Die Wochenfrage!

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

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Es gibt 5.433 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ysa.

  • Ich bin im Frühling in eine größere Wohnung gezogen, und habe mich irre grefreut über den extra Platz... und habe sofort neue Bücherregale angeschafft.


    Aber aussortieren kann ich auch. Als ich meine bestehenden Regale nach dem Umzug eingeräumt habe, sind mir manche Bücher begegnet, die kannte ich überhaupt nicht, und wusste auch nicht (mehr) wo die hergekommen sind. Da habe ich einige gleich aussortiert (so Liebesschmonzetten die ich nie lesen würde).

  • Ist ja auch schön, wenn sie noch anderen Menschen Freude machen.

    Genau dies war auch mein Gedanke, als ich damals beim Umzug meine Bücher der Stadtbücherei und Kirchenbibliothek geschenkt habe.

    Nicht jeder Mensch, der gerne liest, kann sich Bücher leisten.

    Darum habe ich auch vor zwei Monaten wieder meine Bücher durchgeschaut und bestimmt 25 oder 30 Bücher gefunden, die ich sowieso kein zweites mal lesen werde. Diese Bücher habe ich nun für die neuen Bücherschränke in unserer Stadt gestiftet. Da sind auch einige Kinderbücher von unseren Enkelkindern mit in die Kiste gewandert.

    So habe ich auf diesem Weg auch wieder Platz geschaffen, für neue Bücher.:breitgrins:

    Man stolpert ja doch immer wieder mal über tolle Neuerscheinungen und kann dann nicht widerstehen. :rollen:

  • Ungelesene Bücher gab ich auch schon aussortiert. Das hab ich gemacht als ich damals radikal ein Jahr nur nur Subbücher gelesen habe. Da bin ich erstmal den ganzen Sub durch und hab überlegt was mich davon wirklich noch interessiert. Da bin ich mittlerweile radikal. Bringt mir nix, Bücher da zu haben die ich niemals lesen werde.

    Seit ich beschlossen habe, meinen SuB zu reduzieren, lese ich mich konsequent durch. Meine Buchkäufe sind deswegen praktisch gegen null gegangen. So habe ich auch schon einige Schätze gehoben - sehr oft waren das Bücher, die mich vorher eigentlich gar nicht so wirklich angesprochen haben und sich im Nachhinein als Perlen entpuppt haben. Bei mir entscheidet es sich also immer erst nach dem Lesen, ob ein Buch bleiben oder weiter ziehen darf.

  • Weil hier schon mal die Möglichkeit genannt wurde, dass Bücher aussortiert werden und dann in einem "zu verschenken"-Karton vor dem Haus landen.

    Ich hab das mal gemacht und die Nachbarn waren ziemlich begeistert von der Idee. Meine Bücher waren bald weg und alle waren zufrieden.

    Wie schon gesagt: die Nachbarn waren begeistert, fanden, das sei eine gute Idee... und in den nächsten Wochen standen immer wieder Bücherkartons vor den Türen.

    Ratet, wer dort immer wieder fündig wurde?!?:evil:

  • Bei uns passiert das nur, wenn jemand auszieht und dann auch nur selten. Bisher hab ich aber tatsächlich erst einmal ein Buch gefunden das mich interessiert hat. Praktischerweise war es eh auf meiner Wunschliste. (Das war dieses Jahr "Wir haben schon immer im Schloss gewohnt")

  • Wir haben vier Bücherregale. Da stehen auch unsere Garten- und Archäologiebücher. Ein Regalbrett ist mein SUB. Das muss reichen. Später, wenn Haus und Wohnung fertig renoviert sind, wird es vielleicht wieder ein bisschen mehr. Aber da meine Schwiegerfamilie, die vorher hier gewohnt hat, leichte Messitendenzen hatte und wir nach sieben Jahren immer noch wegschmeißen, aussortieren, aufräumen, verkaufen, usw. haben wir uns geschworen, bei uns selbst minimalistisch zu sein. Wenn ein Buch ausgelesen und kein Lieblingsbuch ist, geht es an einen anderen Besitzer (meine Mutter, Spende, Bücherschrank etc.) Nur Favoriten dürfen bleiben und neue Bücher nur einziehen, wenn ein anderes dafür ausgelesen ist.

    Umso glücklicher bin ich über meinen tolino, da darf ich meine Bibliothek unbegrenzt ausbauen. ;)

    :kaffee:

    Ulf Schiewe - Der Attentäter

  • Aber da meine Schwiegerfamilie, die vorher hier gewohnt hat, leichte Messitendenzen hatte und wir nach sieben Jahren immer noch wegschmeißen, aussortieren, aufräumen, verkaufen, usw. haben wir uns geschworen, bei uns selbst minimalistisch zu sein.

    Das ist auch mein Hauptgrund, mich von allem Unnützen zu trennen. Meine Eltern leben seit Jahren in einem viel zu großen Haus und nutzen die Hälfte der Zimmer als Rumpelkammer. Auf dem Grundstück steht auch das Haus meines Großonkels, das ist ähnlich zugemüllt. Meine Eltern haben kein Interesse daran, zu entsorgen. So, wie das Verhältnis in meiner Familie aber ist, werde ich irgendwann wohl nur wenig damit zu tun haben.


    Meine Schwiegereltern waren auch Jäger und Sammler mit ähnlich viel Platz. Es hat meinen Mann, einen Schwager und mich Wochen gekostet, Haus, Garten und Garage leer zu räumen damit meine Schwiegermutter nächste Woche umziehen kann und nichts Unnützes mitnimmt.


    Deshalb will ich nur das behalten, was ich überschauen kann. Schränke, die nur zum Lagern benutzt werden, belasten mich sogar. Aber die werden auch weniger, weil ich mich in diesem Jahr konsequent damit beschäftigt habe. Ich habe lieber weniger Stauraum als zu viel Krempel.

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Ich halte es mittlerweile wie Kirsten . Ich habe irgendwann festgestellt, wie viel unnützes Zeug ich habe. Da habe ich angefangen alles auszusortieren, was ich nicht mehr benötige. Da ich das als sehr befreiend empfinde, habe ich das mittlerweile auch auf meine Bücher übertragen und es ist immer wieder ein befreiendes Gefühl.

  • Für mich persönlich ist die Beantwortung dieser Frage meinem Alter geschuldet ;).

    Ich habe jahrzehntelang meine Bücher gesammelt, gehortet, geliebt, umgeräumt, weg geräumt......... Erst seit einiger Zeit trenne ich mich von ( wenigen) Büchern und zwar zugunsten der Bücherschränke.Ich habe schon sooo viele tolle Bücher dort gefunden und bin nun endlich bereit, mich auch von einigen meiner Bücher zu trennen, denn wir nehmen nix mit :saint:. Das war vor Jahren für mich undenkbar!

    Ich tendiere leider auch zu einem Messi, bin (war?) Jäger und Sammler- nicht nur in punkto Büchern!!!!!

    Ich bin aber auch Realist und denke an unsere Kinder, die im Fall der Fälle ein Riesenhaus entrümpeln müssen.Ja, es fällt schwer, aber bin schon froh, dass ich immerhin so weit bin, wie ich jetzt bin 8).

    Manche Leute glauben, Durchhalten macht uns stark.Doch manchmal stärkt uns gerade das Loslassen.Hermann Hesse

  • Ich halte es mittlerweile wie Kirsten . Ich habe irgendwann festgestellt, wie viel unnützes Zeug ich habe. Da habe ich angefangen alles auszusortieren, was ich nicht mehr benötige. Da ich das als sehr befreiend empfinde, habe ich das mittlerweile auch auf meine Bücher übertragen und es ist immer wieder ein befreiendes Gefühl.

    Das kann ich gut nachempfinden. Ich versuche in allen Bereichen eher minimalistisch zu leben (Kleidung, Deko, Küchenzeugs etc...) Da schaffe ich das recht gut und ich hab auch keine Problem, mich von Dingen zu trennen, die ich nicht regelmäßig benütze.

    Bücher sind da leider die Ausnahme8|

  • Ich hab auch eher so Sammlertendenzen - leicht. Hab ich von meinem Paps geerbt, der war auch so. Ich denke immer ich brauch das Zeugs noch mal und vieles ist kaum getragen (Kleidung) und zu schade zum weg schmeißen. Hab schon vieles an die Heilsarmee gegeben etc.

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane

  • Ich habe vor Jahren auf E-Books umgestellt. Papierhaft kommen nur noch absolute Lieblinge ins Haus

    Da geht es mir ähnlich, ich habe dieses Jahr auf eBooks umgestellt und bin begeistert. Jetzt kommen nur noch selten Papierbücher ins Haus und diese meist als Geschenk.

    Viele Bücher stelle ich gar nicht erst ins Regal, nachdem ich sie gelesen habe, weil ich weiß, dass ich sie nicht behaltne möchte. Die werden dann verkauft oder verschenkt.

    Das mache ich auch so! Ich lese und lege es dann schon in einen Karton zum Verkaufen oder Verschenken, damit ich gleich loslegen kann, wenn er voll ist.


    Also ich sortiere da konsequent aus und verkaufe dann - wenn möglich - an Momox, den Rest gebe ich den Bücherschrank bei uns. Da habe ich gar keine Probleme, vor allem da mein Mann mich immer darauf hinweist, dass 3/4 (jetzt nur noch 1/2) unserer Bücherregale mit meinen Büchern vollgestopft wäre und er keinen Platz hätte für seine Schätzchen. ^^

    Ich freue mich dann auch über das Geld von den verkauften Büchern und kaufe neue Bücher 8)

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich freue mich dann auch über das Geld von den verkauften Büchern und kaufe neue Bücher 8)

    Genau. Und die nehmen meistens den Weg ihrer Vorgänger und besuchen mich nur kurz.

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Die neue Wochenfrage kommt heute von Seferli :


    Was macht ihr, wenn die Bücherregale voll, die Wände alle belegt sind?

    Ich habe noch einige regallose Wandmeter, daher stellt sich mir die Frage (noch) nicht.

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Allerdings!


    Wobei ... wir könnten mal endlich den Ausbau bzw. wohnliche Gestaltung des Dachbodens in Angriff nehmen. Da wäre noch Platz für Regale.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Deshalb leihe ich auch so gerne Bücher aus. Ich hab jetzt schon Schwierigkeiten die Bücher wieder loszuwerden, die ich schon seit einiger Zeit mal aussortiert hatte...

    Dabei fällt mir ein, das ich nächste Woche wohl mal in Heidelberg einen Teil davon ablegen werde^^ das wird noch mal ne Aktion für sich :lachen: (ich sortiere vermutlich da noch mal aus, da das ein oder andre eventuell noch verschenkt wird.)

  • Dabei fällt mir ein, das ich nächste Woche wohl mal in Heidelberg einen Teil davon ablegen werde^^

    Das Regal in der Fußgängerzone ist ziemlich voll, hast du noch einen Geheimtipp?

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.