Die Wochenfrage!

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 5.921 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von René Bote.

  • Bei mir macht die Hitze auch keinen Unterschied. Ob ich mehr oder weniger zum Lesen komme, liegt eher an meiner Freizeitplanung, Arbeitsstress o.ä. ;)

  • Was kann man bei großer Hitze Besseres tun als in einer nordwärts gelegenen Ecke sitzen und lesen (wann immer "Die Welt" einen lässt..)..?? :/

  • Wirkliche Veränderungen im Leseverhalten bringt die große Hitze nicht mit sich.

    Weil ich die Hitze nicht sonderlich gut vertrage, ist jetzt vieles einfach nicht möglich, folglich hab ich eigentlich mehr Zeit zum Lesen und die nütze ich auch! Was die Bücher angeht - es ist wie immer eine gute Mischung aus Unterhaltung und Sachbüchern bzw Fachbüchern. Diesbezüglich verändert die Hitze gar nichts.


    In meiner Nachbarschaft ist übrigens ein nettes Café mit einem hübschen, schattigen Garten - ein perfekter Leseort. Sehr gutes Eis gibt es auch... eigentlich mag ich die Hitze:breitgrins:

  • Heute erst am Dienstag, aber sie wurde nur äh ein klein wenig vergessen ;) Hier also die neue Wochenfrage, recht frisch in meinem Kopf entstanden.

    Ich freu mich auf eure Antworten!



    Zwischenfazit zum ersten Halbjahr:

    Wie zufrieden seit ihr mit eurem bisherigen Lesejahr?

    Nennt uns eure Highlights und Flops :)

  • Hm, eigentlich bin ich doch recht zufrieden mit meinem Lesejahr 2019. Ich habe schon einige Bücher vom SuB und auch einige Neuerscheinungen gelesen. Ja, doch... ich mag das LJ2019 bisher.


    Meine Leseflop war leider Jenny-Mai Nuyens' "Die Töchter von Ilian".

    Meine Lesehighlights kann ich gar nicht so genau sagen, da ich viele Reihen weitergelesen habe oder mich auf meinen Jordanien-Urlaub mit Literatur vollstopfe. Spontan würde ich jetzt Gertrude Bell "Das Rauschen und Tuscheln der Wüste" sagen. Aber eigentlich haben mir bisher alle - bis auf oben erwähnten Flop - gefallen.


    Außerdem freue ich mich noch auf folgende Neuerscheinungen, weil - soweit ich weiß - damit dann alle 3 Reihen enden:

    • Tarean 3 v. Bernd Perplies
    • Die Legenden von Astray 4 v. Michael Peinkofer
    • Das Feuer der Dämonen v. Peter V. Brett

    :love::love::love::love:

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Zwischenfazit zum ersten Halbjahr:

    Wie zufrieden seit ihr mit eurem bisherigen Lesejahr?

    Nennt uns eure Highlights und Flops :)

    So weit ok.


    Grosse Flops gab es keine. Am ehesten noch


    Rex Stout: In den besten Familien (wo ich aber wohl einfach von der Neuausgabe zu viel erwartete)

    Frank Rudolph: Cyrano de Bergerac. Poet – Fechter – Freigeist – Philosoph (der kam aber mit Ansage, ich hatte schon an der Leipziger Buchmesse ins Buch hinein gelesen und wusste, dass sprachlich wie inhaltlich wenig Substanz sein würde)


    Zu den Highlights könnte man zählen:


    James Tiptree jr.: Sternengraben [The Starry Riff]

    Maria Sybilla Merian: Metamorphosis insectorum Surinamensium

    Neil Gaiman: Anansi Boys (viel besser als sein "American Gods"!)


    und - aus rein persönlichen Gründen ein Highlight:


    Die Dissertation meines Sohnes. ;)

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Ich bin bisher auch recht zufrieden, vor allem mit meiner bisherigen quantitativen Bilanz - fast 50 Bücher zum Halbjahr :klatschen: Das lag teilweise auch daran, dass ich ein paarmal krank zu Hause rumhing ... das war dann wenigstens für die Lesebilanz gut.


    Mein Highlight bisher war "Farthing" von Jo Walton. Die beiden Folgebände liegen schon zu Hause und werden auf dem SUB nicht besonders alt werden.


    Ansonsten habe ich folgende Höchst- oder Fast-Höchstwertungen vergeben:


    5 Ratten:

    Stephen Fry - Mythos


    4,5 Ratten

    Lindsey Davis - See Delphi and Die (für mich der beste Band der Falco-Reihe bisher)


    Robert Galbraith - Lethal White


    Kazuo Ishiguro - The Buried Giant (ein ganz besonderes Buch!)


    Sehr enttäuschend fand ich "Das Fundbüro der Wünsche" von Caroline Wallace, hier wurde für meine Begriffe eine tolle Idee komplett vermasselt mit unlogischem Verhalten, Klischees und einem furchtbar unsympathischen Protagonisten.


    Ähnlich schlecht war "Claras Melodie" von Aurore Guitry. Auch hier: gute Idee, miserabel umgesetzt.


    Gar nichts anfangen konnte ich mit diesen dreien, die ich abgebrochen habe:


    Michael Malone - Die vier Ecken des Himmels (das fand ich so langweilig, dass ich mich nicht mal zu einem Verriss aufraffen konnte)


    Mary McCarthy - Dass Wahrheit schweigen muss (ebenfalls stinklangweilig)


    Antonia S. Byatt - Stilleben (und noch mal furchtbar langweilig plus intellektuelles Geschwurbel-Geschwafel)



    Ansonsten ist das Lesejahr bisher mit einer Durchschnittsbewertung von 3,6 (trotz diverser Abbrüche) gar nicht so übel, darf gerne so weitergehen.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Neil Gaiman: Anansi Boys (viel besser als sein "American Gods"!)

    Oh, sehr gut, dann gebe ich dem Buch vielleicht doch noch mal eine Chance.

    und - aus rein persönlichen Gründen ein Highlight:


    Die Dissertation meines Sohnes. ;)

    Wie schön, Gratulation an den Sohn und ein Mitfreuer für den stolzen Papa :)

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • sandhofer : Glückwunsch, Doktor-Vater. :)


    Mein erstes Lesehalbjahr war insgesamt ergiebig - die besten Lesemonate waren dabei der Januar und der Mai.

    Bei ein paar Rereads (waren bei mir inzwischen eher ungewöhnlich geworden) habe ich festgestellt, dass man Manches doch beim 2. Mal und später oft anders liest - hat was.


    Das Interessanteste war eigentlich in den letzten Monaten die große Abwechslung bei den aktuell& sehr unterschiedlichen Büchern, daher ist das mit den "Highlights" etwas schwierig.. hmm.. :/

    Um mich nicht ganz zu drücken, ein paar, an die ich mich positiv erinnere:


    Abraham Verghese - Rückkehr nach Missing

    Nell Leyshon - Der Wald

    Hanya Yanaguhara - Ein wenig Leben

    Daniel Keyes - Blumen für Algernon

    Terry Pratchett - The Amazing Maurice and His Educated Rodents

    Dava Sobel - Längengrad

    Yuval Noah Harari - 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert


    Ach, Flops - fast vergessen.. glücklicherweise "mit steigendem Alter" dank besonnenerer Vorauswahl gar nicht mehr so häufig und auch relativ (also eher "enttäuschend" als "katastrophal"..):


    Mathijs Deen - unter den Menschen sagte mir nix

    Knut Hamsun - Segen der Erde bereue die Lektüre nicht, aber mir war oft.. unbehaglich

    Lindgren/Hartung - Ich habe auch gelebt Leider fand ich Louise Hartung unerträglich selbstgefällig.

    H.M. van den Brink - Ein Leben nach Maß die Stimmung hat mich nur deprimiert

    Carmen Korns "Jahrhundert-Trilogie" fand ich nicht sooo prickelnd - für mich zu durchsichtig "konstruiert" - hat aber immerhin zum vollständigen Lesen gereicht.

    2 Mal editiert, zuletzt von Alice ()

  • Zwischenfazit zum ersten Halbjahr:

    Wie zufrieden seit ihr mit eurem bisherigen Lesejahr?

    Nennt uns eure Highlights und Flops :)


    ich bin bisher zufrieden habe

    45 Bücher gelesen, 38 neu in den RUB gepackt, also meinen RUB bisher um 7 Bücher reduziert

    Auch habe ich 1. Halbjahr 10 Bücher mehr gelesen als letztes Jahr

    Seitentechnisch habe ich mich auch gesteigtert und habe ingesamt im 1. Halbjahr 18.306 Seiten gelesen, was 5608 Seiten mehr sind wie im 1. Halbjahr 2018.


    Mein Highlight war bisjetzt

    Jodi Picoult: Zerbrechlich.



    Ein Flop hatte ich noch nicht :)


  • Mein Lesejahr bisher war auch sehr ergiebig. Dabei geholfen hatte die Tatsache, dass ich Ende Mai 3 Wochen daheim war nach meiner OP und allein im Mai 20 Bücher durchgeschmökert habe. Aufs 1. Halbjahr komme ich somit auf 86 Bücher (Ziel ist 50.000 Seiten, gelesene Seiten bis jetzt: 38.942).


    Flops hatte ich auch. Sleeping Beauties von Stephen King fand ich einfach nur blöd.

    Auch Sara von Stephen King konnte mich nicht begeistern und Robo Sapiens von Robert Cargill fand ich nicht so dolle.


    Begeistert hat mich hingegen Semiosis von Sue Burke. War ein Spontankauf im Foyles in London und mein absolutes Lesehighlight dieses Jahr (auch wenn ich es in den ersten 2 Juli-Tagen gelesen habe und es somit nicht ins erste Lesehalbjahr fällt). Aber es war so gigantisch toll. SoftScifi wie es sein soll. Hervorragend.


    Außerdem habe ich endlich den Einstieg in Stephen Kings Dunkle Turm-Reihe geschafft und lese aktuell Wolfsmond. Danach noch 2 weitere in der Reihe und ich habe das King-Projekt geschafft. Unfassbar.


    Bin also sehr zufrieden mit meinem Lesejahr bis jetzt.

    ~~ noli timere messorem ~~

  • Ich bin bisher sehr zufrieden, was mein Lesejahr angeht. :-) Ich habe es tatsächlich geschafft, mir wieder deutlich mehr Zeit zum Lesen einzuräumen und habe bis Ende Juni 24 Bücher gelesen (plus drei angefangene, aber noch nicht beendete).

    Flops hatte ich zwei.

    "Rügener Abgründe" von Sylvia Voigt: Das war gleich das erste Buch 2019 und es waren wahrlich Abgründe, aber vor allem sprachlich und auch erzähltechnisch. Das Buch enthält so erhellende Vergleiche wie "Ich fühlte mich wie ein Fieberzäpfchen, umgeben von heißer, stickiger Luft". <X Zudem noch eine Kommissarin mit extremen Stimmungsschwankungen, pubertärer Humor mit der Brechstange und Polizisten, die Kinder im Lokal mit der Waffe bedrohen, weil sie ihnen auf die Nerven gehen. :rolleyes:


    "Mord in den Schären" von Anna Ihrén: Viel zu aufgeblasen, langweilig und ein Haufen unnötiger Handlungsstränge. Spannung kam da keine auf.


    Zu den Tops zählen:


    "Lempi - das heißt Liebe" von Minna Rytisalo. Ein kleines, feines Buch einer finnischen Autorin über eine Liebesgeschichte, die nur einen Sommer dauern durfte und den Zweiten Weltkrieg in Finnland. Interessant dabei ist, das die titelgebende Lempi nie direkt in Erscheinung tritt, sondern man ihre Geschichte und ihr Wesen aus der Sicht von drei Leuten erzählt bekommt: Ihrem Mann, ihrer Magd und ihrer Zwillingsschwester. Sehr ungewöhnlich, aber toll gemacht!


    "Spanischer Totentanz" von Catalina Ferrera: Ich bin bei Krimis immer sehr kritisch, aber der hat mich völlig überzeugt. Ein witziger, spannender, gut geschriebener Krimi, der in Barcelona spielt und viel vom Flair dieser Stadt vermittelt.


    Beeindruckt hat mich auch noch "Der Rat der Gerechten" von Katarzyna Bonda: Ein sehr komplexer Krimi, der einen Teil der polnischen Geschichte aufgreift, der in Deutschland überwiegend unbekannt sein dürfte und der bis in die Gegenwart reicht. Wie gesagt, sehr komplex, sehr anstrengend und teilweise verwirrend, aber auch faszinierend und spannend.


    Liebe Grüße

    Larna

    Die Geschichte ist der beste Lehrer mit den unaufmerksamsten Schülern (Indira Ghandi)

  • Ich fühlte mich wie ein Fieberzäpfchen

    totlach :geil:

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Mein Jahr hat sich langsam gesteigert, ich hatte ja da immernoch die letztjährige Leseflaute im Nacken, die grad immer mal wieder zurückkommt. Aber dank z.B Igela und ihrer kleinen Challenges, hab ich das ein oder andre überwinden können.


    Und grade der Juni hat sich mit Highlights nicht Lumpen lassen. Auch wenn ich dieses Jahr genauso schlechte Romane gesammelt habe. Dank Hörbücher und Rereads, bin ich aber ziemlich gut in meinem Leseplan und habe bereits 72 Bücher gelesen. Bisher scheint mein großes Ziel also erreichbar. (120 hab ich mir gesetzt)



    Bisher ist mein absolutes Highlight


    Nevernight von Jay Kristoff

    Das hat mich mega überrascht und einfach umgehauen. Das hätte ich so nicht erwartet und Band 2 hab ich mir daher zum Geburtstag gegönnt. Jetzt trau ich mich nicht den zu lesen :lachen:



    OberFlop:


    Die Spionin der Charité von Christian Hardinghaus

    Selten so einen Quark gelesen. :lachen: Das Buch fällt mir jedenfalls spontan als erstes ein, wenn ich über Flops in diesem Jahr nach denke.

  • Mein Lesejahr war soweit auch okay, würde ich sagen. Ich kann mich momentan weder an besondere Highlights noch Flops erinnern, was aber daran liegt, dass mein Gedächtnis im Moment eh nicht besonders gut ist. ^^ Nachher schaue ich mal in meiner Lesestatistik nach. Das Besondere dieses Jahr ist, dass ich sehr viele Lustige Taschenbücher gelesen habe. Es müssten aktuell um die 60 sein.