Die Wochenfrage!

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 5.244 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Firiath.

  • Ich mache es so wie Kirsten. Wenn ein Thread wieder aufpoppt, in dem ich eine Stellungnahme geschrieben habe, lese ich das oft nochmal. Inhaltlich würde ich aber nichts ändern, weil ich das nicht legitim finde, aber Rechtschreib- und andere Flüchtigkeitsfehler korrigiere ich selbstverständlich schon, denn Sorgfalt ist mir schon wichtig, und manchmal übersieht man eben Fehler.

  • Ich finde es auch sehr interessant, was ich über manches Buch geschrieben habe. Vor allem dann, wenn ich es inzwischen ganz anders sehe, oder mich auch ganz anders daran erinnere. Meine Meinung zu The Cursed Child hat mir vor kurzem z.B ziemlich überrascht. Weil ich es inzwischen viel viel schlechter bewerten würde.

    Gleichzeitig sind solche Rezis ja eine Momentaufnahme von mir in dem Zeitraum, in dem ich ein Buch das erste Mal gelesen habe. Deshalb ändere ich daran inhaltlich natürlich auch nichts. Aber ich formatiere inzwischen gerne mal längere Texte, weil ich finde das sie sich im Blocksatz besser lesen lassen.

  • Aber ich formatiere inzwischen gerne mal längere Texte, weil ich finde das sie sich im Blocksatz besser lesen lassen.

    Blocksatz besser lesbar? Im Internet? Um Himmels Willen, nein! Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiin! 8|

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Lest ihr eure eigenen Rezensionen später noch einmal (nach Wochen/Monaten/Jahren)? Würdet ihr sie dann manchmal gerne ändern?

    Igela: Auch von mir herzliche Wünsche zur baldigen Genesung!!!


    Nicht immer, aber manche lese ich nochmal nach. Ändern möchte ich sie nicht - auch nicht nach langer Zeit.

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Heute habe ich tatsächlich zwei oder drei Rezensionen nachträglich korrigiert, weil da Sätze drin standen, die irgendwie nur halb fertig waren. Keine Ahnung, welcher Fehler die andere Hälfte gefressen hat, ob ein Kurzschluss in meinem Hirn oder im Elektronengehirn meines Hosts...

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Wenn ich eine Rezi zu einem Reihenbuch verfasse lese ich oft meine Rezi zum Band davor. Und ich habe meine ganz alten "Rezis" hier mal durchgelesen (teilweise waren die von meinem alten Account) und habe aber dem Drang sie zu bearbeiten widerstanden..

    Auch sonst ändere ich Rezis inhaltlich nicht wenn sie älter als paar Tage sind.

  • Lest ihr eure eigenen Rezensionen später noch einmal (nach Wochen/Monaten/Jahren)? Würdet ihr sie dann manchmal gerne ändern?

    Manchmal mache ich das tatsächlich, und meistens gefallen sie mir immer noch ziemlich gut. Trotzdem kann ich mich an die Geschichte oft gar nicht mehr richtig erinnern.

    Dabei war das eigentlich mein Beweggrund mit dem Schreiben von Rezensionen zu beginnen. Ich dachte, damit könnte man dem Vergessen des Inhaltes besser entgegenwirken. Bei mir funktioniert das leider nicht. :confused:

  • ... Trotzdem kann ich mich an die Geschichte oft gar nicht mehr richtig erinnern.

    Dabei war das eigentlich mein Beweggrund mit dem Schreiben von Rezensionen zu beginnen. Ich dachte, damit könnte man dem Vergessen des Inhaltes besser entgegenwirken.

    Das ist bei mir sehr ähnlich.

    Wahnsinn ist bei niederer Lautstärke weniger störend.

    Dieter Nuhr

  • Herzblatt

    Ich erinnere mich eher an einzelne Bilder in meinem Kopf oder an meine Gefühle beim Lesen. Wenn das sehr intensiv war, kann ich mich auch besser an das jeweilige Buch erinnern.

    Spanned finde ich, das mein Gehirn dann all die Bilder wieder herausholt, bei einem Reread.

  • Das ist bei mir sehr ähnlich.

    Gott sei Dank! Noch kein Demenz-Alarm :angst:

    oder an meine Gefühle beim Lesen.

    ... erinnere ich mich auch immer noch sehr gut. Wenn ich auch zum Inhalt nichts Konkretes mehr sagen könnte, weiß ich auch nach vielen Jahren noch, ob mir das Buch gefallen hat oder nicht. Wenigstens etwas ...:breitgrins:

  • Ich hab diese Frage gestellt, weil ich damals ein paar Rezis durchgelesen habe und mich nicht mehr an alle Bücher wirklich erinnern konnte. Was für mich dann ja doch auch ein Qualitätskriterium wäre - denn an die wirklich tollen Bücher erinnere ich mich ziemlich gut.

    Aber man kann ja nicht nach einem halben Jahr noch mal eine Rezi schreiben, wenn sich in der Zwischenzeit die Meinung geändert hat.


    Ich muss mir einfach immer klar machen, dass eine Rezi nicht viel mehr (aber halt auch nicht weniger) ist als eine Momentaufnahme!:/

  • Aber man kann ja nicht nach einem halben Jahr noch mal eine Rezi schreiben, wenn sich in der Zwischenzeit die Meinung geändert hat.

    Warum nicht?

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Ich hab diese Frage gestellt, weil ich damals ein paar Rezis durchgelesen habe und mich nicht mehr an alle Bücher wirklich erinnern konnte.

    Das geht mir auch oft so. Gerade, wenn die Lektüre länger zurück liegt, kann ich mich oft nicht mehr daran erinnern. Das ist nicht immer ein Qualitätskriterium, sondern liegt auch am zeitlichen Abstand. Aber an die wirklich guten Bücher kann ich mich auch noch nach langer Zeit erinnern.

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.

  • Aber an die wirklich guten Bücher kann ich mich auch noch nach langer Zeit erinnern.

    Das sind die Herzensbücher - die bleiben in Erinnerung. Zeit spielt da komischerweise bei mir fast gar keine Rolle...

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Ich bitte euch die Diskussionen zu der vorangegangenen Wochenfrage nun als abgeschlossen zu betrachten, damit sich die Themen nicht vermischen!

  • Weil ich nicht mal nur im geringsten die Gelegenheit habe, mir die Namen zu merken :lachen: ...die Geschichte kann sich nicht richtig entwickeln und ich nicht richtig eintauchen...sie ist fertig, bevor sie richtig angefangen hat...Bücher unter 300 Seiten lese ich eigentlich gar nicht.

    Früherer Nutzername "Alexa" :)

  • Ich lese nie Kurzgeschichten, mag sie auch nicht sonderlich. Da oft (vielleicht habe ich auch die falschen Kurzgeschichten gelesen) irgendwie ich immer das Gefühl hatte, da ist zu wenig Stoff vorhanden. Oder anders gesagt, bis ich in einer Geschichte drin war, war sie auch schon wieder zu Ende. Ich bin auch in einem langen Buch ein Spätzünder, benötige immer viele Seiten, bis ich in einer Story angekommen bin.

  • Ich lese Kurzgeschichten von ein paar wenigen Autoren zb J. D. Salinger A Great Day for a banana Fish, ist meine Lieblinglingseschichte ever. Ich denke ich mag Salingers Geschichten weil sie dich oft um die gleiche Familie drehen und dadurch inhaltlich zusammenhängen.Das kommt einem Roman recht nahe. Zu Mal auch zb Franny und Zoey inhaltlich dazu gehört.

    Eigentlich passt sein Roman Der Fänger im Roggen nicht dazu ^^


    Ich mag auch die Geschichten von Edgar Alan Poe, William Somerset Maugham und Franz Kafka sehr. Natürlich Sherlock Holmes.

    Anton Tschechow mag ich auch sehr.


    Geziehlt Suche ich aber nicht nach Kurzgeschichten Bänden. Es ist eher so, daß ich in den oben genannten Fällen entweder schon andres der Autoren kannte oder es mich so stark interessiert hat, das mir die Form der Literatur egal war. Das war zb bei Tschechow der Fall.


    Trotzdem ist mein Problem damit meist darin zu finden, daß ich manches Mal das Gefühl hatte, eine Geschichte würde niee enden. Obwohl sie nur kurz war. Das geht mir auch oft mit Romanen so, die nur so 200 Seiten haben. Selten mit sehr dicken Büchern.

    Ich lese also auch mal Kurzgeschichten, würde aber sagen das dies sehr sehr sehr selten vorkommt.