Die Wochenfrage!

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 3.966 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kirsten.

  • Ich liebe Genre-Mix, weil der sehr oft überraschende Wendungen bringt. (Krimis in SF-Romanen finde ich super.) Da dürfte gerne noch mehr und wilder gemixt werden. Also wie z.B. der Zombiefilm - keine Ahnung ob es das auch als Buchvorlage gab - in dem ein Zombie sich in ein Menschenmädchen verliebt. Vielleicht eine Bestatterin im SF-Genre?

  • gagamaus

    OJa mehr so Krimis mit SCify könnte es ruhig geben. Auch Fantasykrimis fände ich cool. (Bisher kommt am ehesten noch Jim Butchers Harry Dresden Reihe in diese Richtung, aber die neueren Bände sind stärker weg davon).

  • Hmm, hab da einiges, ich weiß nicht, ob es das schon gibt...


    Im Bereich der Historischen Romane mehr Geschichte von Ländern/Kulturen, von denen man sonst wenig erfährt. Südamerika, Afrika, Asien, vielleicht sogar kleine polynesische Inselstaaten. Auf jeden Fall nicht immer nur europäische Geschichte oder die alten Griechen/Römer/Ägypter... ;-)


    Im Bereich Science Fiction würde ich mir mehr Anti-Mensch bzw. Post-Mensch-Romane wünschen. Also am Besten davon ausgehen, dass die Menschheit ausgestorben ist und sich Tiere/Natur/andere Erdbesetzer die von den Menschen zerstörte Erde zurückerobern...


    Gibt's wahrscheinlich alles schon, ist mir bloß noch nie untergekommen :-)

    Hier wird gesubt und gesammelt! :-)

  • Krimis lese ich nicht; Thriller in letzter Zeit nicht mehr, weil sie mich eben so gelangweilt haben und weil es immer dasselbe war. Spätestens ab dem dritten Mal ist der imaginäre Freund eben keine Überraschung mehr. :rolleyes: Und ein Kommissar wie Kluftinger mag zwar speziell sein, aber nicht auf die Art, von der ich lesen will ;) Queere Ermittler sind mir noch nie begegnet. Hast du da Beispiele?

    Mir ist vor Maarten S. Snjider ist homosexuell.

  • Generell wäre es auch mal glaubwürdiger, wenn gerade auch in Fantasyromanen mit Kindern und Jugendlichen, die Eltern nicht immer einfach nicht vorkommen.

    Ich hätte als Kind oder Jugendlicher keinen Fantasy-Roman lesen wollen, in dem Eltern vorkommen. Die hatte ich ja schon in der Realität. In der Fantasy ist es doch gerade schön, zu lesen, dass man sich auch alleine durchschlagen kann als Kind. Helikopter-Eltern gibt es schon genug...

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Ich würde gerne mehr Beschreibungen des Arbeitslebens lesen. Und zwar vor allem Handwerkern und Arbeitern. Wie sehen die Arbeitsbedingungen aus, wie beeinflussen sie das Privatleben? Nichts dramatisches, nur den ganz normalen Alltag. Ich will wissen, wie andere Menschen, Durchschnittsmenschen, leben, egal ob hier und jetzt, oder hier und anderswo oder irgendwo und irgendwann.


    Kürzlich habe ich über mehrere Seiten hin gelesen, wie eine breitblättrige Steineibe im südafrikanischen Urwald gefällt wurde. (Es dauerte eine Woche für ein Holzfällerteam, und dann nochmal 2 Wochen, bis das Holz mit einem Ochsenteam bis zum nächsten Dorf geschleppt worden war. Spannend.)

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Hmm, hab da einiges, ich weiß nicht, ob es das schon gibt...


    Im Bereich der Historischen Romane mehr Geschichte von Ländern/Kulturen, von denen man sonst wenig erfährt. Südamerika, Afrika, Asien, vielleicht sogar kleine polynesische Inselstaaten. Auf jeden Fall nicht immer nur europäische Geschichte oder die alten Griechen/Römer/Ägypter... ;-)

    Da kann ich mich anschließen - vor allem auch versunkene Kulturen weltweit (Kelten, Mayas, Katharer, Wikinger etc.), gerne in historische Krimis verpackt oder spannende "Mysteries", in denen man (gut recherchiert) viele Hintergrundinfos erhält zur jeweiligen Kultur. Davon habe ich noch recht wenige entdecken können...

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Maarten S. Snjider ist homosexuell.

    Zitat von der Autorenwebseite von Andreas Gruber:

    "Sneijder ist ein Kotzbrocken, ein Misanthrop, er hasst Menschen, er klaut Bücher, er ist schwul, hat Cluster-Kopfschmerzen, akupunktiert sich selbst und raucht Marihuana."


    Ich kenne die Bücher nicht, aber in dieser ansonsten negativen Auflistung auch "schwul" zu verwenden, finde ich mehr als fragwürdig. :/

  • Zank

    Geht mir grade auch so. Andererseits finde ich, bis auf die Sexualität, klingt er nach einem dieser typisch eher negativ melancholischen Kommissare in nordischen Krimireihen, die alle samt bisher immer Hetero waren. Und ich finde ein Teil der Normalität ist ja auch, das Figuren Divers in allen Fascetten dargestellt werden und damit eben genauso unsympathisch oder sympathisch wie eben Menschen so sind. Müsste ich mal ein Buch von Gruber lesen um zu sehen, wie er das genau macht.

  • Maarten S. Snjider ist homosexuell.

    Zitat von der Autorenwebseite von Andreas Gruber:

    "Sneijder ist ein Kotzbrocken, ein Misanthrop, er hasst Menschen, er klaut Bücher, er ist schwul, hat Cluster-Kopfschmerzen, akupunktiert sich selbst und raucht Marihuana."


    Ich kenne die Bücher nicht, aber in dieser ansonsten negativen Auflistung auch "schwul" zu verwenden, finde ich mehr als fragwürdig. :/

    Ich kenne die Bücher und Snjider ist eine meiner liebsten Ermittler. Er ist knurrig und durch und durch unkonventionell. Dass, er homosexuell ist, klammere ich aus, da es mir so ziemlich egal ist, ob jemand Frauen oder Männer liebt und/ oder mag. Im realen Leben und in Büchern.

    Ich gebe dir recht, dass es, wenn man das so aufgelistet sieht, einen faden Beigeschmack hat. Schade habe ich das nicht gewusst, als wir die letzte Leserunde mit Anderas Gruber hatten. Da hätte ich ihn darauf angesprochen.

  • Hmm, schwierig.


    Mein erster Gedanke war, dass ich gerne mehr von dicken Protagonist*innen lesen würde die "sogar" insgesamt glücklich und erfolgreich sind/werden. Gerne auch in einem Fantasysetting. Die gibt es bestimmt aber mir fallen sie nicht so in die Hände. Vor allem nicht wenn es keine Liebesromane sein sollen.

    Probiers mal mit "Alben und Trolle" und Max Heubeck :)


    Dankeschön :) :love:

  • ......was für ein Zufall, gerade läuft auf sat1 die Verfilmung von Andreas Grubers Roman "Todesfrist".

    Manche Leute glauben, Durchhalten macht uns stark.Doch manchmal stärkt uns gerade das Loslassen.Hermann Hesse

  • Ich bitte euch die Diskussionen zu der vorangegangenen Wochenfrage nun als abgeschlossen zu betrachten, damit sich die Themen nicht vermischen!

  • So, nun sind auch die Fragen von Avila ausgeschöpft.

    Nun müsst ihr ran!

    Deshalb (und wenn die Wochenfrage weiter bestehen soll) eine ganz fiese Wochenfrage:


    Welche Frage möchtest du hier mal erörtern?

    (Bitte Frage formulieren)

  • Ich hab, glaube ich, noch welche. Aber dafür muss ich mal an meinen Laptop. Ich werde im Laufe der Woche mal schauen und dir was schicken. Aber wie die Zeit immer rast, merkt man an dieser Wochenfrage total. ^^

  • - Welche 5 Bücher würdest Du auf keinen Fall auf eine einsame Insel mitnehmen? (und warum?)

    - Warum liest Du (keine) Mangas?

    - Warum möchtest Du, dass die Wochenfrage weiter besteht?

    - Hat Dir schon einmal ein Buch den ganzen Tag versaut? (Warum?)

    - Welches ist Deine Lieblingsfarbe bei Buchumschlägen? (und warum?)

    - Wie viele Tote dürfen in einem Buch vorkommen, bis Du es nicht fertig gelesen beiseite legst?

    - Wie groß ist Dein größtes Buch und wie klein Dein kleinstes?

    - Um welche Uhrzeit liest Du am liebsten?

    - Wo hört für Dich beim Lesen der Spaß auf?

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)