Die Wochenfrage!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 4.840 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von sandhofer.

  • Ja tatsächlich ist das bei mir so. Ich kann zb nicht besonders viel mit französischen Autoren anfangen, daher ist Frankreich bei mir selten ein Handlungsort. Afrika ist irgendwie auch ein Kontinent der mich weniger reizt. Vielleicht auch nur, weil das was übersetzt wird nicht meinen Leseinteressen entspricht. Auch Südamerika und Spanien, Portugal. Das ist nicht so meins. Generell scheine ich Bücher aus Lãndern u d Kontinenten zu bevorzugen, in die ich auch gern reisen würde.

  • HoldenCaulfield In der letzten Zeit haben mir gerade die Bücher aus Ländern, die ich sonst eher gemieden habe, gut gefallen. Aber ich sehe es wie du: bevorzugt lese ich Lektüre aus Ländern, in denen ich schon war oder in die ich gerne reisen würde.

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Hm, so hab ich das (seltsamerweise) noch gar nicht betrachtet, aber es gibt natürlich Sinn!

    If you get tired, learn to rest, not to quit.

    (Banksy)

  • Ich habe keine grundsätzlichen Vorbehalte gegen bestimmte Regionen, aber ich lese nicht gern Regionalkrimis/-thriller ^^  Egal ob Südfrankreich oder Bayern.. das nervt mich irgendwie. Klar, jedes Buch spielt irgendwo, aber bei sowas muss der Handlungsort nicht im Fokus stehen.


    Allgemein lese ich wohl vor allem Bücher, die in Europa oder den USA spielen - einfach weil die gängigen Autoren daher kommen und ihre Romane auch dort ansiedeln. Ich habe aber auch nichts gegen "exotischere" Handlungsorte.

  • Ich steh total auf Russland, Japan und andre asiatische Handlungsorte.Indien allerdings weniger.

    Ich hab allerdings schon auch mal darüber nachgedacht ob ich bei meinen Präferenzen eventuell alltagsrassistische Motive habe, die ich nicht bemerkt habe.

  • Hm, zuerst dachte ich: Ja, das habe ich auf jeden Fall, aber dann merkte ich, dass ich das so pauschal nicht sagen kann. Warum ich das zuerst dachte, hat was mit einem meiner bevorzugten Genre zu tun: Historische Romane. Da klammere ich einige Regionen aus, weil ich entweder zu viel darüber gelesen habe oder mich die Geschichte dort einfach nicht wirklich interessiert. So sind Überseeromane (im historischen Gewand) mir mittlerweile zu viel oder auch Histos, die in Russland spielen. Allerdings interessieren mich zeitgenössische Romane aus den beiden Regionen dennoch.


    Regionalkrimis ... Ich lese allgemein nicht viele Krimis, aber wenn dann kann ich Krimis, die in meiner Heimat spielen schon etwas abgewinnen. Da ich im "Exil" leben muss, kann ich mich immer ein wenig im Heimweh suhlen. Dann habe ich einen Regiokrimi gelesen, der in und bei Wien spielte, als ich viel in Wien war - das fand ich dann auch wieder toll. Also ähnlich wie bei Kirsten - ich greife gerne (ob Regiokrimi oder nicht) zu Büchern, wo ich die Orte kenne.

  • Auch, dass die Menschen sich dem Dorfoberhaupt, die Kinder dem Vater, die Frau dem Mann unterwerfen müssen gefällt mir nicht.

    Hast Du für mich konkrete Beispiele?

    Dieses hier zum Beispiel:

    Sehende Hände - Bi Feiyu


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Mojoreads
    Buch24.de
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links



    Die Namen waren für mich eine Herausforderung (Xia Tong(männlich), Xia Kong(weiblich),Chef Sha Fuming, Kollege Wang Daifun). Wang Daifun ist blind und beginnt in einem Massagesalon zu arbeiten. die Hirarchie in diesem Salon ist klar. Die Männer massieren, die Frauen reinigen.


    Ich möchte das jedoch nicht verpauschalisieren. Die, die ich gelesen habe, waren in meinen Augen unterwürfig.

    2 Mal editiert, zuletzt von Igela ()

  • Ich habe keine grundsätzlichen Vorbehalte gegen bestimmte Regionen, aber ich lese nicht gern Regionalkrimis/-thriller ^^  Egal ob Südfrankreich oder Bayern.. das nervt mich irgendwie. Klar, jedes Buch spielt irgendwo, aber bei sowas muss der Handlungsort nicht im Fokus stehen.

    Meist ist es ja so, dass in Regionalkrimis (wenn ich da nur an die Provence Krimis denke) der Handlungsort doch lang und breit beschrieben wird. Gerade in den Provencekrimis ist mir das oft auch zu viel.

  • Ja tatsächlich ist das bei mir so. Ich kann zb nicht besonders viel mit französischen Autoren anfangen, daher ist Frankreich bei mir selten ein Handlungsort. Afrika ist irgendwie auch ein Kontinent der mich weniger reizt. Vielleicht auch nur, weil das was übersetzt wird nicht meinen Leseinteressen entspricht. Auch Südamerika und Spanien, Portugal. Das ist nicht so meins. Generell scheine ich Bücher aus Lãndern u d Kontinenten zu bevorzugen, in die ich auch gern reisen würde.

    Da kann ich mich anschließen. Italien kommt noch dazu. Osteuropa kommt noch dazu: Ungarn, Bulgarien, Jugoslawien usw.

    Allerdings kann ich nicht sagen, dass ich Bücher, die dort spielen, nie mag. Vielleicht fallen sie mir im Buchladen einfach nicht auf. Oder der Klappentext spricht mich nicht an, der ist ja entscheidend.


    Lese ich aber London, Irland, Finnland, Norwegen - springt es mich gleich an. Am liebsten bin ich in England.

    Ein Leben ohne Bücher? - Unvorstellbar! - Von mir höchstselbst

  • Regionalkrimis finde ich tatsächlich furchtbar. Da kommt mir nur noch der Kluftinger ins Haus. Um alle anderen mache ich einen möglichst großen Bogen.

    Ich finde die auch grässlich. Und gerade lese ich meinen ersten Kluftinger, und so wie der mir kaum gefällt, werde ich auch darum künftig einen Bogen machen. Scheint ja eher eine Parodie als ein Krimi zu sein.


    Bei Regionalkrimis habe ich den Eindruck, dass die Bücher NUR deswegen überhaupt gekauft werden. Die Leser haben ihren Wiedererkennungswert in den Büchern gesehen, die Krimis selbst sind schwach und hätten ohne Heimatfaktor keine Chance auf dem Markt.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Hier wird ja tüchtig vermischt, ob man Handlungsorte generell nicht so mag oder Bücher von Autoren aus bestimmten Ländern.


    Da die Frage nach Handlungsorten lautet: Nein, das schränke ich nicht ein. Wenn der Roman gut ist, darf er auch gerne im Fegefeuer spielen oder in Timbuktu oder hinter der Milchstraße links.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Osteuropa kommt noch dazu: Ungarn, Bulgarien, Jugoslawien usw.

    Ungarn geht bei mir, aber Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien, Syrien, Afghanistan, China und Japan das geht bei mir überhaupt nicht.

    Das sind Handlungsorte die ich gar nicht mag. Weder die Länder noch die Mentalität der Menschen. Ich habe es früher mal unbedingt durchziehen wollen und auch Bücher die in diesen Ländern spielen ausgeliehen, aber meistens bin ich nicht weit gekommen mit diesen Büchern.

  • Das sind Handlungsorte die ich gar nicht mag.

    Und hast Du eine Ahnung, warum nicht? Richtig begründen kann ich das nämlich nicht. Es ist ja nicht so, dass mich nicht interessiert, wie die Menschen da leben.
    Ich bin gespannt, ob ich mit meinem DDR-Projekt jetzt einige osteuropäische Länder kennenlerne. Am Wochenende bin ich gerade über Eliza Orzeszkowa gestolpert, eine polnische Schriftstellerin.

    Ein Leben ohne Bücher? - Unvorstellbar! - Von mir höchstselbst

  • Als ich jung war, habe ich mich durch Länder, die mich interessierten, durchgelesen. Ich habe die Stadtbücherei nach Büchern, die in einem bestimmten Land spielen, regelrecht durchwühlt und alles gelesen, was mir in die Finger kam. Wenn ein Land durch war, habe ich mich einem anderen Land, das mich gerade interessierte, zugewandt. Das waren spannende Reisen, die ich da gemacht habe. Maßgeblich dabei war nicht der Autor, sondern der Handlungsort. Auch was das Genre anging, gab es da keine Grenzen, vom Reisebericht bis zum Krimi. Aber ich erinnere mich, dass damals schon bestimmte Gegenden, Länder und Kontinente außen vor blieben, einfach, weil sie mich nicht interessierten.


    Ich habe auch lange nichts gelesen, was in Deutschland spielt :huh:, aber das hat sich in der Zwischenzeit gelegt. Trotzdem, auch heute noch spielt für mich der Handlungsort/das Handlungsland irgendwie eine Rolle. Ich habe da einfach meine Vorlieben und ein Buch, das in Wales, der Bretagne oder in bestimmten Gegenden der USA spielt, wird immer noch eher in meinen Korb hüpfen als ein Buch, das z.B. in Asien spielt ;)


    Allerdings mache ich immer mal wieder bewußt den Versuch, andere Handlungsorte als meine bevorzugten kennenzulernen.

  • Bewusst ausklammern würde ich keine Gegend. Bei mir ist es aber auch so, dass ich Geschichten mag, deren Handlungsorte ich kenne, vor allem das Ruhrgebiet und Südtirol.

    :angst:Vorsicht, Schreiberling! Wer es wagen möchte, einen Blick zu riskieren, klickt hier.

  • Kiba ja es ist eher eine Krimi Komödie. Für mich hat Kluftinger noch genug ernsthafter Elemente und die Mordfälle selbst sind nicht absurd. Was mir aber tatsächlich gar nicht gefällt sind die Romane von Rita Falk. Die wurden total flach und nur noch auf schlechte Schenkelklopfer ausgerichtet. Das ist auch ein Grund weshalb ich Regionalkrimis meide. Da ist auch immer soviel witzig gemeinter Quark dabei.

  • Bei mir ist es aber auch so, dass ich Geschichten mag, deren Handlungsorte ich kenne, vor allem das Ruhrgebiet und Südtirol.

    Ich glaube, ich habe noch nie ein buch gelesen, das im Südtirol handelt.:/

  • Bei mir ist es aber auch so, dass ich Geschichten mag, deren Handlungsorte ich kenne, vor allem das Ruhrgebiet und Südtirol.

    Ich glaube, ich habe noch nie ein buch gelesen, das im Südtirol handelt.:/

    Wenn Du das nachholen willst, empfehle ich Dir die Südtirol-Krimi-Reihe von Ralph Neubauer. Sein Commissario Fameo wird aus Rom nach Bozen abgeschoben und muss sich neben den Fällen, die er zu bearbeiten hat, auch mit den örtlichen Gegebenheiten auseinandersetzen. Lesen in der richtigen Reihenfolge ist bei dieser Reihe angebracht, die Fälle sind zwar in sich abgeschlossen, nicht aber die Entwicklung drumherum.


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Mojoreads
    Buch24.de
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links



    Der Tote im Fels von Kurt Lanthaler fand ich auch nicht schlecht, aber der geht schon etwas mehr in Richtung Trivialliteratur mit einem ziemlich runtergekommenen Protagonisten.


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Mojoreads
    Buch24.de
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links


    :angst:Vorsicht, Schreiberling! Wer es wagen möchte, einen Blick zu riskieren, klickt hier.