen beibringt, dass man nicht alles mutwillig kaputtmachen muss, nur weil das vielleicht gerade Spaß macht (im Gegenteil!) Und schon gar nicht fremdes Eigentum.


    Wenn mal ein Riss oder ein Eselsohr passiert, muss man ja kein Drama draus machen, aber eine Seite nach der anderen rauszureißen geht gar nicht.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Früher war ich viel penibler mit meinen Büchern, aber seit ich die meisten meiner Bücher gebraucht bekomme, bin ich deutlich entspannter. Die meisten gebe ich nach dem Lesen direkt weiter. Nur bei Büchern aus der Bücherei bin ich vorsichtig, weil es nicht meine eigenen sind.

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Wenn Leserillen am Buchrücken entstehen, ist das eben so; manchmal lässt es sich nicht vermeiden, aber Eselsohren mache ich nie. Flecken müssen auch nicht sein, weder selbst verursacht noch von anderen Leuten. Da ich meistens gebraucht kaufe, sind oft schon Lesespuren vorhanden, was micht nicht weiter stört, aber ich bin dann trotzdem vorsichtig damit. Ich lese meine Bücher immer so, dass sie möglichst wenig dabei beansprucht werden. Normalerweise bin ich immer vorsichtig mit meinem Zeug, es wird alles sorgfältig behandelt. Ich tauche z. B. seit mehr als 25 Jahren mit derselben Kopfhaube :breitgrins:.


    Bücher wurden von meinen Kinder keine zerfetzt. Wenn mal versehentlich eine Seite eingerissen wurde, habe ich meine Mädels ermahnt, besser aufzupassen, und damit war es in Ordnung. Bis die Kleinen alt genug sind, um selbst umzublättern, gibt es genug Kinderbücher mit dicken, stabilen Seiten, die etwas aushalten. Davon hatten wir genügend.