HP2: Abschnitt 1: S.1 (Kapitel: Ein grässlicher Geburtstag) bis S.89

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Es gibt 33 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ysa.

  • Hier dürft ihr alles diskutieren, was euch zum ersten Abschnitt des zweiten Bandes unseres Harry-Potter-Leseprojekts einfällt. Der Abschnitt reicht in der klassischen deutschen Ausgabe von Harry Potter und die Kammer des Schreckens von S.1 (Kapitel: Ein grässlicher Geburtstag) bis S.89



    Da anscheinend noch keiner der Admins/Mods Zeit hatte, einen Ordner zu erstellen, bitte ich hiermit um nachträgliche Verschiebung :)


    Zum Starttermin: Los geht es heute, Freitag, 05.10.2018


    Zur Dauer: Wir setzen wieder grob einen Zeitraum von 4 Wochen an. Jeder liest in der Zeit in seinem eigenen Tempo. Sollten wir alle deutlich schneller oder langsamer sein, sind wir in der Anpassung ja flexibel.

    Zur Einteilung: Jeder Abschnitt hat ca. 80-100 Seiten (in der gebundenen deutschen Ausgabe), wie bei den normalen Leserunden auch. Es darf selbstverständlich auch während des Lesens gepostet werden, nicht nur erst am Ende des Abschnitts.

    Zu Spoilern: Da wir hier ein paar Harry-Potter-Neulinge haben, achtet bitte darauf, spätere Abschnitte oder Bände nicht zu spoilern!! Entsprechende Bemerkungen dürfen gerne gemacht werden (wie z.B. "Ach wie cool, dass Rowling hier schon auf xy anspielt. Das wird ja erst im letzten Band an Stelle abc relevant.") - aber bitte als Spoiler kennzeichnen (Symbol mit dem durchgestrichenen Auge).



    Und jetzt: Viel Spaß beim Lesen :hexe:

  • Das Familienleben der Weasleys bietet für mich immer wieder neue Highlights. Die rundliche "Übermutter" und der "unvernünftig muggelbegeisterte" Vater sind ein tolles Team - und das Charakterspektrum ihrer Kinder ist ziemlich unwiderstehlich, finde ich.


    Schon der Name Gilderoy Lockhart ist ja quasi Programm - dem werden wir später im Buch ja noch öfters begegnen, und Joanne K. R. zieht alle Register, um seine Eitelkeit zu "umschreiben" - von "zartmauve" bis "kunstgewellt".. *g*

  • Für mich ist Band zwei ja sehr besonders, da mit dem zweiten Film für mich alles angefangen hat. Ich liebe die Szenen bei den Weasleys, vor allem auch deshalb, weil Ron sich ja schon immer etwas zurückgesetzt fühlt hinter Harry - aber alles hat, was Haryy nicht kannte: Eine richtige Familie, nicht nur Geschwister und Eltern sondern auch die Liebe die damit verbunden ist. Und wie lieb die Familie ihn auch aufnimmt. Ich finde Mrs. Weasley zeigt von Anfang an, wie sehr er Willkommen ist und das nur weil er ein Freund von Ron ist. Ohne sonstige Bedingungen und nix. Das finde ich großartig. Ich fühle mich im Fuchsbau immer auch heimisch.


    Und das Auto totlach Arthur Weasley und sein Hang zu Muggelkram. Eine Lieblingszene von mir hängt ja mit ihm in einem späteren Band zusammen. Wenn wir dort angekommen sind, werd ich das auf jedenfall noch mal ansprechen :err:

  • Ich fand es ja schon seltsam, dass Harry so gar keine Post von Ron, Hermine oder sonst wen bekam, habe aber geglaubt, dass der Onkel die Briefe mal wieder abfing.

    Dobby war eine rechte Überraschung für mich. Ein Hauself also, naja. Ich fand ihn schrecklich nervig, was natürlich an der Lesung von Rufus Beck gelegen haben kann. Leider hat er nicht verraten, wer seine Herrschaft war, dafür hat er mit Mitteln gekämpft Harry vom weiteren Schulbesuch abzuhalten, die ich ziemlich gemein fand. Sympathisch ist mir dieser Knilch jedenfalls nicht.


    Erreicht hat er was er wollte, Vernon hat Harry eingesperrt und wenn Ron mit seinen Brüdern nicht aufgetaucht wäre, wer weiß, wie es weitergegangen wäre.


    Die Weasleys finde ich toll, besonders die Eltern. Gut, dass sie Harry überzeugen konnte, dass Dobby nicht vertrauenswürdig ist. Harrys Empfang war aufmunternd, und seine Zeit bei der Familie hat ihm sicher gut getan. So ganz anders als die Dursleys. Jetzt erlebt er erst mal wie man in einem richtigen Zaubererhaushalt lebt. Für Hermine wäre das sicher auch ein Erlebnis.


    Vater Weasley gefällt mir sehr gut. Baut sich seine eigene Gesetzeslücke. :breitgrins:


    Dass bei ihnen Geld Mangelware ist, ist für Harry echt unangenehm. Schließlich haben seine Eltern ihn mit reichlich Kapital ausgestattet. Mal sehen, wie er damit umgeht.


    Dass er dann in dieser verrufenen Gegend landet und dabei Malfoy samt Vater gelauscht, ist schon interessant, aber zum Glück holt Hagrid ihn da ja raus. Ich hatte mir gar keine Gedanken gemacht, wie die Leute in die Winkelgasse kommen, wenn sie nicht den von Hagrid gewählten Weg wählen, den er damals mit Harry einschlug.

    Arthur, der von den Muggels schier gesessen ist, ist natürlich in seinem Element als er auf Hermines Eltern trifft. :breitgrins: Er tut mir richtig leid, dass er nicht alles in Erfahrung bringen kann, was er wissen möchte.


    Dieser Gilderoy Lockhart ist ja ein schrecklicher Zeitgenosse und wird auch noch Lehrer auf Hogwarts. :rollen:


    Die Malfoys sind jedenfalls grässlich. Wie gemein sie zu den Weasleys sind. Eingebildetes Pack! Hoffentlich bekommen die irgendwann mal richtig was auf die Nase!


    Dann wird es mal spannend. Ron und Harry kommen nicht auf ihr Gleis. Seltsam, denn die anderen haben es geschafft. Nur ein unglücklicher Zufall, oder hat da jemand die Finger im Spiel?

    Rons Idee war ja nicht schlecht, aber halt nicht optimal. Woher wußte Snape nur wo die beiden zu finden sind. Gut die Weide hat sich nur gewehrt, aber doof war es halt schon. Nur gut dass McGonagall nicht so radikal denkt wie Snape, sonst wären die beiden von der Schule geflogen. Wie man die Muggels wohl beruhigen wird, die das fliegende Auto beobachtet haben, oder mischt man sich gar nicht ein. Für Arthur echt unangenehm. Haben die Weasley-Eltern eigentlich mitbekommen, dass der Durchgang nicht aufging?

  • Ich finde die Szene im Buchladen mit Lockhart immer so witzig. So ein aufgeblasener Typ, aber ich fand es auch sehr glaubwürdig das eben die Zaubererwelt so ihre B-Promis hat :lachen:


    Ich find die Sache mit dem Auto ist so ein typisches Beispiel davon, das man manchmal auf das Naheliegenste nicht kommt. Es wäre ja echt viel logischer gewesen auf Rons Eltern zu warten. Stattdessen steigert dieser sich in seine Angst rein und schwupp fliegen die beiden nach Hoghwarts. Dramaturgisch übrigens schlau, so ist der Anfang ein anderer als in Band 1 und man hat nebenbei Neues auf dem Gelände von Hoghwarts kennengelernt.

    Der Wagen ist auch so ein Liebling von mir - warum sag ich dann später^^

  • Ich finde die Szene im Buchladen mit Lockhart immer so witzig. So ein aufgeblasener Typ, aber ich fand es auch sehr glaubwürdig das eben die Zaubererwelt so ihre B-Promis hat :lachen:

    Ich fände es an Harrys Stelle auch grauenhaft von so einem Schmierlappen für seine PR missbraucht zu werden. Merkt man auch gut daran, dass er die Bücher gleich weitergibt.


    Wenn in der Zauberer-Welt keine Autos benutzt werden, woher wissen dann die Weasley-Jungs wie man so ein Ding steuert? Fliegend ist es sicher einfacher als auf den Straßen, aber etwas know-how braucht man ja doch. Ob Arthur da Molly noch so einiges verschwiegen hat? Arthurs Begeisterung über den Flug seiner Jungs um Harry abzuholen zeigt gut, wie sehr Arthur von der Welt der Muggels fasziniert ist. :breitgrins:

    Dann lasse ich mich mal überrraschen, was im Zusammenhang mit dem Auto noch so zu lesen ist.

  • yanni Ich denke der gute Arthur nutzt jede Gelegenheit um seinen Kindern vorzuschwärmen wenn seine Frau nicht dabei ist :lachen: Außerdem traue ich den Zwillis eh zu, das sie sich das einfach heimlich selbst beigebracht haben.

  • Ja, die Zwillinge, die sind so ein Trüppchen für sich. Für Molly ist diese Familie eine Herausforderung, die sie über alles liebt. ;)

  • Ich hab den Abschnitt auch beendet, gefällt mir wieder sehr gut, der Einstieg. Im Grunde ähnlich wie im ersten Band, nur weiß man als Leserin nun schon mehr und muss nicht mehr jede Kleinigkeit erklärt kriegen.


    Zum Beispiel, dass die Dursleys echt haarsträubend sind! Warum Harry nicht gleich in Hogwarts bleiben konnte und zu ihnen zurück musste, das ist mir ein Rätsel. Andererseits haben wir damit gleich jede Menge Spaß, weil das Stillsitzen im Kämmerlein nun nicht gerade Harrys Stärke ist. Witzig, wie das Treffen mit dem potentiellen Kunden und seiner Frau in die Hose geht, aber mal ehrlich, man gönnt es den Dursleys. Und mit Dobby kommt auch gleich eine geheimnisvolle Komponente mit ins Spiel, ein erstes Rätsel, das sich bestimmt durchs ganze Buch ziehen wird.


    Bei den Weasleys dagegen hat es mir sehr gut gefallen - eine Zaubererfamilie mit vielen Kindern und entsprechend Chaos, aber mit intaktem Sozialleben, das ist genau das, was Harry braucht nach der kalten und lieblosen Behandlung durch seine leiblichen Verwandten. Die Reise mit dem Flohpulver und der Ausflug auf die dunkle Seite der Winkelgasse war spannend; kein Wunder, dass man hier direkt auf die Malfoys trifft. Dieser Draco Malfoy ist echt unangenehm, mir ist aber auch klar, dass die Autorin da eine ziemliche Schwarz-Weiß-Malerei betreibt. Ist für mich aber ok, da es immer noch ein Kinderbuch ist.


    Rätselhaft ist mir, warum Harry und Ron nicht aufs Gleis Neundreiviertel gelangen; ist das nun für die Handlung relevant und wird noch erklärt, oder dient es nur dazu, ein anderes Anfangsszenario wie im ersten Band zu bringen? Die Reise mit dem fliegenden Automobil hat mir jedenfallls viel Spaß gemacht, und da ich erst kürzlich den Film dazu gesehen habe, hatte ich beim Lesen natürlich direkt Bilder vor Augen, einschließlich der Peitschenden Weide. Hauptsache, die beiden sind heil aus der Nummer heraus gekommen, ja und dann kann es von mir aus auch schon losgehen mit dem neuen Schuljahr.

    :lesen: Leonie Swann - Mord in Sunset Hall

  • Vielleicht haben die ja auch Familie irgendwo, die sie in den Ferien besuchen. Oder sie gehen auf Reisen. Was man als Lehrer halt so macht :D

    The west-winds blow, and, singing low,
    I hear the glad streams run;
    The windows of my soul I throw
    Wide open to the sun.

    (John Greenleaf Whittier)




  • Da sagen die mir beim Anruf beim Arzt "Kommen Sie vorbei, aber mit Wartezeit". Ich packe also enthusiastisch meinen Harry-Potter-Band plus eReader ein (90 Seiten sind ja schnell gelesen) - und dann komme ich nach einer halben Seite schon dran :grmpf::breitgrins:

    Ich bin mit dem Abschnitt also noch nicht durch, aber wollte mich trotzdem schon mal zu Wort melden.


    Ich musste so lachen als Harry zu Dudley sagt "Du hast das Zauberwort vergessen" (=bitte) und Onkel Vernon so ausrasten :elch:


    Schön finde ich auch, dass Dobby jetzt aufgetaucht ist. Obwohl er hier ja echt extrem nervig auftritt

    Und die Weasleys. Hach, ich liebe sie alle. Gerade der Unterschied zu Harrys schrecklichen Verwandten wird einfach immer wieder so deutlich. Er ist im Prinzip allein und da gibt es diese herzliche Großfamilie, die ihn mit offenen Armen empfängt. :herz:

  • Ich fand es ja schon seltsam, dass Harry so gar keine Post von Ron, Hermine oder sonst wen bekam, habe aber geglaubt, dass der Onkel die Briefe mal wieder abfing.

    Das war auch mein erster Gedanke. Und mich wundert etwas, dass das Harry gar nicht in den Sinn kam. Für die Dursleys wäre es ja ein leichtes, seine Post abzufangen und Spaß würde ihnen das auch machen.

    Dobby war eine rechte Überraschung für mich. Ein Hauself also, naja. Ich fand ihn schrecklich nervig, was natürlich an der Lesung von Rufus Beck gelegen haben kann.

    Nein, auch im gedruckten Buch fand ich ihn sehr nervig ^^

    Warum Harry nicht gleich in Hogwarts bleiben konnte und zu ihnen zurück musste, das ist mir ein Rätsel.

    Das ist wie bei jedem Internat. In den kleinen Ferien kann man eventuell noch dort bleiben (das tut Harry ja auch), aber in den langen Sommerferien fahren alle nach Hause. Die Lehrer wollen ja auch mal Urlaub haben oder wie Valentine schon sagt, mal ihre Verwandten besuchen oder oder oder. Als Lehrer in einem solchen Rund-um-die-Uhr-Internat hat man ja sonst kaum Zeit für sich.

  • Zank Ich liebe Dobby seit der ersten Sekunde. Bin mir aber sicher das ich das anders gesehen hätte, wenn ich z.B zuerst das Hörbuch gehört hätte. So hab ich ihn durch den Film kennengelernt und ich liebe ihn seitdem heiß und innig. Seine Figur geht mir per se eh nicht auf die Nerven, nur in der Lesung tatsächlich, aber das liegt an Rufus Beck. Ich liebe seine Interpretation der Bücher, aber bei Dobby ist es echt zu viel.

    Im Buch finde ich vor allem die Sache mit der Torte so Klasse. Klar Harry hat echt ein Problem, aber ich find die ganze Einführung ist trotzdem toll. Vor allem weil man ja sonst von den Dursleys nichts mehr mitbekommt. Ich find so der Kontrast zu Hoghwarts und einer ganz anderen Welt ist so nochmal ganz anders da. Außerdem mag ich es, wenn eben unverhofft etwas magisches passiert. In Hoghwarts ist es ja dann normal, aber eben nicht bei den Dursleys daheim.

  • Im Film ist dobby wirklich niedlich. Und als Kind fand ich seinen ersten Auftritt bestimmt auch total witzig. Aber jetzt dachte ich mir beim Lesen schon "sei einfach still, du Elf" ^^


    Bin inzwischen durch mit dem Abschnitt.

    Ich fand es sehr clever von Harry, dass er McGonagall erklärt, das mit dem Auto habe ja vor dem Schuljahresbeginn stattgefunden und deshalb dürfe sie ihnen keine Punkte abziehen. Snape hatte er mit dem Spruch nicht kommen dürfen ;)

  • Ich fand es sehr clever von Harry, dass er McGonagall erklärt, das mit dem Auto habe ja vor dem Schuljahresbeginn stattgefunden und deshalb dürfe sie ihnen keine Punkte abziehen.

    Ich wäre gar nicht auf den Gedanken gekommen, dass Vergehen in den Ferien nicht bestraft werden können. :)

  • Ja da hat Harry grad nochmal Glück gehabt, immerhin hat das Auto ja die Weide beschädigt. Dafür hätte man ihm durchaus eine Strafe aufbrummen können. Aber ich glaub allein die Angst das es ärger gibt oder sie verletzt werden war wohl McGonogall Strafe genug für die beiden.

  • Miramis Ich frage mich seit Jahren was die Lehrer eigentlich machen wenn die Schule zu ist. Hagrid wohnt da ja, aber der Rest?

    Freunde besuchen? Ich weiß es auch nicht und kann mir auch nichts vorstellen. Dass die Lehrer ganz normale Menschen mit einem Privatleben sind, kann ich mir nicht vorstellen. Das wäre fast schon banal.


    Gar nicht banal ist, wie die Dursleys mit Harry umgehen. Einsperren, Anschreien, Hungern lassen... puh. Das ist mir schon im ersten Teil aufgefallen aber jetzt hat das Ganze eine neue Dimension. Sicher, es ist vieles überzogen. Aber trotzdem finde ich es schrecklich. Das ist auch etwas, was meine Tochter immer sehr berührt. Sie kann nicht verstehen, dass jemand so mit einem Kind umgehen kann.

    Man muss mutig sein, damit du die Angst überwindest, das Unmögliche möglich zu machen.