Petra Gust-Kazakos - Gefahren des Lesens

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sagota.

  • Falsche ISBN oder ASIN angegeben!


    Schon bevor das Buch richtig losgeht, finde ich mein Lebensmotto:


    Sobald ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich Bücher; und wenn noch was übrig bleibt, kaufe ich Essen und Kleidung.


    Erasmus von Rotterdam


    Ob das nun klug oder dumm ist, ich kann nicht anders. Und wenn ich sehe, wer das Zitat mal von sich gegeben hat, bin ich doch gar nicht in so schlechter Gesellschaft.


    Einige interessante Themen über das Lesen und Bücher hat Petra Gust-Kazakos hier zusammengetragen.

    Für mich besonders spannend das Kapitel "Selbstbild, Fremdbild, Legendenbildung", in dem es um Biografien/Autobiografien geht und ich ihr doch tatsächlich auf den Leim gegangen bin.


    Bisher dachte ich ja, dass ich ein ganz normaler Mensch - Lesemensch - bin. Aber wie ich nun im Kapitel "Wenn Leser zu sehr lieben: Fakten, Zahlen, Blüten" gelesen habe, gehöre ich zu einem ",harten Kern' der Viel-Leser von mehr als 50 Büchern pro Jahr", der tatsächlich zur Minderheit in unserem Lande zählt.


    Des Weiteren erfahren wir unter anderem noch über die medizinische Wirkung der Bücher auf uns, schreibt die Autorin über Blogger, Schreibratgeber, Übersetzungen und Zensur.


    Gefahren des Lesens, will man so ein Buch überhaupt lesen? Und was soll am Lesen schon gefährlich sein? Petra Gust-Kazakos hat jahrelang recherchiert und dann niedergeschrieben, worin diese Gefahren liegen können. Und dies nicht nur für uns Leser, nein, auch für Autoren oder in der Übersetzung von Büchern, ihrer Bearbeitung oder gar Zensur.


    Ich habe dieses Buch über Bücher mit sehr viel Interesse gelesen und für mich festgestellt, dass ich mich lesend gerne in Gefahr begebe.

    Euch lege ich das Buch ans Herz und wünsche euch viel Spaß, wenn ihr euch lesend in Gefahr begebt oder zumindest viel Spaß und gute Unterhaltung beim Lesen.


    5ratten


    DDR-Buch-Blog

    Denn ich, ohne Bücher, bin nicht ich. - Christa Wolf

  • Es ist zum Verzweifeln. Ich habe es mit der zehnstelligen und mit der 13-stelligen ISBN versucht - beides klappt nicht.

    DDR-Buch-Blog

    Denn ich, ohne Bücher, bin nicht ich. - Christa Wolf

  • Ich kannte sie - will sagen: Wir folgten uns gegenseitig auf Twitter und von Zeit zu Zeit las ich auf ihrem Blog. Ja, sie wird fehlen.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

  • Ich bin zuerst auf ihren Blog gestoßen, als ich noch bei WordPress war und habe sie dann auf Twitter getroffen. Mir wird sie auch fehlen.

    DDR-Buch-Blog

    Denn ich, ohne Bücher, bin nicht ich. - Christa Wolf

  • Das ist sehr traurig; ich kannte sie zwar nicht, aber ich habe mir gerade die Verlinkung zu ihrem blog angeschaut, den ich mit Sicherheit wieder besuchen werde: Ich bin sicher, dass sie vielen Menschen, die Bücher und das Lesen lieben, fehlen wird....

    Dostoevskij vielen Dank für den Link und die Information!


    So tolle Buchtipps und die Reise über den Peleponnes, bei der sie ihre favorisierten Orte nannte: Die kamen mir allesamt sehr bekannt vor ;-)

    Mitte 50 ist kein Alter, um aus dem Leben gerissen zu werden... wirklich sehr traurig (vor allem für ihren Mann und die Angehörigen).

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)