Was in der DDR gelesen wurde - Ein Lesetagebuch

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

Es gibt 205 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kessi69.

  • Rosemarie Schuder: Paracelsus und Der Garten der Lüste

    Der Arzt und Philosoph Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, sowie der niederländische Maler Hieronymus Bosch sind Zeitgenossen des sechzehnten Jahrhunderts.

    Nichts deutet darauf hin, dass sie einander je begegnet sind, dennoch begegnen wir ihnen in diesem Roman: Leben und Wirken des Arztes werden zu den erstaunlichen Bildern des Malers in Beziehung gesetzt. Zwei Jahre lang treffen wir Paracelsus in der Stadt Basel unter Literaten, Theologen und Ärzten, unter der Masse des Volkes, das bei dem durch ungewöhnliche Heilmethoden schnell berühmt gewordenen Stadtarzt Zuflucht und Hilfe sucht. Der Geist des Fortschritts wird konfrontiert mit der Orthodoxie mittelalterlicher Denkgewohnheiten. Er scheint zu unterliegen, denn Theophrast - belauert und beargwöhnt - muss fliehen, doch der Leser dieses ersten Romans aus einem geplanten Zyklus begreift, dass revolutionierende Ideen verfolgt, aber nicht besiegt werden können.


    Das Vergnügen, Vergleichbares und Nichtvergleichbares zu entdecken, und die intellektuelle Mitwirkung, das Nichtgesagte auch zu verstehen, macht, so glaube ich, den besonderen Reiz der Kunstgattung „historischer Roman“ aus. Diese Methode verlangt Genauigkeit in den Fakten. Das, was von der Geschichtswissenschaft erarbeitet und gesichert ist, darf nicht verbogen werden zugunsten einer Parallele. Der Leser muss sich, so versuche ich es bei meinen Unternehmungen, darauf verlassen können: Hier wird ein exaktes Geschichtsbild gegeben, man braucht nicht in einem Geschichtsbuch nachzulesen, ob es auch stimmt. Aber das ist nur ein Merkmal. Es muss deutlich gemacht werden: Hier wird kein Geschichtsbuch geschrieben. Es geht um Probleme von heute, für Menschen von heute.

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    Bergmannssagen aus dem Harz

    Das Buch enthält eine Auswahl der schönsten Sagen und sagenhaften Überlieferungen um den Bergmannsstand im Harz - einschließlich desjenigen im Mansfelder Revier - , diesem kulturhistorisch so interessanten Gebiet, das zudem in Verbindung mit der Entwicklung des Bergbaus schon frühzeitig zu einem bedeutenden Zentralisierungspunkt der technischen Entwicklung wurde. Die Sagen sind nach ihren Grundaussagen in sieben Komplexen zusammengefasst und ermöglichen Einblicke in die Arbeitswelt, die Lebensweise und die Vorstellungen der Bergleute.

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    Christel Gersch: Das Rolandslied

    Süßes Frankreich - la douce France - so klingt es wie silberheller Hörnerschall durch dieses Heldenlied von Rolands Treue und selbstverschuldetem Untergang, das die Franzosen ihr Nationalepos nennen. Es entstand wahrscheinlich um das Jahr 1080, zu einer Zeit, als der Papst die christlichen Ritter zum "heiligen Krieg" gegen das maurische Spanien aufrief, noch vor Beginn der Kreuzzüge.

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  • Albert Hurny: Das Urteil von St. Julian

    Biographischer Historischer Roman über die Weltumsegelung Francis Drake (1577 – 1581) und den politischen englischen Intrigen mit denen er auf dieser Fahrt zu kämpfen hat.

    Als Francis Drake (Sohn eines Predigers) von Königin Elisabeth I. (1558-1603) den Auftrag erhielt, das >unbekannte Land Australis< zu erkunden, ahnte er noch nicht, daß sein Freund Thomas Doughty, ein Mann vom Hofe, die Geheimorder bekommen hatten, mit allen Mitteln ein Entern spanischer Schiffe und ein Abweichen vom Kurs zu verhindern; denn das würde Krieg bedeuten. Die sozialpolitischen Kämpfe im England des 16. Jahrhunderts bilden den Hintergrund für die Geschichte um das tragische Ende einer Freundschaft. In diesem historischen Roman geht es um die Suche nach einem Platz in der Welt.

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    Vaclav Erben: Das unrühmliche Ende des Ritters Bartholomäus

    Ein historischer Roman um einen Ritter, der nach langen Jahren selbstloser Arbeit für einen königlichen Münzmeister beschließt, sich fortan um seinen eigenen Wohlstand zu kümmern. Und das mit nicht gerade lauteren Mitteln.

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    Ulrich Komm: Der Admiral der Sieben Provinzen

    Militärhistorischer Roman. Er schildert die Seekriege zwischen den Niederlanden und England in der Zeit von 1652 - 1676 und zeigt deren gesellschaftliche und wirtschaftliche Hintergründe. Held dieses Buches ist der Admiral Ruyter, der sich, ohne Protektion, allein durch Talent und Tüchtigkeit vom Schiffsjungen zum Admiral der niederländischen Flotte emporarbeitet.

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  • Erich Gürtzig: „Des Abends, wenn ich früh aufsteh


    Des Morgens, wenn ich zu Bette geh,

    dann krähen die Hühner, dann gackert der Hahn,

    dann fängt das Korn zu dreschen an.

    Die Magd, die steckt den Ofen ins Feuer!

    Die Frau, die schlägt drei Suppen in die Eier,

    der Knecht der kehrt mit der Stube den Besen,

    da sitzen die Erbsen, die Kinder zu lesen.

    Oh weh, wie sind mir die Stiefel geschwollen,

    dass sie nicht in die Beine wollen!

    Nimm drei Pfund Stiefel und schmiere das Fett,

    dann stell mir vor die Stiefel das Bett!

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    Fred Rodrian: Das Wolkenschaf

    Das Wolkenschaf ist auf die Erde gefallen. Christine findet es und hat mit ihm viel Mühe. Zirri isst nicht und will auch nicht spielen. Es sehnt sich zurück zu seinen Geschwistern. Christine überlegt: Wer kann helfen?

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    Fred Rodrian: Hirsch Heinrich

    Hirsch Heinrich kommt aus einem Wald in China in einen deutschen Tierpark. Weil alle Leute gut zu ihm sind, überwindet er sein Heimweh. Doch dann steht Weihnachten vor der Tür und die Besucher werden immer weniger. Da springt Hirsch Heinrich über das Gatter seines Geheges und macht sich auf den langen Weg nach China.

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  • Das Buch " Hirsch Heinrich" habe ich sogar noch:)

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Heinz-Jürgen Zierke: Nowgorodfahrer

    Die Hansen im Kriege mit König Erich von Dänemark. Der Bote des mächtigen Lübeck will Stralsund bewegen, größere kriegerische Anstrengungen zu unternehmen, begegnet dort aber geheimen Vorbereitungen zu einem lukrativen Sonderfrieden. Der Bürgermeister wird Arnd Hidding, seinen Pflegesohn und Geschäftsführer, an den dänischen Hof entsenden, doch es wird Verrat und Brand geben. Vorerst ist Arnd aber noch im Peterhof, der deutschen Niederlassung in Nowgorod, er liebt die schöne Natalia, hat in dem Pelzhändler Bulgrin einen Freund gewonnen, vor allem will er seinen Lebensplan verwirklichen: er hat in Flandern Manufakturen gesehen ...

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    Waldtraut Lewin: Die stillen Römer

    Rom zur Zeit des Kaisers Augustus, Stadt der Verzweiflung und der Hoffnung. Hier kreuzen sich die Lebenswege von vier jungen Menschen.

    Da ist das Mädchen Tabea, das drei alte Weiber die Kunst lehren, den Körper zu verkaufen.

    Und da ist der Bauer Mamercus, der sein Leben einem grausamen Kult weihen muß, weil sein Dolch den Senator Spurius Cotta verfehlte.

    Da ist der Sklave Pamphilus, der die ihn prügelnde Herrin liebt und flieht, ehe er daran zerbricht.

    Und da ist Manius, der Sohn der angesehenen Familie der Arruntier, der die geheimnisvollen Beziehungen seines Hauses zu einer stummen Weberin im verrufensten Viertel entdeckt.

    Sie alle leben in Rom, sie alle sind Rom, diese Stadt des wilden Mordgeheuls in den Arenen und der stummen Opfer in den stillen Gassen.

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    William Faulkner: Die Spitzbuben

    William Faulkners letztes Werk "Die Spitzbuben" ist zugleich sein heitersten, ein Schelmenroman, der von der weisen Ironie und der Besinnlichkeit des Alters überstrahlt ist. Nicht zuletzt auch von der Überzeugung, daß der Mensch gut ist. In picaresker, aber immer durchschaubarer Verwicklung rollen vor dem Leser die Erlebnisse zweier Erwachsener und eines elfjährigen Jungen ab, die im Jahre 1905 einen unerlaubten Ausflug nach Memphis, Tennessee, unternehmen. Der indianische Chauffeur Boon Hogganbeck - "zäh, tapfer, treu und völlig unzuverlässig" - und der hintergründig-schelmische N...kutscher Ned McCaslin, der sich mit plebejischem Scharfsinn zu behaupten versteht, agieren als Zeremonienmeister des Humors. Nach komischen, zuweilen auch tragikomischen Eskapaden mit einem verwöhnten Rennpferd und verschiedenen Damen gelangt der kleine Lucius Priest zu Einsichten, die sein weiteres Leben bestimmen. So wird der Schelmenroman zum Erziehungsroman, mit dem der Nobelpreisträger erzählend nachdenklich stimmen und läutern will. Denn auch hier sind die Ansichten eines Moralisten in das literarische Kunstwerk eingeflossen, das als endgültiger Schlußpunkt unter seinem berühmten Zyklus über den amerikanischen Süden steht.

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  • Günter Nerlich: Die verschleierten Männer

    Die verschleierten Frauen - Reisevorbereitungen - Fahrt in die Sahara - Oasen - Das Wunder in der Wüste - Die letzte Etappe - Mit Kamelen durch die Wüste - Die ersten Tuareg - Die sprechenden Felsen - Die grüne Sahara - Seine Hoheit, der König - In den Zelten der Tuareg - Wie wird man König der Tuareg? - Magie und Lebenszauber - Ein Kind wird geboren - Geschichten am Lagerfeuer - Tifinar - Das Tier mit den hundert Namen - Der schwarze Künstler - Das Taguelmust-Fest - Der Weg nach Amador - Das Geheimnis des Taguelmust - Rast in Tamesna - Salzhandel und Ahalsorgen - Tindi und Ahal - Die Tuareg-Hierarchie - Im Wandel der Zeit - Oase Abelessa - Was wird aus den Tuareg? - Algerien in Schlagzeilen

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    Martin Selber: Krieg unter Palmen

    Unbarmherzig brennt die Sonne auf das Land am Kilimanjaro. Müde und krank schleppt sich die Sklavenkarawane durch den Staub des langen Weges zur Küste. Von den Treibern streng bewacht, geht in der Kette der Gefangenen auch Nyota, die Schöne. Afrika stöhnt unter der Peitsche der arabischen Menschenjäger. Seine Stämme erhoffen Schutz von den deutschen Einwanderern, die über das große Meer ins Land gekommen sind. Doch ihr Schutz ist Papier, ihr Versprechen Lüge, und die neuen Herren sind schlimmer als die alten. Da läßt im Jahre 1888 ohnmächtige Wut die Trommeln dröhnen. Der schwarze Mann steht auf, und Rauch von brennenden Plantagen steigt in den Himmel. Aber der deutsche Kaiser schickt Kriegsschiffe vor die Hafenstädte und eine Truppe von Abenteurern nach Deutsch-Ostafrika. Leutnant Köhling zieht in die Steppe, bis sein Traum von einem Leben im dunklen Kontinent zerrinnt.

    Der durch zahlreiche Abenteuerbücher wie „Und das Eis bleibt stumm“, „Der karibische Feuerofen“ und „Verflucht, Sarmiento!“ bekannt gewordene Autor schrieb diesen Roman Anfang der sechziger Jahre. Er hat ihn für die vorliegende Ausgabe neu bearbeitet und gekürzt.

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    Christian Heermann: Geheimwaffe Fliegende Untertassen

    Dieser Report vom Geschäft mit der Dummheit behandelt Hochstapeleien,

    die Geschichte machten


    Handel mit Titeln und Kronen, unglaubliche Geschäftspraktiken


    Prophetien von Ufologen und Weltdeutern bis zum skandalumwitterten


    Erich v. Däniken


    Okkultismus und Hexenwahn und die Folgen.


    Christian Heermant’is Report gestattet einen Blick hinter die Kulissen einer Geschäftswelt, die keine Moral kennt.


    Er fasziniert durch Überzeugungskraft und die Authentizität des verarbeiteten und vorgelegten Materials.

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  • Rosemarie Schuder: Agrippa und Das Schiff der Zufriedenen

    Die Autorin berichtet über zwei Jahre des Lebens von Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, ein Zeitgenosse von Paracelsus und Hieronymus Bosch. Er, ein hochbegabter Arzt, Jurist, Philosoph und Theologe ist aber eine eher zwielichtige Gestalt, die sich auch in der Pose des Magiers gefällt. Jedenfalls gefällt es den Frauen. Doch rettet er eine der Hexerei angeklagte Bäuerin vor dem Scheiterhaufen. So legt er sich mit scharfer Kritik mit den Großen seiner Zeit an.

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    Manfred Künne: Kautschuk

    Nationale Anerkennung gewann Künne in der DDR durch seine Romantrilogie „Kautschuk“, „Gummi“, „Buna“.

    Im ersten Teil, Kautschuk, erzählt er die abenteuerliche Geschichte des Rohstoffs Kautschuk. Die Erzählung setzt im Zeitalter der Entdeckung und Eroberung Amerikas ein und begleitet eine spanische Division auf der Suche nach dem legendären Goldland Eldorado.


    Die abenteuerliche Geschichte des Kautschuks beginnt in den tropischen Urwäldern Südamerikas. Auf der Suche nach Gold trafen spanische Konquistadoren auf den geheimnisvollen Stoff, aus dem Indianer federnde Bälle fertigten, und den sie „fließendes Holz“ nannten. Die Kunde davon geriet bald in Vergessenheit, und 200 Jahre später entdeckte der französische Geograph La Condamine auf seiner Amazonas-Expedition den Kautschuk ein zweites Mal. Chemiker beginnen zu experimentieren und machen Kautschuk zum begehrten Handelsobjekt. Der amerikanische Erfinder Goodyear muß seinen Forscherdrang mit dem Schuldgefängnis bezahlen, der wagemutige britische Pflanzer Wickham schmuggelt Heveasamen aus Brasilien, indianische Kautschuksammler leiden in der Fieberhölle des Dschungels am Rio Negro und indische Plantagenarbeiter auf Malakka. Den Höhepunkt des Buches bildet die Schilderung der Jagd nach Kautschuk im sogenannten „Kongo-Freistaat“ des belgischen Königs Leopold II., für die das von E. D. Morel geprägte Wort „Blutgummi“ zum anklagenden Symbol geworden ist.

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    Zsigmond Möricz: Schatten der Sonne

    Frühjahr 1619: Die Täler Siebenbürgens hallen von friedlicher Arbeit wider. Dank der klugen und weitsichtigen Politik Gabor Bethlens, der vor sechs Jahren den Fürstenthron bestieg, ist es gelungen,, die Wunden vergangener Kriege zu heilen, die Nationen miteinander zu versöhnen und das I.eben der Bewohner menschlicher zu machen. Wie eine Insel des Friedens liegt das Land zwischen dem Habsburger Reich und der verfallenden türkischen Weltmacht, während zur gleichen Zeit das protestantische und das katholische Lager zu jenem unseligen Kriege rüsten, der Mitteleuropa 30 Jahre lang schrecklich verwüsten wird. Böhmische Emissäre und ungarische Magnaten aus dem Oberland beschwören Bethlen, sich an die Spitze der bedrohten protestantischen Sache zu stellen, und bieten ihm die ungarische und die böhmische Krone an. Der "Fürst des Friedens" steht vor einer schweren Entscheidung, zumal seine unselige Leidenschaft für die verführerisch schöne Anna Bäthory ihn wie ein Irrlicht in den Sumpf zu führen droht. Am Ende des Romans versammelt sich das siebenbürgische Heer auf dem Anger von Klausenburg, um zum Feldzug nach Kaschau, Preßburg und Wien aufzubrechen, während Zsuzsanna Bethlen ihrem Mann, den sie auf seinem Weg ein Leben lang getreulich begleitet hat, die Worte nachruft: "Töten, töten ... ? Ist das das Leben ... ?"

    Die Siebenbürgen-Trilogie von Zsigmond Möricz umfaßt folgende Romane:


    Erster Band: Zaubergarten


    Zweiter Band: Der große Fürst


    Dritter Band: Schatten der Sonne

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  • Kurt Kauter: Die Letzten vom Ende der Welt

    In einer beeindruckenden, exotisch reizvollen Geschichte erfahren wir von dem verzweifelten Kampf eines auf Feuerland ansässigen Indianerstammes gegen weiße Goldsucher und Schafzüchter, die Ende des vorigen Jahrhunderts aus Profitinteressen und Machtstreben die Indianer umhertrieben, hinterhältig und grausam ermordeten oder in ihre Dienste zwangen. Kurt Kauter vermittelt ein Bild vom Zusammenleben der Selknam, von ihren Sitten und Gebräuchen bei Feiern oder bei der Jagd und von ihrer hohen menschlichen Würde, von der diese poetische Erzählung geprägt wird.

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    Serge Debru: Zu Aymará und Machiguenga

    Tahuantinsuyu - Reich der vier Provinzen - nannten die Inka ihren Staat, und "TAHUANTINSUYU" nannte auch der junge französische Journalist, Ethnologe und Fotograf Serge Debru seine mehrjährige Expedition, die ihn in die südamerikanischen Andenländer Bolivien und Peru führte. Sein Auto quälte sich bergan über steiles, wegeloses Gelände, über die öden menschenleeren Hochflächen der Zentralanden; er fuhr in kleinen Booten auf den tropischen Urwaldflüssen, wanderte zu Fuß oder ritt auf einem Maultier in die entlegenen Dörfer der Indios. Er erlebte die überwältigende Schönheit der Andengipfel, ließ sich einhüllen vom Dämmerlicht der immergrünen Regenwälder, trotzte dem eisigen Wind des Altiplano, stieg hinab in die tiefsten Stollen der Bergwerke. Unzählige Strapazen, Hunger, Durst, Hitze, Kälte, peitschenden Regen, Mücken, Fieber, Autopannen - der junge Forscher ertrug alles geduldig, um seinem Ziel: der Erforschung der Lebensprobleme der heutigen Indios, näherzukommen. Wie oft wohnte er in den ärmlichen Hütten der Aymará und Ketschua, der Murato und Machiguenga - auf dem Altiplano, in der Montana und der Selva. Er tanzte und feierte mit den Indios und litt mit ihnen, lernte das Elend und die Unwissenheit, die Gewalttätigkeiten und die Grausamkeit, die Ausbeutung und Unterdrückung kennen, denen der Indio seit der Eroberung seines Landes durch die spanischen Konquistadoren ausgesetzt ist, spürte aber auch ihren ständig wachsenden organisierten Kampf um soziale Befreiung und politische Gleichberechtigung. Serge Debru ist mit wachen Augen und kritischem Verstand gereist. Immer suchte er die Freundschaft zu den Menschen, die ihm begegneten, studierte ihre Eigenarten und Gebräuche, um sie besser verstehen zu lernen, nahm impulsiv Partei für die Sache der Entrechteten.

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    Erich Wustmann: Arapú

    Alle kommen sie zum großen Fest der Kamayurá: die kämpferischen Mehinako, die friedlich töpfernden Waurá, die Aueti, die Trumai. Hölzerne Pfähle zum Gedenken an die Toten stehen nicht weit von den Häusern. Die Toten sollen als Geister teilnehmen und dem Fest der befreundeten Xingústämme zu einem guten Verlauf verhelfen. Die Indianer tanzen und tauschen. Ringkämpfe finden statt. Rivalitäten werden ausgetragen, alter Haß bricht auf. Wie sollen sie sich verhalten gegenüber den Weißen? Müssen sie weiterhin jeden töten, oder sollen sie den engagierten Brüdern vom Indianerschutzdienst vertrauen, die ihnen helfen wollen? Wie lange werden sie dann noch Indianer sein?


    Arapú erlebt die Zeit des Umbruchs an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Er jagt die gefährliche Sucuri und tötet den gefürchteten Jaguar, er schleicht sich bei den Siedlern ein und kämpft gen die wilden Txikao am Blauen See.


    Erich Wustmann hat über 30 Indianerstämme besucht und einige Zeit bei den Kamayurá, den Indianern mit den Federbüscheln in den Ohren, gelebt. Sein Buch ist nicht nur die Geschichte des tapferen Indianerjungen Arapú, sondern ein historisches Dokument über die Xingúanos in den 50er Jahren.

  • Ich habe von den Büchern von Günter de Bruyn im Radio gehört; der Autor ist am 4. Oktober 2020 verstorben und hat wie kein anderer das gesellschaftliche Leben (im Alltag) in der DDR literarisch in seinen Romanen verarbeitet.

    Kennst Du ihn, Anne? oder Kessi69 ?


    Habe gerade bei wiki einiges über ihn gelesen, das mir wirklich imponiert!


    https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_de_Bruyn

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Anne

    Ich hatte den Namen schon mal gehört, aber ich kenne seine Romane und Werke auch nicht. Fasziniert hat mich sein Leben, von dem ich gerade gelesen habe: Wunderte mich fast, dass er nicht wie Biermann ausgebürgert wurde, da er Kritik am DDR-Regime übte....


    Auch sein Werdegang ist für mich bewundernswert.... Es gibt wohl auch eine Autobiografie von ihm (40 Jahre...)


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    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Gabriele Herzog: Das Mädchen aus dem Fahrstuhl

    Das Mädchen aus dem Fahrstuhl ist anders als alle Mädchen, die Frank Behrendt kennt. Sie ist klug und schüchtern, verletzlich und sehr allein. Eine gute Schülerin aber ist sie nicht, darum will niemand Franks Liebe zu ihr akzeptieren.

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    Rudi Benzin: Schwester Tina

    Auf der Neugeborenenstation hat sie keine freie Minute, aber ihre Gedanken sind häufig bei Frank, der für eineinhalb Jahre Soldat ist. Fünfhundertfünfundvierzig Tage, denkt sie, Zeit genug, sich darüber klarzuwerden, ob Frank der Richtige ist.


    Marie von Ebner-Eschenbach: Frauenbilder - Sechs Erzählungen

    Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), die bedeutendste realistische Schriftstellerin Österreichs, verwies mit ihrem ausgeprägten Empfinden für gesellschaftliche Mißstände immer wieder auf die sozial Benachteiligten. Wie es ihnen erging, wie vor allem die Frauen unter den Bedingungen der österreichisch-ungarischen Monarchie lebten, darüber geben die sechs Erzählungen dieses Bandes Auskunft. Da ist die erlebnishungrige Komtesse und die auf das Recht der freien Gattenwahl bestehende Müllerstochter, die in ihrer Ehe unglückliche Aristokratin und die auf gegenseitige Achtung bedachte Bäuerin, das von ihrem "Herrn" geschändete Küchenmädchen und die wahrheitsliebende Dienstmagd, die ihre verlorenen und dümmlichen "Herrschaften" bloßstellt.

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  • Dr Vogelbeerbaam - Alte und neue Lieder in erzgebirgischer Mundart

    Die Sammlung enthält gute alte Tradition und neues, unserer Zeit entsprechendes Liedgut und spiegelt das Leben der Menschen mit allen Freunden und Leiden sowie die Natur im Lied wider.

    So finden wir im ersten Abschnitt die wichtigsten Gewerbe des Erzgebirges, den Bergbau, die Hammerschmiede, den Schuster, den Hütejungen und das Klöppelmädel. [..] Zur Auflockerung und Bereicherung des Ganzen wurden kleine Gedichte, Kurzgeschichten und Schnorken eingestreut.


    Wilhelm Strube: Domherr und Astronom

    Lange zauderte Nicolaus Copernicus, seinem Onkel zu sagen, daß er künftig mehr Zeit für die Astronomie braucht. Lucas Watzenrode, Fürstbischof von Warmia, sieht in ihm sei zweites Ich, den Nachfolger im Amt. Copernicus weiß, wie wichtig das Lebenswerk des Onkels ist: die Sicherung der Grenzen gegen die Kreuzritter - er selbst hat sich schon mit der Waffe in der Hand gegen Überfälle verteidigen müssen. Aber diese Aufgabe können andere lösen. Den Nachweis jedoch, daß die Erde um die Sonne kreist, den kann nur er erbringen.

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    Robert Louis Stevenson: Dr. Jekyll und Mr. Hyde

    Robert Louis Stevenson (1850-1894) erweist seine Meisterschaft in der Gestaltung haarsträubender Situationen und grotesker Figuren auch in der Erzählung "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" (1866). Eine Detektivgeschichte? -

    Zeit seines Lebens wanderte der schwerkranke Dichter von Land zu Land. Schon früh trieb es den gebürtigen Schotten nach Frankreich, später nach Kalifornien, in die Höhen von Davos, schließlich nach der Südsee, wo er die letzten Jahre auf einer Samoainsel verbrachte.


    Das Gesamtwerk ist ein buntes Mosaik von Essays, Reisebeschreibungen, Novellen, Romanen, Erzählungen, Gedichten, Dramen und Briefen. Am bekanntesten sind der Seeabenteuer-Roman "Die Schatzinsel", die kriegerische Schottengeschichte "Der Meister von Ballantrae" und nicht zuletzt die hier vorgelegte Erzählung.

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  • Stevenson hat man also auch in der DDR gelesen :-)

    Als ich an seinem Geburtshaus langsam vorbeifuhr (Stadtrundfahrt Edinburgh), war ich sehr ergriffen... - hab sogar ein Foto davon geschossen ;-)

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Tolle Cover, die ich fast alle nicht kannte; dankeschön dafür <3

    Nachdem ich seine Biografie gelesen habe (TBC, Klima in Schottland, Aufenthalt in Samoa, sein kurzes Leben ...) ordnete ich seine Romane nochmal ganz anders ein.

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Ich habe mir gerade den Film angesehen (sehr bewegend, milde ausgedrückt...) und auch die posts zu deinen Links.


    Ich las gerade bei larimama, dass ihr die Vorurteile gegenüber "Zigeunern" eingetrichtert wurden (sie ist 20 Jahre jünger als ich) - aber bei mir hat man dies auch - wenn auch erfolglos - versucht.


    Ich war ca. 10 und mit meiner Freundin unterwegs, wir wussten, dass in der Nähe zum Wohnort (am "Drahtzugweiher") mitten im Wald Zigeuner lebten. Meine Eltern hatten mich stets gewarnt, dorthin zu gehen - und wir (waren beide unerschrocken, meine Kindheitsfreundin noch mehr als ich) gingen hin und - besuchten sie.

    Ich weiß noch heute, dass sie uns sehr freundlich begegneten, uns etwas schenkten - und sich über unseren Besuch freuten!


    In diesem Alter habe ich begonnen, "Vorurteile" zu hinterfragen. Meinen Eltern habe ich stolz berichtet, dass es nette Menschen sind. Sie haben gut reagiert, ich wurde nicht ausgeschimpft oder dergleichen. Ansonsten waren sie sehr offen und tolerant (abgesehen davon, dass mein Vater leider eine antisemitische Haltung hatte, die mir später nicht verborgen blieb, wenn auch GsD das Gegenteil von einem Anhänger der NSDAP....)


    Aber diesen Besuch im Wald und die Widerlegung von dem, was einem gesagt wurde, habe ich niemals vergessen.

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Ich habe in der Hinsicht gar keine Erfahrungen. Mein Elternhaus war total unpolitisch. Solche Gespräche fanden bei uns nicht statt. Zigeuner kannte ich nur aus dem Film. Als sie damals nach der Wende in Lichtenhagen beim Sonnenblumenhaus beschimpft wurden, war ich entsetzt. Aber ich hatte zu viel Angst, dazwischen zu gehen, mein Sohn war gerade zehn. In diesem Wohnhaus habe ich für eine Zeit gelebt, War dort mit meinem Sohn schwanger, habe viele von den Vietnamesen zwar nicht gekannt, aber man ist sich immer über den Weg gelaufen. Das war das erste Mal, dass ich so hasserfüllte Rostocker gesehen habe.

  • Wassili Jan: Dschingis - Khan

    W. Jan gibt eine auf gründliche Forschungen gestützte, überaus anschauliche und spannende Darstellung Dschingis-Khans, seiner Zeit und seiner Umwelt. Im Mittelpunkt des Buches, das zu den besten historischen Romanen der russischen Literatur gehört, steht der erste Ansturm der Mongolen gegen die östlichen Grenzgebiete Europas, gegen Samarkand, Buchara, das Kaspische Meer, gegen Wolga und Don. Am Fluß Kalka wird die vereinigte Streitmacht der russischen Fürstentümer vernichtend geschlagen. Europa scheint den unübersehbaren Mongolenheeren wehrlos ausgesetzt. Da ruft Dschingis-Khan aus unerklärlichen Gründen seine Heere in die mongolische Steppe zurück. Die Völker Europas glauben, aufatmen zu können. Bald darauf verbreitet sich die Nachricht vom Tod des unüberwindlichen Herrschers der Völker Dschingis-Khan. Aber schon sieben Jahre später bricht unter seinem Nachfolger Batu-Khan der Mongolensturm von neuem über Europa herein. Die Ereignisse, die diesen gewaltigen Eroberungszug begleiten, schildert der zweite Band Batu-Khan der aus drei selbständigen Romanen bestehenden Mongolen-Trilogie Jans, der wie auch der abschließende Band Zum letzten Meer in gleicher Ausstattung erscheint.


    Lenka Reinerová: Der Ausflug zum Schwanensee

    "An einem strahlenden Sonntag saß ich einmal am Genfer See und schaute zu, wie Dutzende Segelschiffe gemeinsam in die durchsonnte Helle über dem Wasser ausliefen... Alles duftete und funkelte, nicht nur die Menschen, auch die Natur schien an jenem Tag ein fröhliches Fest zu feiern.

    Da erblickte ich den schwarzen Schwan. Er zog einsam über das Wasser, bald hierhin, bald dorthin, ein dunkler Punkt in all dem farbenfreudigen Jubilieren.

    Ich schloß die Augen und suchte fieberhaft in meinem Gedächtnis. Wann und wo war ich schwarzen Schwänen begegnet?"


    Die Erinnerung stellt sich ein wie ein durchdringender Schmerz. Im Wechsel von lyrischer Reflexion und unvermittelter Kargheit berichtet Lenke Reinerová von jenem Ausflug zu dem damaligen Frauenkonzentrationslager am Schwanensee, von ihrer Suche nach dem Bild der kleinen Schwester und der Begegnung mit dem "schwarzen Engel des Todes" von Ravensbrück. Und immer wieder sind es die Gefährtinnen im antifaschistischen Widerstand, die sich in ihr Erinnern drängen und die sie unpathetisch, in mitunter mädchenhafter Frische Gestalt annehmen läßt. In ihrer Gemeinschaft hat sie die eigene Stärke erfahren; die Besinnung darauf macht diese autobiographischen Aufzeichnungen von Lenka Reinerová zu einem bewegenden Zeugnis von Menschlichkeit.

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    Ein Obacht an die Handarbeiterinnen unter uns


    Regina Hastedt: Barbara Uthmann

    1561. Auf der Leipziger Messe drängen sich die Menschen um einen Stand: Klöppelspitze aus Annaberg. Barbara Uthmann macht ihr Geschäft, doch nur, weil sie die Preise unterboten hat. Die Welser kommen und wollen verhandeln.


    Eine Frau in der Geschäftswelt der Männer - wie sie hineingelangt, das schildert Regina Hastedt anschaulich vor farbigem Zeithintergrund. Das Mädchen Barbara, Tochter des Bergzehntners von Elterlein zu Annaberg, Enkelin des Mitbegründers dieser Stadt, verwandt mit Georg Agricola und Schülerin von Adam Ries, sucht ihren eigenen Weg. Mit fünfzehn wird sie dem reichen Fundgrübner Christoph Uthmann vermählt. Zwölf Kinder zieht sie groß, darunter Marcus, den Lieblingssohn, der Gold finden will. Sie hat Geld, Macht und ihre weiße Spitze. Als das Silber in Annaberg zur Neige geht und viele Grubenbesitzer abwandern, bleibt sie in der Stadt.

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