Die Wochenfrage!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 4.478 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sagota.

  • Ehrlich gesagt hatte ich bei meiner Frage ja gehofft, dass jemand antworten würde "Wenn die Regale voll und alle freien Wandflächen belegt sind, dann muss das Kinderzimmer entfremdet werden (spielen die nicht sowieso immer überall, nur nicht in ihrem Zimmer?:P), ein Anbau geplant, umgezogen oder der Nachbar aus seiner Wohnung gemoppt und dessen Wohnung in Besitz genommen werden" Dann hätte ich mich so verstanden gefühlt!:D

    Ich schaffe es nämlich nur ganz selten, Bücher auszusortieren und in einen "zu verschenken"-Karton vors Haus zu stellen. Von vielen Büchern weiß ich nicht ein mal mehr genau, um was es darin geht, aber ich weiß wann und wo ich es gelesen habe, ob ich es gut fand und ach... dann soll es plötzlich so einsam in der Kälte vor der Tür stehen? Wer es dann wohl mitnimmt? Ob es ihm dort gut gehen wird? Ganz schön balla balla.


    Häubchen habe ich auch (und auch gleich verstanden, was damit gemeint ist^^) und Stapel neben den Regalen und auf der Fensterbank.


    Ich kann mich sogar ganz schwer von alten, zerrissenen, zerkauten und bemalten Büchern meiner Kinder zu trennen, an denen die schon längst kein Interesse mehr haben:spinnen:

  • Ehrlich gesagt hatte ich bei meiner Frage ja gehofft, dass jemand antworten würde "Wenn die Regale voll und alle freien Wandflächen belegt sind, dann muss das Kinderzimmer entfremdet werden (spielen die nicht sowieso immer überall, nur nicht in ihrem Zimmer? :P ), ein Anbau geplant, umgezogen oder der Nachbar aus seiner Wohnung gemoppt und dessen Wohnung in Besitz genommen werden" Dann hätte ich mich so verstanden gefühlt! :D

    Äh, nachdem bei mir bereits alle Zimmer mit Bücherregalen und SUBs besetzt sind und die Bücher bei mir teilweise dreireihig mit Hauben (Häubchen würde das "Problem" verniedlichen ^^) in den Regalen stehen, hilft nur noch aussortieren.|| (Wir sprechen hier von rund 2.000 Büchern) Ich weiß durchaus, wovon Du sprichst.


    Wobei ich das Aussortieren inzwischen als spannend - man findet versteckte Schätze zum Neu- oder Reread - sondern auch heilsam empfinde, da die ein oder andere Buchleiche - gelesen oder ungelesen - meinen Haushalt verlässt. Von Futschi-weg bin ich aber meilenweit entfernt. 8o

    :lesen:

    Die Toten von Marnow - Holger Karsten Schmidt


  • Bis vor einigen Jahren hätte ich mir auch nicht vorstellen können, Bücher auszusortieren. Mittlerweile mag ich es übersichtlich und behalte nur noch die Dinge, die ich regelmäßig nutze. Von allem anderen trenne ich mich, egal was es ist.

    Scheitern gehört zum Leben dazu, aber aufgeben ist keine Option.


  • Wobei ich das Aussortieren inzwischen als spannend - man findet versteckte Schätze zum Neu- oder Reread - sondern auch heilsam empfinde, da die ein oder andere Buchleiche - gelesen oder ungelesen - meinen Haushalt verlässt. Von Futschi-weg bin ich aber meilenweit entfernt. 8o

    Das tröstet mich und lässt mich hoffen!:)



    Dann hätte ich mich so verstanden gefühlt!

    Was ist denn deine Antwort auf die Frage? Hast du deine Kinder zur Adoption freigegeben, um Platz für Bücher zu haben? ;)

    Aber nein! Wie hätte ich denn sonst weiterhin den Kauf der Kinder- und Jugendbücher rechtfertigen sollen?8o

  • Aber nein! Wie hätte ich denn sonst weiterhin den Kauf der Kinder- und Jugendbücher rechtfertigen sollen? 8o

    Tolle Kinder- und Jugendbücher kaufe ich inzwischen "grundlos", da meine Söhne mit Ende 20 wirklich nicht mehr herhalten können (und Enkel noch nicht in Sicht sind). Also nur für mein kindliches Vergnügen. :banane:

    :lesen:

    Die Toten von Marnow - Holger Karsten Schmidt


  • Ich schaffe es nämlich nur ganz selten, Bücher auszusortieren und in einen "zu verschenken"-Karton vors Haus zu stellen. Von vielen Büchern weiß ich nicht ein mal mehr genau, um was es darin geht, aber ich weiß wann und wo ich es gelesen habe, ob ich es gut fand und ach...

    100% Zustimmung Seferli. Ich habe auch geantwortet, dass es mir extrem schwer fällt mich von Büchern zu trennen. Da gehts mir auch nicht ums "besitzen", sondern um das Gefühl, dass ich mit den Büchern verbinde.

    Freunde meinten dann, ich könne ja die weggeben, die ich gar nicht mochte, aber selbst die gehören irgendwie ins Regal. Da seh ich dann den Titel, ärger mich vielleicht wie albern die Handlung war, denke aber zum Beispiel gleichzeitig daran, dass mich mich der Klappentext und das schöne Cover verleitet hat es zu kaufen. Als ich das meiner besten Freundin erzählt hatte, nimmt sie das gleiche Buch aus ihrem dem Regal und meint es ging ihr genauso wie mir :lachen:


    Also.. joah.. mich von meinen Büchern trennen klappt bei mir nicht. Muss aber auch (noch) nicht wirklich sein. Somit wird bei mir eben überall anders weitergestapelt und momentan geht es sich noch aus.

    Mir ist schon klar (vor allem wenn ich sehe wie viel Bücher ihr teilweise habt), dass das nicht ewig so funktioniert. Dann muss ich mich vielleicht doch emotional darauf vorbereiten meine Wohlfühl-Schätze wegzugeben. Oder vielleicht doch lieber ein Umzug? :elch:

  • Früher ist es mir auch sehr schwer gefallen, mich von Büchern zu trennen, aber irgendwann waren es einfach viel zu viele, um sie noch sinnvoll unterbringen zu können. Da habe ich dann angefangen, doch zu verkaufen oder zu verschenken. Ist ja auch schön, wenn sie noch anderen Menschen Freude machen.

    Be curious, be creative, be patient, be joyful.

    (Agnès Varda)

  • Seit ich in der Ausbildung damals mein erstes Buch rausgeworfen habe, ist aussortieren kein Problem mehr. Das erste Buch in der Bibliothek zu entsorgen war echt schlimm, aber nach ner Weile gewöhnt man sich dran und dann ist reines Aussortieren im eigenen Bestand ein Klacks geworden.

  • Irgendwann war es mir einfach zu voll, da hat sich das Aussortieren ganz von alleine ergeben. Wobei bei mir nur gelesene Bücher aussortiert werden, die ungelesenen bleiben im Regal.

  • Irgendwann war es mir einfach zu voll, da hat sich das Aussortieren ganz von alleine ergeben. Wobei bei mir nur gelesene Bücher aussortiert werden, die ungelesenen bleiben im Regal.

    Unterschreibe ich. Ich hatte versucht, Bücher auszusortieren, bei denen ich gedacht habe, liest du nicht mehr. Schaffe ich nicht.

    Ein Leben ohne Bücher? - Unvorstellbar! - Von mir höchstselbst

  • Ungelesene sortiere ich nur sehr, sehr selten aus. Das kommt höchstens mal bei geschenkten Büchern vor, auf die ich so überhaupt keine Lust habe.

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    (Agnès Varda)

  • Ein ungelesenes Buch hab ich überhaupt noch nie aussortiert. Ich hab immer nur ein paar ungelesene Bücher zu Hause, die stehen extra auf einer Kommode, erst wenn sie gelesen sind kommen sie ins Regal (oder zu den anderen verteilten Stapeln).

  • Ungelesene Bücher gab ich auch schon aussortiert. Das hab ich gemacht als ich damals radikal ein Jahr nur nur Subbücher gelesen habe. Da bin ich erstmal den ganzen Sub durch und hab überlegt was mich davon wirklich noch interessiert. Da bin ich mittlerweile radikal. Bringt mir nix, Bücher da zu haben die ich niemals lesen werde.

  • Normalerweise lese ich schon alles, was auf dem SUB liegt, weil ich schon sehr oft ungeahnte Schätze gehoben habe. Aber manchmal kriegt man so unmögliches Zeug geschenkt ...

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    (Agnès Varda)

  • Normalerweise lese ich schon alles, was auf dem SUB liegt, weil ich schon sehr oft ungeahnte Schätze gehoben habe.

    Als ich mich vor Jahren durch meinen SUB gelesen habe, ging es mir anders. Da habe ich mich bei mehr als einem Buch gefragt, warum es auf meinem SUB gelandet ist.

    Aber manchmal kriegt man so unmögliches Zeug geschenkt ...

    Das traut sich bei mir niemand mehr.

    Scheitern gehört zum Leben dazu, aber aufgeben ist keine Option.

  • Eigentlich will ich ungelesene Bücher zumindest mal anlesen, um festzustellen, ob ich sie wirklich nicht mehr lesen will. Es gibt aber auch Ausnahmen: Wenn mich ein Schriftsteller wiederholt genervt und gelangweilt hat, kannn es sein, dass mit dem gerade überstandenen Buch auch der komplette ungelesene Bestand mit rausfliegt. Ich habe seinerzeit auch "Ich wollte Hosen 1", das mir gut gefiel, im hohen Bogen zusammen mit "Ich wollte Hosen 2" rausgeschmissen, weil ich das zweite so schlecht fand.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Ich krieg auch nur noch Bücher geschenkt wenn ich bei meiner Schwester in London bin. Sie bezahlt dann immer mal meinen Einkauf 😁

    Meine Eltern sind ja eher gegen Buchkäufe, aber da sie eh immer Geld schenken wissen sie natürlich was ich damit mache :P

  • Wenn mich ein Schriftsteller wiederholt genervt und gelangweilt hat, kannn es sein, dass mit dem gerade überstandenen Buch auch der komplette ungelesene Bestand mit rausfliegt.

    Das habe ich auch schon gemacht. Inzwischen sehe ich davon ab, mehr als ein Buch eines unbekannten Autors zu kaufen, bevor ich mal was von ihm getestet habe.

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    (Agnès Varda)