Die Wochenfrage!

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Es gibt 5.015 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ysa.

  • Man könnte die Frage sogar noch erweitern. Ich habe mir letzte Woche das Buch "Die Farbe des Sturms" bestellt. Ist noch nicht da, sonst müsste ich es jetzt eigentlich lesen. :D


    Seit 20 Jahren mache ich dass mit den passenden Urlaubsbüchern.

    Ein Hightlight war z.B. der Krimi von Malla Nunn, "Tal des Schweigens", welcher in den Drakensbergen in Südafrika spielt. Den habe ich in meinem Südafrika-Urlaub genau dann gelesen, als die Rundreise mich dorthin geführt hat. Es wurde sehr viel über die dortigen Einwohner, die Kultur und die Probleme mit Apartheid erzählt. Das hat die Tage dort wirklich noch intensiver gemacht. Danach habe ich noch einen Krimi von Deon Meyer gelesen, passend zu meinem Aufenthalt in Kapstadt. Perfekte Buchauswahl. 8o


    Cool auch "Pompeji" von Robert Harris, bei meinem Besuch dort.

    Und diverse italienische Romane in meinen Italienurlauben. Da habe ich oft auch die Gerichte gegessen, die in den Büchern erwähnt wurden. Und die Kirchen und Häuser besucht, in denen die Helden ein- und ausgingen. So was liebe ich.


    (Ich habe noch diverse Australien- und Indienbücher, die auf meine Reisen dorthin warten. 8))

    :lesen:





  • Was sind "Urlaubsbücher"? Quant à ça: Was ist Urlaub? ... :evil:

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Wie gut mir ein Buch gefällt, hängt aber nicht davon ab, wo ich es gelesen habe. Da zählt wie bei jedem anderen Buch auch nur Inhalt und Stil.

    Das stimmt natürlich. Aber ich empfinde es ähnlich wie mit Leserunden. Bücher, die ich in Runden lese, sind noch eine Spur intensiver, als solche, die ich alleine, ohne Diskussion lese.


    Bei Urlaubsbüchern ist es so, dass ich plötzlich reale Bilder vor mir habe und das Buch oft ganz anders wahrnehme, als wenn ich es zu Hause auf der Couch oder - noch krasser - in der U-Bahn lese, wo der Bezug total fehlt. Ich Google aber auch so gut wie nie, wenn ich Bücher lese. Manche tun das ja sehr intensiv.

    Ich lese natürlich auch Bücher im Urlaub, die NICHT zum Urlaubsort passen. Habe aber wenn möglich immer ein oder zwei passende dabei.

    :lesen:





  • Hier hagelt es gerade. Und ich habe keine Hagel-Bücher. Nur Hegel... ^^

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Hier pfeift der Sturmwind so durch das Büro-Hochhaus, dass ich ständig an Pumuckl denken muss. "Wenn der Stuuuurmwind weht und die Balken kraaachen." :D

    :lesen:





  • Aber ich empfinde es ähnlich wie mit Leserunden. Bücher, die ich in Runden lese, sind noch eine Spur intensiver, als solche, die ich alleine, ohne Diskussion lese.

    Das stimmt, Bücher, die ich im Urlaub lese, bleiben mir auch stärker im Gedächtnis. Ich glaube, ich weiß noch bei sämtlichen Urlaubsbüchern, wo ich sie gelesen habe und wie sie mir gefallen haben. Das gilt dann aber für alles an Urlaubslektüre, nicht nur das, was ich vor Ort gelesen habe.

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Ich mag aber auch keine Regionkrimis etc

    Mag ich auch nicht. Aber Krimis und Thriller, die in fernen Ländern spielen. Hab die Südafrika-Krimis jetzt ehrlich gesagt nicht unter Regio-Krimis eingeordnet. :D


    Gibt aber auch jede Menge andere Romane, die passen.

    :lesen:





  • Urlaubsbücher? Mhmm.... das heisst Bücher, die in der Region handeln, in der ich gerade im Urlaub bin? Ich glaube nicht, dass das schon mal vorkam. Oder Bücher aus Regionen, in denen ich schon mal im Urlaub war? Da wäre mir nix positiv oder negativ aufgefallen. Wohl auch weil es in meinen Liebligsgenres weniger um örtliche Details geht, sondern mehr um Tötungsmethoden, Blut und DNA!

  • Hab die Südafrika-Krimis jetzt ehrlich gesagt nicht unter Regio-Krimis eingeordnet. :D

    Ich war noch nie in Südafrika ^^ Unsere Urlaube führen uns meist nach Deutschland.

    Aber auch diese italienischen oder französischen Krimis ("Verschwörung in der Provence", "Ein Cote-de-Azur-Roman" und so ein Zeug), die so gehypt werden, sprechen mich gar nicht an.

  • Igela spielen die denn alle im Nirgendwo? :) Ian Rankin in Edingburgh, Nicci French in London oder noch besser Chris Carter in LA sind ein großer Spaß.

    Nein, das nicht. Aber hat halt weniger Gewicht als in einem Regiokrimi. Oder ich bin auf anderes fixiert? Klar, wird da mal was zu Land und Leuten erwähnt. Aber da habe ich keine negativen oder positiven Erinnerungen, das wollte ich damit sagen.

  • Verschwörung in der Provence", "Ein Cote-de-Azur-Roman" und so ein Zeug),

    Ich kriege mittlerweile Ausschlag von den vielen Krimis mit Lavendelfeldern auf dem Cover. Die sind ja en mode!

  • Wohl auch weil es in meinen Liebligsgenres weniger um örtliche Details geht, sondern mehr um Tötungsmethoden, Blut und DNA!

    Das stimmt. Nur weil natürlich jedes Buch irgendwo spielt, muss der Ort in der Handlung ja nicht von Relevanz sein. In den meisten Fällen ist das komplett austauschbar.


    Ich habe vor kurzem ein Buch gelesen, dass zufällig teilweise in meiner Heimatstadt spielt. Die Figuren gehen dort in einer Bar was trinken. Keine Ahnung, ob es die Bar überhaupt gibt, aber die Stadt war eigentlich irrelevant.

  • Ich kann mich nicht erinnern, dass ich im Urlaub ein Buch gelesen habe, dass direkt an diesem Ort spielt. Ich habe schon Bücher gelesen, die an Orten spielen, an denen ich schon Urlaub gemacht habe. Da bin ich sehr kritisch, wenn Beschreibungen Landschaft und Ort nicht stimmen. In einem Fall habe ich direkt die Autorin angeschrieben und gefragt, warum sie das so verändert hat. Ihre Antwort hat mir so wenig gefallen, dass ich keine weiteres Buch mehr von ihr gelesen habe.


    Manchmal weckt die Lektüre allerdings auch Erinnerungen an dort verbrachte Zeit und macht Lust, wieder den den Ort zu reisen. So versuche ich gerade, meine Familie zu einem Abstecher nach Irland im Sommer zu überreden, weil ich in einem Buch dort unterwegs war ;-)

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Also bewusst machte ich auch das auch nicht. Sicher hab ich z.B. schon Bücher gelesen, die in England spielen, während ich dort war. Aber das war alles immer eher Zufall und eher meinem Lesegeschmack geschuldet.

    Aber ich hab durch die Lektüre schon den ein oder andren Tip mitgenommen.

  • Das kann ich diese Woche leider nicht beantworten, da ich noch nie ein Buch gelesen habe, deren Handlungen an unseren Urlaubsorten gespielt haben.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Wenn zum Zielort angepasste Lektüre, dann nur Sachbücher.


    Und was die Regiokrimis angeht: Für einen "normalen/echten" Krimi hat es nicht gereicht, da wirft man sie als Regiokrimis in die Ramschkiste. Die Leserin freut sich dann, dass der Ermittler sein Auto widerrechtlich auf der Birmarckstraße abstellt, direkt neben ihrer Lieblingseisdiele. Und da fängt es auch schon an, unglaubwürdig zu werden... Und da sind wir noch meilenweit von der Krimihandlung, der Beweislage und der Fahndungsstrategie entfernt... :evil:


    (Ja richtig, ich mag die meisten Krimis eher nicht.)

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Kommt "London" im Titel vor, greife ich beinahe automatisch zu. ^^

    Aber ja, ich lese gerne Bücher, die an mir bekannten Orten spielen. Und da ich nun mal nahezu jeden Urlaub in London verbringe, lese ich auch gerne Bücher, die in London spielen.

  • Tatsächlich lese ich in manchen Urlauben "passende" Bücher, allerdings sind das dann oft Sachbücher oder Bücher aus der Reihe "Gebrauchsanweisung für..."


    Es ist aber nicht so, dass ich das immer mache oder groß vornehme, aber es kam schon vor.