Die Wochenfrage!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 4.776 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sagota.

  • ach ja, und Heilwig von der Mehden und Kurt Tucholsky...

    Aber mit dem Lesen komme ich irgendwie schlecht nach!

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Ich habe ein paar Gesammelte Werke von diversen Autoren, zählt das auch? :gruebel:


    In Einzelbänden kaufe ich alles von Sabine Weigand, bei der ich sogar schon auf einer Lesung war und mir auch ein Buch signieren ließ. Ich mag ihren Stil und ihre Themen. Und mir gefällt, dass sie keine mehrbändigen Reihen schreibt.

  • Kritty und die Bücher von Minette Walters gefallen mir natürlich auch ;-)

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Es gibt tatsächlich sehr wenige fleissige Autoren, von denen ich alle Bücher im Schrank stehen habe. (Ich zähle Autoren, die erst zwei, drei Bücher rausgebracht haben mal nicht dazu, sondern nur solche, die seit vielen Jahren Bücher abliefern.)

    Es gibt viele Autoren, von denen ich zwar eine ganze Reihe besitze - wie bei Cornwell seine Uthred-Serie - aber eben nicht alles - Cornwells Sharpe-Reihe lese ich nicht. Sogar bei meinem Liebling Tad Williams habe ich die Otherland-Bücher wieder abgegeben, weil ich sie zu überladen fand.


    Also gibt es wenige Autoren, von denen ich wirklich ALLES besitze. Rebecca Gablé gehört natürlich dazu. Und Sabine Weigand bei den Histo-Queens.

    Aber vor allem sind es ein paar Thriller/Krimi-Autoren, denen ich treu folge. Allen voran Michael Connelly und Michael Robotham. Die beiden haben mich noch NIE enttäuscht. Und Tess Gerritsen hab ich auch alles im Schrank.


    Früher hatte ich viel mehr komplette Autoren-Sammlungen aber inzwischen gebe ich auch bei Lieblingsautoren die ab, die mir nicht so gut gefallen haben. Aus Platzmangel und weil es ja eigentlich auch "sinnlos" ist, sie zu behalten, weil ich sie weder erneut lesen werde noch an Familie und Freunde verleihe, da ich sie ja nicht uneingeschränkt empfehlen kann.


    Hätte ich ein großes Haus, würde ich sie wahrscheinlich behalten. :D also besser, das ich nur eine Wohnung habe.

    :lesen:


    Bryan Stevenson - Ohne Gnade

    Intrige - Robert Harris



  • Rebecca Gablé

    Diese Autorin scheint ja hier im Forum sehr beliebt zu sein.... kenne sie gar nicht. Da muss ich mal schauen.

    Edit: Oh nein, gerade gesehen. Historisch ist nicht meines...

  • Rebecca Gablé

    Diese Autorin scheint ja hier im Forum sehr beliebt zu sein.... kenne sie gar nicht. Da muss ich mal schauen.

    Edit: Oh nein, gerade gesehen. Historisch ist nicht meines...

    Das ist DIE deutsche Histo-Autorin. Seit ihrem ersten Buch vor über 20 Jahren. Sie hat schon so manchen zum Histo-Fan gemacht. :) Sie ist für mich eine der führenden Autorinnen in diesem Genre. Herausragend.

    :lesen:


    Bryan Stevenson - Ohne Gnade

    Intrige - Robert Harris



  • Sie war meine eigentlich erste Begegnung mit dem Thema "Historische Romane", das zu dieser Zeit auch noch wirklich in den Kinderschuhen steckte.

    Rebecca Gablé ist eine Autorin, die ich wirklich einfach nur uneingeschränkt empfehlen kann.


    Kürzlich habe ich einem lieben Freund ein Buch von ihr geschenkt - es hat ihn so begeistert, dass er jetzt auch die anderen Bücher lesen möchte.

  • Früher hatte ich viel mehr komplette Autoren-Sammlungen aber inzwischen gebe ich auch bei Lieblingsautoren die ab, die mir nicht so gut gefallen haben. Aus Platzmangel und weil es ja eigentlich auch "sinnlos" ist, sie zu behalten, weil ich sie weder erneut lesen werde noch an Familie und Freunde verleihe, da ich sie ja nicht uneingeschränkt empfehlen kann.

    Ja, daran arbeite ich auch.

    Ich habe von keinem Autor alles, aber viel von Sebastian Fitzek, Andreas Eschbach und Kai Meyer.

    Getrennt habe ich mich schon von einzelnen Büchern von Dan Brown und David Safier. Aber es fällt mir wirklich schwer und bei den oben genannten Autoren kann ich mich noch nicht so recht überwinden...

  • Das ist DIE deutsche Histo-Autorin. Seit ihrem ersten Buch vor über 20 Jahren. Sie hat schon so manchen zum Histo-Fan gemacht. :) Sie ist für mich eine der führenden Autorinnen in diesem Genre. Herausragend.

    Okay.... aber wie gesagt, Histo interessiert mich ganz und gar nicht. Mir ist das meist zu langatmig und langweilig. Da kann die Autorin noch so gut sein....


    Edit: habe gerade mal in die Leseprobe von "Das zweite Königreich" rein geschnuppert. Wie gedacht...wenn ich schon nach der ersten Seite die Lust verliere, weiter zu lesen, wird das definitiv nichts mehr für mich.

  • Ich habe ziemlich viel von Terry Pratchett, Fred Vargas ( Adamsberg und Kehrweiler ), Charlotte MacLeod ( Balaclava u. Kelling ), Phil Rickmann, Kai Meyer, Walter Moers, Kathy Reichs ( Temperance Brennan ), Patricia Cornwell ( Kay Scarpetta ). Da ich nur deutsch lese, hab ich auch nur die deutschen Bücher.

    Mein Patronus ist eine Büchereule :leserin:

  • zu langatmig und langweilig

    Zwei Begriffe, die auf Gablés Bücher überhaupt nicht anzuwenden sind. Bin immer heilfroh, dass ihre Bücher 800 Seiten und mehr haben. Jede Seite eine Wonne. Das zweite Königreich habe ich bereits zweimal gelesen. Gehört mit zum Besten, was über William den Eroberer in Romanform geschrieben wurde, finde ich. ;) Eine Seite ist natürlich schon ziemlich wenig für einen wirklichen ersten Eindruck. Es sei denn, der Schreibstil ist dir unangenehm oder deine Aversion gegen Histos zu tief verwurzelt. :/


    Ich hatte so eine Aversion immer gegen Zombie-Bücher. Bis ich zwei gefunden habe, die mich bekehrt haben. (Der Übergang und "The Girl with all the gifts".) Seitdem behaupte ich, es gibt in jedem Genre Perlen, die einem gefallen könnten.

    :lesen:


    Bryan Stevenson - Ohne Gnade

    Intrige - Robert Harris



  • Seitdem behaupte ich, es gibt in jedem Genre Perlen, die einem gefallen könnten

    Genau das ist der Punkt! Es ist nur so mühsam, sie zu finden.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Seitdem behaupte ich, es gibt in jedem Genre Perlen, die einem gefallen könnten

    Genau das ist der Punkt! Es ist nur so mühsam, sie zu finden.

    Aber es macht auch Spaß, finde ich. Vor allem, wenn man so ein Sahnehäubchen dann findet. Ich habe meine Suchmethoden auch im Laufe der Jahre verfeinert. Mögliche Kandidaten aus "gefährlichen" Genres werden, wenn möglich, mit diversen Hilfsmitteln durchgecheckt. Leseprobe lesen, Rezensionen anschauen, Meinung bekannter Forenmitglieder beachten u.ä. Und manchmal auch mutig ins kalte Wasser springen. (Wobei ich Bücher auch ziemlich zügig abbreche, wenn sie mir nicht gefallen.)

    :lesen:


    Bryan Stevenson - Ohne Gnade

    Intrige - Robert Harris



  • Ich habe ziemlich viel von [...] Fred Vargas ( Adamsberg und Kehrweiler ), [...]

    Ach ja, Fred Vargas hatte ich ganz vergessen. Da warte ich immer ungeduldig auf ihr Neuestes. Vielleicht sollte ich mich daran machen, ihre Bücher noch einmal auf Französisch zu lesen - damit könnte ich auch eine längere Wartezeit problemlos überbrücken.

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Bei Gablé finde ich aber auch besonders, dass sie so nah an der Realität/Überlieferung bleibt. Weil ich da nicht so firm bin, lese ich immer mal parallel nach (meist einfach Wiki..).

    Aktuell gelesene Romanhandlung :


    Markgraf ermordet König, wirft schöne Königin in dunklen erdigen Kerker und versucht sie zu zwingen, seinen 15jährigen Sohn zu ehelichen, um die Krone zu kriegen. Königin bricht nach Monaten des Schmachtens bei Wasser und Brot aus und heiratet anderen, mächtigeren König. Böser Markgraf war vor diesem geflohen auf weitere düstere Burg, kommt aber bald angereist und bittet scheinzerknirscht um Verzeihung. Großer König gewährt Verzeihung nach Fußkuss der Königin durch bösen Markgrafen nebst Sohn und überlässt ihm quasi als Buße sofort eben mal das ehemalige Land der Königin zur Verwaltung.


    Spätestens an diesem Punkt dachte ich: Also - JETZT übertreibt sie's wirklich, so ne unrealistisch übertriebene Räuberpistole! Recherche bei Wiki ergibt:

    Das. Hat. Sich. Genauso. Abgespielt. :huh:

    Das Leben schreibt eben doch die besten Geschichten..