Die Wochenfrage!

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Es gibt 7.771 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Katjaja.

  • Gegen ein bisschen Kitsch habe ich manchmal gar nichts, ich hab ja schließlich auch ein Herz ... aber zu viel rosaroter Zuckerguss ist nicht so mein Ding, vor allem nicht, wenn er wahllos über alle möglichen Cover gekippt wird und sich auch auf Büchern wiederfindet, die gar nicht kitschig sind.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Was ich nicht mag, sind diese gepolsterten / "aufgeblasenen" Bucheinbände, gibt es glücklicherweise nur noch sehr selten.

    Über Coverfarben kann ich so generell nichts aussagen, kommt wirklich immer drauf an - aber ich hatte mal ein Buch (ein Schätzing..) mit einem so schrei-neongelben Lesebändchen, dass ich es immer iwie versteckt hab - entgegen meiner Vermutung leuchtete es aber erstaunlicherweise nicht im Dunkeln. :/

  • Schwarz oder weiß finde ich zwar schöner, aber auch andere Farben sind ok.

    Bei Büchern gilt wie bei allem anderen außer Garfield: Ich mag kein Orange!


    Ansonsten sind mir die Farben nicht so wichtig. Mehr ärgert mich die ggf. Ausrichtung der Schrift...

    Bücher sind Magie zum Mitnehmen.

  • Während ich eure Kommentare durchgelesen habe, ist mir ein Buch eingefallen.

    Das trifft alle Vorurteile :))


    Hässlich, neonfarben inkl. pink, erhabene riesige Buchstaben und wahrscheinlich inhaltlich fürchterlich kitschig - ich habe es nie gelesen, kann daher nicht viel über den Inhalt sagen, aber die Intention war von Anfang an einen kitschigen C-Klasse Film draus zu machen für HBO.


    Ich habe es bei einer Buchpräsentation, zu der ich zufällig gekommen bin als advance reader's copy geschenkt bekommen.


    Das ganze war 1997 im Veranstaltungszentrum der Twin Towers in NYC. Es war ein lustiger Abend, und nach der Katastrophe 4 Jahre später, hab ichs aus sentimentalen Gründen aufgehoben.


    Ein wahrlich scheußliches Buch :))

    Anne O. Faulk - Holding out




    Bei amazon schauts heute so aus - auch eindeutig:)) nicht so grell wie das Leseexemplar, aber kaufen würd ichs nicht.


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  • Dottergelb und pink - für mich eine ziemlich scheußliche Kombination, ja..

    Erinnerte mich spontan sofort an die neuen Hintergrundfarben einer deutschen Partei mit "F" (und gerade Christian Lindner stehen die beiden Farben überhaupt nicht zu Gesicht - dachte schon mal, der verantwortliche Designer sei eventuell farbenblind.. :entsetzt:)


  • Alice ich kannte das Logo nicht, habs soeben gegoogelt, wirklich scheußlich, bei uns würd man sagen "gscheckert". Von jeder Farbe ein bisschen was, nur keine Stellung nehmen, sondern überall mit naschen.


    Im bunten Buch steht designed by Jeanette Olender einen Preis dafür hat sie nicht bekommen ) Und sorry hab mich im Jahr geirrt, war 1998.


    Auf der Rückseite steht die Marketing Strategie und die Kampagne war ihnen 350 000$ wert. Gefruchtet dürfte es nicht haben ist kein Weltbestseller geworden:)



  • also, pink gehört zu meinen Lieblingsfarben (wenn auch nicht unbedingt auf einem Cover ;)), während ich rosa noch nie mochte (gut, akzeptiert: Es gibt Schattierungen und Nuancen, wenn es denn zum Buch passt, ist es okay - wobei auffallend ist, dass ich sehr selten - vielleicht nie? ein Buch gelesen habe, das vorwiegend rosa daherkommt ^^) Welche Genres bedient diese Farbe nochmal?? :D


    Grell-bunt und unruhig schrecken mich eher ab: Ich bin sehr harmoniebedürftig und liebe daher harmonische Cover, die nicht überladen sind, die Schrift nicht zu groß sein sollte (frau is ja nicht blind 8o) und vor allem liebe ich es, wenn ein Cover wirklich und tatsächlich zum Buchinhalt passt (gibt's ja GsD des öfteren).


    Vorlieben - bzw. gleich einen Augenmerk hab ich wohl auf sämtliche Blau, Türkis- und Grüntöne. In sämtlichen Schattierungen, die halt auch im realen Leben meine Lieblingsfarben sind. Vom Cover her überhaupt nicht mein Geschmack, aber vom Inhalt her (in nem Bücherschrank gefunden, vor ca. 30 Jahren + gelesen:


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    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Dass rosa Einband gleich eine kitschige Romanze beinhaltet ist schon ein ziemliches Vorurteil würde ich sagen.. Bei mir sind es eher gräusliche/kitschige Bilder die mich stören (z.B. wie bei den Nackenbeißern) Farben find ich im allgemeinen schön, bin ein Farbenmensch. Es muss ein schönes Gesamtbild ergeben

    Stephen King (rosa)

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane

    Einmal editiert, zuletzt von JaneEyre ()

  • Sagota und b.a.t. : das sind richtig scheußlich-schöne Beispiele :breitgrins:


    Die ersten Ausgaben der Thursday-Next-Bücher aus dem dtv waren auch so krachig-neonfarben. Das Orange des ersten Bandes tat förmlich in den Augen weh, wobei das aus einiger Entfernung betrachtet im Regal schon witzig aussah.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Stimmt, kräftiges orange ist das...

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane

  • also, pink gehört zu meinen Lieblingsfarben (wenn auch nicht unbedingt auf einem Cover ;)), während ich rosa noch nie mochte


    Häh? Ich war immer der Meinung, pink wäre rosa - eben nur auf englisch.

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Ich hätte auch gesagt, dass es "beeriger" als rosa ist. Offenbar haben wir da ein ähnliches Farbempfinden.

    Früherer Nutzername "Alexa" :)

  • Altrosa kenn ich jetzt nicht so beerig - mehr mit so einem ganz leichten, hellen Nudestich, eher so..

    altrosa

    Liebe Grüße<br />JaneEyre<br /><br />Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück<br />Theodor Fontane

  • Mir ist die Coverfarbe herzlich egal, wenn gut ist, was dahintersteckt. Das ist wie bei Menschen, da ist es mir egal, ob der oder die einen froschgrünen oder uringelben Pulli trägt, wenn der Mensch darin sympathisch ist.

  • Der einzige Buchumschlag mit auffälligen rosa Elementen, der mir jetzt in meinem Bücherregal auffällt, ist "Die Herren und die neuen Geschöpfe" vom Doors-Sänger Jim Morrison. Das ist aber - glaube ich - eher psychedelisch zu werten. Ach ja, und "Kaputt in Hollywood von Charles Bukowsky. Muss wohl ein Westcoast-Phänomen sein. Ansonsten ist mir die Farbe der Umschläge egal, solange die Motive einigermaßen geschmackvoll und vor allem zum Inhalt passend sind. Ich habe eine Taschen-Ausgabe der "Verlobten" von Manzoni aus dem Bastei-Lübbe-Verlag mit einer leichtbekleideten Dame im Film-Gipsy-Look auf dem Titel, die kann man nur mit Verhüllung lesen, weil sie sowas von überhaupt nicht zum Roman passt.

    Und ganz toll finde ich einen beerenfarbenen Brokatumschlag um die zwei dicken Bände der "Geschichte des Prinzen Genji".