Die Wochenfrage!

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 7.591 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von JaneEyre.

  • Nein. Da ich viele Thriller und Krimis lese, zieht es mich nicht unbedingt an Orte, die beschrieben werden. In anderen Büchern allerdings auch nicht....

  • Selbst da bin ich mir nicht sicher. Es wurde damals ganz anders und viel heftiger gewürzt ...

    ergänzt wurde das Ganze dann mit der Frage:

    "Warum rülpset und furzet ihr nicht? - Hat es euch nicht geschmacket?"


    fragt ja heute keiner mehr nach ....8o

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • so isses, liebe Anne ;)

    Es schickt sich mal überhaupt nicht (da fällt mir jedoch ein, dass es in Osthessen üblich ist, für "es reicht, es ist genug"

    "es schickt" zu sagen... - das aber nur nebenbei; fällt mehr unter die Rubrik Dialekte als unter die oben erwähnte :verlegen:

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Gerade noch geschafft: Hier kommt die neue Wochenfrage, gestiftet von Keshia :


    Wer hat in deiner Kindheit dein Lesen gefördert oder auch

    behindert (etwa Geschwister, die ständig störten oder

    Freunde, die das Lesen eher belächelten).

    Denn ich, ohne Bücher, bin nicht ich. - Christa Wolf

    DDR-Buchblog

  • Bei mir haben ebenfalls meine Eltern und meine Familie (Großeltern, Onkel, Tanten) das lesen gefördert. Mir wurde seit Kleinkindalter vorgelesen, ich durfte selbst vorlesen (in den jüngeren Jahren so tun als ob...), war ab der 3. Klasse in der Bibliothek, durfte lesen, lesen, lesen und bekam auch immer Bücher geschenkt Ziemlich gut, wenn ich jetzt mal so darüber nachdenke:)

    Gehindert hat mich nichts und niemand außer vielleicht manchen Abend oder Nacht die Müdigkeit.:sleeping:

    Wir alle sind Sternenstaub 💫

  • Meine Mutter und meine Schwester durch Vorlesen, Vorschwärmen und gutes Beispiel. Und anfangs gar durch gut Zureden, als mir beim Umstieg von vorgelesen bekommen zum Selberlesen ein Schneider-Buch zu dick vorkam. Da hätte ich ja am Ende vergessen, wie der Anfang war, so meine Bedenken.

    Bücher sind Magie zum Mitnehmen.

  • Gehindert hat mich niemand, aber großartige Förderung gab es auch nicht. Da ich die einzige Leserin in der Familie war, fehlte einfach das Verständnis für dieses Hobby. Hätte ich Tennis gespielt, wäre das auf mehr Gegenliebe gestoßen :zwinker: .


    So hat mich jeder gelassen, einmal im Quartal bekam ich ein Buch von Bertelsmann und wurde auch Weihnachten und Geburtstag mit Büchern beschenkt. Da musste ich aber natürlich schon immer eine ziemlich konkrete Wunschliste erstellen, da ja keiner Ahnung von der Sache hatte.

    Früherer Nutzername "Alexa" :)

  • Minou76 bei mir war das genau umgekehrt. Lesen wurde gefördert, weil das wichtig für die Schule ist. Sportliche Aktivitäten wurden nach der Volksschule eher unterbunden weil das Zeit zum Lernen nimmt.


    Meine Großeltern haben bei mir das Lesen sehr gefördert. Oma hat mir immer vorgelesen und Opa war wöchentlich am Flohmarkt und hat mir immer das neueste Buch der Knickerbockerbande mitgebracht.

  • Meine Eltern haben schon früh das Lesen gefördert. Buchgeschenke waren eher selten, dafür hatte ich sonntags oft die Gelegenheit im Nachbarort nach der Messe die Pfarrbücherei zu "plündern". Da meine Eltern kein Auto hatten, war ich auf ein Mitglied des Kirchenchors aus unserer Gemeinde angewiesen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, mit welcher Begeisterung ich dort zur Kirche ging. ^^


    Indirekt war meine ältere Schwester eine große Förderin, weil einer ihrer Verehrer (sie ist ein gutes Stück älter als ich) sich mit Buchgeschenken in ein positives Licht setzen wollte. Leider hat sie seine Liebe nicht so erwidert wie ich. X/


    Gestört haben mich beim Lesen nur die lästigen Pflichten zu Hause, was aber wohl mehr daran lag, dass meine Nase ständig in einem Buch steckte. (Ich glaube, die Bücher, die in meinem Besitz waren, kannte ich alle auswendig.)

  • Hm gefördert würde ich es vielleicht nicht nennen. Eher normalisiert? Es war einfach völlig normal das Bibliotheken genutzt wurden und es war auch völlig normal das vorgelesen wurde. Daher war ich stolz darauf als einzige in der ersten Klasse in der Bib schon bekannt zu sein, als wir dann alle unseren ersten Leseausweis bekamen. Ich war sehr stolz :err: und noch stolzer war ich, als ich dann das erste Mal alleine gehen durfte. Ich kam natürlich wie immer mit so vielen Büchern wieder, wie ich grade so tragen konnte (dieses Phänomen hat sich nie geändert *gg*).

    Gehindert hat mich nie jemand. Es war nur so, das dann nicht so verstanden wurde, weshalb ich auch Bücher kaufen wollte. Wir gingen ja immer in die Bücherei. Für mich ist deshalb der Besitz von Büchern auch heute noch etwas sehr Besonderes, da es einfach nicht selbstverständlich war, und ich allerhöchstens mal eins zum Geburtstag bekam (und da musste ich richtig viel Glück haben.)

    Die ersten Bücher die ich mir selbst gekauft habe waren: Krabat von O. Preußler und Crazy von Benjamin Lebert


    Meine Geschwister waren eigentlich auch immer neutral. Meine Schwester fand es eigentlich immer ganz cool (für sie bin ich die Intellektuelle der Familie *g*)und mein Bruder fragt mich heut zu Tage, wenn er Buchtips für meine Nichte sucht *g* Ich freu mich schon sehr, das sie das Lesen für sich entdeckt hat und sie sich in diesem Thema auch sehr verlieren kann.

  • Meine Eltern haben mir schon als ganz kleines Kind viel vorgelesen und zwar nicht forciert, aber dann doch sehr unterstützt, dass ich als Vierjährige schon lesen lernen wollte, weil ich so begeistert davon war. Ich wurde auch regelmäßig mit Büchern beschenkt, von meinen Eltern und auch von Verwandten und Freunden.


    Gleichzeitig fehlte aber doch auch ein bisschen Verständnis für meine extreme Leselust/-sucht :breitgrins: Vor allem, weil ich im Gegensatz zu meiner Schwester lieber stundenlang schmökernd in meinem Zimmer blieb, statt irgendwelchen Kram im Haushalt zu machen.


    Was ich echt doof fand, war eine Sache, als ich in der 4. Klasse war: wir hatten mit der ganzen Klasse die große Bibliothek im Nachbarort besucht und ich war natürlich Feuer und Flamme für dieses riesige Paradies voller Bücher, aber ich durfte mir keinen Leseausweis holen, weil wir kein Auto hatten und es meiner Mutter zu aufwendig war, mit dem Bus hinzufahren. Dabei hatte sogar die Mutter meiner Freundin angeboten, ich könne gerne mitfahren, wenn sie auf Büchertour gehen :( Da bin ich ehrlich gesagt meiner Mutter heute noch ein wenig böse.


    Aber dafür hatte mein Gymnasium dann eine eigene kleine Bibliothek, die ich heiß und innig geliebt habe. Die Bibliothekarin war eine putzige ältere Nonne, die schwer beeindruckt war, als ich bereits Mitte der 6. Klasse schlappe 400 Ausleihen auf der Karteikarte hatte :lachen:

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Aber dafür hatte mein Gymnasium dann eine eigene kleine Bibliothek, die ich heiß und innig geliebt habe. Die Bibliothekarin war eine putzige ältere Nonne, die schwer beeindruckt war, als ich bereits Mitte der 6. Klasse schlappe 400 Ausleihen auf der Karteikarte hatte :lachen:

    :lachen: - Bei mir kennen mich ja die Mitarbeiterinnen der Stadtteilbibliothek immernoch (die meisten sind noch da).

    Wärend meiner Ausbildung (die ja in einer Bibliothek war) war ich aber nur auf Platz 2 der meisten Ausleihen :lachen: eine ander Nutzerin lag vor mir, aber auch nur da sie immer für ihre gesamte Familie ausgeliehen hat. Sie war tatsächlich wirklich jeden Tag da.Sogar Samstags.

  • Hallo, eine schöne Frage habt ihr da gestellt!


    Ich würde ab dem Kleinkindalter immer immer gefördert, wenn ich lesen wollte. Ich kann mich daran erinnern, dass ich schon mit 3 oder 4 Jahren regelmäßig in der Bibliothek war. Dann natürlich in der Kinderbuch Abteilung. Ich hatte auch schon immer einen und dann im Laufe der Jahre mehrere Bibliotheksausweise, als ich alt genug dafür war.

    Meine verstorbene Oma hat immer mit mir gelesen, wenn ich bei ihr zu Besuch war.

    Meine Lungenfunktion war früher nicht besonders gut und da habe ich manchmal mit einem tragbaren Inhalationsgerät das Brodeln in meiner Lunge weg bekommen.

    Dann habe ich immer abwechselnd bei meinen Verwandten auf dem Schoß gesessen und habe erfundene Märchen und Geschichten erzählt bekommen. <3


    Bücher habe ich mir erst richtig gekauft, als ich mit 20 von zuhause in eine andere Stadt gezogen bin. Vorher habe ich mir nur zu besonderen Gelegenheiten Bücher gekauft. Ich war früher als Kind und Teenager sehr sparsam.