Die Wochenfrage!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 6.901 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kiba.

  • Deoris

    Danke für die Anmerkungen zu "Die Schatten von Edinghburgh" - ich beginne gerade damit!

    Oh! Gut das ich nicht zu viel erzählt habe! ^^

    It is the quality of one’s convictions that determines success, not the number of followers! *Remus Lupin*

  • Wie gewohnt endet die alte Diskussion, wenn eine neue Wochenfrage gestellt wird.

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    Die Wochenfrage beschäftigt sich dieses mal mit dem Thema Diversität in Büchern und unter Autor*innen.

    Eigentlich ist es keine richtige Frage, sondern eher die Aufforderung Autor*innen in den Mittelpunkt zu stellen, die z:B. POC , LGBTQ+, nicht aus einem Europäischen Land oder den USA stammen, derren Muttersprache nicht deutsch oder englisch ist, Bücher die Diversität wirklich "leben" und nicht nur irgendeine Queere POC Nebenfigur haben, weil das jetzt der Trend ist... Das hier sind nur Beispiele für Diversity, ihr könnte das gerne weiter ergänzen. :)


    Ich freue mich auf eure Leseanregungen und bin gespannt!


    Liebe Grüße

    Holden

  • Amor kam in Leinenschuhen

    Schon über 20 Jahre alt, damit dürfte es unverdächtig sein, nur einem Trend zu folgen. Locker geschrieben, aber durchaus ernst im Umgang mit einer ersten lesbischen Liebe.


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  • Schöne Frage!


    Der Thematik LGBTQ+ widmet sich John Irving in "In One Person", hat mir gut gefallen.


    Falsche ISBN oder ASIN angegeben!


    Den Werdegang eines schwulen Mannes im erzkatholischen Irland hat John Boyne schön in "Cyril Avery" eingefangen und schöpft dabei sicher auch aus seinen eigenen Erfahrungen (der stinklangweilige deutsche Titel ist allerdings blöd, das Original heißt "The Heart's Invisible Furies").


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    Bezüglich der Herkunft der Autoren habe ich echt noch was aufzuholen, da bin ich doch sehr stark dem angloamerikanischen Raum verhaftet :redface:

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Ich liebe ja die Bücher von Julie Anne Peters. Sie ist selbst lesbisch und hat ganz tolle und vielfältige Jugendromane zu dem Thema geschrieben. Es gibt die klassischen Coming-Of-Age-/Coming-Out-Bücher, aber eins beschäftigt sich z.B. mit einer Gewaltbeziehung ("Rage"), eins handelt von einem Kind aus einer Regenbogenfamilie, das mit der Trennung seiner Mütter zurechtkommen muss ("Between Mom and Jo").

    Es wurden nur ein paar ins Deutsche übersetzt, soweit ich weiß (z.B. "Luna", über eine Protagonistin mit trans Schwester).

    Leider schreibt Peters inzwischen nicht mehr.

  • Ich finde Jeffrey Eugenides' "Middlesex" sehr gut: Der*die Protagonist*in entspricht dem Titel und wird sehr einfühlsam präsentiert. Das zwischen den Stühlen Sitzen bezieht sich aber nicht nur auf das Geschlecht, sondern auch auf die Migrationsgeschichte und anderes. Ein tolles Buch, das zudem noch unterhaltsam, teilweise witzig und sehr spannend ist. War selbst im Jahre 2004, in dem ich viele gute Romane las, ein absolutes Lesehighlight für mich.

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  • Für mich war das Buch damals ein richtiger Page-Turner, weil es ja auch mehrere (drei?) Zeitebenen hat und außerdem so viele Themen berührt, die die Persönlichkeit eines Menschen gestalten. Außerdem werden die Zeitläufte, damals in Kleinasien zur Ze.it der Großeltern, dann die der Elterngeneneration und die Jetzt-Zeit von Calliope/ Carl sehr spannend und interessant dargestellt. Es geht um den Konflikt zwischen den Türken und Griechen, um Detroit in seinen Glanz- und seinen Verfallszeiten. Ich fand die ganze Mischung unwiderstehlich und gar nicht schwierig zu verstehen. Aber ich lese auch gerne solche generationenübergreifenden Bücher mit vielen geschichtlichen Details.

  • Daran hatte ich schon gar nicht mehr gedacht, aber mir hat das Buch damals auch sehr gut gefallen. Dass die Lektüre schon geschlagene 17 Jahre her ist, wäre direkt mal ein Grund, es noch mal zu lesen.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Aus komischen Gründen ist heute Mittwoch und es kommt trotzdem eine neue Wochenfrage. Nun ja, dafür kommt sie genau jetzt :lachen:


    Passend zum vergangenen Valentinstag...


    Nennt mir doch ein Buch, in dem euch die darin vorgekommene Liebesgeschichte überzeugt hat! Egal aus welchem Genres, sei es Fantasy, Science Fiction, Krimis und und und egal.^^

    Ich bin gespannt!


    Liebe Grüße
    Holden

  • Der Tag fängt auch mit M an :)


    Mir fallen da sofort Francesca Johnson und Robert Kincaid in Die Brücken am Fluß ein. In meiner Lesebiografie das Liebespaar schlechthin und für mich absolut überzeugend. Hier kann ich auch Buch und Film nicht auseinanderhalten. Egal, an welche Szene im Buch ich mich erinnere, ich habe immer Meryl Streep und Clint Eastwood vor Augen. Das verstärkt sicherlich noch das überzeugende Gefühl.

    Denn ich, ohne Bücher, bin nicht ich. - Christa Wolf

    DDR-Buchblog

  • Mir fällt spontan Call Me By Your Name ein von André Aciman. Es ist nicht die allerschönste, romantischste, happy endigste Liebesgeschichte. Aber sie war realistisch und ist sicherlich in ähnlicher Form schon tausende mal an unterschiedlichsten Urlaubsorten passiert.


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  • Ich weiß nicht mehr allzu viele Details, aber ich weiß noch, dass ich die Liebesgeschichte in "A Town Like Alice" von Nevil Shute total gerne mochte, weil sie mir realistisch erschienen ist und nicht so schmalzig war.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • djoo

    Ich habe sogar den Film vor dem Lesen des Buches gesehen. - Finde das Kannibalismusding ehrlich gesagt eher amüsant, weil ich keine Ahnung habe, wie das aufkam. Hab das nur zufällig durch eine Youtuberin mitbekommen, die das Buch nicht mochte und das erwähnt hat.

  • HoldenCaulfield

    Die Ausführungen seiner kannibalistischen Fantasien sind fast zu ulkig um wahr zu sein, obwohl ich natürlich immer zuerst dem Opfer glaube. Aber solche Sachen wie, ...

    Spoiler, wegen Beschreibung von Kannibalismus und ich nicht weiß wie empfindlich für manche das Thema ist:

    Das klingt wie eine Parodie von Kannibalismus.