Die Wochenfrage!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 6.505 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kirsten.

  • Das ist ja fast schon böswillig, als wenn sie die patu bekehren will. So wie früher die Missionare alle überzeugen wollten^^

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Die Bücher die ich von meiner Schwester habe, behalte ich aber, weil da eine persönliche Widmung drin steht und ich die Seite nicht rausreißen kann. Und ja, das ist der Grund, weshalb ich nie eine direkt ins Buch schreiben würde, man weiß ja nie, ob die andere Person eventuell das Buch mal weggeben mag oder so.

    Meine Lieblingsschwester hat immer darauf bestanden, dass ich ihr eine Widmung reinschreibe ;-). Das letzte Buch, das ich von ihr bekam, war ein Bildband über Schottland: Zum Glück hatte sie die Angewohnheit auch und ich freu' mich heute sehr über ihre Worte, die sie reingeschrieben hat.


    Aber ansonsten halte ich das auch wie Du. Ich lege dann eher separat einige Worte vorne rein.

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Buchgeschenke sind eher selten, eher Gutscheine (über die ich mich auch sehr freue). So richtig daneben lag aber noch niemand mit einem geschenkten Buch.

    Der einzige, der mir regelmäßig Bücher schenkt, ist mein Bruder und er findet auch immer etwas, das ich mag. Ab und an schaut er sogar vorher meine Leselisten durch, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass ich das Buch schon habe.

  • Es trauen sich wenige Leute, mir Bücher zu schenken..

    ...aber (übrigens.. ;-) ) : Wenn sich mal einer traut, freue ich mich sehr darüber - "Dubletten" waren bis jetzt eigentlich merkwürdigerweise selten (vielleicht les' ich ja zu wenig..??:/) und es erweitert den Lesehorizont - natürlich bleibt Manches dann doch nur ein Ausflug oder es entpuppt sich doch als Sackgasse - aber ich hab schon Unerwartetes so kennengelernt und es bewahrt mit davor, zu sehr im eigenen Saft zu schmoren (wobei ich dagegen ja in den letzten Jahren vor allem auch Euch habe.. <3).

  • Die heute Frage ist auch wieder eher eine Aufgabe, aber ich hab grad Lust dazu und sie betrifft eure aktuelle Lektüre und die Figuren der Geschichte:


    Wo befindest Du Dich gerade, wie fühlst Du Dich, was machst Du? Und vor allem, wärst Du grade gerne an Stelle dieser Figur?^^

  • Ich bin gerade im Nirwana, fühle mich schwerelos und mache gar nichts. Ich kann nicht an der Stelle meiner Figur sein, weil ich keine habe, weil ich gerade kein Buch lese, weil ich gerade zwischzen zwei Büchern bin.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Ich bin gerade dabei, mit Elsa, dem Wors und dem Monster einen Es-tut-mir-leid-Brief von Oma abzugeben. Das ist eine recht unbehagliche Situation, deshalb wechsle ich gelegentlich über zu


    Peter, Rolands Sohn, der kurz davor ist, sich mit einem viel zu dünnen selbstgebastelten Seil aus der Nadel, dem 100 m hohen Gefängnis, abzuseilen, und das bei Schneesturm. Also noch unbehaglicher.


    Deshalb wechsle ich dann noch zu Tris, die unbestimmte Tendenzen hat, die es für sie gefährlich machen. Hinzu kommt, dass einige ihrer Mitinitianten sie als Konkurrentin gern außer Gefecht setzen würden.


    Danach fühlt sich mein Lese- und Zuhörplatz nochmal so gemütlich an!

    Bücher sind Magie zum Mitnehmen.

  • Mein Hauptcharakter ist in einem kleinen englischen Dorf gestrandet, nachdem er wohl eine Art mittleren Wirtschaftscrash (?) durch ein mathematisches Modell verursacht hat. Die Dorfatmosphäre ist zwar sehr heimelig, aber Verluste in Millionenhöhe zu verantworten macht sicherlich ein eher mulmiges Gefühl - also bleib ich vorsichtshalber lieber erst mal, wer ich bin.. ^^

  • Ich bin gerade in Hamburg auf einer Verlobung, mitten im ersten Weltkrieg und es ist surreal welcher Überfluss an Lebensmitteln hier gereicht werden, wo das ganze Land Hunger leidet. Nein ich möchte in keine Rolle der Protagonisten schlüpfen, denn ich fühle mich ganz schrecklich mit dem Wissen, dass die Männer an der Front sterben oder verkrüppelt zurück kommen und die Frauen und Kinder im eigenen Land Not leiden.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Ich bin Kinderpsychologin, bin zurück an den Ort, in dem ich gross geworden bin, gezogen. Dort behandle ich die 11-jährige Ellie, die bei einem Brand ihre ganze Familie verloren hat. Dabei habe ich selbst mit meiner Vergangenheit bei einer schrecklichen Mutter zu kämpfen.

    Ich möchte nicht in der Haut der Protagonistin stecken, denn mich schauderts, was Ellie erlitten hat und nun durch Mobbing noch erleiden muss.

  • Wo befindest Du Dich gerade, wie fühlst Du Dich, was machst Du? Und vor allem, wärst Du grade gerne an Stelle dieser Figur?^^

    Ich bin in Konstantinopel auf einem Marktplatz und habe gerade zugesehen, wie sich ein Mann selbst angezündet hat. Ich fühle mich sehr unwohl, weil die Leute hier alle so feindselig sind.

    An der Stelle meiner Figur wäre ich dementsprechend nicht gerne ^^

  • Wo befindest Du Dich gerade, wie fühlst Du Dich, was machst Du? Und vor allem, wärst Du grade gerne an Stelle dieser Figur?^^

    Ich bin daheim und breche gerade zusammen.


    Persönlich möchte ich nicht anstelle meiner Figur sein, denn sie hat gerade erfahren, dass man ihren Sohn tot aufgefunden hat.

    Es kommt darauf an, wie du dein Leben mit Leben füllst.

  • Ich bin gerade mit meinem Begleiter, einen in einem Wolf verwandelten Mann, im Inneren eines Zauberspiegels gefangen und mit gläsernen Dornenranken gefesselt. Außerdem verfolgt uns ein Ungeheuer, halb riesige Schlange, halb Frau mit vier statt zwei Armen.


    Kurz zusammengefasst: Es ist eine ziemlich unangenehme Situation, in der ich gerade stecke, also bleibe ich lieber auch lieber nur Leserin der Geschichte.

  • Ich bin gerade in Berlin und habe eine Frau von ihrem Kind entbunden, fühle mich hilflos, weil die Lebensumstände vieler so schlecht sind.


    Tauschen möchte ich mit der Protagonistin auf keinen Fall, vor allem in dem Wissen, was historisch hier nun bald geschehen wird.

    Früherer Nutzername "Alexa" :)

  • Ich bin in Ostpreußen auf dem Gut Fenhusen und muss versuchen das Gut in Vertretung der Mutter zu leiten. Nicht so einfach aber machbar und ja würde ich grad mal dort sein wollen.

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane

  • Wenn Katjaja das Buch liest, an das ich gerade denke, ist sie eher ein Schäfchen :breitgrins:


    Ich bin im alten Rom, 77 nach Christus, und habe gerade allen möglichen Kummer, Ätz und Ärger an der Backe. Mein Vater ist gestorben, kurz nachdem meine Frau unser drittes Kind tot zur Welt gebracht hatte, ich stecke in Ermittlungen zu einem gruseligen Mordfall, bei denen ich nicht weiterkomme (dafür musste ich in deren Verlauf in ein mückenverpestetes Sumpfgebiet), ein zwielichtiger Typ hat mein Haus ausspioniert, und nachdem mein bester Freund und ich selbigen mit etwas unorthodoxen Methoden zum Reden bringen wollten, ist auch noch meine Frau mit den Kindern ausgezogen, weil sie die Situation so unerträglich fand. Läuft also bei mir!


    Und nein, ich würde nicht gerne mit dem armen Kerl tauschen. So eine kleine Zeitreise zu den ollen Römern fände ich zwar mal ganz interessant, aber nicht unbedingt unter diesen Umständen

    The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card.

    E. L. Doctorow