Die Wochenfrage!

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 5.882 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ysa.

  • Diese Wochenfrage ist im Moment sehr passend für mich. Mein erstes Lesehalbjahr war sehr durchwachsen, es gab leider etliche Flops und nur wenige Highlights.


    Besonders bei Hörbüchern habe ich danebengegriffen. Unter anderem:

    Anne Jacobs - Die Tuchvilla (flach und unrealistisch, sowie eine unmögliche Sprecherin! )

    Martina André - Die Gegenpäpstin (unstimmige Story und eine unmögliche Sprache voller Grammatikschnitzer)


    Weiterhin enttäuscht war ich von folgenden Büchern:

    allen voran: Sarah Moss - Gezeitenwechsel (der Flop aller Flops, schlechter geht es fast nicht mehr, völlig inhaltsleer und voller übler Klischees. Dabei fand ich die beiden vorhergehenden Bücher der Autorin so gut.)

    Christian Berkel - Der Apfelbaum (hier merkt man deutlich, dass der Autor kein Schriftsteller ist)

    Judith Arendt - Helle und der Tote im Tivoli

    Kirstin Warschau - Was im Moor geschah (2 flache Krimis)

    Kai Meyer - Dschinnland (wirr und brutal)

    Kent Haruf - Unsere Seelen bei Nacht (wird viel zu hochgelobt)


    Kommen wir zu den Highlights, allen voran:

    Lars Mytting - Die Glocke im See


    Außerdem:

    Louise Penny - Das Dorf in den roten Wäldern und Hinter den drei Kiefern (so sollten Krimis sein!)

    Rita Falk - die Eberhofer-Krimis (hab fast die ganze Reihe dieses Jahr gelesen)

    Tonke Dragt - Der Brief für den König (ein Kinderbuch, aber zeitlos)

    Chris Kraus - Das kalte Blut

    Ben Aaronovitch - Die Glocke von Whitechapel

    Louisa Young - Eins wollt ich dir noch sagen und die beiden Folgebände

    Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden (R. Luxemburg)

    Was A über B sagt, sagt mehr über A aus als über B.

  • OberFlop:


    Die Spionin der Charité von Christian Hardinghaus

    Selten so einen Quark gelesen. :lachen: Das Buch fällt mir jedenfalls spontan als erstes ein, wenn ich über Flops in diesem Jahr nach denke.

    Dieses Buch habe ich nach den ersten paar Seiten abgebrochen, weil ich es unlesbar fand... dann habe ich das wohl richtig gemacht.

    Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden (R. Luxemburg)

    Was A über B sagt, sagt mehr über A aus als über B.

  • Louisa Young - Eins wollt ich dir noch sagen und die beiden Folgebände

    Das freut mich sehr! Den 3. Teil muss ich mir noch besorgen, die ersten beiden mochte ich auch sehr gerne.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Louise Penny - Das Dorf in den roten Wäldern und Hinter den drei Kiefern (so sollten Krimis sein!)

    Ich war heuer auch schon zweimal in Three Pines mit Teil 6 und 7 der Reihe, Teil 7 habe ich gerade erst diese Woche beendet. Zu Highlights zählen die Bücher für mich nicht, da ich die Reihe dafür einfach schon zu gut kenne und sich gewisse Dinge doch wiederholen, aber jedes Buch ist für mich schon ein wenig wie Heimkommen.


    Ich habe gerade meine Bücher des ersten Halbjahres durchgesehen und mein intuitives Gefühl bestätigt sich: echte Highlights waren noch keine dabei. Stressbedingt habe ich in den letzten Monaten aber auch viele Podcasts und Hörspiele gehört.

    Es waren aber einige Bücher dabei, die mir sehr gut gefallen haben, wenn ich sie auch nicht als Highlights zähle.

    Unter anderem Die drei Sonnen von Liu Cixin, A Closed and Common Orbit von Becky Chambers und The 7 1/2 Deaths of Evelyn Hardcastle von Stuart Turton. Bei letzterem war ich aber auch sehr froh, als es fertig war, weil die Handlung extrem komplex und verwirrend war, die gute Bewertung gebe ich vor allem dem Autor, der sich nicht in seiner eigenen Handlung verlaufen hat. (Und wenn doch, dann so geschickt, dass ich ihm nicht draufgekommen bin :lachen: )


    Flops waren auch dabei.

    Abgebrochen habe ich An Absolutely Remarkable Thing von Hank Green, sorry, aber den Hype kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

    Am niedrigsten bewertet habe ich außerdem Where the Forest Meets the Stars von Vanderah Glendy. Ich weiß, dass mir das Buch anfangs gefallen hat und mich zunehmend enttäuscht und geärgert hat. Was genau mich geärgert hat, weiß ich nur mehr bruchstückhaft, für mich war es also auch irgendwie belanglos.

    Ebenfalls schlecht bewertet habe ich Die Krone der Dunkelheit von Laura Kneidl, auch hier, sorry, nicht mein Fall gewesen. Vor allem der Stil ist mir noch unangenehm in Erinnerung und eine sehr durchschnittliche Handlung mit hölzernen Figuren.

    “Grown-ups don't look like grown-ups on the inside either. Outside, they're big and thoughtless and they always know what they're doing. Inside, they look just like they always have. Like they did when they were your age. Truth is, there aren't any grown-ups. Not one, in the whole wide world.” N.G.

  • Ich würde behaupten, mein Lesejahr war bis jetzt guter Durchschnitt, es hat schlecht angefangen und wird jetzt langsam besser...


    Ich habe gleich mit einer richtigen Gurke begonnen: David Halperin - Der Tag, an dem das UFO vom Himmel fiel. Klarer Fall von: "Was will uns der Autor mit diesem Werk sagen?" Ich weiß es nicht, ich habe das Buch nicht mal verstanden, das sagt, denke ich, schon alles. Für mich sehr wirr und stellenweise wirklich grottig geschrieben (Er sagte: "...". Sie sagte: "...").


    Auch nicht wirklich gut: Thomas Thiemeyer - Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser. Hier hatte ich so den Eindruck, dass eine mickrige, zugegeben gute Handlung unnötig aufgebläht wurde. Erstmal kommt eine ausführliche Charakterbeschreibung, dann eine Verfolgungsjagd, bei der sehr viel geredet wird und dann erst geht es ganz gemächlich mal los. Zu zäh, zu langweilig.


    Mein Highlight bislang: Titus Müller - Die Siedler von Vulgata. Ich mag den Autor eh, aber hier ist er eher ungewöhnlich unterwegs. Das Science-Fiction-Setting (spielt in der Perry Rhodan-Welt) ist zwar eher egal, aber die Geschichte ist wirklich schön, zwar christlich angehaucht, aber nicht missionierend. Er lässt die Charaktere erzählen, ganz ohne erhobenen Zeigefinger :-)



    Hier wird gesubt und gesammelt! :-)

  • Ich bitte euch die Diskusssionen zu der vorangegangenen Wochenfrage nun als abgeschlossen zu betrachten, damit sich die Themen nicht vermischen!

  • Die neue Wochenfrage wiederum von Avila:


    Was verleitet euch zu einer Kaufentscheidung? Autor, Titel, Cover, Kurzbeschreibung, Empfehlung?


    ...als Info: nächste Woche bin ich im Urlaub. Lieben Dank an HoldenCaulfield , dass sie sich bereit erklärt hat, die Frage der nächsten Woche einzustellen!

  • Selten Autor, nie das Cover, meist eine Kurzbeschreibung, hin und wieder eine Empfehlung.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Was verleitet euch zu einer Kaufentscheidung? Autor, Titel, Cover, Kurzbeschreibung, Empfehlung?


    Es gibt natürlich Autoren, die ich sofort kaufe, z.B. Ian Irvine oder Minette Walters. Aber bei mir unbekannten Autoren gibt es definitiv zwei Wege:


    1. Empfehlungen von Leuten, die meinen Geschmack kennen, oder mir schon ein wenig vom Buch verraten können um es mir schmackhaft zu machen


    2. Ein tolles Cover und ein toller Titel verleiten mich IMMER dazu, den Klappentext oder die Kurzbeschreibung zu lesen. So z.B. die Hardcover-Ausgabe von Käse von Willem Elsschot (da war es das Cover), oder Schrank am Strand von Heike Gürtler (da war es der Titel).


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  • Ich bin Spontankäufer. Meist läuft bei mir ein Kauf so ab: Rein in den Buchladen und durch die Regale streifen. Welches Cover, welcher Titel, welcher Autorenname lacht mich an? Kurzbeschreibung lesen und meine App checken, ob das Buch nicht etwa schon auf meinem SuB vor sich hin staubt ( dies vor allem bei älteren Büchern). Wenn mir gefällt was ich lese: ab an die Kasse!

    Selten selten kaufe ich auf Empfehlung. Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass mir oft nicht gefällt, was andere anspricht.

    Dann gibt es natürlich Autoren, von denen kaufe ich auch das neuste Werk...wie momentan den neuen Thriller von Chris Carter!

  • 1. Empfehlungen von Leuten, die meinen Geschmack kennen, oder mir schon ein wenig vom Buch verraten können um es mir schmackhaft zu machen

    Das hat bei mir oft zu Enttäuschungen geführt...hast du damit gute Erfahrungen gemacht?

  • 1. Empfehlungen von Leuten, die meinen Geschmack kennen, oder mir schon ein wenig vom Buch verraten können um es mir schmackhaft zu machen

    Das hat bei mir oft zu Enttäuschungen geführt...hast du damit gute Erfahrungen gemacht?

    Ja, eigentlich schon. Einerseits habe ich meinen Mini-Buchclub, der mich gut kennt und weiß was mir gefallen könnte. Andererseits konnte ich bisher ganz gut abschätzen, ob mir das Ding das dem anderen total gut gefallen hat, zusagt oder eher nicht. Die Nachbarstochter schwärmt mir zum Beispiel immer von irgendwelchen Liebesgeschichten mit Vampiren vor, zu denen ich immer nur freundlich lächele und nicke (und mir dann garantiert NICHT kaufe). Einfach nur "Das ist toll!" reicht mir da nicht aus, ich will dann schon auch wissen warum es toll ist.

  • Zuerst der Titel, dann scanne ich den Klappentext nach Stichworten die mich interessieren. (lese fast nur noch historisch und über den Holocaust, da reicht es meist wenn mir eine bestimmte Jahreszahl ins Auge springt, den Rest überfliege ich dann ganz grob) Und ich höre auch auf Empfehlungen von anderen Bloggern wobei ich da genauso vorgehe und grob den Inhalt scanne

  • Ich bin bekennende Coverkäuferin, wenn mir das Cover gefällt, hat das Buch schon fast gewonnen. Die Kurzbeschreibung macht natürlich trotzdem auch etwas aus, aber oft zeigt sich ja, das sie eher nicht so toll ist. Oder gar der Klappentext zuviel verrät oder Dinge die gar nicht passieren.

    Ein wirklich toller Titel macht mich aber genauso neugierig. Und dann eben so die üblichen Beuteschema-Stichworte im Klappentext. Dann gibts noch Autoby Autor*innen für mich, da les ich dann kaum worum es geht oder lese auch mal ein Genres, das mich nicht ganz so anspricht.


    Auf Empfehlung lese ich prozentual gesehen weniger. Hier im Forum hab ich aber trotzdem so meine Lieblingsrezensentinnen, deren Geschmack sich in etwa mit meinem deckt. Wenn die beiden ein Buch, vor allem Krimis, gut finden, finde ich das sehr oft auch :err:

    Manchmal ist es z.B fast schon unheimlich wie sich Kirsten (s) und meine Meinung inhaltlich decken :lachen: Und letzthin hab ich ein Buch nur auf meine Goodreadsliste weil Valentine es dort angefangen hat zu lesen :lachen:

    Aber so generell achte ich im Forum schon eher darauf, wer, was über gelesene Bücher schreibt. Einige kenn ich ja quasi schon ewig und kann dadurch schon sehr gut einschätzen ob ich einem Buch mehr Aufmerksamkeit schenke oder nicht. Das erspart mir Zeit und Nerven :err:


    Praktisch sind auch immer Aeria s Meinungen. Wir haben schon öfter festgestellt das wir einen sehr unterschiedlichen Geschmack haben. Wenn sie etwas mag, weiß ich, das brauch ich nicht lesen :lachen:


    Bei youtube bin ich vorsichtiger, da gibt es im deutschsprachigen Raum zu vieles, was mich nicht interessiert oder wo ich merke, da ist mein Geschmack nicht so dem Mainstream angepasst. Deshalb schaue ich die ganze Booktubecommunity auch mehr zur Unterhaltung. Auch wenn ich hi und da trotzdem neugierig werde, da bin ich skeptischer. Vor allem bei Büchern die ich schon kenne, kann ich dann über die Videos natürlich auch einschätzen ob ich hier Empfehlungen folge oder eben nicht.


    Insgesamt hätte ich übrigens die Frage früher anders beantwortet, ich hab früher viel mehr im Laden selbst gestöbert und darüber dann oft erst Bücher etdeckt. Durch das Internet hat sich das bei mir total verändert. Da ich jetzt auch auf dem Smartphone zugriff auf meine Goodreadsliste habe, arbeite ich diese gezielter ab und sortiere auch oft aus.


    Ich ignoriere das Programm des Lyx Verlages :breitgrins:

    Da hab ich bis auf genau ein Buch noch nie eines erwischt, das mich richtig überzeugt hat. Da ist es mir dann egal wer das Buch warum gut fand oder nicht gut fand. Ich lese einfach keine Lyx Bücher mehr.

  • Autor oder Autorin: Ja, wobei er/sie sich erstmal beweisen muss. Wenn mir aber mehrere Werke gefallen, dann gehe ich auch danach.

    Titel: Gar nicht.

    Cover: Kaum bis gar nicht. Es heißt ja nicht umsonst "Don't judge a book by it's cover." ;-)

    Kurzbeschreibung: Ich würde spontan behaupten, zu mindestens 90% danach zu gehen.

    Empfehlung: Wenn bestimmte Autorinnen und Autoren im Gespräch sind, versuche ich etwas zu bekommen und mir selbst ein Bild zu machen...

    Hier wird gesubt und gesammelt! :-)

  • Ich kaufe so gut wie keine Bücher im Moment. Wenn dann um Sammlungen oder Reihen zu vervollständigen (hier spielt also oft der Autor eine Rolle: z.B. Hohlbein, Fitzek).


    Beim Ausleihen es eine Mischung aus verschiedenen Faktoren:

    1. Genre (worauf habe ich gerade Lust?)

    2. Cover und/oder Titel

    3. Klappentext

    In dieser Reihenfolge. Wenn das Genre gerade nicht passt, dann schaue ich auch nicht nach interessanten Cover. Gefallen mir Cover und Titel nicht, lese ich den Klappentext auch nicht. Nur wenn alles passt, darf ein Buch mit nach Hause.


    Mit Empfehlungen habe ich gerade erst wieder schlechte Erfahrungen gemacht (die letzten zwei waren absolut nicht mein Fall).

  • Momentan kaufe ich so gut wie keine Bücher mehr, sondern lese mich querbeet durch meinen SuB. Früher hat mich zuerst der Titel angesprochen und dann habe ich den Klappentext gelesen. Wenn mich der angesprochen hat und ich mit dem betreffenden Autor noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hatte, dann durfte das Buch mit nach Hause kommen.


    Natürlich gab es auch ein paar Schriftsteller, wo ich mich über Neuerscheinungen gefreut habe und die ich (fast) blind kaufte - vorausgesetzt das Thema hat mich interessiert. Derzeit beschäftige ich mich allerdings nicht mit Neuerscheinungen - dafür habe ich genug Lesestoff in meinen Regalen stehen.


    Meine Wunschliste auf Amazon füllt sich mit Büchern, bei denen mich die Rezensionen im Forum angesprochen haben. Sie wird regelmäßig durchforstet und ausgemistet und bleibt in einem überschaubaren Rahmen. Zu Geburtstagen oder zu Weihnachten wird sie dann für die Öffentlichkeit frei gegeben (aber auch nur auf Wunsch derselben).


    Eine Coverkäuferin war ich nie.